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Mi, 18 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


Ice Cube

Enorme Kälte: Spanien ruft Ausnahmezustand aus

In Spanien sind die Lufttemperaturen drastisch gesunken, starke Schneefälle und Wind haben eingesetzt. Landesweit wurde die gelbe und orangene Alarmstufe verhängt. In einigen Regionen sanken die Thermometerwerte auf minus zwölf Grad Celsius, berichtet die Nachrichtenagentur EFE unter Berufung auf Meteorologen. Der Ausnahmezustand gilt für das ganze Königreich außer den Kanarischen Inseln.

© Twitter
Spanien ruft Ausnahmezustand wegen Kälte aus
Der erste Schnee im neuen Jahr führte in Deutschland zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fielen am 2. Januar stellenweise in Nordrhein-Westfalen. Dies führte zu Einschränkungen und Teilausfällen im Bahnverkehr. Auf mehreren Strecken meldete die Deutsche Bahn Weichenstörungen. Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fielen durchschnittlich etwa zwei Zentimeter Schnee.

Seismograph

Neue Erdbebenserie erschüttert Italien und war bis Rom spürbar

Drei schwere Erdbeben binnen einer Stunde haben am Mittwoch erneut Mittelitalien erschüttert. Die Erdstöße trafen die gleiche Region, die schon vor fünf Monaten von schweren Erdstößen getroffen wurde. Die neuen Beben - alle mit einer Stärke über 5 - waren bis ins knapp 150 Kilometer entfernte Rom zu spüren. Auch in der italienischen Hauptstadt wurden deshalb vorsorglich U-Bahn-Stationen, Schulen und Bürogebäude evakuiert.

© LaPresse
Das Zentrum lag laut Erdbebenwarte in rund zehn Kilometern Tiefe zwischen der Abruzzen-Stadt L'Aquila und der Stadt Rieti in der Region Latium und damit nahe der Stadt Amatrice.
Das erste Beben der neuen Serie hatte nach Angaben der italienischen Erdbebenwarte INGV eine Stärke von 5,3 und erschreckte die Menschen gegen 10.30 Uhr. Es folgte ein noch heftigeres Beben, das die Stärke von 5,5 erreichte, wie das Geoforschungsinstitut GFZ in Potsdam feststellte. Auch der dritte Erdstoß war ähnlich stark. Unklar war zunächst das Ausmaß der Schäden.

Auch Amatrice betroffen

Das Zentrum lag laut Erdbebenwarte in rund zehn Kilometern Tiefe zwischen der Abruzzen-Stadt L'Aquila und der Stadt Rieti in der Region Latium und damit nahe der Stadt Amatrice. Die Gegend war vergangenen Sommer von einer schweren Erdbebenserie heimgesucht worden war, bei der im August 299 Menschen starben. Ganze Orte waren zerstört worden. Derzeit machen auch Schnee und Eiseskälte den Menschen in der Gegend zu schaffen. Die Wetterbedingungen erschwerten laut Zivilschutz die anlaufenden Hilfen.

Kommentar:



Cloud Grey

Verändernde Atmosphäre: „UFO“-Wolke über Arizona aufgenommen

Regelmäßig wollen Fans des Übersinnlichen Aliens am Himmel erkennen. Nun wurde ein angebliches Ufo gesichtet, das sich als Wolke tarnen soll. Der Entdecker wurde darauf aufmerksam, weil die verdächtige Schwade das Sonnenlicht reflektierte - etwas, das Wolkenfetzen am Himmel normalerweise nicht tun.
Anthony Sakowski traute seinen Augen nicht, als er die seltsame Wolke am Himmel über Arizona erblickte. Der Mann zögerte nicht lange, sondern nahm die merkwürdigen Geschehnisse am Firmament in einem über zwei Minuten andauernden Video auf, während er sich mit dem Auto auf einer Landstraße bewegte.

Den Clip veröffentlichte Anthony Sakowski am 6. Januar 2017 auf seinem YouTube-Kanal, wo sich bislang fast 8.000 Interessierte die Aufnahme ansahen. Doch nicht jeder glaubt an die Sichtung von Alienbesuch. Wenn es sich also um kein Ufo handelt, was ist dann in dem Video zu sehen? Einige Kommentatoren haben eine Idee.

Kommentar: Es handelt sich dabei um eine Wolkenformation und kein UFO. Es werden in den letzten Jahren immer häufiger solcher Phänomene aufgenommen, weil sich die Atmosphäre verändert aufgrund von angehäuften Kometenstaub.



Cloud Precipitation

Philippinen: Fast soviel Regen an einem Tag wie sonst in einem ganzen Monat

In der Provinz Misamis Oriental hat es in den letzten 24 Stunden fast mehr geregnet als sonst im gesamten Monat Januar, teilte das staatliche Wetteramt (PAGASA) mit.
© Unbekannt
Symbolbild
Die PAGASA-El Salvador Station zeichnete in den letzten 24 Stunden eine Niederschlagsmenge von 72.4 Millimeter, die durchschnittliche Niederschlagsmenge für den Monat Januar liegt bei 98,9 Millimeter.

