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So, 15 Sep 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Extrem-Wetter hat im ersten Halbjahr 2019 eine Rekord-Anzahl von sieben Millionen Menschen vertrieben

Stranded passengers in a railway station in Kolkata, India, in May after trains were canceled because of Cyclone Fani
© Rupak De Chowdhuri/Reuters
Gestrandete Passagiere an einem Banhof in Kalkutta (Indien) im Mai, nach Streichung von Zügen wegen Zyklon "Fani"
Bis zu 22 Millionen Menschen werden schätzungsweise bis Ende des Jahres [durch Extremwetter - AdÜ] heimatvertrieben sein

Eine Rekordanzahl von sieben Millionen Menschen wurde in der ersten Jahreshälfte von 2019 durch Naturkatastrophen heimatlos, wodurch naheliegt, dass Massen-Vertreibung durch extreme Wetterereignisse "zur Norm werden wird", so ein neuer Bericht.

Das Internal Displacement Monitoring Centre [kurz: IDMC - AdÜ], das Daten von Regierungen, von humanitären Dienststellen der Vereinten Nationen und Berichterstattung durch die Medien nutzt, um seine Berichte zu erstellen, schlussfolgerte, dass beinahe zweimal soviele Menschen in der ersten Jahreshälfte durch Wetterereignisse vertrieben wurden, als durch Konflikt und Gewalt. Der Bericht war erstellt worden, bevor Hurrikan "Dorian" die Bahamas getroffen hat - die Anzahl der durch diesen Sturm Betroffenen ist noch immer unklar.

IDMC schätzt, dass die Zahl der im Zusammenhang mit Wetterereignissen Vertriebenen zum Jahresende auf 22 Millionen steigen wird, wodurch sich die bisherige Anzahl verdreifacht und 2019 zu einem der schlimmsten Jahre für Vertreibung durch Klima seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemacht wird.

Kommentar: Schauen Sie sich unsere monatliche SOTT Videozusammenfassung für extreme Wetter- und Naturereignisse an, die dieser Tage weltweit auftreten:

(Sie können die deutschen Untertitel einschalten, wenn Sie auf den Untertitel-Knopf am unteren Rand des Videos klicken und auf dem nebenstehenden Knopf "Einstellungen" in der Liste der verfügbaren Sprachen bei "Untertitel" "Deutsch" auswählen.)




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SOTT Video Erdveränderungen - August 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

SECS august
Heftiger Regen, Hagel und vernichtende Überschwemmungen haben im August weltweit Hunderte getötet und Millionen obdachlos gemacht.

Indien war das am stärksten betroffene Land mit mehr als 200 Toten und allgemeiner Verwüstung. Dies geschah zusammen mit einem seltenen Sommer-Schneefall in Himachal, der einen frühen Winter prophezeite.

Super-Taifun "Lekima" traf Zentralchina mit Windböen von 221 km/h und tödlichen Überschwemmungen, die 56 Tote hinterließen und die Evakuierung von Millionen erzwangen.

Spanien wurde diesen Monat ebenfalls von extremem Wetter gebeutelt, das aus Überschwemmungen, Hagel und sogar Tornados bestand. Unterdessen zwangen außer Kontrolle befindliche Wildfeuer in Gran Canaria zur Evakuierung von beinahe 10.000 Anwohnern.

Wildfeuer wüteten weltweit, doch während die Medien sich auf den Amazonas fokussierten und der menschengemachten Klimaerwärmung die Schuld gaben, wurden Wildfeuer in Zentralafrika ignoriert... obwohl sie dreimal größer waren. Trotz des Hypes sah Afrika mindestens 70% der 10.000 Feuer, die durchschnittlich pro Tag im August weltweit brannten - obgleich die Anzahl der Feuer von Jahr zu Jahr gleichbleibend ist.

Was tatsächlich außergewöhnlich war, waren die 21.000 Quadratmeilen, die in vier sibirischen Regionen von Feuern versengt worden sind, die wahrscheinlich durch Blitze entzündet und sich durch Starkwinde ausgebreitet haben.

All dies und mehr gibt es in der SOTT-Videozusammenfassung dieses Monats ...


Tornado1

"Dorian" wütet weiter: Hunderttausende an Ostküste Kanadas ohne Strom

Hurrikan Dorian Kanada
© Reuters
"Dorian" trifft auf kanadische Ostküste - Hunderttausende ohne Strom
Der Sturm "Dorian" hat am Samstagabend (Ortszeit) die Ostküste Kanadas erreicht. Der zu einem posttropischen Zyklon abgeschwächte Hurrikan traf bei Halifax in der Provinz Nova Scotia mit starkem Regen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Kilometern pro Stunde auf Land.

