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Fr, 30 Sep 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Better Earth

Zwei Erdbeben erschütterten Japan in Okinawa und Hokkaido

Keine Tsunami-Warnung

© Dimas Ardian, Getty Images
Tokio - Zwei Erdbeben haben erneut Teile Japans erschüttert. Ein Beben der Stärke 5,7 ereignete sich am frühen Montagnachmittag (Ortszeit) vor der Küste der südlichen Inselprovinz Okinawa, wie die nationale Wetterbehörde bekannt gab. Es wurde eine Notfallwarnung ausgegeben, doch habe keine Gefahr durch einen Tsunami bestanden.

Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von rund 40 Kilometern. Wenige Minuten zuvor wurde auch die nördliche Hauptinsel Hokkaido von einem Beben der Stärke 5,5 erschüttert. Doch auch hier wurde keine Warnung vor einem Tsunami ausgegeben. Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte lagen ebenfalls nicht vor. Das Beben entstand in 20 Kilometern Tiefe im Pazifischen Ozean.

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Fire

Seit zwei Monaten Waldbrände in Kalifornien - And it burns, burns, burns...

Seit rund zwei Monaten lodert an der kalifornischen Küste ein Waldbrand. Er hat schon mehr als 490 Quadratkilometer Wald zerstört. Ein Blick aus dem All zeigt: Die Sache ist noch nicht ausgestanden.

© Li Liu / 2016 National Geographic Nature Photographer of the Year
Ein eindrückliches Foto vom Soberanes Fire
Los ging die Katastrophe wohl mit einem illegalen Lagerfeuer im Garrapata State Park südlich von Monterey. Am 22. Juli war das - und einen Verdächtigen hat die Polizei bis heute nicht fassen können. Zwei Tage danach standen bereits 40 Quadratkilometer Wald in Flammen, kurze Zeit später war auch der Los Padres National Forest betroffen.


Kommentar: Bei dem "Schuldigen" könnte es sich auch um einen Meteoriten gehandelt haben, der das Feuer auslöste.


Was seitdem passiert ist, hat sich zu einer Katastrophe für die kalifornische Küstenlandschaft entwickelt: Mehr als 490 Quadratkilometer Wald südlich von Monterey sind inzwischen den Flammen zum Opfer gefallen, um die 60 Häuser. Wie ein Bild des US-Satelliten "Landsat 8" zeigt, war die Lage auch in der vergangenen Woche nicht komplett unter Kontrolle.

Noch immer lodern Flammen, das ist in der Falschfarbenaufnahme gut erkennbar. Der vom Feuer verwüstete Bereich ist dunkelrot zu sehen, das noch aktive Feuer in hellrot - und die noch intakte Vegetation in grün.

© NASA/ Jesse Allen
Waldbrand an der Kalifornischen Küste

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Tornado1

Auf Rekordjagd: Dritter Taifun innerhalb von zwei Wochen trifft Taiwan

© AFP/NASA
Beim dritten Taifun innerhalb von zwei Wochen sind in Taiwan vier Menschen ums Leben gekommen. Rund 170 wurden verletzt, wie das Krisenzentrum am Dienstag in Taipeh berichtete. Das öffentliche Leben kam weitgehend zum Erliegen.

Taipeh - Nach «Meranti» und «Malakas» zog der dritte Wirbelsturm «Megi» dem taiwanesischen Wetterdienst zufolge mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 Kilometern pro Stunde über die asiatische Inselrepublik.

Fernsehsender berichteten von Überschwemmungen und Erdrutschen in verschiedenen Teilen des Landes. Ein Arbeiter ertrank in einem Wasserreservoir, während ein Mensch in Chiayi von Trümmern getroffen und tödlich verletzt wurde.

In Pingtung verursachte der Taifun einen Autounfall mit einem Toten, wie das Krisenzentrum berichtete. Ein Mann stürzte bei Reparaturen vom Dach seines Hauses in Yunlin in den Tod.

Mehr als 8000 Menschen wurden bei Evakuierungen vor «Megi» in Sicherheit gebracht. In drei Millionen Haushalten fiel zunächst der Strom aus, als der Taifun am Morgen auf Land traf. Am Abend waren noch 1,9 Millionen Menschen ohne Elektrizität. Mehr als 800 Flüge wurden gestrichen oder waren verspätet. Auch der Zugverkehr war gestört. Der Sturm kippte einen Bus mit japanischen Touristen auf der Autobahn um. Acht von ihnen wurden verletzt.

