Das Kind der GesellschaftS


Bullseye

Ursache noch unklar: Fünf Menschen in Wasserpark durch Stromschlag gestorben

Bei einem Unglück in einem türkischen Wasserpark sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei Kinder hätten am Freitag beim Baden in Akyazi im Westen der Türkei einen Stromschlag erlitten, meldete die Nachrichtenagentur Dogan.
wasserpark türkei
© Screenshot
Der Manager des Wasserparks und sein Sohn seien in das Becken gesprungen, um zu helfen und dann ebenfalls gestorben.


Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu wurden Ermittlungen aufgenommen. Der Bürgermeister von Akyazi, Hasan Akcan, sagte demnach, der Wasserpark habe seit 2012 eine Lizenz.

TV

Johnny Depp entschuldigt sich für Mord-Witz über Trump

US-Hollywood-Star Johnny Depp hat sich für einen Scherz über einen möglichen Mordanschlag auf US-Präsident Donald Trump entschuldigen müssen. “Ich entschuldige mich für den schlechten Witz, den ich gestern Abend mit schlechtem Geschmack über Präsident Trump gemacht habe“, erklärte Depp gegenüber dem People-Magazin.

Johnny Depp
© AFP 2017/ Kazuhiro NOGI
Sein Witz sei einfach nicht richtig rübegekommenn. Dabei habe er nichts Böses beabsichtigt, betonte der 54-Jährige. „Ich wollte nur amüsieren, nicht irgendjemanden zu verletzen.“

Bei einem Auftritt auf einem Musikfestival im englischen Glastonbury hatte sich Depp mehrere Witze erlaubt, die für Wirbel in der Öffentlichkeit sorgten.

„Ich glaube, er (Trump — Anm. d. Red.) braucht Hilfe, und es gibt viele wunderbare, sehr dunkle Orte, wo er hingehen könnte", sagte er. „Wann hat zum letzten Mal ein Schauspieler einen Präsidenten ermordet?“.

Offenbar spielte Depp so auf den Anschlag auf den ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln durch einen Schauspieler im Jahr 1865 an. „Nur damit das klar ist: Ich bin kein Schauspieler... Ich lebe davon, zu lügen. Wie auch immer, es ist eine Weile her. Und vielleicht wird es wieder Zeit."

War Whore

15 Polizisten erleiden Verletzungen bei Ausschreitungen in Magdeburg

Randalierer haben bei Tumulten in Magdeburg einen Polizisten schwer verletzt. 14 weitere Beamte erlitten leichte Verletzungen. An den Auseinandersetzungen in der Nacht zum Samstag waren etwa 150 teils stark alkoholisierte und aggressive Menschen beteiligt, unter ihnen viele Fußball-Hooligans. Die Polizei nahm sieben Menschen in Gewahrsam.
Magdeburg
© Twitter / @PolizeiPDNordAusschreitungen in Magdeburg: 15 Polizisten erleiden Verletzungen
Die Polizei ist regelmäßig auf dem zentralen Hasselbachplatz im Einsatz, um nächtliche Ruhestörungen und Straftaten zu verhindern. In der Nacht zum Samstag ist es erneut zu Körperverletzungen, Sachbeschädigungen sowie Flaschenwürfen gegen Polizeiautos gekommen. Als Beamte zu schlichten versuchten, eskalierte die Situation. Bis in die Morgenstunden kam es immer wieder zu Körperverletzungen der aufgebrachten Menge untereinander und Übergriffen auf Polizisten. Die Polizei war mit 110 Beamten im Einsatz, darunter auch Bundespolizisten.

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Nach Hochhaus-Brand in London: 800 Haushalts-Evakuierungen aus weiteren brandgefährdeten Hochäusern

Brandruine Grenfell Tower London
© Reuters
Mehr als 800 Haushalte in fünf Hochhäusern im Londoner Bezirk Camden sollen aus Sicherheitsbedenken über die Verkleidung in den Gebäuden nach der Grenfell-Katastrophe evakuiert werden, teilten die Behörden am späten Freitagabend mit.

Mehrere hundert Bewohner von fünf Londoner Hochhäusern müssen ihr Zuhause wegen Brandgefahr verlassen. Grund dafür seien „dringende Arbeiten zur Brandsicherheit“, teilten lokale Behörden mit. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA sind insgesamt 800 Haushalte betroffen. Die Entscheidung sei nach einer Inspektion der Londoner Feuerwehr getroffen worden. Nach Einschätzung der Feuerwehrleute könne die Sicherheit der Bewohner nicht garantiert werden.

