Das Kind der GesellschaftS


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Mann rast in Menschenmenge in Melbourne: 4 Tote, 15 Verletzte

Ein Mann steuert im zentralen Geschäftsviertel Melbournes sein Auto auf den Bürgersteig und überfährt mehrere Menschen. Vier von ihnen sterben. Die Polizei geht nicht von einem Terrorakt aus.
pedestrians injured Melbourne
© aling tawari / YoutubePedestrians rammed in Melbourne
Ein Mann ist in der australischen Stadt Melbourne mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren und hat vier Menschen getötet. Bei einer Pressekonferenz hatte Polizeichef Graham Aston zunächst bekanntgegeben, dass ein Kind, ein Mann und eine Frau ums Leben gekommen waren. Zur Identität des vierten Toten machte die Polizei keine Angaben. 15 weitere Menschen waren bei der Tat verletzt worden.

Die Beamten nahmen den Fahrer des Autos fest. Er war den Angaben zufolge am frühen Nachmittag im zentralen Geschäftsviertel der Millionenmetropole absichtlich auf den Fußweg gefahren. Es gebe aber keinen terroristischen Hintergrund und es bestehe keine Bedrohung mehr. Die Polizei ging demnach von einem Zusammenhang mit einer früheren Messerstecherei aus. Der 26-Jährige war offiziellen Angaben zufolge als Gewalttäter mit einer Vorgeschichte psychischer Probleme bekannt. Kurz vor der Tat hatte die Polizei den Mann verfolgt, sein Auto aber nicht anhalten können.

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Ice Cube

Rettung auf russisch: Russe rettet Kleinkind von vereister Straße

Ein Kind taucht plötzlich mitten im Straßenverkehr der fernöstlichen Stadt Chabarowsk auf: Ein in einem Auto sitzender Augenzeuge hilft dem Kleinkind auf spektakuläre Weise, sicher an den Straßenrand zu gelangen.

Russland Auto Kind
Während ein Fahrer aus seinem Kleintransporter aussteigt und dem Kind zur Hilfe eilt, streckt der Pkw-Beifahrer schon seine Hand aus dem Fenster und greift nach dem Kleinen. Dabei steigt er nicht mal aus dem Fahrzeug aus.


Einen Augenblick später erscheint auch die Mutter des Kindes im Bild. Sie bedankte sich wohl umgehend bei dem Retter, dass er wahrscheinlich schlimme Folgen verhindern konnte.

Camera

Stromausfall legt weite Teile von Amsterdam lahm

Ein Stromausfall hat große Teile der niederländischen Hauptstadt Amsterdam lahmgelegt.
RenGen village Netherlands
Wie der Netzbetreiber mitteilte, wird mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet. Das Problem ist demnach an einer Hochspannungsleitung aufgetreten. Dadurch fielen auch Züge und Straßenbahnen aus.

Moon

Letzter Mann auf dem Mond ist gestorben: Eugene Cernan

Am Montag ist der US-Astronaut Eugene Cernan, der am 14. Dezember 1972 im Rahmen der Apollo-17-Mission als letzter Mensch den Mond betreten hatte, im Alter von 82 Jahren verstorben, berichtet TASS unter Berufung auf die NASA. „Wir trauern über den Verlust des pensionierten NASA-Astronauten Eugene Cernan, dem letzten Menschen auf dem Mond“, verlautet es vom Twitter-Account der Raumfahrtbehörde. Insgesamt verbrachte Cernan 566 Stunden und 15 Minuten im Weltall, davon 73 Stunden auf dem Mond.
Eugene Cernan gestorben
© WikipediaLetzter Mensch auf Mond Eugene Cernan gestorben
Am 9. Dezember ist der US-Astronaut John Glenn im Alter von 95 Jahren gestorben. Nach Angaben der Zeitung The Columbus Dispatch starb er in einer Klinik in Columbus. Dem Gouverneur des US-Bundesstaates Ohio, John Kasich, zufolge sei Glenns Tod ein „Anlass zur Trauer für uns alle“, wie er auf seinem Twitter-Account schrieb.

