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Di, 09 Mär 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Passiv-aggressives Verhalten erkennen: "War doch keine Absicht!"

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© Deagreez / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell) (Ausschnitt)
Manche Menschen trödeln, mauern und schmollen - und bringen uns damit auf die Palme. Was passiv-aggressives Verhalten verursacht und wie wir uns dagegen zur Wehr setzen können.

Es gibt Leute, die sabotieren Pläne, ignorieren Absprachen und lächeln einem dabei ins Gesicht. Die Chefin hat Sie gebeten, diese Akte zu bearbeiten? Zu gerne, aber dann kam ausgerechnet ein Rohrbruch dazwischen. Dem Verlobten war es wichtig, dass Sie rechtzeitig ein Geschenk für seine Mutter besorgen. Ach Schatz, war der Geburtstag schon heute? Statt der Vorgesetzten entgegenzutreten und ihr klarzumachen, dass man ohnehin gerade in Arbeit versinkt, oder dem Partner mitzuteilen, dass man keine Lust auf solche Dienstbotengänge hat, wählen passiv-aggressive Menschen eine subtilere Strategie: Sie geben sich kooperativ, nur um den anderen dann einfach auflaufen zu lassen.

Meist bekommt man solche Menschen nicht zu fassen. Konfrontiert man sie mit ihren Taten, können sie sich leicht herauswinden: »Ich weiß gar nicht, was du meinst.« »War doch gar keine Absicht.« »Du bist aber empfindlich!« »Dass du mir so etwas überhaupt unterstellst!« Der Passiv-Aggressive dreht den Spieß geschickt um. Das eigentliche Opfer steht auf einmal selbst als Provokateur da.

»Diesen Menschen ist es wichtig, ihre eigenen Grenzen zu schützen. Sie fühlen sich schnell bevormundet und haben ein Problem mit Autoritäten«, sagt Rainer Sachse. Er ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie und leitet das Institut für Psychologische Psychotherapie in Bochum. »Sie sind aber nicht in der Lage, ihre Grenzen aktiv zu schützen. Daher wählen sie Techniken der passiven Sabotage

People 2

Wie der Bindungsstil in der Kindheit angelegt wird und sich im Erwachsenenleben auswirkt

Partnerschaft, Beziehung, Liebe, Bindungsstil
© stockarm / Getty Images / iStock (Ausschnitt)
Jeder Mensch entwickelt in der Kindheit eine Blaupause für Beziehungen: den so genannten Bindungsstil. Noch Jahrzehnte später bestimmt er, welche Paare miteinander glücklich werden.

Wir suchen sie fast alle. Die große Liebe. Manche finden sie. Manche suchen sie ein Leben lang - und finden sie dennoch nicht. Sie glauben, sie hätten einfach Pech in der Liebe. Hinter immer wieder scheiternden Beziehungen kann aber auch etwas anderes stecken: Bindungsangst. Typische Anzeichen: Man zieht sich immer dann zurück, wenn die Beziehung enger, intimer, verbindlicher wird. Oder man findet andere nur anziehend, wenn man sie nicht haben kann, zum Beispiel, weil sie verheiratet sind oder kein Interesse an der eigenen Person haben.

Die Bindungstheorie geht zurück auf den englischen Kinderpsychiater John Bowlby (1907-1990). Mitte des 20. Jahrhunderts schloss er aus seinen Beobachtungen, dass Kinder in den ersten Lebensjahren ein mentales Arbeitsmodell für Beziehungen entwickeln. Eine sichere Bindung entwickle das Kind vor allem dann, wenn die Eltern schnell, verlässlich und angemessen auf seine Bedürfnisse reagieren, beispielsweise indem sie es innerhalb weniger Sekunden trösten, wenn es schreit. Eine unsichere Bindung könne entstehen, wenn sich die Eltern eher gleichgültig verhalten, nicht ausreichend auf das Kind eingehen oder wenn sie das Kind überbehüteten, so dass es sich nicht selbstständig entwickeln kann. Auch belastende Erfahrungen wie der Verlust von Vater oder Mutter hinterlassen ihre Spuren.

Kommentar:


Brain

Stufe-3-Denken: Eine einheitliche Theorie der Selbstverbesserung

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Ich habe den letzten Monat damit verbracht, meine Notizen aus über 200 Büchern durchzugehen. Als ich mich durch die Themen Gesundheit, Unternehmertum, Philosophie, Lernen und alles, was mich sonst noch interessiert, hindurcharbeitete, konnte ich nicht umhin, einige Trends zu bemerken, einige Kategorien des Denkens, in welche die Bücher organisiert werden könnten.

