Pau - Ein Regionalexpress kracht in Frankreich in einen langsam fahrenden Hochgeschwindigkeitszug. Die Kollision mit rund 40 Verletzten ist bereits der zweite schwere Unfall binnen rund eines Jahres. Wieder könnten Schlampereien eine Rolle gespielt haben.

© Sentucq Jean-JacquesNotärzte kümmern sich um die Verletzten.
Bei dem Zusammenstoß wurden nach einer vorläufigen Bilanz der Behörden 13 Menschen schwer verletzt. Von zwei mit Hubschraubern in Krankenhäuser gebrachten Reisenden sei einer weiter in kritischem Zustand, teilte das Verkehrsministerium mit. Insgesamt wurden rund 40 Menschen von den Rettungskräften behandelt. Unter den ins Krankenhaus gebrachten Verletzten war auch ein Baby.
Bei dem Zugunglück in der Nähe der Stadt Pau war ein Regionalexpress von hinten auf einen TGV-Hochgeschwindigkeitszug aufgefahren. Letzterer war wegen eines Defekts an der Signalanlage auf der Strecke lediglich mit rund 30 Kilometern pro Stunde unterwegs, wie das staatliche Bahnunternehmen SNCF mitteilte. Warum der Regionalexpress nach einem kurzen Stopp auf normales Tempo beschleunigte, blieb zunächst unklar.
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