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Fr, 19 Jul 2019
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Erdveränderungen
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Sun

Fast 50 Grad am Toten Meer - Rekordhitze und Brände in Israel

Brütende Hitze mit Temperaturen von bis zu 50 Grad: Israel hat am Mittwoch den heißesten Tag seiner Geschichte verzeichnet. Dies seien die höchsten Temperaturen seit Juni 1942 gewesen, 6 Jahre vor der Staatsgründung, bestätigte der israelische Wetterdienst am Donnerstag. In Sodom am Toten Meer seien fast 50 Grad gemessen worden.

Fire fighters try to extinguish a forest fire near Moshv Aderet, Israel
© Flash90/Noam Revkin Fenton
Feuerwehrleute versuchen, einen Waldbrand bei Moshv Aderet zu löschen (17. Juli 2019)
Auch in der Küstenebene am Mittelmeer trieb ein heißer Wüstenwind die Temperaturen auf bis zu 42 Grad im Schatten. Die Luftfeuchtigkeit war mit zehn bis 25 Prozent an verschiedenen Orten des Landes ungewöhnlich niedrig für die Jahreszeit.

Heißer war es nach Angaben des Wetterdienstes zum letzten Mal im Juni 1942. Damals seien in Tirat Zvi, im Nordosten des heutigen Israel, 54 Grad gemessen worden.

Während der neuen Hitzewelle kam es an verschiedenen Orten zu Bränden. Dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt, rund 200 Häuser mussten geräumt werden.

Kommentar: Die im Juni 1942 gemessenen Temperaturen waren 4 Grad höher als die jetzt gemessenen. Damals war Begriff Klimaerwärmung jedoch noch nicht modern.




Tornado2

Imposante Wasserhose über Asowschem Meer

Das launische Wetter hat für eine seltene Attraktion im Süden Russlands gesorgt. Am Samstag konnten Einwohner der Siedlung Dolschanski im Kreis Jejsk eine riesige Wasserhose beobachten, berichtet der TV-Sender Zvezda.

Wasserhose über Asowschem Meer
© YouTube (Screenshot)
Badegäste filmten die riesige Wassersäule, die sich unweit der Küste gebildet hatte. Derartige Naturerscheinungen sind normalerweise schwächer als Tornados, können aber Boote und andere Wasserfahrzeuge ernsthaft gefährden. Diesmal wurde niemand betroffen.

Gear

Hundehalter wurde komplett mit Kleidung von eigenen Hunden verspeist - Ursache ist nicht bekannt

Seit Monaten wurde ein Mann aus Texas vermisst - ein Hundeliebhaber mit 18 Tieren. Gerichtsmediziner haben jetzt eine Erklärung gefunden. Zuvor hatte die Polizei einen schwierigen Einsatz mit den aggressiven Tieren.

autos
© AP
Auf diesem Grundstück in Venus, im US-Bundesstaat Texas, hielt Freddie Mack seine bis zu 18 Hunde. Jetzt haben ihn die Tiere offenbar gefressen.
Ein seit Monaten vermisster Mann in Venus, Texas, ist nach Angaben der Polizei von seinen eigenen Hunden aufgefressen worden. Laut Gerichtsmedizinern ergaben DNA-Tests von Knochenresten im Kot der Tiere, dass die Knochen von dem 57 Jahre alten Mann mit Namen Freddie Mack stammten, dem Halter der Tiere, wie das Sheriffbüro von Johnson County mitteilte.

Die 18 Mischlingshunde hätten anscheinend den gesamten Körper des Mannes, seine Kleidung sowie sein Haar verschlungen und nur fünf bis zwölf Zentimeter lange Knochenstücke hinterlassen, erklärte der stellvertretende Sheriff Aaron Pitts. "Wir oder andere, mit denen wir gesprochen haben, haben nie, niemals, davon gehört, dass ein gesamter Mensch verspeist wurde", sagte Pitts. "Die Knochen waren komplett aufgebrochen und gefressen."