Als ich anfing, energischer zu lesen, konzentrierte ich mich auf praktische Bücher zur Selbstverbesserung im Ratgeberstil. The Power of Habit [Die Macht der Gewohnheit - AdÜ]. I Will Teach You To Be Rich [Ich werde dich lehren, reich zu sein - AdÜ]. The $100 Startup [Das 100-Dollar-Startup - AdÜ]. Beliebte Bücher, die versprachen, mir einen "Hack" beizubringen.

Irgendwann war ich von Büchern, die sich zu einem Blogbeitrag zusammenfassen lassen, gelangweilt und griff zu Büchern mit höherem Niveau. Peak [Gipfel - AdÜ]. Seeking Wisdom [Die Suche nach Weisheit - AdÜ]. The Monk and the Riddle [Der Mönch und das Rätsel - AdÜ]. Bücher, die ein breiteres Verständnis, einen reicheren Kontext für ihre Ideen boten.

Später habe ich angefangen, die Kategorie darüber zu erkunden: Bücher, die den Sprung zur Philosophie wagen. Antifragile [Anti-fragil - AdÜ]. Finite and Infinite Games [Endliche und unendliche Spiele - AdÜ]. Godel Escher Bach. Bücher, die nicht versprechen, einem beizubringen, wie man irgendetwas tut, sondern die vielmehr die Art und Weise verändern, wie unser Geist funktioniert, wenn man mit ihnen fertig ist.

Diese Kategorien könnte man sich als eine Hierarchie vorstellen, eine Art, das, was Sie lesen, nach seinem potenziellen Wert zu beurteilen. Ganz unten finden Sie die Bücher, die das Leben erleichtern. In der Mitte haben Sie die informativen, lehrreichen Bücher, und ganz oben sind die philosophischen, geistreichen Bücher.

Aber ich merkte bald, dass es nicht nur um Bücher ging. Es ging um Gedanken. Die Art und Weise, wie wir denken, kann in ähnliche Stufen unterteilt werden, und alle sinnvolle Selbstverbesserung, das Erlangen von Wissen, Fortschritte in der Reife, die Entwicklung von Fähigkeiten und unabhängiges Denken erfordern das Durchlaufen dieser aufeinanderfolgenden Stufen.

In der Anwendung gibt uns dies eine Möglichkeit, Fettleibigkeit, Tech-Bros, Neonazis, depressive College-Studenten, Veganer, Unternehmer, wütende Atheisten, SJWs, Lifestyle-Designer, Krypto-Fanatiker, Trump-Wähler und Konsumverhalten zu verstehen. Es zeigt uns, warum wir uns für unsere vergangenen Gedanken und Handlungen schämen und warum andere Menschen dumm und irrational erscheinen können. Es gibt uns eine neue Linse, um unsere Meinungsverschiedenheiten zu interpretieren, sowie einen Rahmen dafür, wie wir andere, die uns wichtig sind, dazu bringen könnten, sich zu verbessern.

Und das Wichtigste: Es gibt uns ein Modell dafür, wie wir unser eigenes Denken verbessern können. Dafür, wie wir ein bisschen weniger dumm, naiv oder irrend sein können. Wie wir unsere Perspektiven erweitern, effektiver lernen und unsere persönliche Entwicklung beschleunigen können.

Es beginnt bei Level 1.

Kommentar: Weiterführende Lektüre (auf Englisch): Und zum Anhören:


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Corona-Hysterie: Jeder Dritte leidet an Angststörung oder Depression

Wir berichteten schon seit Beginn der Corona-Hysterie immer wieder über die schlimmen sozialen und ökonomischen Folgen dieser "Krise" und der daraufhin ergriffenen Wahn-Maßnahmen. Nun kommt eine weitere Studie zu dem Schluss, dass jede dritte Person jetzt unter Angststörungen oder Depressionen leidet. Wie unschwer zu erwarten war, hat Corona zu einem massiven Anstieg an Depression geführt.
coronavirus model
© Radoslav Zilinsky via Getty Images
Nicht nur infolge einer Corona-Infekton trägt die Psyche zuweilen Schäden davon. Von Ängsten und Depressionen leiden massenhaft Menschen ohne vorherige Covid-19-Ekrankung. Eine Studie aus Singapur zeigt die besonders gefährdeten Gruppen.Die Depressionen sind im Zuge der Covid-19-Pandemie massiv angewachsen.