Quelle

Kommentar:




Rainbow

Strahlende Lichtsäulen erhellen Kanadas Nachthimmel

© Timmy Joe Elzinga
Strahlende Lichtsäulen erscheinen über Kanada
Ein ungewöhnliches Naturphänomen konnte vor einer Woche von Timmy Joe Elzinga in Ontario gefilmt werden.

Faszinierende senkrechte, farbige Lichtsäulen hat der YouTuber am 6. Januar gegen 1.30 Uhr nachts mit seiner Smartphone-Kamera erfasst, nachdem die Temperaturen auf minus 18 Grad Celsius gesunken waren. „Es sah fast übernatürlich aus - wie bei einer Art intergalaktischem Krieg, mit Strahlen, die vom Himmel herunterschießen", sagte Elzinga. „Es war mir nur deshalb möglich, diese Aufnahmen zu machen, weil die Lichter so hell und ausgeprägt waren und ich ein kleiner Amateurfotograf bin." Tatsächlich ragten die Lichter wie Laserkanonen in weiß, pink, orange und grün senkrecht aus dem Himmel.

Laut NASA tritt das Phänomen dann auf, wenn flache, sechseckige Eiskristalle in der Luft schweben. Fällt Licht auf sie, reflektieren sie die Strahlen. Die Eisplättchen reflektieren das Licht aber nur in einem ganz bestimmten Winkel, sodass ein Betrachter das Phänomen nur in passender Entfernung wahrnehmen kann. Und da die Eisplättchen unterschiedlich geneigt sind, reflektieren sie in unterschiedlichen Höhen zum selben Punkt, wodurch diese Säulenerscheinung entsteht.


Kommentar: Mehr Auskunft über atmosphärische Phänomene wie dieses gibt das bald in Deutsch erscheinende Buch "Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung", das derzeit als Artikelserie auf de.sott.net übersetzt wird.


Ice Cube

"Erwärmungsschock" in Italien: Kanäle teilweise in Venedig zugefroren

Am Freitag verstarb eine obdachlose Frau in Rom.
Schneefälle und Eis haben Italien zu schaffen gemacht. In Trentino Südtirol, sowie in größeren Städten des Nordens wie Mailand und Bologna kam es zu Schneefällen. In Bozen gab es seit 48 Tagen keine Niederschläge mehr.

Wegen schwerer Stürze infolge von Glatteis herrschte beim Roten Kreuz in Mailand Hochbetrieb. Vorwiegend ältere Personen erlitten Brüche und Prellungen, berichteten italienische Medien. Übernachtungsmöglichkeiten für 2.000 Obdachlose gab es in der lombardischen Metropole, unter anderem im Mailänder Hauptbahnhof.

Schwierig ist auch die Lage in Rom, wo es am Freitag heftig regnete. Eine 54-jährige Obdachlose wurde in ihrem Wohnwagen tot aufgefunden. Die Frau soll infolge der niedrigen Temperaturen gestorben sein.

Ein Mittelmeer-Tief führte in Venedig zu heftigen Niederschlägen, die das Wasser stark steigen ließen. Freitagfrüh wurde ein Pegelstand von 103 Zentimetern über dem normalen Meeresspiegel gemessen. Am Samstag waren schließlich sogar die Kanäle zum Teil eingefroren.

Cloud Grey

Wellenwolken über Australien aufgenommen

Diese Bilder machen einen echt sprachlos. Man sieht ein Flugzeugtriebwerk, den Flügel der Maschine und darunter ein Wolkenmeer, das so akkurat angeordnet ist, dass es wie gemalt aussieht.
Adelaide - Die Bilder gehen im Netz gerade richtig ab. Aufgenommen wurden sie von Passagieren während eines Fluges von "Virgin" auf dem Weg von Perth nach Adelaide in Australien.

Die Wolken haben sich so geradlinienförmig zusammengefunden, dass einige User im Netz schon wieder böse Chemtrails dahinter vermuten. Verschwörungstheoretiker vermuten hinter Chemtrails eine chemische Spur, die Flugzeuge in der Luft hinterlassen.


Doch in diesem Fall kann Neil Bennet vom Amt für Meteorologie aufklären: "Es handelt sich um Wellenwolken, die entstehen, wenn Luft beispielsweise an einem Berg vorbeizieht, der sie dann darüber drängt. Vergleichbar ist das auch mit einem Stein, den man ins Wasser wirft, der dann diese tollen Wellen um sich bildet."

Kommentar:
© Bureau of Meteorology
Wellenwolken über Tasmanien



Ambulance

Albanien: Schafbock greift Hirtin an

Albanien - Dass es in jeder Herde ein "schwarzes Schaf" gibt, musste eine Hirtin in Albanien ziemlich schmerzhaft erfahren. Ein Deutscher nahm die brutale Bock-Attacke zufällig auf Video auf.