Pistol

Martin-Luther-King-Gedenktag, Miami: Unbekannter schießt in Menschenmenge - Acht Verletzte

Polizei
© AP Photo/ Lynne Sladky
Am Martin-Luther-King-Gedenktag haben Unbekannte Feuer auf eine Menschenmenge im Memorial Park in Miami (US-Bundesstaat Florida) eröffnet, wie der TV-Sender Fox5 unter Verweis auf die örtliche Polizei berichtet.

Acht Menschen, darunter auch Minderjährige, seien verletzt worden.

Hunderte Menschen sollen sich zum Zeitpunkt der Schießerei im Park aufgehalten haben, um dem 1968 ermordeten US-Bürgerrechtler Martin Luther King zu gedenken. Zwei Schützen seien bereits festgenommen sowie zwei Feuerwaffen beschlagnahmt. Die Polizei ermittele derzeit weiter.

Cross

Das Beste aus dem Web: Prof. Jordan Petersons Neujahres-Botschaft an die Welt

christ
Liebe Welt:

Am 16. Januar werde ich ein Gespräch mit Sam Harris auf seinem Podcast Waking UP with Sam Harris führen. Dr. Harris ist einer der sogenannten Neuen Atheisten, von denen es vier gibt. Wie die anderen drei, Christopher Hitchens, Dan Dennett und Richard Dawkins - mit denen ich, nebenbei bemerkt, immer besonders gerne debattieren wollte - ist Dr. Harris ein kluger Kopf. Ich werde mich ganz sicher nicht darüber beschweren, ihm - anstatt Dawkins - zu begegnen. Also bereite ich sorgfältig meine Argumente vor (obwohl ich das jahrelang getan habe). Die besonderen Gedanken, die ich heute mit Ihnen teilen möchte, ergriffen von mir Besitz von dem Moment an, als ich an diesem Morgen etwas ruckartig erwachte. Also diktierte ich sie meinem Sohn und überarbeitete sie dann.

Das Hauptproblem menschlicher Wesen ist nicht Religion, wie die Neuen Atheisten standfest behauten. Es ist Tribalismus. Wir wissen dies zum Teil, da Schimpansen, unsere nächsten biologischen Verwandten, in den Krieg ziehen. Und sie sind nicht religiös, obwohl sie in Stämmen organisiert sind. Tribalismus hat auch ein zentrales Problem - und das ist nicht Wettbewerb, trotz der Neigung des Wettbewerbs zumindest zeitweilig Gewinner und Verlierer zu produzieren. Es geht um Kooperation, denn es ist Kooperation, die es uns gestattet, in Gruppenverbänden zu existieren. Eine Gruppe ist per definitionem ein Kollektiv, das kooperativ auf etwas hinarbeitet. Es kann nicht auf Nichts ausgerichtet sein, da Nichts nicht vereinend sein kann. Es kann nur trennend sein. Daher entzweien uns Angriffe auf ein kollektives Ziel wegen der Tendenz, Tribalismus zu produzieren, bloß.Die Politik der Identität, die aufkommt, wenn das Hauptziel in einer zu destruktiven Weise kritisiert wird, erzeugt unweigerlich die Situation, die in der Geschichte des Turmbaus zu Babel beschrieben ist: Alle fragmentieren zu primitiven Stämmen und sprechen ihre eigene Sprache.


Hiliter

Nicht eingestellte Lehrerin mit Kopftuch will auf Schadenersatz klagen

Auf Schadenersatz hat eine Lehrerin die Landesschulbehörde verklagt, weil sie wegen ihres Kopftuches nicht vom Land eingestellt worden ist. Wie das Verwaltungsgericht Osnabrück mitteilte, will die Frau Entschädigung beziehungsweise Schmerzensgeld haben, weil 2013 die ursprünglich erteilte Einstellungszusage zurückgezogen wurde.
kopftuch
© dpa
Osnabrück. Damals war bekanntgeworden, dass die muslimische Pädagogin auch in der Schule ein Kopftuch tragen wollte.

