Berlin - Knapp drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg haben Unbekannte in mehreren Bundesländern Feuer in Bahnanlagen gelegt. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei in den Ländern nahm die Ermittlungen auf.

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Ein mögliches Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene wurde geprüft. In der Nacht zum Montag wurden nach bisherigen Ermittlungen laut Bundespolizei zwölf Anschläge verübt sowie zwei verhindert. Ziel waren vor allem Kabel an Bahnstrecken. Menschen wurden nicht verletzt. Züge fielen aus, Reisende mussten mit Verspätungen zurechtkommen.
Betroffen waren demnach Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund, Leipzig und Bad Bevensen in Niedersachsen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, die Kabelbrände gingen auf unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen zurück. Täter wurden bislang nicht gefasst.
In Bremen brannte nach Angaben der örtlichen Polizei ein Kabelschacht auf dem Gelände des Güterverkehrszentrums neben den Gleisen in unmittelbarer Nähe des Hafens. Ob es einen Zusammenhang zu den anderen Vorfällen gibt, müssten nun Ermittler prüfen, sagte eine Polizeisprecherin.
Kommentar: Das sind innerhalb einer Woche sehr viele Ereignisse, wo Attentate und versuchte Attentate stattfanden: