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Di, 21 Sep 2021
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Erdveränderungen
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Weiteres leichtes Beben in Baden-Württemberg registriert

In Baden-Württemberg kam es gestern erneut zu einem leichten Erdbeben. Das ist mittlerweile das dritte leichte Beben innerhalb weniger Monate.
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In der Nähe von Singen am Hohentwiel (Kreis Konstanz) hat sich am Freitagnachmittag ein Erdbeben ereignet. Das Beben hatte eine Stärke von 3,2 auf der Richterskala, so der Schweizer Erdbebendienst. Auch der baden-württembergische Landeserdbebendienst erfasste das Beben. Demnach habe sich das Beben in etwa acht Kilometer Tiefe ereignet und sei in einem Umkreis von rund zehn Kilometern um das Epizentrum bei Singen spürbar gewesen. Die Verantwortlichen stuften es als schwaches Erdbeben ein.

- SWR.de
Schäden oder gar Verletzte wurden nicht gemeldet.


Camcorder

Regen und Schneeschmelze: Erdrutsch in Schopfheim - 40 Menschen evakuiert

Nach einem Erdrutsch in Schopfheim (Kreis Lörrach) am Dienstag sind vier Häuser in einem Wohngebiet evakuiert worden. Tagelange Regenfälle hatten das Erdreich aufgeweicht.
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© Feuerwehr Schopfheim
In einem Wohngebiet in Schopfheim (Kreis Lörrach) sind nach einem Erdrutsch am Dienstag mehrere Häuser evakuiert worden. Auf einer Länge von 40 Metern sei ein Hang etwa um etwa vier Meter abgerutscht, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Verletzt wurde niemand. Vier Häuser seien aber derzeit unbewohnbar. Bei einem Haus gehe der Erdrutsch bis zum Fundament. Es sei deshalb "akut gefährdet". Der Bereich einer Terrasse sei bereits abgesunken. Eine Prognose ist aktuell nicht möglich, wie Geoingenieur Bernd Mannsbart am Mittwochmittag vor Ort sagte.

Besuch vor Ort am Mittwoch

Der Geoingenieur und das Vermessungsamt hätten den Hang nach dem Vorfall begutachtet und müssten nun entscheiden, wie der Hang wieder stabilisiert werden könne. Als Ursache für den Erdrutsch sieht der Polizeisprecher etwa das Wetter der vergangenen Tage. Zusätzlich zur Schneeschmelze habe es in Schopfheim mehrere Tage stark geregnet und das Erdreich sei sehr aufgeweicht gewesen.

Bizarro Earth

Izmir, Türkei: In wenigen Stunden gesamter Regenfall von Februar

Die drittgrößte Stadt der Türkei, Izmir, wurde seit letzter Woche erneut von starken Regenfällen heimgesucht. Die Niederschläge verursachten in der fast ganzen Provinz Sturzfluten und blockierten die Hauptstraßen in den Innenstädten sowie in den umliegenden Bezirken.
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Die Überschwemmungen waren besonders verheerend in den Distrikten Konak, Balcova und Bayrakli, wo das Wasser der Ägäis über die Ufer der Stadt flossen und mit untergetauchten Fahrzeugen durch die Straßen fegte.

Feuerwehrleute wurden sofort in den Einsatz geschickt, hatten jedoch Schwierigkeiten, die betroffenen Gebiete zu erreichen, da durch Überschwemmungen verursachte Trümmer die Straßen blockierten.

Einige Einheimische versuchten, das Hochwasser aus Geschäften und Wohnhäusern im Erdgeschoss zu entfernen. Der S-Bahn-Zug zwischen Aliaga und Cumaovası stellte seinen Verkehr wegen widriger Wetterbedingungen um 7:30 Uhr ein. Die Gemeinde von Izmir bezeichnete die Situation als "Katastrophe" und forderte die Bewohner dazu auf, ihre Häuser nicht zu verlassen, es sei denn, dies sei erforderlich.

Kommentar: Nach weiteren Informationen gab es innerhalb von 8 Stunden die gesamte Regenmenge vom Monat Februar.






Bizarro Earth

Syrien: Unwetter zerstören knapp 22.000 Flüchtlingszelte

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Symbolbild
Im Nordwesten Syriens haben Unwetter fast 22.000 Zelte von Vertriebenen beschädigt oder zerstört. Nach dem Bericht des UN-Nothilfebüros ist dabei ein Kind ums Leben gekommen. Viele Familien hätten das wenige verloren, das sie besaßen. Insgesamt sind demnach mehr als 120.000 Menschen betroffen. Um die Vertriebenen den Winter über zu unterstützen, hatten die Vereinten Nationen 40 Millionen Euro vorgesehen. Davon sei bisher aber erst die Hälfte eingegangen, bemängelt die Nothilfe. In der Region um Idlib und anderen Teilen Nordwestsyriens leben etwa 2,7 Millionen Vertriebene. Die meisten von ihnen sind in Lagern untergebracht oder haben sich eigene Unterstände gebaut.

