Das Kind der GesellschaftS


USA

"Mann auf dem Mond" - Neil Armstrong gestorben

neil armstrong
© NASAOffizielles NASA-Portrait von Neil Armstrong vor der Mondlandung.
"Dies ist ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit", mit diesen Worten schrieb Armstrong am 21. Juli 1969 als der aus der Landefähre von Apollo-11 hinaus und die Mondoberfläche betrat. Am heutigen Samstag ist der erste Mensch, der den Mond betrat im Alter von 82 Jahren verstorben.

Cincinnati (USA) - Geboren am 5. August 1930 nahe Wapakoneta in Ohio, erlangte Armstrong schon mit 16 seine Pilotenlizenz und studierte später Flugzeugingenieurstechnik. Als ausgebildeten Marineflieger diente er in einer Vielzahl von Kampfeinsätzen im Korea-Krieg und wurde danach Forschungspilot. Nach drei Bewerbungsanläufen wurde er Astronaut bei der NASA und absolvierte 1966 seinen ersten Raumflug als Kommandant der Raumfähre Gemini 9. Gemeinsam mit Michael Collins und Edwin (Buzz) Aldrin startete er dann 1969 zur ersten bemannten Mondlandung.

Brick Wall

Tiger "Altai" tötete Pflegerin

Einen Tag, nachdem der sibirische Tiger „Altai“ im Kölner Zoo seine Pflegerin tötete, ist noch immer nicht klar, warum die Raubkatze die 43-Jährige angriff. Vielleicht wollte er seine drei Kinder verteidigen? Als erwiesen gilt indes, dass es die Pflegerin selbst war, die die Tür zum Tiger offen stehen ließ.
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© dapdDie Amur-Tiger Hanya (r.) und Altai im Kölner Zoo. Altai war es, der jetzt seine Pflegerin tötete.
Köln - „Hallo Tiger“, heißt ein Kinderbuch, das sie im Zooladen von Köln verkaufen, der auch Tiger-T-Shirts führt. Putzig lacht das Tier vom Titel, bloß: Der Tiger ist tot. Denn Tiger sind nicht niedlich. Und dieser, Altai aus Köln, „Panthera Tigris Altaica“, sibirische Art, aber geborener Brite, vier Jahre alt, hat am Samstag die Frau getötet, die ihn fütterte. Ruth K., Tierpflegerin seit zwei Jahrzehnten, starb gegen zwölf Uhr mittags, wie Beutetiere von Raubkatzen sterben: angefallen von hinten, durch einen Biss in den Hals. Hallo, Tiger?

So ein Besuch am Raubtiergehege ist ja immer schön und schaurig zugleich. Hinter Glas, hinter Hecke und Wassergraben, aus sicherer Entfernung jedenfalls gucken die Zoogäste den Katzen zu, angezogen und ängstlich zugleich. Tigermutter Hanya, wie sie, nun ja, tigert. Hin und her unter dem Ahornbaum im Schatten, keinen Blick für die reifen Holunderbeeren am Rande des Geländes.

Bulb

Deutsche Verbraucher zahlen zu viel für Strom

Studie: Versorger geben sinkende Einkaufspreise nicht weiter.

Berlin. Die deutschen Konsumenten zahlen für ihren Strom einer Studie zufolge rund drei Milliarden Euro zu viel. Die Preise für den Einkauf von Strom seien in den vergangenen Jahren deutlich gefallen - doch die Versorger hätten dies nicht an ihre Kunden weitergegeben, heißt es in einem Gutachten im Auftrag der Grünen im Deutschen Bundestag, das der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Lediglich die Industrie profitiere von sinkenden Preisen.

Der Energieexperte Gunnar Harms untersuchte in der Studie, wie sich der Börsenpreis für Strom und die diversen Steuern und Umlagen auf den Strompreis entwickelten. Dem gegenüber stellte er die Entwicklung der Preise, die Verbraucher für Elektrizität zahlen müssen. Sein Fazit: "Aktuell müsste der Strompreis zwei Cent die Kilowattstunde niedriger liegen, wenn die Versorger die gesunkenen Einkaufspreise der Vergangenheit an die Verbraucher entsprechend weitergereicht hätten."