"Im Kern wird es darum gehen, ob die Mitte 2013 zurückgezogene Einstellungszusage diskriminierend war", sagte Gerichtssprecherin Julia Schrader. Die in Nordrhein-Westfalen lebende Lehrerin sei inzwischen von einer nicht-staatlichen Schule eingestellt worden. Der Fall wird am Mittwoch öffentlich am Verwaltungsgericht Osnabrück verhandelt.

Attention

Schießerei in Mexiko: Fünf Tote bei Musikfestival

Im mexikanischen Badeort Playa del Carmen sind in einem Nachtclub mindestens fünf Menschen erschossen worden. 15 weitere wurden verletzt. Die Schießerei ereignete sich während der Abschlussparty eines Festivals für elektronische Musik.
mexiko musikfestival
Bei einer Schießerei während eines Festivals für elektronische Musik im mexikanischen Urlaubsort Playa del Carmen sind mindestens fünf Menschen getötet worden. 15 Menschen wurden laut Polizei verletzt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erlitten zwei Kanadier, ein Italiener und ein Kolumbianer tödliche Schussverletzungen. Zudem starb eine Frau im Gedränge während der Flucht aus dem Club. Mehrere Mitglieder des Security-Teams sollen unter den Toten sein.

Nach Angaben der Bürgermeisterin hatte mindestens ein Bewaffneter am frühen Montagmorgen im Nachtclub "Blue Parrot" das Feuer eröffnet. Augenzeugen berichteten von Schüssen vor dem Eingang des Clubs. Inzwischen wurden laut Staatsanwaltschaft vier Menschen im Zusammenhang mit dem Angriff festgenommen.

V

Polnischer Widerstand protestiert bei Willkommenszeremonie für US-Truppen

Willkommenszeremonie US-Truppen in Polen
© RT Deutsch
Polnische Truppen, Verteidigungsminister, Antoni Macierewicz, sowie Ministerpräsidentin, Beata Szydło, haben am Samstag für die gepanzerte 3. Kampfbrigade der 4. Infanteriedivision aus den USA eine offizielle Willkommenszeremonie in der westpolnischen Stadt Sagan veranstaltet. Unter den Teilnehmern befand sich auch eine Protestgruppe, die sich das „Komitee für die Verteidigung der Demokratien“ nennt und die Rede des Verteidigungsministers mehrfach mit ihren Protestrufen störte.

Im Rahmen der Zeremonie präsentierten polnische Kräfte ihre neuesten Militär-Geräte der Öffentlichkeit in der Innenstadt von Sagan. Die US-Soldaten und -Panzer sind zur Zeit im Rahmen der US-amerikanischen Operation „Atlantic Resolve“ in Polen, wo sie an einer großangelegten NATO-Übung teilnehmen sollen. Im Anschluss sollen die US-Soldaten zusammen mit ihren Verbündeten im Baltikum rotieren und eine mögliche „russische Aggression“ abschrecken.

Kommentar:


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Sex-Roboter sollen Einzug in die Gesellschaft halten - Erste Modelle bereits auf dem Markt

Bei der schönsten Nebensache der Welt denken die meisten an zwei, im äußersten Fall mehrere Menschen beim Liebesakt. Doch beim Sex der Zukunft könnten auch Roboter eine Rolle spielen. Eine Vorstellung, die kontroverse Debatten hervorruft.
Sex-Roboter
© hideyuki suzuki / Fotolia
LONDON. Der Mensch liebt seine Maschinen - und bald sollen sie auch ihn lieben. Die Rede ist von Sexrobotern. Erste Versionen wie Roxxxy sind bereits auf dem Markt. Die äußerlich wie eine Gummipuppe anmutende Maschine kann laut Hersteller True Companion reden, zuhören und reagiert auf Berührung. Die Sexroboter wirken aber noch wenig lebensecht und sind einem stereotypen Frauenbild nachempfunden.

Das Thema Erotik und Maschinen ruft nicht nur die Sex-Industrie auf den Plan, sondern auch die Wissenschaft. Ein Internationaler Kongress diese Woche in London beschäftigte sich ganz mit dem Thema "Liebe und Sex mit Robotern".