Bad Guys

Tauwetter und Starkregen: Hochwasser und kleinere Erdrutsche in Baden-Württemberg, eine vermisste Person

Mit steigenden Temperaturen schmilzt zunehmend der Schnee in Baden-Württemberg. Im Südschwarzwald kam es zu kleineren Erdrutschen. An der Dreisam in Freiburg sind vielerorts Uferwege bereits überflutet.
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© 123RF
Symbolbild
Tauwetter und Regen haben in Baden-Württemberg zu Hochwasser und vereinzelt zu Überschwemmungen geführt. "Wir haben im Moment eine anhaltende Hochwassersituation in Baden-Württemberg, aktuell ist jedoch nicht mit dramatischen Auswirkungen zu rechnen", sagte Rüdiger Friese, Hydrologe der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) Baden-Württemberg. Er rechne am Wochenende zwar vereinzelt mit überschwemmten Radwegen und Kreisstraßen, gehe jedoch nicht von schweren Schäden aus.

Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale ist der Höhepunkt der Hochwassergefahr in Baden-Württemberg am Freitag erreicht worden. Bereits jetzt sind die Wasserstände beim Neckar, der Donau, dem Bodensee und dem Oberrhein stark angestiegen. Vor allem der Süden Baden-Württembergs ist vom Hochwasser betroffen. In den letzten 24 Stunden ist vor allem im Schwarzwald viel Regen gefallen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. In den höheren Lagen ist mit bis zu 60 Litern pro Quadratmetern zu rechnen.

Situation bislang unter Kontrolle

Unfälle wegen Überschwemmungen seien bislang aber ausgeblieben, sagte ein Polizeisprecher aus Freiburg. "Wir haben zwar Hochwassereinsätze und vereinzelt überschwemmte Straßen, dennoch hält es sich momentan noch in Grenzen". Generell sei die Situation unter Kontrolle. Auf einer Landstraße bei Schopfheim (Kreis Lörrach) kam es allerdings in der Nacht zu Freitag schon zu einem größeren Erdrutsch. Kurz darauf mussten die Straßen wegen einer Überschwemmung bei Maulburg (Kreis Lörrach) gesperrt werden. Auch an der Dreisam in Freiburg waren bereits am Freitagmorgen schon viele Uferwege überflutet.

Bizarro Earth

Schnee-Unwetter in der Ukraine: Rote Gefahrenstufe für Odessa und Mykolajiw ausgerufen

Am Abend des 27. Januar riefen Retter in den Gebieten Odessa und Mykolajiw die dritte - rote - Gefahrenstufe aus.
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Das meldet Ukrinform unter Bezugnahme auf Ukrawtodor (Ukrawtodor - Staatliche Agentur für Autostraßen der Ukraine).

"Die dritte - rote - Gefahrenstufe wurde in den Gebieten Odessa und Mykolajiw ausgerufen. Meteorologen sagen voraus, dass am nächsten Tag in zwei Regionen 30 bis 40 cm Schnee fallen können. Die Windgeschwindigkeit wird auf 15 bis 20 m / s ansteigen. Es wird starken Schneesturm, Schneeverwehungen, Ankleben von nassem Schnee geben", heißt es in der Nachricht.


Nach Angaben der Internetseite "Dumska" wurde im Gebiet Odessa der Verkehr auf den internationalen Autobahnen M 15 Odessa - Reni und M 16 Odessa - Kuchurhan am 27. Januar ab 21:00 Uhr gesperrt. Auf der letzteren Autostrecke bildete sich ein 3 Kilometer langer Stau.

Es ist nicht bekannt, wann der Verkehr wieder aufgenommen wird.

yv

Bad Guys

Leichtes Beben trifft erneut Region Granada in Spanien

In der Nacht zum Mittwoch haben mehrere Erdbeben die Region Granada im Süden Spaniens erschüttert. Wie das Nationale Geografische Institut (IGN) mitteilte, erreichten die drei Beben eine Stärke zwischen 4 und 4,5.
erdbeben granada
© imago images/Agencia EFE/miguel angel molina
Verletzte oder größere Schäden wurden nach den Beben nicht gemeldet.
Region Granada - Mehrere Erdbeben haben in der Nacht zu Mittwoch die Region Granada im Süden Spaniens erschüttert. Die drei Beben erreichten eine Stärke zwischen 4,0 und 4,5, wie das Nationale Geografische Institut (IGN) mitteilte. Verletzte oder größere Schäden wurden nicht gemeldet.