Pistol

Mexikanische Polizisten schießen auf US-Diplomaten

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© dpa / Miguel Sierra/SymbolbildRätselraten um eine Schießerei in Mexiko: Bundespolizisten verfolgen auf einer Autobahn südlich der Hauptstadt ein Auto der US-Botschaft. Zwei Diplomaten überleben die Attacke verletzt.
Mexikanische Bundespolizisten haben ein Fahrzeug der US-Botschaft beschossen und zwei Diplomaten verletzt. Auch ein mexikanischer Marinekapitän, der die Botschaftsangehörigen begleitete, wurde bei dem Zwischenfall am Freitag (Ortszeit) nahe der Hauptstadt Mexiko-Stadt verletzt.

Die US-Botschaft beschuldigte die mexikanische Bundespolizei in einer Erklärung, einen Hinterhalt gelegt zu haben.

Über die Identität der US-Diplomaten herrschte Stillschweigen. Die Zeitung El Universal will aus inoffiziellen Kreisen erfahren haben, dass es sich bei den beiden um Drogenfahnder handelt. Sie waren den Angaben zufolge auf dem Weg zum Stützpunkt Xalatlaco der Marine im Bundesstaat Morelos. Der Zwischenfall ereignete sich nahe der Ortschaft Tres Marías rund 40 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt.

Stormtrooper

Polizisten verletzten Passanten bei Amoklauf in New York

Vor dem Empire State Building in New York erschoss Jeffrey J. seinen Ex-Kollegen, er selbst wurde von Polizisten getötet. Wie nun bekannt wurde, feuerten zwei Beamte insgesamt 16 Mal auf den Mann - und verletzten dabei auch neun Passanten.
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© APAbsperrungen in der Nähe des Tatorts: Die neun Verletzten befinden sich nach offiziellen Angaben nicht in Lebensgefahr, sechs von ihnen konnten das Krankenhaus am Freitagnachmittag wieder verlassen.
New York - Zwei Tote, neun Verletzte, das ist die Bilanz der Schießerei vor dem Empire State Building. Am Freitagmorgen hat der arbeitslose Jeffrey J. vor der New Yorker Touristenattraktion seinen ehemaligen Arbeitskollegen erschossen. Als Polizisten ihn aufhalten wollten, richtete J. seine Waffe auf die Beamten - die eröffneten daraufhin das Feuer und töteten den 58-jährigen Mann.

Insgesamt 16 Mal feuerten sie auf J., wie eine Polizeisprecherin nun bestätigte. "Ein Beamter feuerte neun, ein anderer sieben Mal." J. sei nach bisherigen Untersuchungen sieben Mal getroffen worden. Unklar sei zum derzeitigen Stand der Ermittlungen, ob J. auf die Beamten geschossen hat. "Fest steht bisher, dass er seine Waffe auf die Polizisten gerichtet hat", sagte die Sprecherin.

Evil Rays

Streit um Sitzplatz: Kinderbuchübersetzer "Napoleon" verletzt Café-Gast lebensgefährlich mit Bajonett

In der Schweiz sticht ein Café-Gast nach dem Streit um einen Sitzplatz mit einem Bajonett zu. Er rammte seinem Gegner die Waffe in den Unterleib und verletzte ihn lebensgefährlich. Danach soll er eine Zigarette geraucht haben.

In Freiburg in der Schweiz eskalierte ein Streit. Wie das Nachrichtenportal „Blick.ch“ berichtet, hatte ein Kinderbuchübersetzer in einem Café mit einem Gast um einen Stuhl gestritten. Danach soll der von seinen Freunden „Napoleon“ genannte Mann zunächst nach Hause gegangen sein. Wenig später kehrte er mit einem Bajonett im Gepäck zurück und stach einen 36-Jährigen in den Unterleib, wie „Blick.ch“ berichtet.

Der Attackierte solle dabei lebensgefährlich verletzt worden sein. „Napoleon“ habe nach der Attacke das Bajonett fallen gelassen und sich eine Zigarette angezündet, schreibt „Blick.ch“ weiter. Er sei Stammgast in dem Café, heißt es.

Pistol

Amoklauf vor Empire State Building - Tote und Verletzte

Bei einer Schießerei vor dem Empire State Building in New York sind zwei Menschen getötet worden. Darunter sei auch der Schütze.
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© WABC-TVVor dem New Yorker Empire State Building ist es am Freitagmorgen (Ortszeit) zu einer Schießerei gekommen.
Bei einer Schießerei am Empire State Building in New York sind am Freitag zwei Menschen getötet und neun weitere verletzt worden. Bürgermeister Michael Bloomberg sagte, ein 53-Jähriger habe einen früheren Kollegen erschossen. Anschließend sei er von der Polizei getötet worden.

