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So, 31 Mai 2020
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Bacon n Eggs

Studie: Ketogene Ernährung hält Grippevirus in Schach

keto diet
Die ketogene Diät kann in der Lunge zu einer Vermehrung bestimmter Abwehrzellen führen und auf diese Weise für einen milderen Verlauf mancher Grippe-Infektionen sorgen - so eine Studie vom November 2019.

Ketogene Diät bekämpft Grippe-Virus

Die ketogene Diät oder ketogene Ernährung ist eine fettreiche und gleichzeitig sehr kohlenhydratarme Ernährungsform. Sie gehört somit zur Gruppe der Low-Carb-Diäten. Bei der ketogenen Ernährung reduziert man den Verzehr von Kohlenhydraten und isst stattdessen sehr viel Fett. Dadurch gelangt der Organismus in einen anderen Stoffwechselzustand, den man Ketose nennt.

In der Ketose nutzt der Körper insbesondere Fett als Energiequelle. Werden nun also kaum noch Kohlenhydrate gegessen, kommt es zu einem sinkenden Blutzucker- und auch zu einem sinkenden Insulinspiegel, was zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringen kann.

Einer dieser Vorteile scheint einer Stude vom November 2019 zufolge ein stärkeres Immunsystem zu sein (1). Das Forscherteam um die beiden Professoren Akiko Iwasaki und Visha Deep Dixit an der Yale University konnte an Mäusen zeigen, dass die ketogene Ernährung die körpereigene Abwehr derart positiv beeinflusst, dass diese viel besser dazu in der Lage war, das Grippe-Virus zu bekämpfen.

Heart - Black

Regierungsmitglieder erhielten 2009 "andere" Impfstoffe als "wir"

Es ist jetzt über 10 Jahre her: Die Panikmache um die Schweinegrippe-Pandemie im Jahr 2009.
spezielle Impfstoffe für Politiker, impfen, impfungen
© 123rf.com – lightfieldstudios
Da wurde ein Impfstoff angepriesen: Pandemrix, der Impfstoff gegen die Schweinegrippe (H1N1). Und dieser enthält eine Reihe wirkverstärkender Zusatzstoffe: Squalen (10,69 Milligramm), DL-Tocopherol (11,86Milligramm) und Polysorbat 80 (4,86 Milligramm), welche nicht nur die Impfwirkung, sondern auch deren Nebenwirkungen intensivieren. Die "Wirkverstärker" werden als "Wirkverstärker AS03" bezeichnet.

Warum Wirkverstärker wie AS03?

Je mehr davon, desto weniger eigentlicher Impfstoff ist bei der Herstellung eines Impfpräparates notwendig: Auf diese Weise wird es möglich, in relativ kurzer Zeit Impfstoffe in großem Umfang herzustellen.

Nebenwirkungen: Hochgefährlich oder Panikmache?

Dr. Matthias Pulz vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen rechnet lediglich mit einer geringfügigen Häufung lokaler und temporal bestehender Nebenwirkungen wie Schwellungen und Rötungen der Einstichstelle, sowie "gelegentlichen" Fieberreaktionen. Nebenwirkungen, die zu bleibenden Schäden führten, seien jedoch nicht zu erwarten.

Kommentar:


Bulb

Studie beweist: Duftstoffe verbessern das Lernen im Schlaf

Eine Studie des Universitätsklinikums Freiburg hat in Experimenten mit Schulklassen bestätigt, dass Duftstoffe dabei helfen, neu Erlerntes im Schlaf besser zu speichern. Bereits vor einigen Jahren wurden in aufwändigen Studien im Schlaflabor die positiven Auswirkungen von Gerüchen beim Lernen beobachtet. Die neue Studie bestätigt diese Funde und stellt darüber hinaus fest, dass die Gerüche während des gesamten Schlafzeitraums positive Wirkungen auf das Lernen haben - anders, als zuvor vermutet wurde.
Schlaf Duft
© Free-Photo (via Pixabay.com) / Pixabay License
Symbolbild: Düfte.
Nun haben Forscher und Forscherinnen am Universitätsklinikum Freiburg, des Freiburger Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) und der Fakultät für Biologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gezeigt, dass dieser Effekt sehr einfach erzielt werden kann.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Das Experiment wurde an zwei Schulklassen durchgeführt.
Wie das Team um um Franziska Neumann und Studienleiter Dr. Jürgen Kornmeier Leiter der Forschungsgruppe Wahrnehmung und Kognition im Freiburger IGPP und Wissenschaftler an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg, aktuell im Open-Access-Fachjournal "Scientific Reports" der Nature-Gruppe (DOI: 10.1038/s41598-020-57613-7) berichtet, haben in konzipierten Experimenten Schülerinnen und Schüler zweier Schulklassen Englisch-Vokabeln gelernt - mit und ohne Duftstäbchen während der Lernphase und in der Nacht. Das Ergebnis bestätigt: "Mit Duftreiz erinnerten sich die Schülerinnen und Schüler deutlich besser an die Vokabeln", berichten die Autoren. "Wir konnten zeigen, dass der unterstützende Effekt von Duftstoffen im Alltag sehr zuverlässig funktioniert und gezielt genutzt werden kann."

Für die Studie machte die Erstautorin und Lehramtsstudentin Franziska Neumann mit 54 Schülern aus zwei 6. Klassen einer Schule am Bodensee mehrere Experimente: "Die jungen Probanden und Probandinnen wurden gebeten, Duftstäbchen mit Rosenduft während des Lernens von Englischvokabeln zu Hause auf den Schreibtisch und nachts auf den Nachttisch neben das Bett zu legen. In einem weiteren Experiment legten sie die Duftstäbchen zusätzlich während eines Vokabeltests in der Schule neben sich auf den Tisch. Am nächsten Tag folgte ein Englischtest. Verglichen wurden die Ergebnisse mit Testergebnissen, bei denen während einer oder mehrerer Phasen keine Duftstäbchen verwendet wurden."

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf Grenzwissenschaft Aktuell.

Binoculars

Rekordhoch: 2019 sind 6000 Menschen im Kongo an Masern gestorben

masernimpfung
© WHO/ EPA-EFE/ REX


Innerhalb eines Jahres sind durch einen Masern-Ausbruch im Kongo etwa 310.000 Menschen erkrankt, mehr als 6000 gestorben. Trotz einer Impfkampagne sind zu wenige Kinder vor der Krankheit geschützt.



Kommentar: Oder die Impfungen helfen nicht.


Es sei der derzeit schlimmste Masernausbruch weltweit: Mehr als 6000 Menschen sind in der Demokratischen Republik Kongo an den Masern gestorben, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Damit hat die Krankheit rund dreimal so viele Opfer gefordert wie die Ebola-Epidemie im Osten des Landes.

"Wir tun unser Bestes, diese Epidemie unter Kontrolle zu bringen", sagte die WHO-Chefin für Afrika, Matshidiso Moeti. "Doch damit das gelingt, müssen wir es schaffen, dass kein Kind mehr dem unnötigen Risiko des Todes durch eine Krankheit ausgesetzt ist, die durch eine Impfung verhindert werden kann."

Info

CBD-Öl kann bei Angststörungen helfen

CBD-Öl, Hanföl
© gettyimages.de/Tinnakorn Jorruang
CBD wirkt gegen Angststörungen

Ein Viertel der Menschheit leidet mindestens einmal im Leben an einer Angststörung. Antidepressiva bringen oft keine Erleichterung und haben Nebenwirkungen. Doch es gibt Alternativen.

Angststörungen: Kann CBD helfen?

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2) zählen Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Schätzungen zufolge leiden daran weltweit rund 264 Millionen Menschen. Da aber zahlreiche Betroffene beispielsweise aus Scham keinen Arzt aufsuchen, ist die Dunkelziffer noch viel höher.

Bei Angststörungen werden vordergründig Medikamente wie Antidepressiva und Benzodiazepine verschrieben, obgleich die Wirkung oft zu wünschen übrig lässt. Dazu kommt, dass diese zu schweren Nebenwirkungen und Abhängigkeit führen können, sodass die Nachteile oft überwiegen.

Deshalb interessieren sich immer mehr Angstpatienten für alternative Therapien, die wirksam sind, nicht abhängig machen und gut verträglich sind. Dazu zählt auch Cannabidiol (CBD), einer der Hauptwirkstoffe der Cannabispflanze.

