Das Kind der GesellschaftS


Airplane

Flugzeugabsturz im Sudan - Minister ums Leben gekommen

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© Alexander Dziadosz/ReutersDer Zielort des Flugzeugs, Talodi, Sudan
Flugzeuge aus dem Sudan gelten als veraltet, in der EU dürfen sie nicht starten und landen. An der Grenze zum Südsudan sind nun alle Insassen bei einem Absturz gestorben.

Bei einem Flugzeugabsturz im Sudan sind alle 31 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Unter den Toten ist nach Angaben des staatlichen Fernsehens der Minister für religiöse Führung, Ghazi al-Sadiq. Dem Fernsehsender Al Jazeera zufolge wurde zudem ein weiterer Minister getötet. Auch Sicherheitskräfte und Medienvertreter seien umgekommen.

Bei den Opfern handelt es sich um Angehörige einer offiziellen Delegation von Regierungsbeamten, die am Fest Eid al-Fitr zum Abschluss des muslimischen Fastenmonats Ramadan in der Region Südkordofan teilnehmen wollten. Al-Sadiq war erst seit Juli im Amt. Vorher war er als Minister für Tourismus und Altertümer tätig.

Bomb

Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Monheim

polizist
© Matzerath, Ralph
Am Montag wird an der Lindenstraße eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Außer den Fachleuten vom Kampfmittelräumdienst darf sich dann kein Mensch in der 250-Meter-Zone rund um den Fundort aufhalten.

Monheim - Die bei Baggerarbeiten am Donnerstag auf einem Baugrundstück an der Lindenstraße neben der Raiffeisenbank gefundene amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird am Montag vom Kampfmittelräumdienst entschärft.

"Ab 12 Uhr müssen dann im Umkreis von 250 Metern alle Wohnungen und Gebäude vollständig geräumt werden", teilte die Stadt mit. Im weiteren Umkreis von 250 bis 500 Meter dürfe sich niemand im Freien aufhalten. In diesem Radius werde der Verkehr einschließlich der Buslinien komplett eingestellt. Opladener, Schwalben-, Nieder- und Kapellenstraße liegen außerhalb der Sperrzone und bleiben offen. Der Busbahnhof hingegen wird laut Bahnen der Stadt Monheim (BSM) gesperrt. Die betroffenen Linien enden und starten außerhalb des Bahnhofs oder fahren Umleitungen.

Light Sabers

Polizisten töten streikende Minenarbeiter in Afrika

Südafrika ist schockiert: 20 Polizisten haben Dutzende streikende Minenarbeiter erschossen - vermutlich in Notwehr. Präsident Jacob Zuma bricht eine Reise ab und kehrt ins Land zurück.
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© Reuters
Die Schüsse fielen vor einer laufenden Kamera der Nachrichtenagentur Reuters. Am Abend verbreitete sie der Staatssender SABC, und so wurde den Südafrikanern die Gewaltbereitschaft von Bergbauarbeitern im Norden des Landes deutlich wie nie zuvor vor Augen geführt.

Auf den Bildern sind rund 20 Polizisten in blauer Uniform in der Nähe der Karee-Mine des weltweit drittgrößten Platinproduzenten Lonmin zu sehen. Als Dutzende Männer mit Macheten und Speeren bewaffnet angreifen, noch 30 Meter entfernt sind, eröffnen die Polizisten das Feuer. Nicht mit Gummigeschossen, sondern mit scharfer Munition. Angreifer sacken reihenweise tot zusammen, andere fliehen.

Bomb

Südafrikanische Polizei schießt auf Tausende von streikenden Bergbauarbeitern - mindestens 30 Tote

Polizeibrutalität Südafrika
© Reuters/Siphiwe Sibeko
In Südafrika haben Polizisten auf Bergbauarbeiter geschossen und mindestens 30 von ihnen getötet. Der Arbeitskampf in einer Platinmine soll wegen eines Streits zwischen zwei Gewerkschaften eskaliert sein. Die Polizisten rechtfertigen ihren Einsatz als "legitime Selbstverteidigung".