~ snanews.de
Die Daten sind erschreckend:
Entsprechende Meldungen gab es aus allen Ländern, die wohl größte Studie dazu wurde im November in der Medizin-Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht und kam zu dem Ergebnis: In einem Zeitraum von drei Monaten nach der Diagnose hatten die Erkrankten ein doppelt so hohes Risiko, an einer Depression, einer Angststörung oder Demenz zu erkranken.

~ snanews.de
Natürlich wirken auch die Maßnahmen selbst negativ auf die Psyche der Menschen:
Aber nicht nur psychische Erkrankungen nach einer Covid-19-Infektion machen schon seit Beginn der Eindämmungsmaßnahmen Sorgen. Auch die Maßnahmen selbst wirken negativ auf die menschliche Psyche. Wie stark diese Auswirkungen sind und wer besonders davon betroffen ist, das haben jüngst Forscher von der Singapurer Duke-NUS Medical School in einer Meta-Studie ermittelt. Das Ergebnis lautet: Einer von drei Erwachsenen ohne Vorerkrankungen leidet an einer Angststörung oder Depression infolge der Pandemie.

~ snanews.de

Brain

Was gerade geschieht? Gehirnwäsche!

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Dieser Artikel soll in keiner Weise dazu dienen, Verschwörungstheorien zu schüren. Viel mehr geht es darum aufzuzeigen, was aktuell passiert und wieso sogar gebildete Menschen wie Wissenschaftler und Ärzte gegen ihren eigenen Eid verstossen und sich keiner Schuld bewusst sind.

Ob dies von den Regierenden bewusst und absichtlich gemacht wird, ist vollkommen irrelevant.

Gehirnwäsche ist ein Konzept der psychologischen Manipulation. Die Urteilskraft und Realitätswahrnehmung wird destabilisiert und die Grundeinstellung durch neue Einstellungen ersetzt. Seit 1975 enthält die "Erklärung der UNO über den Schutz aller Personen vor Folter und anderer grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung oder Strafe" auch die Gehirnwäsche mittels manipulativer Psychotechniken.

Da die mentale Umprogrammierung schleichend und subtil erfolgt, bemerken die Betroffenen nicht, dass sie schrittweise gefügig gemacht und bestimmte Verhaltensweisen fremdgesteuert ausgelöst werden. Die Manipulationstechniken wurden von Psychogruppen und Sekten über Jahrzehnte entwickelt, erforscht und perfektioniert. Ein wichtiger Aspekt ist die Unterdrückung jeglicher Form von Kritik und die Diffamierung von Kritikern. Da den Protagonisten sachliche Argumente fehlen, wird Kritikern menschliche Schwäche vorgeworfen, um diese unglaubwürdig zu machen.

Die amerikanische Psychologieprofessorin Margaret Singer beschreibt die Gehirnwäsche als eine sich in sechs Schritten vollziehende, nicht sichtbare soziale Anpassung.

Kommentar:


Key

Wenn sie die Kontrolle verlieren: Mikromanipulationen von Narzissten

Personen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung nutzen Mikromanipulation gezielt, um Kontrolle über ihr Opfer zu erlangen. Diese realisieren es oft nicht.

Narzisst, Narzissmus
Ein Mikromanipulator ist ein Instrument für mechanische Eingriffe an sehr kleinen Objekten, zum Beispiel Zellen oder Bakterien. Narzissten bedienen sich einer ähnlichen Methode, um auf subtile Art und Weise die Kontrolle zu behalten. In der Psychologie spricht man dabei von Mikromanipulation.

Da sie oft leise und zunächst unbemerkt auftritt, dauert es eine Weile, bis die Betroffenen merken: Sie sind Opfer eines Spiels. Während sie zunächst denken, das Verhalten ihres Gegenübers sei ein Ausdruck von Liebe, dient es vor allem der Kontrolle.

Manipulation geschieht direkt oder indirekt

Manipulation widerfährt uns dabei jeden Tag: Sei es durch einen aufdringlichen Verkäufer oder penetrante Werbung im Internet. Der Rezipient weiß in diesem Fall, dass diese Art der Beweihräucherung darauf abzielt, einen Verkauf zu generieren.