Ministerpräsident Pedro Sánchez rief die Bevölkerung im Onlinedienst Twitter zur Ruhe auf: "Ich verstehe die Beunruhigung tausender Menschen. Dies ist der Moment, um Ruhe zu bewahren und den Anweisungen der Rettungsdienste zu folgen." Mehrere in Onlinenetzwerken veröffentlichte Fotos zeigten Menschen, die in Schlafanzug und Mantel trotz der geltenden Corona-Ausgangssperre auf die Straße eilten.

Better Earth

Antarktis: Beben der Stärke 7,0 und weiteres Beben in der Nähe von Santiago de Chile mit 5,9

In der Antarktis ereignete sich ein starkes Beben mit einer Stärke von 7,0. Ein weiteres Beben gab es in der Nähe der chilenische Hauptstadt Santiago de Chile mit 5,9. Die ursprüngliche Tsunami-Warnung wurde wieder aufgehoben.

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© AFP
Eduardo-Frei-Basis in der Antarktis
In der Antarktis hat sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 ereignet. Die chilenische Katastrophenschutzbehörde Onemi gab am Samstag zunächst eine Tsunami-Warnung für die Küstenregion der Antarktis aus, hob diese später jedoch wieder auf. Der Erdstoß wurde nach Behördenangaben rund 210 Kilometer östlich des chilenischen Luftwaffenstützpunkts Eduardo Frei auf der König-Georg-Insel in zehn Kilometern Tiefe im Meer gemessen.

- Der Standard
Bisher gibt es keine Berichte über Schäden oder Verletzte, nur das die Bewohner in der Nähe der antarktischen Basis oder Stützpunkten in Sicherheit gebracht wurden.

Chile's Bernardo O'Higgins army base is seen at Antarctica
© Chilean Army /Handout via Reuters
Chiles Militärbasis Bernado O'Higgins.

Snowflake Cold

Schweden und Norwegen: Viel Schnee und kräftiger Wind

  • Am Donnerstag sorgte ein Sturmtief in Norwegen und Schweden für heftige Schneefälle.
  • Viele Autos und Lastwagen kamen von den Straßen ab, in einigen Regionen fiel der Strom aus.
  • Die Menschen wurden aufgefordert, bis Freitagmittag ihre Häuser möglichst nicht zu verlassen.
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© PTI
Symbolbild
Oslo. Ein kräftiges Sturmtief hat am Donnerstag in den nördlichen Gebieten von Norwegen und Schweden zu zahlreichen Unfällen geführt. Aufgrund heftiger Schneefälle kamen viele Autos und Lastwagen von den Straßen ab, berichtete der norwegische Rundfunk NRK. In vielen Regionen in Norwegen fiel der Strom aus, weil Bäume aufgrund der Schneelast abknickten und auf Stromleitungen fielen.

Das Meteorologische Institut in Norwegen warnte vor Windstärken zwischen 35 und 50 Metern pro Sekunde in Nordland und Troms - das entspricht bis zu 180 Kilometern pro Stunde. Zahlreiche Fähren wurden eingestellt. Die Menschen wurden aufgefordert, bis Freitagmittag ihre Häuser möglichst nicht zu verlassen.

Cloud Precipitation

Sturm richtet schwere Schäden auf Mallorca an - Bis zu 30.000 Menschen ohne Strom

Auf Mallorca richtet ein Sturm teils schwere Schäden an:

Storm Hortense causes damage.
In der Hauptstadt stürzten Teile eines Gebäudes durch die enorme Kraft des Windes auf geparkte Autos. Auf den Straßen lagen Scherben von zerbrochenen Scheiben. Von einem Kirchturm brach sogar ein Seiten-Türmchen ab. Auf der gesamten Insel waren mindestens 30.000 Haushalte ohne Strom, da auch Stromleitungen beschädigt wurden. Zahlreiche Palmen und weitere Bäume stürzten um, viele davon zwischen den Städten Felanitx und Porreres. Zudem sperrte die Polizei einige Straßen aufgrund von Sturmschäden.

- Wetteronline.de
Die Windböen erreichten teilweise bis 130 km/h, in den Bergen sogar 144 km/h.