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Gutachten zur Situation der Frauenhäuser. Ministerin verlangt stärkeres finanzielles Engagement der LänderRund 15.000 bis 17.000 Frauen finden jährlich Schutz in Frauenhäusern und Zufluchtswohnungen. Rechnet man ihre Kinder hinzu, so sind es etwa 30.000 bis 34.000 Personen pro Jahr, die der meist durch den Lebenspartner ausgeübten Gewalt auf diese Weise entfliehen. Die größte Chance auf Zuflucht haben Frauen statistisch gesehen in Bremen. Hier gibt es pro 10.000 Einwohnerinnen 3,63 Frauenhausplätze. Das geringste Angebot hat Bayern mit umgerechnet nur 0,53 Plätzen.
Diese Zahlen gehen aus einem Bericht zur Situation der Frauenhäuser und anderer Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen hervor, den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) am Mittwoch im Kabinett einbringt und der dieser Zeitung vorliegt. Einen Anhaltspunkt für eine strukturelle Unterversorgung sieht die Frauenministerin nicht. "In Deutschland gibt es ein ausdifferenziertes Netz an Unterstützungseinrichtungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder", sagte Schröder der
Welt. Sie räumte aber ein, dass "nicht alle Betroffenen" die Unterstützung finden, die sie brauchen. Bund, Länder und Kommunen müssten gemeinsam mit Fachorganisationen Versorgungslücken schließen.
Kommentar: Lesen Sie in diesem Zusammenhang folgende Artikel. Denn oft stecken hinter dieser Gewalt, die auch psychisch sein kann, Psychopathen:
Der Teufel in Menschengestalt
Der Psychopath Teil 1: Die Maske der Vernunft