Ein Deutscher hat auf einer Straße in Albanien eine fiese Schaf-Attacke gefilmt. Dabei wurde die Hirtin schmerzhaft gerammt.
Der Clip wurde bereits im Sommer 2014 gefilmt, ging jetzt aber plötzlich weltweit viral.

Laut Video-Beschreibung war der unbekannte deutschsprachige Filmer gerade zusammen mit einem anderen Mann auf einer Offroad-Fahrt in Albanien unterwegs, als er hinter einer Kurve auf eine Schafherde samt Hirtin traf.

Zuerst wird das Auto der beiden deutschen Insassen aufgeregt bellend von einem Hütehund begrüßt. Dann geht alles ganz schnell:

Die aufgeschreckte Herde rennt auf einmal los, dann sieht man, wie ein Bock die Schäferin zu Boden rammt. "Jetzt fällt die auch noch um und wird von ihren Schafen überrannt... Scheiße!", hört man den Autofahrer im Hintergrund sagen.


Kommentar: Anstatt die Szene weiter zu kommentieren, hätten die Fahrer eher auf sich aufmerksam machen können, um den Bock zu erschrecken.


Rainbow

Das Elektrische Universum - Teil 25: Merkwürdige Wolken

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

Kapitel 25: Seltsame Wolken

© Martin Koitmae
Abbildung 122: Leuchtende Nachtwolke über Estland - 59° Nord
Da wir jetzt ein bisschen mehr über Wolken wissen, konzentrieren wir uns nun auf die Vielzahl von ‘seltsamen’ Wolken, die seit Kurzem an unserem Himmel erscheinen. Wolken gibt es in vielen seltsamen Formen, wie z.B. Arcus-Wolken (english: Roll Clouds), Mammatuswolken und Wellenwolken. In diesem Kapitel werden wir uns jedoch nur mit zwei dieser Wolkenarten beschäftigen: Der leuchtenden Nachtwolke und der Kondensstreifen.

Leuchtende Nachtwolken

Leuchtende Nachtwolken wurden zum ersten Mal 1885 bemerkt444 , was im Vergleich mit anderen Wolkenarten eine relativ späte Entdeckung ist. Darüber hinaus erscheinen diese Wolken sehr hoch am Himmel - mit ca. 80 Kilometern (50 Meilen) über der Erdoberfläche - und sind damit tatsächlich die höchsten (Höhenlage) bekannten Wolken. Für die Mainstream-Wissenschaft ist die Ursache dieser Wolken unklar:
Leuchtende Nachtwolken sind erst kürzlich entdeckte meteorologische Phänome, die man noch nicht vollständig versteht. Leuchtende Nachtwolken können nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen enstehen: Ihr Erscheinen kann als eine sehr empfindliche Richtschnur über Veränderungen in der oberen Atmosphäre verwendet werden. Sie repräsentieren eine relativ neue Klassifikation. Das Erscheinen von leuchtenden Nachtwolken scheint in der Frequenz, Helligkeit und im Ausmaß anzusteigen. Es wird vermutet, dass dieser Anstieg mit dem Klimawandel in Verbindung steht.445

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Windsock

Wintersturm "Egon" hinterlässt Schäden in Europa

Das Sturmtief «Egon» hat in mehreren europäischen Ländern Schäden hinterlassen. In Nordfrankreich etwa waren Hunderttausende ohne Strom.

© KEYSTONE/dpa/A9999/_WIESBADEN112 GBR
Ein wegen des Sturms auf ein Auto gestürzter Baum in Wiesbaden
In mehr als 330'000 Haushalten fiel in Frankreich vorübergehend der Strom aus. Betroffen waren vor allem die nordfranzösischen Regionen Normandie und Picardie, wie der Netzbetreiber Enedis am Freitag mitteilte.

Heftige Winde fegten mit Geschwindigkeiten von teilweise mehr als 130 Kilometern pro Stunde über das Land, entwurzelten Bäume, rissen Stromkabel herunter und beschädigten zahlreiche Dächer. Tausende Feuerwehrleute und Techniker rückten zu zahlreichen Einsätzen aus.

In der südfranzösischen Gemeinde Saint-Jeannet nahe Nizza wurde am Freitagmorgen eine 43-jährige Mutter vor den Augen ihrer Kinder von einer entwurzelten Zypresse erschlagen, als sie die Kinder zur Schule bringen wollte. Der Ehemann versuchte vergeblich, die Frau zu befreien.

In Nordfrankreich mussten 180 Passagiere eines Thalys-Schnellzugs auf dem Weg von Brüssel nach Paris die Nacht im Zug verbringen. Grund waren gleich zwei Oberleitungsschäden, wie ein Sprecher der französischen Staatsbahn SNCF sagte.

Kommentar: Sturmtief "Egon" zog über Deutschland - Erwartete starke Schneefälle blieben aus