Die Windböen entwurzelten Bäume und knickten Strommasten um. Rund 400.000 Kunden des Stromversorgers "Nova Scotia Power" waren von dem Stromnetz abgeschnitten. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.

Auch in New Brunswick, der Nachbarprovinz von Nova Scotia, saßen 64.000 Haushalte im Dunkeln. Der Versorger sprach von "erheblichen Auswirkungen" auf die Stromversorgung in der Region. Erst bei Abschwächung der Winde würden Reparaturen vorgenommen. Das Unternehmen postete auf Twitter Fotos von umgeknickten Bäumen und Strommasten - mit der Warnung an Kunden, nicht selbst Hand anzulegen, um etwa niedergerissene Stromleitungen aufzurichten.


Der Sturm sollte sich nach Nordosten in Richtung von Neufundland und Labrador fortbewegen. Für die Küstengebiete sprach die kanadische Wetterbehörde eine Warnung vor Sturmfluten mit hohen Wellen aus.

Am vergangenen Wochenende hatte "Dorian" als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 die Bahamas getroffen, dort über mehrere Tage gewütet, enorme Schäden angerichtet und mindestens 43 Menschenleben gefordert. Am Freitag war "Dorian" dann über einen küstennahen Teil des US-Bundesstaats North Carolina hinweggezogen und hatte dort Überschwemmungen, Schäden und Stromausfälle verursacht. (dpa)

Kommentar:


Video

Bahamas: Bilder zeigen ganzes Ausmaß der Verwüstung über Abaco-Inseln nach Hurrikan "Dorian"

Hurricane Dorian damage
© Josh Terrells
Verwüstung nach Hurrikan Dorian auf Elbow Cay, direkt vor Abaco auf den Bahamas am 2. September 2019
Luftaufnahmen zeigen das erschreckende Ausmaß der Zerstörung der Abaco-Inseln nach Hurrikan Dorian. Der Kategorie-5-Hurrikan wütete über einen Tag lang und hatte, nachdem er auf Land auf den Bahamas getroffen war, Windgeschwindigkeiten von bis zu 297 Kilometern pro Stunde erreicht.


Kommentar:


Tornado2

Hurrikan der Klasse 5 mit Kurs auf USA: Hunderttausend Menschen wurden bereits evakuiert

Donald Trump zufolge ist Hurrikan "Dorian" "einer der größten, den wir je gesehen haben". Mit der Kategorie 5 besitzt er die höchste Klasse, die ein Hurrikan haben kann. In den USA wurden deshalb 800.000 Menschen evakuiert, bevor der Hurrikan auf Land trifft.

Hurricane Dorian tracks towards the Florida coast
© Handout/Getty Images
Der hochgefährliche Hurrikan "Dorian" war zuvor mit zerstörerischen Windgeschwindigkeiten von knapp 300 Kilometer pro Stunde auf die nördlichen Bahamas getroffen. Fernsehbilder von der Inselgruppe südöstlich des US-Bundesstaats Florida zeigten ein Bild der Verwüstung - abgedeckte Häuser, umgeknickte Bäume und dramatische Überschwemmungen. Auch ein Todesopfer wurde vermeldet. Laut der Bahama Press soll es sich dabei um einen sieben Jahre alten Jungen handeln. Das Zentrum des Sturms war am Sonntag auf dem Riff Elbow Cay östlich von Abaco auf Land getroffen.

- T-Online
Nach der Wetterbeobachtungsseite Ventusky.com wird der Sturm wahrscheinlich in abgeschwächter Form am Donnerstagnachmittag europäischer Zeit direkt auf Land treffen. Nichtsdestotrotz können die Ausläufer des Sturmes riesigen Schaden anrichten.

dorian hurrikan
© Ventusky.com

Cloud Grey

Schwere Unwetter zogen über Spanien: Hagel, Überschwemmungen und Tornados

Heftige Unwetter mit Hagel haben um Spaniens Hauptstadt Madrid Überschwemmungen und Eisdecken verursacht. In der Region Andalusien verursachten zwei Tornados Schäden an Stromleitungen und Olivenhainen.
madrid hail storm
Über Spanien haben in mehreren Regionen gestern Abend heftige Unwetter gewütet.

In der Hauptstadt Madrid kam es durch Regengüsse mit Hagel zu Überschwemmungen. Straßen und Tunnel sowie mehrere Linien der Metro wurden zeitweise gesperrt.