Die Entscheidung, die fünf Hochhäuser zu evakuieren, kam nach einem öffentlichen Treffen am Donnerstag, in dem die Bewohner ihre Ängste über die Sicherheit der Hochhäuser nach dem Grenfell-Feuer ausdrückten. Neunundsiebzig Menschen wurden getötet, als ein Brand am 14. Juni den Grenfell-Block zerstörte.

Kommentar: Es ist traurig, dass erst diese schreckliche Katastrophe mit dem Grenfell-Hochhaus passieren musste, damit die Behörden notwendige Handlungsmaßnahmen ergreifen:

London: Großbrand in Hochhaus wegen mangelnder Sicherheit - Vorherige Warnungen ignoriert


Attention

Verminderte Einnahmen und Fehlkalkulation: GEZ testet nun Inkasso-Unternehmen an "Nicht-Zahler"

Nachdem die Einnahmen aus der Erhebung des Rundfunkbeitrags in den vergangenen Jahren gestiegen waren, sind diese nun rückläufig. So verzeichnete die GEZ im vergangenen Jahr einen Einnahmerückgang von 153 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Jetzt sollen Inkassounternehmen den zahlfaulen Zuschauern Beine machen.
gez symbolbild
Erste entsprechende Meldungen kursierten bereits Ende vergangenen Jahres. Demnach würden die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den Einsatz von Inkassobüros prüfen, um zahlungsunwillige GEZ-Rebellen doch noch zur Kasse zu bitten. Immer wieder machten entsprechende Meldungen Schlagzeilen. So wie der Fall der Berlinerin Kathrin Wierauch. Diese verweigerte die Zahlung von 309,26 Euro an den RBB, da sie das Angebot nicht nutze. Die Erzwingung eines Haftbefehls durch den RBB war die Konsequenz. Der Haftbefehl wurde zurückgezogen.

Nicht so im Fall von Sieglinde Baumert. Die Thüringerin saß Anfang des Jahres 2016 für 61 Tage in der JVA Chemnitz. Ihr Vergehen: Sie schuldete dem MDR 191 Euro. Zu dem Fall äußerte sich am Mittwoch Hermann Eicher, Justiziar des SWR für das Rundfunkbeitragsrecht in der ARD:
Ich persönlich halte es für fragwürdig, bei geringen Beträgen die Vermögensauskunft mit Haft zu erzwingen. Das sehen allerdings die Vollstreckungsorgane, die ja auch andere Forderungen als den Rundfunkbeitrag einzutreiben haben, deutlich anders.
Laut Eicher seien ihm lediglich „eine Handvoll Beitragsverweigerer“ bekannt. Des Weiteren gibt er zu bedenken:
Ich nehme jeden ernst, der sagt: Ich nutze den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, also zahle ich auch nicht.“ Aber es sei „nicht zu akzeptieren, wenn daraus der Schluss gezogen wird, sich einfach über gesetzliche Regelungen hinwegsetzen zu können.

Kommentar:


Ambulance

Gasaustritt: Fünf Moskauer Arbeiter sterben in Kanalisation

Bei einem Gasaustritt in einer Moskauer Kanalisation sind fünf Arbeiter ums Leben gekommen.
krankenwagen
© dpaSymbolbild
Moskau - Die Mitarbeiter einer Baufirma waren am Donnerstag im Westen der Stadt in einem Abwasserkanal beschäftigt, wie Agenturen unter Berufung auf Behördenvertreter berichteten. Demnach gab es einen Knall, nachdem Methan aus einer Leitung ausgetreten war. Ein weiterer Arbeiter konnte sich retten.

Kommentar: Hat ein Erdfall das Zerbersten der Leitung verursacht?
  • Das Elektrische Universum - Teil 23: Das 'Aufbrechen' der Erde: Erdbeben, Eruptionen und Erdfälle



Bell

Bizarre Gesellschaft: Fitness-Modell stirbt durch explodierenden Sahnespender

Es gibt Unfälle, die sind zu tragisch und bizarr, um ausgedacht zu sein. So geschehen in Frankreich: Der Instagram-Star Rebecca Burger wurde bei einem Küchenunfall getötet - Schuld war ein explodierender Sahnespender.
sahnespender
© Instagramm
Düsseldorf - Herzstillstand nach Schlag vor den Brustkorb: Die Todesursache des französischen Fitness-Models Rebecca Burger klingt nach einem tragischen Unfall. Genauer gesagt war es ein Haushaltsunfall. Schuld am Tod der 33-Jährigen, der auf Instagram mehr als 160.000 Menschen folgen, trägt ein einfacher Sahnespender.