Bei Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und streikenden Arbeitern einer südafrikanischen Platinmine sind mehr als 30 Menschen getötet worden. Zudem seien zahlreiche Menschen verletzt worden, sagte Polizeiminister Nathi Mthethwa am Freitag im Radio. Ein Sprecher hatte zuvor gesagt, die Polizei habe in legitimer Selbstverteidigung gehandelt, als sie das Feuer auf eine Gruppe von Arbeitern eröffnete, die sie mit Schusswaffen und anderen Waffen angriffen.

Zu den gewaltsamen Auseinandersetzungen kam es am Donnerstag in Rustenburg, als ein Arbeitskampf von Bergarbeitern eskalierte. Fernsehbilder von dem Massaker zeigen Polizisten, die auf Zivilisten schießen, vor ihnen auf dem Boden liegen blutüberströmte und regungslose Menschen. Die Szene erinnert an die brutale Niederschlagung der Anti-Apartheids-Proteste in den sechziger bis achtziger Jahren.
Südafrika Polizei
© Reuters/Siphiwe Sibeko

Footprints

Demonstration gegen Israel in Wien

Am Samstag findet in der Wiener Innenstadt eine Kundgebung zum sogenannten “Al-Quds-Tag” statt, an der auch Anhänger des iranischen Regimes teilnehmen werden. Seit 1979 wurde dieser Tag, an dem die Befreiung Jerusalems (arabisch: Al-Quds) von der “zionistischen Besatzung” beschworen wird, auf der ganzen Welt ausgerufen um für dieses Ziel zu demonstrieren. Dabei wird auch die Vernichtung Israels propagiert.
israel, terrorismus
© EPA
Vetreter der Imam-Ali-Moschee bestätigten, dass ihre Mitglieder ebenfalls an dieser Kundgebung teilnehmen werden. Gemeinsam mit anderen muslimischen Organisationen in Wien ist die iranische Moschee Veranstalter dieser Demonstration und auch das Fastenbrechen (Eftar) an diesem Freitag wird im Zeichen des Al-Quds-Tages stehen.

Che Guevara

Demonstrationen gegen Israel in Iran

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© keystoneProteste in Teheran: Der Al-Kuds-Tag ist in Iran ein Feiertag, gedacht als Solidaritätsbekundung mit den Palästinensern
Aus Solidarität mit den Palästinensern begeht Iran jedes Jahr den so genannten Al-Kuds-Tag, im ganzen Land finden dann Protestkundgebungen gegen Israel statt. In diesem Jahr ist die Stimmung besonders aufgeladen.

Hunderttausende Menschen haben in mehreren iranischen Städten gegen Israel protestiert. Im staatlichen Fernsehen, das live und ausführlich über die Kundgebungen berichtete, war gar von Millionen Teilnehmern die Rede.

In Teheran hatte auch Präsident Machmud Ahmadinejad einen Auftritt. Er bezeichnete Israel als «ein Krebsgeschwür» und sprach dem jüdischen Staat abermals das Existenzrecht ab. «Sperrt die Ohren auf: Auf der neuen Landkarte des Nahen Ostens wird es weder ein zionistisches Regime noch eine Vorherrschaft der USA geben», sagte der Präsident in seiner Rede an der Universität von Teheran.

Arrow Down

Gewalt gegen Frauen: Circa 17.000 Frauen suchen jährlich Frauenhäuser auf

woman with bruised face
© Kayla Bailey/Flickr
Gutachten zur Situation der Frauenhäuser. Ministerin verlangt stärkeres finanzielles Engagement der Länder

Rund 15.000 bis 17.000 Frauen finden jährlich Schutz in Frauenhäusern und Zufluchtswohnungen. Rechnet man ihre Kinder hinzu, so sind es etwa 30.000 bis 34.000 Personen pro Jahr, die der meist durch den Lebenspartner ausgeübten Gewalt auf diese Weise entfliehen. Die größte Chance auf Zuflucht haben Frauen statistisch gesehen in Bremen. Hier gibt es pro 10.000 Einwohnerinnen 3,63 Frauenhausplätze. Das geringste Angebot hat Bayern mit umgerechnet nur 0,53 Plätzen.