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F1 Tornado traf Bobenheim am Berg - Sechsstelliger Schaden entstanden

Vor einigen Tagen waren erneute Unwetter in Deutschland und Europa zu verzeichnen. Ebenso traf ein Sturm Bobenheim am Berg in Rheinland-Pfalz. Der Sturm richtete einen Schaden im sechsstelligen Bereich an - darunter wurden Häuser abgedeckt oder Autos beschädigt - und der Sturm wurde später als F1 Tornado kategorisiert.

bobenheim am berg
© Steil-Tv/dpa
"Es war ein schwacher bis mäßiger Tornado der Kategorie F1", sagte Andreas Friedrich, der Tornadobeauftragte des DWD am Montag der Deutschen Presse Agentur. Ein solcher Tornado könne Windgeschwindigkeiten von etwa 117 bis 180 Kilometern in der Stunde erreichen.

- web.de

Tornado2

Riesige Wasserhose vor der korsischen Küste gefilmt

waterspout
Eine Wasserhose wurde am Montag den 15. Juli vor der korsischen Küste gesichtet. Man kann sie sich in diesem Video anschauen, das von Fernand Orsini geteilt wurde.

Wasserhosen werden vor Korsika relativ häufig gesichtet, besonders im Spätsommer und Frühherbst. Mehrere Nutzer sozialer Medien teilten Videos und Bilder dieser Wasserhose vom 15. Juli.

Korsika erklärte laut Corse Matin am 15. Juli orange Alarm wegen Stürmen und Regenfällen.


Quelle: Fernand Orsini via Storyful

Kommentar: Weitere Videos sind verfügbar:







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SOTT Video Erdveränderungen - Juni 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

earth changes summary june 2019
Letzten Monat wurden weltweit Ländereien, Häuser und Menschen von gewaltigen und plötzlichen Überschwemmungen mitgerissen. Obwohl "Sommeranfang" auf der Nordhalbkugel ist, erlebte die Baikalseeregion in Sibirien die schlimmsten Hochwasser seit Menschengedenken. In den Wüsten von Jemen, Libyen, New Mexico und der Mongolei gab es weitere Überschwemmungen, während Städte von Südmexiko bis Süditalien von riesigen Hagelmengen heimgesucht wurden.

Das Sichtbarwerden von einem Extrem nach dem anderen, sowohl in Raum als auch in Zeit, ist das wesentliche Merkmal dieses "Zeitalters des Übergangs", in das wir eingetreten sind. Die erste Junihälfte brach mit nassen und wildem Wetter über Europa herein und brachte heftige Stürme, welche die Region mit Regen, Kälte und Hagel überfluteten... aber in der zweiten Monatshälfte gab es eine extreme Hitzewelle, die in Frankreich Allzeit-Rekordtemperaturen und in Spanien verheerende Waldbrände verursachte.

Starke Erdbeben in China, Japan und Indonesien wurden von schweren Vulkanausbrüchen entlang des Pazifischen Feuerrings begleitet. Die riesigen Mengen Asche und Staub, welche in die Atmosphäre geschleudert wurden - wahrscheinlich bedeutende Faktoren, die zusammen mit dem "Meteorrauch" von den Spuren von Meteor-Feuerbällen den Klimawandel antreiben - wurden letzten Monat durch das massenhafte Vorkommen von "nachtleuchtenden" Wolken in beispiellos niedrigen Latitüden "reflektiert".

All das und mehr gibt es in der Videozusammenfassung für Erdveränderungen für diesen Monat...

(Die deutschen Untertitel können mit dem Knopf "Untertitel" unten im YouTube-Player eingeschaltet werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen.)


Cloud Lightning

Orangengroße Hagelkörner und ein Tornado treffen Adriaküste in Italien

In Italien kam es gestern zu einem kräftigen Hagelsturm an der Adriaküste, der fast orangengroße Hagelkörner niederregnen ließ.

hailstone
Am Mittwoch ist der Norden Italiens von schweren Unwettern heimgesucht worden. Über Pescara an der Adriaküste ging ein unglaublicher Hagelschlag nieder. Die Hagelkörner erreichten fast die Größe von Tennisbällen. Wer die abbekommt, muss mit ernsthaften Verletzungen rechnen.

