Jeden Morgen fahren an der Küste Louisianas Trawler mit Schleppnetzen aus, um im Golf von Mexiko Garnelen zu fangen. Die Saison begann bereits Ende August und dauert bis Ende des Jahres. Es gibt derzeit nur ein Problem: Brachten die Krabbenfischer früher regelmäßig mehrere Tonnen Shrimps von einer Ausfahrt nach Hause, kommen sie heute oft mit fast leeren Booten zurück.

Die Sprecherin der Umweltbehörde des Staates Louisiana, Olivia Watkins, betont, dass endgültige Fangzahlen noch nicht vorliegen - und will sich deshalb nicht weiter äußern. Doch Clint Guidry, Präsident der Louisiana Shrimp Association, berichtet, die Fangmengen seien vielerorts um 80 Prozent gefallen.
Auch der Meeresbiologe James Cowan von der Louisiana State University sagt, der Einbruch der Garnelenfischerei sei unübersehbar. Fischer und fischverarbeitende Firmen stellen bereits Mitarbeiter frei, Großeinkäufer decken ihren Garnelenbedarf nicht mehr in Louisiana, sondern in Bundesstaaten wie Georgia, South oder North Carolina.










Kommentar: Lesen Sie auch die Artikelserie über Psychopathen:
Der Psychopath - Teil 1: Die Maske der Vernunft