Narzissten hingegen bedienen sich bestimmter Strategien, die bei ihrem Gegenüber Empathie erzeugen sollen. Ein Beispiel hierfür ist die Selbstmorddrohung. Ist der Partner im Begriff, zu gehen, oder entfernt sich emotional, wendet der Narzisst häufig solche Methoden an, um an dessen Helferinstinkt zu appellieren.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel: Und im Speziellen unsere Artikel-Serie über Psychopathie:


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Corona und Grundgesetz: Wir müssen wieder lernen, unsere Werte zu verteidigen

Morality, good and evil, devil and angel
In der Diskussion um die Corona-Maßnahmen geht es meist - und durchaus zu Recht - um die Verhältnismäßigkeit. Ist die Gefahr durch das Virus wirklich so groß, dass sie die beispiellosen Grundrechtsbeschränkungen rechtfertigt?

Hier sehe ich ein großes Problem: Die Diskussion um die Maßnahmen zeigt, dass wir überhaupt nicht mehr zu verstehen scheinen, warum es unsere Grundrechte überhaupt gibt, allen voran die Menschenwürde und die Freiheitsrechte. Das hat zur Folge, dass viele Menschen - und darunter wahrscheinlich leider auch viele Juristen - Verweise auf das Grundgesetz als bloße juristische Spitzfindigkeiten abtun. Nach dem Motto: Hier geht es doch um Menschenleben, was wollen Sie eigentlich? Warum kommen Sie mir mit subtilen juristischen oder rechtsphilosophischen Argumenten? Dass Sie sich in Ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen, ist ja wohl egal, wenn dadurch Leben gerettet werden?

Solche Argumente lassen uns oft sprachlos zurück. Aber wir können nicht wirklich den Finger auf das legen, was uns daran stört. Meist bleibt als einzige Verteidigung, darauf zu verweisen, dass das Virus doch recht harmlos sei. Damit implizieren wir aber auch, dass wir die Maßnahmen akzeptieren würden, wäre die Gefahr tatsächlich so groß wie behauptet. Aber ist das so? Nehmen wir einmal an, es wäre zweifellos klar, dass Covid-19 etwa 10% der Bevölkerung dahinraffen wird. Würden Sie dann akzeptieren, dass Sie Ihre Großeltern oder Enkel nicht mehr in den Arm nehmen dürfen? Dass Sie nicht selbst eine Abwägung treffen dürfen zwischen dem Risiko einer Erkrankung und dem Wunsch, Ihre Eltern oder Enkel zu sehen? Vielleicht, weil Sie oder Ihre Angehörigen keinerlei Symptome haben und Sie nicht aus Angst vor dem Tod das aufgeben möchten, was das Leben überhaupt erst lebenswert macht? Oder würden Sie es sich verbieten lassen, einen Freund zu besuchen, dem es schlecht geht und der Sie dringend braucht? Oder Ihre Eltern auf dem Sterbebett zu begleiten? Würden Sie akzeptieren, dass man Sie, obwohl Sie kerngesund sind, gegen Ihren Willen und ohne Einzelfallabwägung in Quarantäne steckt? Oder dass man Ihnen verbietet, in die Kirche zu gehen, um zu beten - vielleicht ja auch für die Genesung eines Angehörigen?

Wenn Sie auf eine dieser Fragen mit "nein" antworten, haben Sie ein Problem: Wie rechtfertigen Sie diese Einstellung gegenüber dem Totschlag-Argument, es gehe doch um Leben und Tod? In der heutigen Welt scheint uns das Wissen zu fehlen, um unser Bauchgefühl zu begründen, dass manche Dinge einfach niemals verboten, manche Freiheiten niemals beschnitten und manche Dinge niemals vom Staat diktiert werden sollten.

Gehen wir also einen Schritt zurück und klären wir ein paar Dinge über den philosophischen Hintergrund unserer westlichen Verfassungen und was das mit den Corona-Maßnamen zu tun hat.

Shamrock

Sieben wichtige Lektionen, die Menschen oft zu spät im Leben lernen

Reise, Weitblick, Wachstum, Leben, Lektionen
© Frau Natur ReisenMaria Savenko/Shutterstock
Aus vielen Lektionen im Leben gehen wir gestärkt und weise hervor, denn sie müssen oft auf die harte Tour gelernt werden.