Pilotprojekt der Universität Leipzig: CBD bei Angststörungen

Life Preserver

Glutenunverträglichkeit: Wie ein Stück Brot Ihre Migräne triggern kann

Migräne, Gluten
© gettyimages.de/FluxFactory
Wie ein Stück Brot Ihre Migräne triggern kann

Für eine Migräne kommen verschiedene Auslöser - sog. Trigger - in Frage. Bei manchen Betroffenen kann es die tägliche Scheibe Brot sein, die immer wieder zu Migräneattacken führt - ohne dass der Kranke es weiss.

Migräne: Ist Brot an der Kopfschmerz-Attacke schuld?

Migräne ist weltweit die dritthäufigste Krankheit und betrifft viele Millionen Menschen. Migräne ist dabei mehr als einfach nur ein Kopfschmerz, der zu kommen und zu gehen scheint, wie es ihm gefällt. Meist sind noch viele andere Symptome beteiligt, die das Geschehen nicht gerade angenehmer machen, etwa Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Schwindel.

Betroffene versuchen oft verzweifelt, dem Auslöser ihrer Migräne-Attacken auf die Schliche zu kommen. Ist es der Stress oder das Wetter? Sind es die Hormone oder bestimmte Lebensmittel? Bei manchen Migräne-Patienten begünstigen Rotwein, Käse oder auch Schokolade die nächste Attacke. An die tägliche Scheibe Brot oder das Brötchen als möglichen Auslöser denkt jedoch so gut wie niemand.

Ganzheitliche Ernährungsberater jedoch empfehlen Klienten mit Migräne häufig, einmal eine glutenfreie Ernährung zu testen (3). Gluten ist ein Eiweiss, das sich in vielen Getreidearten findet, etwa in Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel und damit in nahezu allen herkömmlichen Back- und Teigwaren.

Kommentar: Hier finden Sie weitere Informationen und wichtige Zusammenhänge:


Info

Fettleber: Warum es auch ohne Alkohol zu Leberschäden kommen kann

Fettleber, Leber, Leberkrankheiten
© gettyimages.de/Shidlovski
Forscher entdeckten, warum die Leber vieler Fettleber-Patienten durch Alkohol geschädigt wird, obwohl diese Menschen gar keinen Alkohol trinken. Doch woher kommt der Alkohol?

Im Körper kann Alkohol gebildet werden, der dann zur Fettleber führt

Wer viel Alkohol trinkt, läuft Gefahr, eine Fettleber zu entwickeln. Bei der sog. nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD) hingegen braucht es zur Bildung einer Fettleber keinen Alkohol. Hier führen andere Ursachen zur Fetteinlagerung in der Leber, z. B. ein Übergewicht mit regelmässig zu hoher Kalorienaufnahme, Bewegungsmangel oder ein hoher Kohlenhydratkonsum in Form von häufigen Mehl- und Zuckerspeisen, Fruchtsäften oder Limonaden.

Allerdings gibt es auch Menschen, die weder übergewichtig sind noch übermässig viel Zucker essen, Alkohol schon gar nicht trinken und dennoch eine Fettleber haben. Was ist der Grund dafür?

Forscher entdeckten etwas Seltsames: Bei über 60 % der Patienten, die an einer nicht-alkoholischen Fettleber litten, die also eine Fettleber hatten, obwohl sie so gut wie keinen Alkohol tranken, konnte Alkohol nachgewiesen werden. Wo im Körper dieser Patienten wird der Alkohol gebildet?

Kommentar:


Attention

Über 260 Wissenschaftler fordern Überprüfung der 5G-Technologie - Sogar NASA und NOAA warnen