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Cloud Lightning

Schwere Gewitter in Baden Württemberg - Schneepflug musste Hagel beseitigen

Nachdem es am Montag tagsüber in einem Streifen vom Südwesten bis zur westlichen Ostsee nur wenig Regen gab und es abseits dieses Streifens sogar sehr freundlich war, bildeten sich ab dem Abend ein paar kräftigere Schauerzellen und Gewitter. Schwerpunkt war dabei Baden-Württemberg. In den frühen Morgenstunden bildeten sich auch über Hessen ein paar Gewitter.
© dpa, Maurer, bwe htf
Heftiger Hagel und Starkregen mit bis zu 40 l/qm innerhalb einer Stunde

Am stärksten betroffen war die Region Südbaden mit Tuttlingen und Konstanz. Wie ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen mitteilte, kam im Stadtgebiet Tuttlingen sogar ein Schneepflug zum Einsatz: Zentimeterhoher Hagel verwandelte Straßen in eine weiße Landschaft. Mehrere Keller in der Region wurden geflutet, auch Straßen mussten wegen Überflutung und umgestürzter Bäume auf der Fahrbahn gesperrt werden.

Cloud Lightning

Mallorca - heftige Gewitterschauer und Überschwemmungen

In Palma waren am Samstag (24.9.) besonders die Stadtteile Son Sardina, Son Moix, La Vileta und Son Rapinya von Überschwemmungen betroffen

© Carme Francés
Die Wetteragentur Aemet hat bis zur Nacht zum Sonntag (25.9.) für das Insel-Innere von Mallorca die Warnstufe Orange wegen heftiger Regenschauer und Gewitter ausgerufen. In anderen Gebieten gilt die Warnstufe Gelb. Die Lage soll sich allerdings bis Sonntag vorübergehend entspannen.

Doch am Samstag musste die Feuerwehr oft ausrücken - allein in Palma insgesamt sieben Mal und vor allem im Vorort Son Sardina, wo besonders heftiger Regen niederging und unter anderem Garagen und Erdgeschosswohnungen unter Wasser setzte. Außerdem musste einer der Eingänge zum Inselkrankenhaus Son Espases - der zum Secar de la Real - wegen Überschwemmungen zeitweise geschlossen werden. Viele Straßen in den Stadtteilen Son Moix, La Vileta und Son Rapinya verwandelten sich kurzzeitig in Sturzbäche.

Bereits in der Nacht zum Samstag waren balearenweit wegen starken Regens 14 Zwischenfälle registriert worden - elf auf Ibiza, zwei auf Mallorca und einer auf Formentera. Es handelte sich zumeist um Überschwemmungen oder auf Straßen gestürzte Bäume.

Am Freitag hatten heftige Regenfälle auf Mallorca den Straßenverkehr teilweise stark beeinträchtigt. In mehreren Straßen in Palma stand das Wasser so hoch, dass Autos nicht mehr fahren konnten.

Kommentar: Mallorca ist eine von vielen Regionen, die in letzter Zeit mit sintflutartigen Regenfällen und Überflutungen zu kämpfen hatten:




Cloud Lightning

Puerto Rico: Seltenen Kobold-Blitz in der Karibik gefilmt

Frankie Lucena hatte am vergangenen Sonntag das unglaubliche Glück, eines der äußerst seltenen Sprite - auch Kobold-Blitze genannt - in der Karibik zu filmen.
Es war der 18. September, als Lucena über Cabo Rojo in Puerto Rico diese sensationelle Aufnahme des Kobold-Blitzes über dem Karibischen Meer gelang. Für den Bruchteil einer Sekunde wurde der ganze Himmel von dem quallenförmigen Blitz hell erleuchtet:


Kommentar: Da es sich um ein elektrisches Phänomen handelt könnte Sie unser Buch zu diesem Thema interessieren:


Bad Guys

Europaweit spürbar: Starkes Beben trifft Rumänien - Stärke 5.4

Rumänien - Weite Teile des Landes wurden in der Nacht zu Samstag von einem starken Erdbeben erschüttert. Das Epizentrum lag in der Vrancea-Region im Osten des Landes. Nach Angaben des Erdbebendienstes in Bukarest erreichte das Beben Magnitude 5.4. Der Herd des Erdbebens lag in knapp 90 Kilometern Tiefe, etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Die Erschütterungen des Bebens waren im gesamten Land spürbar. Auch die Nachbarländer Bulgarien, Moldawien und die Ukraine waren betroffen. Leichte Spürbarkeit wird außerdem aus teilen Mazedoniens und Serbiens, sowie aus Istanbul (Türkei) und Przemysél (Polen) gemeldet.
© [email protected]_mm
An mehreren Orten in Rumänien verursachte das Erdbeben leichte Schäden. Von Häuserfassaden stürzten Teile auf Straßen. Vielerorts brach Panik aus. Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden mindestens sechs Menschen durch die Panik verletzt und müssen im Krankenhaus behandelt werden.


Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?
Falls ja, teilen Sie uns dies bitte über das verlinkte Meldeformular oder per Kommentar mit. Ihre Meldung hilft uns dabei, unsere Berichterstattung und die Auswertung von Erdbeben zu verbessern. Persönliche Daten werden dabei nicht veröffentlicht. Vielen Dank.

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Bizarro Earth

Asiatische Hornisse breitet sich jetzt auch in England aus - Gefahr für Bienen

© Didier Descouens/Wikipedia
Nachdem sich die aus Südostasien stammende Vespa velutin im Jahre 2005 erstmals im Südwesten Frankreichs ausgebreitet hatte, wurden Völker dieser Hornisse inzwischen jetzt sogar schon in England nachgewiesen.

Diese zu der Familie der Wespen gehörende rund zwei Zentimeter lange Hornisse scheint sich nun auch unaufhaltsam und rasant in Europa auszubreiten und kann einen schwerwiegenden Einfluss auf die heimische Fauna haben.

Ambulance

Australien: Wildpark-Inhaber von Krokodil schwer verletzt

Vor den Augen von Touristen ist in einem Krokodilpark in Australien der Inhaber beim Füttern eines Reptils angegriffen und schwer verletzt worden.

© AFP
Bei dem Verletzten handelt es sich um den berühmten Krokodil-Dompteur Rob Bredl.
Sydney - Ein viereinhalb Meter langes Krokodil habe den Mann gepackt und versucht, ihn ins Wasser zu ziehen, aber der 66-Jährige habe sich befreien können, so eine Sprecherin des Notdienstes am Donnerstag. „Er ist an Hand und Bein schwer verletzt“, sagte die Frau der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann wurde mit dem Helikopter nach Mackay in ein Krankenhaus gebracht.

Bei dem Verletzten handelt es sich nach Medienberichten um Rob Bredl (66), der seit langem mit gewagten Krokodilvorführungen von sich Reden macht. Im vergangenen Jahr wurde er dabei gefilmt, wie er ein riesiges Krokodil erst mit einem Hühnchen ködert und dann auf seinen Rücken springt und auf ihm reitet. Bredl hat auch in Fernsehshows über wilde Tiere mitgewirkt. Ihm gehört eine Krokodilfarm bei Bloomsbury in Queensland an der Ostküste.

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Tornado1

Mit "Malaka" trifft dieses Jahr schon der 6. Taifun Japan

Erneut hat ein Taifun Japan mit heftigen Regenfällen und Sturmböen überzogen. Die nationale Wetterbehörde warnte am Dienstag vor Erdrutschen in weiten Teilen des Landes.

© KEYSTONE/AP KYODO NEWS/HIROKO HARIMA
Luftaufnahme eines überschwemmten Gebiets in Nobeoka in der Präfektur Miyazaki. Der Wirbelsturm « Malaka » hat starken Regen in das südliche Japan gebracht.
Tokio - Der Wirbelsturm «Malaka» war in der Nacht auf der südlichsten Hauptinsel Kyushu auf Land getroffen und bewegte sich mit 40 Kilometer pro Stunde und Windgeschwindigkeiten nahe des Zentrums von bis zu 180 Kilometern in der Stunde Richtung Ostjapan. Am Mittwoch dürfte er sich abschwächen.

Der Flug- und Bahnverkehr wurde durch die starken Winde und Regenfälle behindert. Dutzende Flüge mussten gestrichen werden.

Es ist bereits das sechste Mal in diesem Jahr, dass ein Taifun auf den Inselstaat traf. Das ist die zweithöchste Zahl seit Erfassung vergleichbarer Daten im Jahr 1951.

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