Diese Zahlen gehen aus einem Bericht zur Situation der Frauenhäuser und anderer Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen hervor, den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) am Mittwoch im Kabinett einbringt und der dieser Zeitung vorliegt. Einen Anhaltspunkt für eine strukturelle Unterversorgung sieht die Frauenministerin nicht. "In Deutschland gibt es ein ausdifferenziertes Netz an Unterstützungseinrichtungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder", sagte Schröder der Welt. Sie räumte aber ein, dass "nicht alle Betroffenen" die Unterstützung finden, die sie brauchen. Bund, Länder und Kommunen müssten gemeinsam mit Fachorganisationen Versorgungslücken schließen.

Kommentar: Lesen Sie in diesem Zusammenhang folgende Artikel. Denn oft stecken hinter dieser Gewalt, die auch psychisch sein kann, Psychopathen:

Der Teufel in Menschengestalt
Der Psychopath Teil 1: Die Maske der Vernunft


Padlock

Vergewaltigung einer Soldatin in Bückeburg


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© dpa / Maurizio Gambarini / Archiv In Bückeburg wurde eine Soldatin vergewaltigt. Anschließend wurde sie gefesselt und mit einem Handy in einen Kasernen-Spind gesperrt.
In einer Kaserne im niedersächsischen Bückeburg ist eine junge Soldatin vergewaltigt worden. Anschließend sperrte sie der Täter gefesselt in einen Spind - mit einem Handy. Die Jagd nach dem Unbekannten läuft auf Hochtouren.


In der Jägerkaserne im niedersächsischen Bückeburg ist am Sonntagabend eine junge Soldatin vergewaltigt und misshandelt worden. Nach Medienberichten soll der Täter sie nach der Tat gefesselt in einen Spind gesperrt haben. Angeblich habe er ihr ein Handy mit hineingelegt, damit sie Hilfe holen könne.

Ob sie das trotz der Fesseln habe schaffen können, sei noch unklar, berichtet die Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Die Staatsanwaltschaft halte sich aus ermittlungstaktischen Gründen mit weiteren Auskünften noch sehr zurück. Pressesprecher Klaus-Jochen Schmidt hoffe, morgen „hoffentlich schon weitergehende Angaben“ machen zu können.

Bomb

Passagierin macht Bombenwitz - Weigerung der Mitnahme

Schönefeld - Während verdächtige Figuren die Baustelle des BER bewachen dürfen, lassen sich die Sicherheitsleute auf dem Flughafen Schönefeld nicht veräppeln: Eine Hallenserin (21) fragte bei der Kontrolle den Mitarbeiter zweimal, ob er ihre Bombe gefunden habe.

Der Mann (32) nahm den schlechten Witz ernst und alarmierte die Polizei. Die fand zwar keine Bombe, schrieb aber eine Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens und Androhung einer Straftat. Außerdem weigerte sich die Airline, die Frau nach Kopenhagen zu fliegen.

Info

Gesichtserkennung: Verfahren gegen Facebook wieder aufgenommen

Der Hamburger Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Johannes Caspar, hat ein im Juni ausgesetztes Verfahren gegen Facebook wegen des Sammelns biometrischer Daten aus Gesichtserkennung wieder aufgenommen. Auf Nachfrage des Datenschützers erklärte Facebook zwar, dass man vorerst auf die Erstellung weiterer Gesichtsmodelle verzichte, lehnte aber weitere Verpflichtungen ab. Aus Sicht des Datenschutzbeauftragten ist die bereits bestehende Datenbank mit biometrischen Mustern, die ohne Einwilligung der Betroffenen angelegt wurden, rechtswidrig.