Der Schütze hatte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr seinen Job bei einer Firma verloren, die Handtaschen und andere Accessoires importiert. Am Freitagmorgen tauchte Jeffrey J. um kurz nach 09.00 Uhr (Ortszeit, 15.00 Uhr MESZ) an seinem früheren Arbeitsplatz auf und schoss einem 41-jährigen Ex-Kollegen in den Kopf. Dann ergriff der Mann den Angaben zufolge die Flucht, ein Bauarbeiter alamierte die Polizei.

Arrow Up

Das böse Erwachen wird kommen! Besser jetzt in Gold investieren: Gold wird wahrscheinlich in ungeahnte Höhen schießen


Die aktuelle Lage ist wahrhaftig historisch. Noch nie war die Welt in so einer verfahrenen Situation.
Alle bisherigen Krisen oder Kollapse waren immer auf ein Land oder eine Region beschränkt. Aber diesmal betrifft es alle westlichen Industrienationen gleichzeitig. Alle ertrinken in ihrem Schuldenmeer...


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© Unbekannt

Intervention, Manipulation und Preisdrückung


Der Goldpreis leidet derzeit unter Interventionen, Manipulationen und Preisdrückung durch Regierungen, Banken und Hedge-Fonds. Der Papiermarkt für Gold ist 100-mal größer als der Markt für physisches Gold und erleichtert dadurch natürlich die gezielte Einflussnahme auf den Goldkurs.

Natürlich haben die Regierungen eine gewisse Ablehnung gegenüber Gold, da es als Indikator für die Abwertung der Papierwährung durch unbegrenztes Drucken gilt. Die Medien haben Gold auch noch nicht verstanden. Wirtschaftssendungen ziehen Gold ins Lächerliche und sogar renommierte Zeitungen, wie die FT, akzeptieren Gold nicht als Geld.

Sheeple

Der erwartete Rückzieher: Deutsche Regierung arbeitet intensiv an Beschneidungserlaubnis

Justizministerium will Vorschlag im Herbst vorlegen - Bundesfamilienminister für "angemessene Betäubung"
Operation
© EPA
Eine baldige gesetzliche Erlaubnis für religiöse Beschneidungen von Jungen wird immer wahrscheinlicher. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagte am Mittwoch in Berlin, ihr Haus arbeite "intensiv an einer gesetzlichen Regelung". Der "Auftrag des Bundestages, im Herbst einen Vorschlag vorzulegen", werde "natürlich" erfüllt.

Unterdessen forderte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) Auflagen für Beschneidungen. "Eine angemessene Betäubung bei der Beschneidung ist für mich ein sehr wichtiger Punkt", sagte Schröder der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine.

Footprints

Moderne Zwangsarbeit durch Urteil bestätigt: Konzerne in Großbritannien kündigen Mitarbeiter und stellen Arbeitslose und Sträflinge in ihre Dienste

Arbeitsamt
© Bundesarchiv, B 145 Bild-P109962 / CC-BY-SAErwerbslose werden zur kostenlosen Arbeit gezwungen.
In Europa gibt es keine Zwangsarbeit. Oder etwa doch? In Großbritannien sorgt das Programm "Workfare" für Unruhen. Arbeitslose können verpflichtet werden, sechs Monate lang unentgeltlich für ein Unternehmen zu arbeiten. Namhafte Konzerne entlassen ihre Mitarbeiter und stellen Arbeitslose an. Betroffene haben gegen diese Zwangsarbeit geklagt und verloren.

Arbeitslose für Konzerne

Die Wirtschaftskrise hat Großbritannien besonders hart getroffen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Workfare sollte Abhilfe schaffen. Als arbeitslos gemeldete Personen können verpflichtet werden, unentgeltlich zu arbeiten. Ansonsten wird das Erwerbsloseneinkommen gestrichen. Die einzelnen Maßnahmen werden von Privatkonzernen koordiniert. „Action for Employment“ zum Beispiel soll 114.000 Klienten einen Job verschaffen. Doch das Programm hinkt hinter den Erwartungen her. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, mehr als jedem zwanzigsten Klienten im Rahmen von Workfare eine Arbeitsstelle zu verschaffen. Mit 3,5 Prozent wurde dieses Ziel um etwa die Hälfte verfehlt. Die Regierung gab eine Studie in Auftrag, deren Autoren zu folgendem Schluss kamen: