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Mi, 22 Jan 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


Bad Guys

Sturmtief "Gloria" trifft auf Spanien - Stromausfälle und mindestens zwei Tote

In Spanien sorgt das Sturmtief "Gloria" teilweise zu starken Behinderungen. Bisher sind zwei Menschen ums Leben gekommen und es kam zu Stromausfällen, Zugverspätungen und sehr hohen Wellen an Küstenabschnitten und auf Mallorca. Besonders betroffen wurde die Küstenstadt Valencia.

sturm valencia
© JOSE JORDAN/ AFP
In Valencia
An der Küste der Insel Dragonera südwestlich von Mallorca wurden laut dem staatlichen Wetterdienst Aemet Wellen von knapp acht Metern Höhe gemessen - der bisherige Höchstwert lag dort bei sechs Metern, die im Januar 2017 verzeichnet wurden.

Auf Mallorca selbst fielen an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden um die 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Mehrere Bäche traten über die Ufer.

- Spiegel
Wegen des Unwetters mussten auch Häfen geschlossen werden.

Piggy Bank

Todesursache unbekannt: Schweine fraßen eigenen Bauern

Auf einem Bauernhof in Polen macht ein Nachbar einen grausigen Fund: Der seit Silvester verschwundene Hof-Besitzer ist tot. Von seiner Leiche sind nur noch Reste vorhanden, fast sein ganzer Körper wurde von seinen eigenen Schweinen gefressen.
schweine polen
© imago/Rainer Weisflog
Ob die Schweine den Mann getötet oder nur gefressen haben, ist unklar. (Symbolbild)
Ein 72-jähriger polnischer Landwirt ist von seinen eigenen Schweinen gefressen worden. Die Todesursache des Bauern aus einem Dorf bei Lubin in Niederschlesien sei unbekannt, berichteten lokalen Medien. Die Reste des Landwirts waren demnach vor einigen Tagen von einem Nachbarn entdeckt worden, der auf dem Betrieb nachsah, weil der Bauer seit Silvester nicht mehr aufgetaucht war.

Die Untersuchungen ergaben, dass der Bauer von seinen Schweinen gefressen worden war. Die Todesursache ließ sich jedoch nicht mehr feststellen, da die Schweine fast alle Weichteile gefressen hatten. So ist auch unbekannt, ob der Mann bereits tot war, als die Schweine ihn fraßen. Nach einer Hypothese könnte er einen Herzinfarkt erlitten haben oder ohnmächtig geworden sein.

Bizarro Earth

Erdfall in China: Mindestens 9 Tote

Bei einem plötzlichen Erdfall ist es in der Stadt Xining zu einem Busunglück gekommen. Auch mehrere Passanten wurden von dem Loch verschluckt.
erdfall xining, china
© dpa/Uncredited
Der Bus wird mit einem Kran aus einem Straßenkrater in der Provinz Qinghai im Nordwesten Chinas herausgezogen. An einer Bushaltestelle waren plötzlich Teile der Fahrbahn und des Gehweges weggebrochen, der Bus war hineingestürzt
Peking - Ein Loch in der Straße tut sich auf und verschluckt einen Bus voller Menschen und mehrere Passanten - bei diesem Unglück in der chinesischen Großstadt Xining sind Staatsmedien zufolge mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Der plötzliche Erdfall habe sich am Montag auf einer viel befahrenen Straße ereignet, berichtete der chinesische Fernsehsender CCTV am Dienstag. Vier Menschen würden noch vermisst.

Der Krater in der Hauptstadt der nordwestlichen Provinz Qinghai hatte sich plötzlich vor einem Krankenhaus geöffnet und einen vorbeifahrenden Bus sowie mehrere Passanten verschluckt. In von CCTV und der Nachrichtenagentur China News Service veröffentlichten Videoaufnahmen war zu sehen, wie an einer Bushaltestelle vor dem Krankenhaus Panik ausbrach. Menschen versuchten zu flüchten, als die Straße vor ihnen plötzlich einbrach. Der Bus stürzte fast vertikal in das Erdloch.

Kommentar:




Chart Pie

Naturkatastrophen weltweit kosteten 2019 136 Mrd. Euro

Taifune, Gewitter, Hitzewellen: Naturkatastrophen verursachten im vergangenen Jahr Schäden in Milliardenhöhe. In Deutschland war München besonders betroffen.
Super Typhoon Hagibis
© Himawari-8 / Japan Meteorological Agency (JMA)
Super-Taifun "Hagibis" im Oktober
Naturkatastrophen haben im vergangenen Jahr nach Angaben des Rückversicherers Munich Re weltweit gesamtwirtschaftliche Schäden in Höhe von 150 Milliarden Dollar, umgerechnet etwa 136 Milliarden Euro, verursacht. Am schwersten war Japan betroffen. "Dort hatten wir im zweiten Jahr hintereinander Rekordschäden durch Taifune", sagte Ernst Rauch, Chef der Klimaforschung und Geowissenschaften bei dem Münchner Unternehmen.

Dort seien in manchen Gebieten während des Taifuns "Hagibis" innerhalb von 24 Stunden mehr als 1000 Milliliter Regen gefallen. "Das ist mehr als der durchschnittliche Niederschlag eines ganzen Jahres in Deutschland." "Hagibis" war mit Schäden von 17 Milliarden Dollar auch die teuerste Naturkatastrophe des vergangenen Jahres.

Bizarro Earth

Schwere Winterstürme in den USA: Mehrere Tote und großflächige Stromausfälle

Mindestens sieben Tote, mehr als 250.000 Häuser ohne Strom und viele abgesagte Flüge - in den USA haben Winterstürme für chaotische Zustände gesorgt. In mehreren Bundesstaaten zerstörten Tornados zahlreiche Gebäude.
winterstürme in den usa
Bei schweren Unwettern in den USA sind mehrere Menschen gestorben. Von Texas und Louisiana im Süden bis Iowa und Illinois im Norden wurden Winterstürme gemeldet. Regional entstanden Tornados. Die Zahl der Todesopfer wird mit sieben bis elf angegeben - je nachdem, ob nur der Samstag oder die Zeit seit Freitag betrachtet wird.

Drei Menschen starben im Bundesstaat Alabama bei einem Tornado und einer Reihe schwerer Gewitter, wie die dortige Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Im weiter westlich gelegenen Louisiana starb ein Ehepaar in seinem Wohnwagen. Der Sturm sei so heftig gewesen, dass Trümmer rund 60 Meter weit getragen wurden, teilte der Sheriff mit. Eine weitere Person sei von einem Baum erschlagen worden.

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SOTT Video Erdveränderungen - Dezember 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Die Weltklima-Konferenz der Vereinten Nationen 2019, auch bekannt als COP25, fand im vergangenen Monat in Madrid, Spanien, statt. Doch nicht einmal Greta und ihre pflichtvergessenen Schulfreunde konnten das weltweite Klimachaos im letzten Monat aufhalten.
ss 2019 12 ger dezember
Nach einem ungewöhnlich kühlen Start in den Sommer erlebt Australien rekordbrechende Buschbrände, die im Dezember 2019 verheerenden Schaden anrichteten. Die Feuer haben Städte niedergebrannt, Tausende obdachlos gemacht und den Tod von bislang etwa einer Milliarde Tieren verursacht.

Im vergangenen Monat wurden auch 150 Häuser in der chilenischen Stadt Valparaíso durch rasch vordringende Waldbrände zerstört. Wieder einmal! Diese Stadt wurde nun zum dritten Mal von Wildfeuern in den letzten 5 Jahren getroffen. Am Weihnachtstag brannten Wohngebiete noch immer.

Im vergangenen Monat bedeckte Schnee beinahe die Hälfte der Lower 48-Staaten der USA - 46,2 Prozent der US-Landmasse - der weitflächigste Bereich für Anfang Dezember seit Beginn der Schneedecken-Aufzeichnungen in 2003. Die Schneedecke reichte so weit südlich, das sie Mexikos Nordregionen erreichte.

Seismograph

Erdbeben der Stärke 6,4 vor Puerto Rico

Ein starkes Erdbeben hat sich am 07.01.2020 um 08:24 UTC vor Puerto Rico ereignet.
richterskala symbolbild
Das Epizentrum lag ca. 8,7 km nördlich von Indios (Guayanilla), Puerto Rico, ca. 11,7 km nordnordöstlich von Guayanilla (Guayanilla), Puerto Rico, ca. 13,8 km nordnordwestlich von Yauco (Yauco), Puerto Rico, ca. 22,5 km von Ponce (Ponce), Puerto Rico und ca. 100 km von San Juan, Puerto Rico entfernt.

Das Beben hatte eine Stärke von 6,4 und die Bebentiefe lag bei ca. 10 km.

Kommentar:




Better Earth

Kräftiger Schneefall in der Türkei und Griechenland

schneefall ankara
© Twitter / @cancelloCSGO
In Ankara liegt Schnee
Während in Deutschland nur in vereinzelten Gebieten von Winter gesprochen werden kann, schneit es hingegen in der Türkei, in der Balkan-Region bis hin zu Griechenland. Dabei ist die Temperatur um ca. 12 Grad unter der Norm gesunken.
Die Lufttemperaturen in der Balkan-Region sanken um sechs bis zwölf Grad Celsius unter die Januar-Norm. Auf dem Balkan sind 40 Zentimeter Schnee und in der Türkei doppelt so viel gefallen. In den nächsten zwei Tagen wird mit noch mehr Niederschlag gerechnet.

- Sputnik

Fire

Verheerende Buschbrände halten in Australien an: Erneuter Notstand ausgerufen

Buschbrände in Australien
© EUROPEAN UNION, COPERNICUS SENTINEL DATA/Handout via REUTERS
Seit mehreren Wochen dauern die Buschbrände in Australien an und bisher gibt es 17 Todesopfer. Australien rief deshalb erneut den Notstand aus. Am Wochenende gab es Berichte, dass sich tausende Touristen und Einheimische an Stränden vor den Flammen in Sicherheit bringen mussten und der Himmel war glutrot:

Tourists and locals attempt to flee brush fires in Mallacoota, Australia, December 31, 2019
© Reuters / Instagram / @IDASHOPE4STROKE
Touristen und Einheimische versuchen den Flammen zu entkommen. Mallacoota, Australien, 31. Dezember, 2019.

Bizarro Earth

Lawinenunglück in Südtirol forderte drei deutsche Opfer

Eine Frau und ein Kind aus Thüringen sind am Samstag bei einen Lawinenunglück in Südtirol ums Leben gekommen. Laut einem Tweet des Verteidigungsministeriums handelt es sich um eine Soldatin und deren Tochter.
rettungshubschrauber
© dpa
Das Mädchen aus Thüringen wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht, verstarb aber später an seinen Verletzungen.
Bei einem Lawinenunglück in Südtirol sind am Samstag eine Frau und ein Kind aus Thüringen ums Leben gekommen. Sie stammten aus Hauteroda im Kyffhäuserkreis. Die junge Frau war nach Angaben des Verteidigungsministeriums Bundeswehrsoldatin. Bei dem Kind handele es sich um die siebenjährige Tochter der Frau. Außerdem starb bei dem Unglück ein weiteres Kind aus Nordrhein-Westfalen.

Das Unglück ereignete sich auf der Teufelsegg-Piste im Skigebiet Schnalstal in Italien. Laut Polizei ging dort am Mittag eine Lawine nieder und begrub mehrere Skifahrer unter sich, die gerade auf der Piste unterwegs waren. Die 35 Jahre alte Frau aus Thüringen konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.

Die siebenjährige Tochter der Frau wurde laut Polizei am Unglücksort wiederbelebt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Trient gebracht. Sie starb jedoch am Abend im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen.

Kommentar: Erst in den letzten Tagen kam in der Schweiz und Österreich zu Lawinenabgängen:

Lawinenabgänge in Schweiz und Österreich: Unbekannte Anzahl von Vermissten