ErdveränderungenS


Cloud Lightning

Von der einen in die nächste Traufe: Erneuter Starkregen in Italien und Balkan erwartet

Nach einer kurzen Verschnaufpause bekommen Italien und die Balkanküste die nächste Ladung Regen ab. Von Westen ziehen neue, zum Teil sehr starke Niederschläge auf. Schuld daran sind Teile des Tiefs vor der spanischen und portugiesischen Küste, die ostwärts ziehen und ein Tief über dem Golf von Genua, das auch bei uns aktiv in das Wettergeschehen eingreifen wird. Die Tiefs können sich über dem noch immer sehr warmen Mittelmeer regelrecht mit Wasser vollsaugen.
regen
Bereits am Dienstag muss in Mittelitalien und Slowenien sowie der nördlichen kroatischen Küste mit starken Niederschlägen gerechnet werden. Dabei sind erneut Regenmengen von bis zu 50 l/qm innerhalb von 24 Stunden möglich.

Am Mittwoch wird es insbesondere an der Balkanküste kritisch. Dann sind dort bis zu 100 Liter Regen möglich. Auch über Mittelitalien schüttet es weiter. Hier sind um die 50 Liter Regen berechnet.

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Bizarro Earth

Seltsame Erdfälle in Sibirien: Wird es weitere Krater geben?

Immer wieder tun sich in Sibirien riesige Löcher im Boden auf. Einwohner leben in Angst, Fachleute rätseln weiterhin zu den Ursachen, prognostizieren aber schon jetzt, dass weitere, noch größere Krater entstehen werden. Sie schreiben das Phänomen dem Klimawandel zu. Aber, trifft das wirklich zu - oder gibt es vielleicht doch eine andere Erklärung?

Sinkhole perm nov 2014
© Uralkali press serviceNovember 2014: Ein Riesen-Erdloch klafft plötzlich in der Landschaft in der russischen Stadt Solikamsk.
Die sibirischen Riesenkrater haben bereits vielfach Schlagzeilen gemacht. Eine neue Expedition führte Wissenschaftler um Professor Wassilij Bogojawlenskij diesen Sommer nun zu den erstaunlichsten Kratern, die in der Jamal-Region Sibiriens entstanden sind. Der berühmteste, als »B1« bezeichnete Schlund, wurde im vergangenen Jahr entdeckt. Bald zirkulierten dann unterschiedlichste Theorien zum Ursprung. Das gigantische Erdloch befindet sich knapp 30 Kilometer vom Bowanenkowo-Gasfeld entfernt, und in diesem Kontext glauben viele Forscher auch den plausibelsten Zusammenhang zu finden.

Nachdem sie die beeindruckenden Krater einige Monate lang untersucht hatten, stellten sie fest: Bei diesen Gebilden handelte es sich offenbar ursprünglich um Überbleibsel von etwas, das die Eskimos als »Pingos« bezeichnen - ganz schlicht »Hügel«. Ihre Entstehung wird durch »Intrusionseis« und damit als solches Eis erklärt, das ins Gestein beziehungsweise den Boden eindringt. So wölbt sich das Areal dort gut sichtbar auf und bildet runde Hügel.

Eine Erwärmung des Eises führt dazu, dass der halbgeschmolzene Kern sich mit Gas aus der Tiefe füllt, was schließlich den Kollaps des Pingos herbeiführt. In Sibirien kennt man diese typischen Permafrost-Formationen als bulganniakh. Dr. Igor Jeltsow, stellvertretender Direktor des in Nowosibirsk ansässigen Trofimuk-Instituts für Erdöl-Geologie und Geophysik vergleicht eruptierende Pingos mit Methanausbrüchen am Ozeanboden, die seiner Ansicht nach auch für das Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen im Bermuda-Dreieck verantwortlich sein könnten.

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Cloud Precipitation

Thailand: Wenn der Regen nicht aufhört - Fluten in Prachin Buri

Prachin Buri - Nach zwei Tagen unaufhörlichen Regenfällen ist der Prachin Buri Fluss in der von Bangkok östlich gelegenen Provinz über die Ufer getreten und hat den Altmarkt in der Gemeinde Kabin Buri überflutet.

Überschwemmungen in Prachin Buri Oktober 2015
© Unbekannt
Mehr als 120 Häuser entlang des Ufers sollen unter Wasser stehen und der Pegel ist nach jüngsten Berichten aus der Region weiter angestiegen.

Das Flusswasser drang am Mittwoch gegen etwa vier Uhr morgens in die Häuser der Einwohner ein. Der Altmarkt stand innerhalb einer Stunde unter etwa einem Meter Hochwasser. Einwohner waren gezwungen ihre Sachen in Sicherheit zu bringen.

Der Prachin Buri Fluss nimmt Wasser von zwei Hauptströmen auf, dem Kwae Phra Prong Fluss im Soi Dao-Gebirge (Sa Kaeo) und dem Kwae Hanuman Fluss im Khao Yai Nationalpark (Nakhon Ratchasima).