Das härteste daran ist jedoch, dass manchmal nicht jede Gelegenheit ewig währt. Das begreift man aber erst, wenn es zu spät ist.

Falls möglich, solltet ihr diese Dinge lieber früher als später lernen.

1. Wenn ihr tun wollt, was ihr liebt, müsst ihr dreimal so hart arbeiten wie jeder andere.

Die meisten Menschen dürfen nicht ihr Leben damit verbringen, das zu tun, was sie lieben. Stattdessen tun sie das, was ihnen gesagt wurde oder was ihre Eltern, Heimatstadt, Freunde oder Gleichaltrigen vorgeschlagen haben.

Oder sie verfolgen einfach keine Ziele, die ihnen wirklich nah am Herzen liegen. Aber falls ihr "das tun möchtet, was ihr liebt", müsst ihr es wie ein Privileg sehen und nicht als Erwartung. Diese Menschen sind nicht die Mehrheit. Also falls es das ist, was ihr wirklich wollt, müsst ihr jetzt anfangen, dafür zu arbeiten.

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Narzissten sind nicht zu echter Liebe fähig

Narzisstische Menschen sind nur an sich selbst interessiert. Genau deswegen ist eine Beziehung mit ihnen oftmals ein aussichtsloser Kampf um Liebe und Geborgenheit. Gibt es einen Weg, wie eine Partnerschaft dennoch gelingen kann?
narzissten
© imago images / Panthermedia
Partner von Narzissten fühlen sich häufig vernachlässigt.
Ein bisschen Egoismus schadet nicht und ist auch hilfreich, um die eigenen Bedürfnisse und Wünsche erfüllt zu bekommen. Wenn er allerdings überhand nimmt, kann es sich um eine narzisstische Persönlichkeitsstörung handeln. Das ist vor allem ein männliches Problem, denn etwa 75 Prozent der Betroffenen sind Männer und 25 Prozent Frauen.

Doch wann ist jemand wirklich ein Narzisst? Dazu müssen nach dem diagnostischen und statistischen Leitfaden psychischer Störungen (DSM) fünf von neun Kriterien erfüllt sein. Charakteristisch für Narzissten ist, dass sie von ihrer eigenen Wichtigkeit, Brillanz und ihren Leistungen enorm überzeugt sind. Sie glauben, besonders einzigartig und wertvoll zu sein, und möchten wenn möglich auch nur mit anderen "besonderen" Menschen Kontakt haben.

Personen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung verhalten sich häufig manipulativ, empathielos und ausbeuterisch ihren Mitmenschen gegenüber. Andere Menschen dienen oft nur dazu, die eigenen Ziele zu erreichen. Mit Kritik können Narzissten nicht gut umgehen. Häufig verhalten sie sich dann besonders arrogant oder es kommt zu regelrechten Wutausbrüchen. Deswegen haben sie fast immer Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich.

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Hirnforscher entwickelt Formel für Zufriedenheit im Leben - Dafür muss sich jeder zwei Fragen stellen

Glück, zufriedenheit, Netzwerken, Zusammenarbeit
© Getty Images/iStockphoto/AleksandarGeorgiev
Gerald Hüther ist Biologe, Hirnforscher und zugegebenermaßen ein groß(artig)er Idealist. Sein Lebenswerk hat er dem menschlichen Hirn gewidmet. Eines der wichtigsten Ergebnisse seiner Forschung: Nur, wer Herr über sich selbst wird, gibt auch seinem Gehirn die Chance, all seine Möglichkeiten zu entfalten. Und so klappt es.

Termindruck, Überstunden, emotionaler Stress, schlechter Schlaf und einfach keine Zeit mehr für die Dinge, die man eigentlich tun möchte. Kommt Ihnen das bekannt vor? Da sind Sie nicht allein. Einer Umfrage aus dem Jahr 2018 zufolge geht es neun von zehn Arbeitnehmern in Deutschland ganz genauso. Wenn Sie sich bei diesen Zeilen ertappt fühlen, ist spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich zwei elementare Fragen zu stellen - und anhand ihrer Antworten eine tiefgreifende Entscheidung zu fällen. Sie klingen zunächst einfach, gehen aber durchaus ins Eingemachte:
  • Was will ich für ein Mensch sein?
  • Wozu will ich dieses Leben nutzen?

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