Wir haben schon des Öfteren auf die Gefahren von Handystrahlen für den menschlichen Organismus, besonders für das Gehirn, aufmerksam gemacht. Auch über das "glorreiche" neue 5G-Netz, das in naher Zukunft global zum Einsatz kommen soll (und welches die Schäden für Menschen und Umwelt noch deutlich verstärken könnte), haben wir bereits berichtet. Jetzt haben sich 260 ranghohe Wissenschaftler zu Wort gemeldet, um die Politik eindringlich darauf aufmerksam zu machen, dass es absolut unverantwortlich ist, so ein Netzwerk aufzubauen, wenn es nicht zuerst ausführlich und unabhängig auf Sicherheit getestet wurde. Selbst die NASA und NOAA warnen vor gravierenden Störungen, die dieses Netz für die Wettervorhersage auslösen könnte.
5G planet
Turku (Finnland) - "5G" gilt als die Zauberformel für das datenschnelle Internet der Zukunft, soll es doch große Datenmenge fast gänzlich ohne Verzögerung übertragen. Zugleich mehren sich jedoch Bedenken gegen den Einsatz der Technologie und Befürchtungen vor gesundheitlichen Risiken. Zu diesen Kritikern gehören mittlerweile auch mehr als 260 Wissenschaftler, die so lange ein Moratorium der 5G-Technologie fordern, "bis diese auf ihre möglichen Risiken für Gesundheit und Umwelt ausreichend und von der Industrie unabhängig überprüft wurde". Hinzu melden auch die US-Raumfahrtbehörde NASA und die US-Ozeanografiebehörde NOAA technische Bedenken gegen 5G an und warnen: "Der Einsatz könne die Möglichkeiten der präzisen Wettervorhersage dramatisch beeinflussen."

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Wissenschaftler betonen unter anderem die Tatsache, dass Strahlen dieser Art nachweislich schädlich für Mensch und Umwelt sind und dass das durch die 5G-Technologie aufgebaute Netzwerk diese Exposition darüber hinaus noch erheblich erhöhen wird:
Wie die bislang 261 allesamt akademischen Unterzeichner auf der Internetseite des "5G Appeal" erläutern, werde "5G die Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (RF-EMF) zusätzlich zu 2G, 3G, 4G, Wi-Fi usw. für die bereits vorhandene Telekommunikation erheblich erhöhen". Zudem seien "RF-EMF nachweislich schädlich für Mensch und Umwelt".

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Das Netzwerk, das durch diese Technologie erforderlich wird, führt zwangsläufig dazu, dass praktisch jeder Quadratmeter innerhalb des Netzwerkes mit diesen Strahlen bombardiert werden muss, um eine zuverlässige Datenübertragung zu ermöglichen. Als Resultat ist in städtischen Gebieten in einer Entfernung von maximal 10 bis 12 Häusern das Montieren von Antennen notwendig, die diese Strahlung aussenden, um eine lückenloses Netz zu gewährleisten. Darüber hinaus sind für diese Technologie 10 bis 20 Milliarden Anschlüsse (an Kühlschränken, Waschmaschinen, Überwachungskameras, selbstfahrenden Autos, Bussen etc.) erforderlich. Wahnsinn.

Info

Antidepressiva wirken weder antidepressiv noch angstlösend

Antidepressiva, MEdikamente
© gettyimages.de/Image Source
Warum Antidepressiva nicht wirken

Antidepressiva können Nebenwirkungen haben. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass Antidepressiva weder antidepressiv noch angstlösend wirken. Arzt und Autor Cornelius Kretzschmann erläutert nachfolgend die Hintergründe. Antidepressiva ohne antidepressive Wirkung

Gut dokumentiert ist, dass Antidepressiva häufig mit schwerwiegenden Nebenwirkungen einhergehen können, etwa dem toxisch organischen Psychosyndrom, tonisch-klonischen epileptischen Krampfanfällen, medikamenteninduzierten Leberschäden, Harnverhalt, Herzrhythmusstörungen bis hin zu Herzversagen, Bluthochdruck, allergischen Reaktionen, Suizidalität, dem extrapyramidalen Syndrom (Störungen des Bewegungsablaufes), Störungen des Hormon-, Wasser- und Elektrolythaushalts, dem Serotoninsyndrom etc. (1, 2, 3, 4, 5).

Auch dass Antidepressiva im Vergleich zu Placebopräparaten nur einen geringen Wirkungsunterschied aufweisen, ist nicht neu. Insbesondere der breiten Öffentlichkeit ist hingegen nahezu unbekannt, dass Antidepressiva prinzipiell gar keine antidepressive oder anxiolytische (angstlösende) Wirkung besitzen (6).