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Binoculars

Zeichen und Wunder: Bizarres Wesen in Thailand geboren - halb Büffelkalb halb Krokodil

Es sieht aus wie eine Kreuzung aus Büffel und Krokodil. In einem thailändischen Dorf ist ein seltsames Tier aufgetaucht. Und obwohl es früh verstorben ist, soll es den Bewohnern Glück bringen.

Büffelkalb halb Büffel halb Krokodil
© UnbekanntDie einheimischen Dorfbewohner denken diese Kreatur bringt Glück
Die thailändische Zeitung "Thai Rath" berichtet online, dass das Geschöpf als Büffelkuh geboren wurde und sofort gestorben sei. Doch warum der Kopf eine seltsame Form hat und der Körper mit einer dunklen, schuppigen Haut überzogen ist, ist unklar..

Im Internet kamen schnell wilde Gerüchte über eine potenzielle Kreuzung eines Büffels mit einem Krokodil auf. Die thailändischen Dorfbewohner nehmen den bizarren Fund abgeklärter zur Kenntnis, hoffen aber gleichzeitig, dass das ungewöhnliche Tier ihnen Glück für die Zukunft bringt.

Während diverse deutsche und britische Medien von einer seltenen Form eines "Hybrid-Tiers" berichten, hat der "Stern" eine andere potenzielle Erklärung parat: Die schuppige und dunkle Haut des Tieres könnte auf Verbrennungen hindeuten.

Viel Wind um nichts also? Die Diskussionen über das mysteriöse Tier haben vermutlich erst begonnen ...
Halb Büffel, halb Krokodil! Was ist das für ein Tier?
© Screenshot YouTube/Matichon TVHalb Büffel, halb Krokodil! Was ist das für ein Tier?

Umbrella

USA: Zwei Schlechtwetter mit stärkstem Regen seit 1000 Jahren treffen auf die Ostküste - South Carolina versinkt in einer Jahrtausendflut

Zeitgleich treffen zwei Schlechtwetter-Gebiete auf die US-Ostküste und überschwemmen weite Teile des Landes. Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat South Carolina. Dort spricht man von der "Jahrtausendflut". Umgehend wird der Notstand ausgerufen.

Diese Häuser in North Wildwood in New Jersey stürzten angesichts der Wassermassen zusammen Oktober 2015
© apDiese Häuser in North Wildwood in New Jersey stürzten angesichts der Wassermassen zusammen
In den Überschwemmungsgebieten im US-Bundesstaat South Carolina sind seit Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden von den Wassermassen überrascht und konnten sich nicht mehr aus ihren Fahrzeugen retten, berichtete die lokale Zeitung "The State" unter Berufung auf den Katastrophenschutz. Viele Schulen und Hochschulen sowie Ämter sind geschlossen.

Gerade noch befahrbar ist diese Straße in Atlantic City Oktober 2015
© apGerade noch befahrbar ist diese Straße in Atlantic City
In dem Bundesstaat an der Ostküste herrscht nach Rekord-Regenmengen der Notstand: Straßen und Häuser sind überflutet, Autobahnen und Brücken gesperrt. Polizei und Feuerwehr gelang es, Dutzende Menschen zu retten. Die Nationalgarde setzte Rettungshubschrauber ein, um Menschen von Dächern zu holen.

In South Carolinas Hauptstadt Columbia wurde eine Ausgangssperre verhängt. Gouverneurin Nikki Haley riet den Menschen, die Wassermassen zu meiden und ihre Häuser nicht zu verlassen. Sie sprach vom schlimmsten Regen seit 1000 Jahren. In der Gegend um Columbia fiel nach Angaben des Nationalen Wetterdiensts seit dem Wochenende mehr Niederschlag als insgesamt in den vorangegangenen drei Monaten.

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Windsock

Mindestens 4 Todesopfer und 200.000 Evakuierte in Südchina: Taifun Mujigae richtet schwere Verwüstungen an

Bei einem schweren Taifun in Südchina sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 16 Fischer werden noch vermisst, berichteten staatliche chinesische Medien am Montag.

Taifun Mujigae Südchina
© LaPresse
Demnach hatte der Taifun namens „Mujigae“ die Küste der Provinz Guangdong im Süden des Landes am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr mit starkem Regen und Windgeschwindigkeiten von bis 180 Kilometer pro Stunde getroffen.

Rund 200.000 Menschen waren evakuiert worden. Das nationale Wetteramt rechnet damit, dass der Sturm am Montag weiter Richtung Westen zieht und dabei an Stärke verliert.