Die Familie Burgers stellte entsprechende Details online, darunter ein Bild des Geräts, was zum Tod der jungen Frau geführt haben soll. Demnach hat sich der Kopf des von einer üblichen Druckluftkartusche betriebenen Siphons explosionsartig gelöst, schlug auf Höhe des Herzens vor die Brust Burgers. Medien zufolge konnten Ärzte nichts mehr tun und stellten den Tod fest.

Tatsächlich warnt die französische Verbraucherzentrale vor dem Gebrauch der Geräte der Marke „Ard’Time“, bei dem es sich auch in diesem Fall handelt. Kurios: Bereits 2013, nach ersten bekannt gewordenen Unglücksfällen, hat das Herstellerunternehmen FSJ Com einen umfassenden Rückruf gestartet, um die anfälligen Aluminiumköpfe der Siphons auszutauschen. Der winzige Konsumgüterhersteller aus Tassin-la-Demi-Lune erneuerte als direkte Reaktion auf den Todesfall diesen Rückruf mit der dringenden Bitte, die Geräte nicht mehr zu benutzen und drückte sein Bedauern aus.

Bell

Mutige Aktion auf Berliner Kirchentag: Grundschullehrer unterbrach Schweigeminute für Flüchtlinge und sagte Wahrheit über Flüchtlingsursachen

RT-Interview mit Aktionist,der fehlende Part
"Ich schweige nicht" - Es waren drei einfache Worte, die das betroffene Schweigen bei einer Veranstaltung unter dem Titel "Was heißt hier Wahrheit?" am jüngst abgehaltenen Evangelischen Kirchentag in Berlin durchbrachen. Es war eine der vielen offiziellen Schweigeminuten für die Toten unter den Geflüchteten.

Ein sensibles Thema und trotzdem verspürte ein Mann den Drang, genau das Gegenteil dessen zu tun, was die versammelte Gemeinde erwartete: Er verspürte den Drang zu sprechen. Der Mann, der das Schweigen brach, heißt Nikolai und ist Grundschullehrer in Berlin. Seine Motivation das Schweigen zu brechen? Die Wahrheit.


Kommentar: Und einer der Kriegs-Großfürsten und damit Hauptverursacher der Flüchtlingsproblematik wurde als Gast auf dem Berliner Kirchentag willkommen geheißen!


Attention

Erfahrung ist von Vorteil: Deutschland stellt verstärkt ältere Menschen ein

Deutschland hat bei der Integration von älteren Arbeitnehmern in den Arbeitsmarkt einen großen Sprung unter den westlichen Industrie- und Schwellenländern gemacht.
alte hand symbolbild, rentner symbolbild
© Andreas Gebert/dpa-infocom GmbH
Frankfurt/Main - So waren 2015 knapp zwei Drittel (66 Prozent) der 55- bis 64-Jährigen hierzulande beschäftigt, wie eine Studie des Beratungsgesellschaft PwC zeigt. 2003 habe die Quote noch bei 39 Prozent gelegen, heißt es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. Die Bundesrepublik steht unter 34 untersuchten Mitgliedern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) damit auf Platz sieben.

«Der internationale Vergleich zeigt, wie sehr sich die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer verbessert haben», sagte PwC-Geschäftsführerin Petra Raspels. 2003 habe Deutschland weit hinter Dänemark und der Schweiz zurückgelegen. «Inzwischen ist dieser scheinbar uneinholbare Rückstand fast eliminiert.»

Black Magic

Verrückte Gesellschaft: Männer in Großbritannien dürfen bei Hitze keine kurze Hosen tragen, aber dafür Röcke

Warum dürfen Frauen im Büro einen Rock anziehen, Männer aber keine kurze Hose? Ein Brite wollte diese Ungleichbehandlung nicht auf sich sitzen lassen - und kam deswegen im Kleid zur Arbeit.
rock großbritannien
© Twitter
Düsseldorf - Nicht nur in Deutschland, auch in Großbritannien schwitzen wegen der Hitzewelle die Menschen in ihren Büros.

Der 20-jährige Brite Joey Barge aus Buckinghamshire, so berichtet die Zeitung Daily Mail, kam daher in kurzer Hose zur Arbeit - und wurde aus Gründen der Kleiderordnung wieder nach Hause geschickt.