- wetter.de
Zusätzlich kam es zu einem Tornado:
Etwas weiter nördlich entwickelte sich ein Tornado. Er zog über den Adria-Ort Milano Marittima zwischen Cesenatico und der Kulturmetropole Ravenna.

- wetter.de

Bulb

Nach starkem Erdbeben in Kalifornien: Satellitenaufnahmen zeigen tiefen Riss im Boden

Erdbeben Kalifornien
Nach dem zweiten starken Erdbeben in Kalifornien innerhalb von wenigen Tagen zeigen Satellitenaufnahmen den tiefen Riss, der durch das zweite Beben verursacht wurde.
Das Erdbeben ereignete sich am Freitag im Süden von Kalifornien. Es war das zweite starke Erdbeben in der Region binnen einer Woche.

~ Sputnik
Mit einer Stärke von 7,1 war das Beben das heftigste in 20 Jahren. Die Aufnahmen stammen vom US-Privatunternehmen "Planet Labs":
Im Ergebnis waren rund 200.000 Menschen ohne Strom geblieben. Beim vorigen Beben, dessen Epizentrum 17 Kilometer nordöstlich der Kleinstadt Ridgecrest lag, war die Stärke mit 6,9 angegeben worden.

Das US-Privatunternehmen "Planet Labs" hat den großen Riss, der nicht weit vom Epizentrum des Bebens entstanden ist, vom Weltraum aufgenommen.

~ Sputnik

Bizarro Earth

Weiteres Beben erschüttert Kalifornien: Stärke 7,1

Kalifornien wurde erneut von einem Erdbeben erschüttert. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt und viele Gebäude beschädigt. Das Beben hatte eine Stärke von 7,1 und in Teilen von Los Angeles fiel der Strom aus und es sind Leitungen beschädigt worden. Das letzte Beben ereignete sich am Donnerstag mit einer Stärke von 6,4 ungefähr 200 km nordöstlich von Los Angeles.

A house burns in Ridgecrest, near the quake's epicentre

Ein Haus in Ridgecrest steht in Flammen - nahe dem Epizentrum des Erdbebens
Im US-Bundesstaat Kalifornien hat zum zweiten Mal binnen zwei Tagen die Erde gebebt. Nach Angaben der Erdbebenwarte USGS wurde ein Erdstoß der Stärke 7,1 gemessen. Das Epizentrum lag 17 Kilometer nordöstlich der Kleinstadt Ridgecrest, in der Nähe des Death Valley Nationalparks. Es war die gleiche Region, in der bereits zwei Tage zuvor die Erde gebebt hatte.

- Tagesschau.de
Der Gouverneur rief mittlerweile den Notstand aus "bat Präsident Donald Trump, den nationalen Notstand zu erklären, damit schnell Hilfsmittel freigegeben werden".

Bizarro Earth

Wieder Erdbeben in Kalifornien, das stärkste seit 20 Jahren - mehrere Feuer und hunderte Nachbeben

A house burns in Ridgecrest, near the quake's epicentre

Ein Haus in Ridgecrest steht in Flammen - nahe dem Epizentrum des Erdbebens
Zum zweiten Mal in zwei Tagen schreckte ein heftiges Erdbeben die Menschen in Südkalifornien auf. Es traf erneut die Region um Ridgecrest. Seismologen hatten vor größeren Beben gewarnt.

Der Süden Kaliforniens ist erneut von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Nach Angaben der Erdbebenwarte USGS hatte das Beben vom Freitagabend (Ortszeit) eine Stärke von 7,1. Der Erdstoß ereignete sich 17 Kilometer nordöstlich der Kleinstadt Ridgecrest. Es war die gleiche Region, in der bereits am Donnerstag die Erde gebebt hatte.

Eine Anwohnerin beschrieb dem Sender CNN, dass der Boden und ihr Haus stark schwankte. Der Strom sei ausgefallen. Die Besitzerin eines Motels in Ridgecrest schilderte aufgeregt, dass das Gebäude geschwankt habe. Die Gäste seien in Panik aus ihren Zimmern gerannt.