Attention

Kinderärzte schlagen Alarm: Smartphones sind besonders katastrophal für Kleinkinder

Über die Gefahr von Smartphones haben wir hier schon viele Male berichtet, nicht nur Bezug auf die Bombardierung mit Handystrahlen, sondern auch in Sachen negativer Ablenkung von der Realität und vielen anderen Themengebieten. Jetzt schlagen Kinderärzte zu Recht Alarm vor den Konsequenzen für Kleinkinder unter dem Einfluss dieser Geräte. Umso früher ein Kind ein Handy nutzt, umso mehr Schaden wird dadurch angerichtet.
Kind Handy Smartphone
Milliarden Menschen nutzen täglich ihr Smartphone, viele wollen sich eine Welt ohne Mobiltelefon nicht mehr vorstellen. Doch Kinderärzte schlagen Alarm: Je früher Kinder ein Smartphone bekommen, desto größeren Schaden könnten sie nehmen. Auch geben die Mediziner eine Empfehlung, unter welchem Alter ein Handy keinesfalls genutzt werden sollte.

~ Sputnik
Einer der besorgniserregenden Effekte im Umgang mit diesen Geräten ist die übermäßige Aktivierung/Ausschüttung von Dopamin. Ein Neurotransmitter, der bei vielen Suchterkrankungen die Hauptrolle spielt - mit katastrophalen Folgen, besonders für Kinder.
Der Vorsitzende des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, hat deshalb nun eindringlich vor einer zu frühen und zu intensiven Mediennutzung durch Kinder gewarnt. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung fordert er:

"Kein Handy vor elf Jahren! Je länger man die Smartphone-Nutzung der Kinder rausschiebt, umso besser ist es für sie."

Er beobachte mit Schrecken, dass die Kinder, die Smartphones oder Tablets nutzten, immer jünger werden. Ebenfalls gebe es den Trend, dass Eltern kaum mehr mit ihren Kindern spielten, sondern den Nachwuchs mit digitalen Geräten ruhigstellten. Dies habe "katastrophale Folgen für die kindliche Entwicklung, so Fischbach.

~ Sputnik
Wie wir hier schon des Öfteren erwähnt haben, wäre eigentlich der sicherste Umgang mit diesen Geräten, sie gar nicht erst zu verwenden und das in keinem Alter. Sollte man jedoch nicht umhinkommen, eines dieser Geräte zu besitzen, sollte man strikte Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:
  • Alle strahlenden Elemente im Handy ausschalten, mit dem Flugzeugmodus (der in manchen Geräten wie dem iPhone erst richtig aktiv ist, wenn man auch andere Dienste wie z.B W-Lan, Bluetooth, Airdrop und Mobile Daten manuell ausschaltet).
  • Das Handy nur für kurze Zeit (z.B einmal täglich) aus dem Flugzeugmodus in den Empfang versetzen. Mehr braucht man eigentlich nicht, um zu wissen, ob jemand etwas Wichtiges mitgeteilt hat. Ging früher ja auch.
  • Allen Bekannten klarmachen, dass man jederzeit über Festnetz erreicht werden kann. Ging früher auch ohne Probleme.
  • Manche Handys (wie z.B iPhones) können via Ethernet mit dem Internet und somit zu vielen Diensten im Smartphone verbunden werden, die sonst nur mit angeschaltetem, strahlenproduzierendem WLAN-Modus im Handy funktionieren - wie etwa das Anschauen von Videos, der Besuch von sozialen Netzwerken etc. Man kann also fast alles, was man sonst über den Handystrahlen-Modus (WLAN) erledigt, über ein Internetkabel durchführen, dass ins Handy eingesteckt wird.
  • Wenn man mit dem Gerät hantiert, sollte man darauf achten, nicht gedankenlos sinnlose Dinge durchzuführen - wie "durch Facebook zu scrollen", "Spiele zu spielen" etc. Stattdessen könnte man ein Audiobuch hören oder besser noch ein Kindle-Buch lesen und andere sinnvolle Dinge unternehmen, die man tatsächlich auch mit diesen Geräten durchführen kann.
  • Das Gerät so oft wie möglich nicht griffbereit zu haben und nachts weit entfernt in einen anderen Raum zu legen. Der gute alte Wecker tut es auch.
Aber jetzt zurück zu den Erkenntnissen der Kinderärzte: