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Mo, 18 Dez 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


Ambulance

Wegen Unwettern: Baukran und Gerüst in Bayern umgestürzt

Das Unwetter, das am Donnerstagmorgen über Bayern zog, hat auch in Oberbayern zu teilweise erheblichen Schäden geführt. In Germering ließ eine Sturmböe einen großen Baukran umstürzen - auf einen Weg, auf dem viele Kinder zur Schule gehen. In München hakt es noch bei der S-Bahnline 8.
kran umgestürzt
© BR/ Alex Brutscher
Der extrem heftige Wind riss auf einer Baustelle in Germering (Landkreis Fürstenfeldbruck) einen 30 Meter hohen Kran um. Es entstand ein Schaden von etwa einer halben Millionen Euro. Der Kran wurde komplett zerstört, außerdem beschädigte er einen Verteilerkasten, eine Stromleitung und einen Spielplatz.

Kran stand in der Nähe einer Grundschule

"Selbst mit dem Sachschaden haben wir großes Glück gehabt", sagte ein Polizeisprecher. Kurz nach dem Unglück seien in dem Bereich die ersten Schüler zu einer benachbarten Grundschule gegangen. Die Eltern der Kinder waren dementsprechend erleichtert: "Das ist schon erschreckend sowas. Man denkt ja schon, dass die stabil stehen, und es hätte ja mehr passieren können."
"Wir sind heilfroh, dass es unseren Kindern gut geht."

Eine Mutter zum BR

Kommentar:




Horse

Auch Tiere drehen durch: Hirsche springen von einer Brücke und sterben

Nicht nur unsere Gesellschaft wird verrückter, sondern auch Tiere. Catherine Veerhusen nahm in den USA eine Hirschherde auf, die über einen einen Highway rannte und anschließend in den sicheren Tod sprang. Vorsicht, die Bilder können verstörend sein.
hirsche springen
© Screenshot Youtube
Warum die Tiere in ihren Tod sprangen, weiß man nicht. Doch es ist nicht das erste Selbstmord-Verhalten von Tieren in diesem Jahr, denn im Juli sprangen 200 Schafe in den Pyrenäen in ihren Tod und wurden angeblich von einem Bären gejagt.

Ice Cube

Eisbälle an russischer Ostseeküste aufgenommen

Bewohner an der russischen Ostseeküste nahmen diese seltsamen Eisbälle in der Ostsee auf:

eisbälle ostsee
Um was sich dabei handelt, kann momentan noch nicht gesagt werden. Die Spekulationen reichen von gefrorenen Steinen bis hin zu gefrorenen Öl-Flecken. Vielleicht handelt es sich dabei um gefrorene Methangasblasen?


Bizarro Earth

Keine Panik, sondern Realität: Unwetter in Deutschland und auf der Welt nehmen zu

Sott.net veröffentlicht jeden Monat eine Videozusammenfassung von den extremen Wettereignissen weltweit. Oftmals kann in den Kommentaren auf Youtube oder auf Facebook gelesen werden, dass Sott.net Panikmache betreibt, oder es schon immer viele Unwetter weltweit und auch in Deutschland gegeben hat - und eigentlich alles ganz normal ist. Doch ist dem wirklich so?

totenschädel wolke
© Flickr/Mark Rain
Um diese Argumente zu widerlegen, benötigt man Statistiken und harte Fakten. Und bekanntlich sind dafür Versicherungen eine gute Quelle, die für Unwetter finanziell aufkommen, denn Zahlen sollen angeblich nie lügen. Zum Beispiel veröffentlicht Germanwatch jährlich Statistiken zu den Unwettern weltweit und gibt jeden Land ein gewisses Rating, das sogenannte Globale Klima-Risiko-Index (KRI):
Der Globale Klima-Risiko-Index (KRI) von Germanwatch zeigt, wie stark Länder von Wetterextremen wie Überschwemmungen, Stürmen, Hitzewellen etc. betroffen sind. Untersucht werden die menschlichen Auswirkungen (Todesopfer) sowie die direkten ökonomischen Verluste. Als Datenbasis dient die weltweit anerkannte Datenbank NatCatSERVICE der Munich RE, unter Einbeziehung weiterer demographischer (Bevölkerungszahl) und wirtschaftlicher Daten (Bruttoinlandsprodukt) des Internationalen Währungsfonds. Germanwatch veröffentlicht den KRI jährlich, in diesem Jahr zum 13. Mal. Im KRI 2018 sind die Extremereignisse des Jahres 2016 und für den Zeitraum 1997 bis 2016 erfasst.

Question

Akustische Anomalien: Seltsames "Dröhnen" aus Ozeantiefen verblüfft Forscher

Ozean, Meer, Wellen
© CC0
Mit Hilfe eines Meeresgrund-Seismometers haben Geophysiker akustische Anomalien festgestellt, die von freien Schwingungen des Ozeanbodens hervorgerufen werden. Das geht aus einer in der Fachschrift "Geophysical Research Letters" veröffentlichten Studie hervor.

Das Phänomen wurde zum ersten Mal 1998 beobachtet und taucht auch auf, wenn es keine seismische Aktivität gibt. Ein französisch-deutsches Forschungsteam um Martha Deen vom Institut für Geophysik Paris (IPGP) sammelte neue Daten.

Die Geophysiker untersuchten die Bodenschwingungen an zwei Stellen des Indischen Ozeans in Tiefen von 4540 und 4260 Metern und stellten ständige Schallwellen mit Frequenzen zwischen 2,9 und 4,5 Millihertz fest.

Kommentar: Weltweit hörbar: Rätselhafter Brummton erstmals von Wissenschaftlern aufgenommen


Bizarro Earth

Erdbeben verschiebt türkische Stadt Bodrum näher zur See

Bodrum Türkei
© CC BY-SA 3.0 / Georges Jansoone / Turkey.Bodrum
Die Stadt Bodrum an der ägäischen Küste im Südwesten der Türkei
Die Stadt Bodrum an der ägäischen Küste im Südwesten der Türkei hat sich nach einem Erdbeben im Juli in Richtung See verschoben, stellten türkische Wissenschaftler fest.

Laut der Zeitung Hurriyet Daily News führten elf Forscher von verschiedenen Universitäten mit Hilfe von 20 GPS-Stationen die Untersuchung durch. Die Fachleute verfolgten waagerechte und senkrechte Verschiebungen, die durch Erdstöße der Stärke 6,6 nach der Richterskala verursacht worden waren.

"Es stellte sich heraus, dass im Meeresboden in einer Zone mit einer Länge von 65 Kilometern und einer Breite von 25 Kilometern in der Region vor der südlichen Küste der Insel Kara Ada von Bodrum und der (griechischen - Anm. d. Red.) Insel Kos ein Spalt entstanden ist", sagte Professor Hasan Sözbilir von der Dokuz Eylül University.

Bulb

Kometen als Ursache? Radioaktivität über Europa kam laut Ermittlern aus dem All

Im Streit um die Ursache erhöhter Radioaktivität in der Luft hat eine russische Regierungskommission eine völlig neue Version präsentiert. Nach Angaben der Ermittler stammt die radioaktive Substanz Ruthenium, die sowohl in Europa als auch in Russland gemessen wurde, sehr wahrscheinlich aus dem All.
Radioaktivität Europa
Nach mehr als zwei Wochen langen Ermittlungen kam die Kommission zu dem Schluss, dass die erhöhte Konzentration des Isotops Ruthenium-106 (Ru-106) über Russland und einigen europäischen Ländern nicht von einem Leck auf dem Boden habe verursacht werden können.

Die Vermutung, dass die Emissionsquelle irgendwo zwischen dem Ural und Osteuropa liege, könne angesichts der großen Entfernung unmöglich stimmen. "Dass diese Gebiete mehr als 2500 Kilometer voneinander entfernt sind, könnte auf eine auswärtige Quelle schließen lassen", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Kommission.

Unter anderem könnte ein in der Erdatmosphäre verglühter Satellit mit Ruthenium-106 an Bord die Ursache gewesen sein.

Kommentar: Könnte diese Wolke von einem Feuerball stammen oder dadurch ausgelöst worden sein? In den letzten Jahren erlebt unsere Erde einen dramatischen Anstieg von Feuerball Ereignissen. Mehr Informationen dazu in unserem neuen Buch:


Fire

Flammeninferno in Kalifornien bedroht Reichengebiet Bel Air

Feuer vor den Toren der Reichen: In und um Los Angeles wüten heftige Waldbrände. Auch das Nobelviertel Bel Air, Wohnort vieler Prominenter, ist bedroht.
waldbarnd kalifornien
© Reuters
Die verheerenden Waldbrände in Südkalifornien bedrohen jetzt auch das Reichenviertel Bel Air in Los Angeles. Die Hügel des Stadtteils sind in dichten Rauch gehüllt, Flamen fräsen sich durch die vertrocknete Landschaft. Internet-Videos zeigten eine rote Feuerwand neben einem Highway.

Die Interstate 405 ist eine der meist befahrenen Autobahnen der USA und wurde teilweise gesperrt. Sie führt auch direkt an dem Hang mit dem weltberühmten Getty-Kunstmuseum im Westen von Los Angeles vorbei. Nur mit Mühe konnte die Feuerwehr die Flammen des sogenannten Skirball-Feuers vor dem Gebäude eindämmen.

Auf der anderen Seite der Interstate ist die Lage ebenfalls dramatisch: Dort sind die Luxusvillen des Promi-Viertels von Bel Air bedroht. In dem Gebiet sind nach Behördenangaben am Mittwoch mindestens vier Häuser abgebrannt und elf beschädigt worden. Mehrere Straßenzüge wurden geräumt. Die Feuerwehr hat Anwohner alarmiert, sich notfalls für eine rasche Evakuierung bereitzuhalten.

Kommentar:




Blue Planet

Polsprung: Erdkrustenverschiebung - Der Nordpol wird allmählich zum Südpol

Polsprung, Polverschiebung, Polwanderung
Stand die 'kambrische Explosion' in Zusammenhang mit einer Polwanderung?

Unser Titel ist identisch mit dem eines Buches, das von C.P. Hapgood im Jahr 1958. Er schrieb auch The Path of the Pole (1970). Mehrere andere Autoren haben ebenfalls vorgeschlagen, dass plötzliche Rutsche der Erdkruste in der Vergangenheit zu wilden Klimaschwankungen mit verheerenden biologischen Folgen führten - insbesondere zu all den schnellgefrorenen Mammuts in Sibirien.

Diese Polverschiebungs-Szenarien, die von Denkern stammen, die sich weit außerhalb des wissenschaftlichen Mainstreams bewegen, wurden in einer 'neuen' und gut publizierten Polsprung-Theorie, die in Science erschien, ignoriert.

Die "neue" Theorie bezieht sich auf einen 534 Millionen Jahre alten Krustenrutsch, während Hapgood von einer Katastrophe in den letzten 10.000 Jahren sprach. Trotzdem wäre es schön gewesen, die frühere Arbeit von Hapgood gewürdigt zu sehen.

Kommentar:


Blue Planet

Vulkan Agung stößt wieder riesige Aschewolke aus

Volcano Vulkan Agung
© Firdia Lisnawati
Vulkan Agung auf der indonesischen Ferieninsel Bali
Auf der indonesischen Ferieninsel Bali hat der Vulkan Agung nach einer Phase der Beruhigung eine riesige Aschewolke ausgestoßen. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde reichte der dichte Rauch zwei Kilometer hoch in die Atmosphäre.

Beim letzten Ausbruch des Gunung Agung («Wunderbarer Berg») kamen 1963/64 mehr als 1100 Menschen ums Leben. Indonesien mit seinen mehr als 17 000 Inseln liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Es kommt oft zu Erdbeben und Eruptionen. Insgesamt gibt es dort etwa 130 aktive Vulkane.