Auch am Morgen beförderte die Metro ihre Fahrgäste teilweise per Schienenersatzverkehr. Am Flughafen Barajas kam es zu Verspätungen, einige Maschinen wurden umgeleitet.

Kommentar:






Cloud Grey

Kurzes kräftiges Unwetter in der Sächsischen Schweiz

Ein kurzes heftiges Unwetter hat im Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz für Verkehrseinschränkungen gesorgt. Wie die Feuerwehr von Bad Schandau MDR SACHSEN sagte, war Erde weggespült worden und hatte mehrere Abflüsse verstopft. Die Straße wurde deshalb an mehreren Stellen überspült. Eine Schlammschicht bedeckte die Fahrbahn und Gleise der Kirnitzschtalbahn an mehreren Stellen. Die Gesamtlänge der Überspülungen betrug mehrere hundert Meter.
kirnitzschtal
© MDR
Archivbild
Nachdem die Feuerwehr die verstopften Abflüsse gereinigt hatte, konnte der Verkehr auf der bei Touristen beliebten Strecke wieder rollen. Ám Montag soll laut Feuerwehr die gründliche Reinigung der Straße erfolgen.

Quelle: MDR/stt

Kommentar:




Bizarro Earth

Unwetter in Polen: Mehrere Menschen von Blitz getroffen

Im Tatra-Gebirge im südlichen Polen sind am Donnerstag nach heftigen Unwettern mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere seien in der Nähe des fast 1900 Meter hohen Giewont im Touristenzentrum Zakopane vom Blitz getroffen worden, teilten Rettungskräfte der polnischen Presseagentur PAP mit. Zwei Rettungshubschrauber seien ausgesendet worden, um die Verletzten zu bergen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
hubschrauber
© REUTERS/Bartlomiej Jurecki
Die Wetterbedingungen in dem Gebirge zwischen Polen und der Slowakei waren am Donnerstagmorgen demnach gut, verschlechterten sich jedoch im Laufe des Tages.

In der Westtatra in der Slowakei wurden zwei Touristen, ein Mann und eine Frau, von einem Blitz getroffen. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, wie die Bergwacht am Donnerstag mitteilte. Er sei aufgrund der Druckwelle mehrere Hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Die Frau, die aus Tschechien stamme, sei am Bein verletzt. Sie wurde demnach mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen und kam in eine Klinik. Wenig später rückte die Bergwacht zu einem weiteren Einsatz wegen eines Blitzschlags aus. Ein slowakischer Wanderer sei kurzzeitig bewusstlos und gelähmt gewesen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Fire

Regenwald im Amazonas brennt: Seit Januar gab es bereits 71.500 Brände

Der Regenwald im Amazonas brennt und seit Januar 2019 hat es bereits 71.500 Brände.
Smoke from fires in Brazil's Amazon rainforest
© NASA Earth Observatory / Lauren Dauphin
Allein die Zahlen des Raumfahrtforschungszentrum Inpe, das Satellitenaufnahmen miteinander verglichen hatte, sind erschreckend: Die Zahl der Brände stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 83 Prozent. Nur in der vergangenen Woche gab es Inpe zufolge fast 10.000 Brände. Demnach wurden von Anfang Januar bis Mitte August dieses Jahres fast 71.500 Feuer im Regenwald registriert.

- Berliner Morgenpost
Auch andere Staaten in Südamerika waren betroffen: "26.000 Waldbrände gab es in Venezuela, 16.000 in Bolivien - die Waldbrände im größten Regenwaldgebiet der Erde sind also kein reines brasilianisches Problem".

Kachelmann wettert gegen "potsdämliche" Klimaprofessoren - Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbrände

Fire

Kachelmann wettert gegen "potsdämliche" Klimaprofessoren - Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbränden

Jörg Kachelmann verschafft sich erneut Luft. Diesmal kritisiert er den mutmaßlichen Zusammenhang von Waldbränden und dem Klimawandel. Seine Kritik ist erneut berechtigt.

jörg kachelmann
© dpa
Die Darstellung mancher Kollegen kann der Wetterexperte einfach nicht gut heißen, wenn es um die Themen Klimawandel und Waldbrände geht. Jörg Kachelmann platzte nun der Kragen und seiner Wut ließ er auf Twitter freien Lauf. Denn viele seiner Wetter-Kollegen versuchen den Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbränden zu konstruieren und diese Naturkatastrophen in den Zusammenhang mit Klimawandel zu bringen.

- futurezone.de