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Cloud Precipitation

Hurrikan "Joaquin" brachte Rekordregenfälle in die USA - Notstand ausgerufen

Rekordregenfälle, schwere Überschwemmungen, Stromausfälle: Ein Hurrikan und ein Tiefdruckgebiet setzen die Ostküste der USA unter Wasser.
us flagge kaputt
© dpa/Larry W. Smith/Illustration
Charleston (dpa) - Von South Carolina bis Delaware wurden Flutwarnungen ausgegeben, 27 Millionen Menschen könnten betroffen sein. Vor allem in South Carolina führten heftige Regenfälle - dem Sender CNN zufolge mehr als 30 Zentimeter binnen zwei Tagen - bereits am Wochenende zu großen Problemen. US-Präsident Barack Obama erklärte den Staat zum Notstandsgebiet.

So waren in der Stadt Charleston zahlreiche Straßen überflutet, manche Fahrzeuge standen fast bis zum Dach im Wasser. Die Innenstadt war teilweise durch die Überschwemmungen abgeschnitten, in einem Bezirk mussten bis Sonntagmorgen fast 150 Menschen aus ihren im Wasser steckengebliebenen Fahrzeugen gerettet werden. 30 000 Menschen in South Carolina waren ohne Stromversorgung.

Und dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnte es noch schlimmer werden. Es wurde erwartet, dass es bis Montagabend (Ortszeit) weiterregnet, wenn auch vielleicht mit allmählich nachlassender Stärke.

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Camcorder

Video: Massive Wasserhose an der französischen Riviera-Küste leitet Sturmnacht mit 13 Toten ein

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Eine riesige Wasserhose wurde an der Küste der französischen Riviera, im Ort Saint-Cyr am Samstag, 3. Oktober, gesichtet. Diese Wasserhose brachte einen Abend voll von Stürmen in der Provence-Alpes-Côte d'Azur Region mit plötzlichen Fluten. [...]


Kommentar: Schwere Unwetter treffen Südfrankreich: Mindestens 13 Tote


Extinguisher

Erdrutsch in Guatemala begräbt hunderte Menschen

Guatemala-Stadt - Nach dem verheerenden Erdrutsch in Guatemala schwindet die Hoffnung, noch weitere Überlebende zu finden. Mindestens 73 Menschen seien bei dem Unglück in einem Vorort von Guatemala-Stadt ums Leben gekommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
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Hunderte Menschen wurden noch immer vermisst. Einsatzleiter Sergio Cabañas sagte, es sei sehr unwahrscheinlich, noch mehr Überlebende aus den Trümmern zu bergen.

Dennoch setzten rund 1600 Rettungskräfte und zahlreiche Anwohner die Bergungsarbeiten in der Siedlung Cambray 2 fort. «Gott sei den Toten gnädig, schenke den Verletzten Linderung, tröste die Angehörigen und gebe den Rettungskräften Kraft», schrieb Präsident Alejandro Maldonado auf Twitter.

Der Erdrutsch ereignete sich in der Nacht auf Freitag. Nach 72 Stunden gilt es allgemein als unwahrscheinlich, weitere Überlebende zu finden. Die Frist läuft in der Nacht auf Montag ab. Guatemalas Nachbarland Mexiko bot Hilfe an. «Auf Anweisung des Präsidenten schicken wir Rettungsexperten zur Unterstützung nach Guatemala», schrieb der Leiter des mexikanischen Katastrophenschutzes, Luis Felipe Puente, auf Twitter.

Cloud Lightning

Schwere Unwetter treffen Südfrankreich: Mindestens 13 Tote

Bei schweren Unwettern in Südfrankreich sind mindestens 13 Menschen gestorben. Notunterkünfte wurden eingerichtet, 35.000 Haushalte waren ohne Strom. Hunderte Reisende sitzen an den Flughäfen fest.
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© Imago/PanoramiC

Bei Überschwemmungen sind an der französischen Côte d'Azur mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Allein fünf Menschen starben nach Angaben der Behörden in der Nacht zum Sonntag in Mandelieu-la-Napoule westlich von Cannes offenbar beim Versuch, ihre Autos vor den Fluten in Sicherheit zu bringen.

Drei Menschen kamen nach Angaben der Feuerwehr ums Leben, als eine Hochwasserwelle ein Altenheim in Biot nahe Antibes überschwemmte.

Umgestürzte Bäume und Schlammlawinen

In einer überfluteten Straße in Cannes ertrank eine Frau, drei Menschen starben in einem Auto in Golfe-Juan, ein Mensch kam auf einem Campingplatz in Antibes ums Leben. Umgestürzte Bäume und Schlammlawinen behinderten den Zugang zu den betroffenen Gebieten, so dass die Opferzahl noch steigen könnte. Notunterkünfte wurden eingerichtet. Rund 35.000 Haushalte waren ohne Strom.

Kommentar: Die Wetterereignisse werden immer extremer. Laut Wikidedia ist der durchschnittliche Niederschlag für Cannes im Oktober 121,2 mm und in Nizza 108 mm. Ein Millimeter ist gleich einem Liter pro Quadratmeter. Der Oktober ist dort durchschnittlich der regenreichste Monat im Jahr ist. Es sind also mehr als die durchschnittliche monatlich Regenmenge in allerkürzester Zeit gefallen. Und der Oktober hat erst begonnen.