Willkommen bei SOTT.net
Do, 14 Nov 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
Karte

Stock Down

Ernährungsreport 2019: Fleischkonsum der Deutschen weiter gesunken

Die Bundesverbraucherministerin Julia Klöckner hat gemeinsam mit Manfred Güllner, Geschäftsführer des Forsa-Umfrageinstituts, den Ernährungsreport für 2019 veröffentlicht.

Grafik Ernährungsreport 2019
© SZ-Grafik; Quelle: BMEL-Ernährungsreport 2019
Es heißt:
Wurst, Schinken und Schnitzel, das alles täglich und in großen Mengen - jahrzehntelang schlug sich die Vorliebe für Fleisch auf den meisten deutschen Speisezetteln nieder. Doch selbst hartnäckige nationale Ernährungsgewohnheiten können sich ändern, zumindest in kleinen Schritten, das legt zumindest der Ernährungsreport 2019 nahe, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am Mittwoch vorgestellt hat. Demnach verzehrt bloß etwas mehr als ein Viertel der Deutschen jeden Tag Fleisch- oder Wurstwaren (28 Prozent). Im Ernährungsreport 2018 waren es 30 Prozent, 2017 noch 34 Prozent. Immerhin 71 Prozent essen dagegen täglich Obst und Gemüse, 64 Prozent wollen zudem an keinem Tag der Woche auf Milchprodukte wie Joghurt und Käse verzichten.

~ Süddeutsche Zeitung
Der Fleischkonsum ist demnach in den letzten Jahren gesunken, während der Verzehr von Obst und Gemüse besonders hoch ist. Es wird jedoch beklagt, dass die "Nachhaltigkeit" in der Ernährung noch lange nicht gegeben sei: Nur 6 % aller Deutschen seien Vegetarier und nur 1 Prozent Veganer.

Bacon n Eggs

Dänischer Arzt warnt: Vegane Ernährung kann zur Intelligenzminderung führen

Die vegane Ernährung liefert immer wieder Punkte zur Kritik. Vor allem deswegen, weil dem Menschen wichtige Nährstoffe fehlen und der Mensch schlicht und ergreifend keinen Pansen hat, wie das bei Schafen, Rindern und Rehen der Fall ist. Wiederkäuer können Gräser und reine Fasernahrung verdauen, weil es ihrer Natur entspricht und der Mensch ist ein Allesfresser.
vegan food
Der Chefarzt Allan M. Lund am Rigshositalet in Kopenhagen warnt nun, dass vegane Ernährung gravierende Konsequenzen haben kann. Er zählt dazu Epilepsie und Entwicklungsstörungen. Vor allem bezüglich Kindern ist diese Ernährungsweise sehr umstritten. Denn immer mehr Kinder werden von ihren Eltern erzogen, dass sie sich vegan ernähren sollen und später als Konsequenz in Krankenhäusern versorgt werden müssen. Dabei fehlt das wichtige Vitamin B12, was vor allem in tierischer Nahrung enthalten ist. Allan Lund sagte dabei Folgendes:

Info

Verbreiteter Zusatzstoff E211 verändert Genaktivität im menschlichen Körper

Zusatzstoff Natriumbenzoat E211

Der Zusatzstoff Natriumbenzoat bzw. E211
Natriumbenzoat, E211, nehmen viele Menschen täglich zu sich. Das weltweit am häufigsten eingesetzte Konservierungsmittel ist in Lebensmitteln wie Wurst, Erfrischungsgetränken, Ketchup, Senf oder Margarine zu finden. Auch für die Haltbarmachung von Kosmetikprodukten und Medikamenten wird es genutzt. Jetzt haben Forscher in Chicago eine Entdeckung gemacht. Der scheinbar unbedenkliche Zusatzstoff verändert bereits in geringen das Epigenom und die Genaktivität!

E211 beeinflusst Epigenom

Wie die Gene im menschlichen Körper abgelesen werden, hängt von dem genetischen Code (DNA) ab, aber auch von unserem Epigenom. Es handelt sich dabei um Proteine, die sich an der DNA und an Chromosomen ablagern. Diese steuern, welche Genabschnitte zum Ablesen freigegeben oder blockiert sind. Äußere Einflüsse wie beispielsweise Stress oder Ernährung beeinflussen das Epigenom.

In einer aktuellen Studie der University of Chicago wurden bisher unbekannte Ablagerungen an der DNA von Säugetieren untersucht. Die Forscher suchten dabei nach einer Vorläufersubstanz, die für die Ablagerungen verantwortlich war. Dabei entdeckten sie ein Molekül, das unter anderem aus Natriumbenzonat gebildet wird. Schnell hatten sie E211 im Verdacht, was sich in einem weiteren Versuch bestätigte.

Kommentar:


Attention

Forscher finden erstmals Mikroplastik im Stuhl von Menschen

Mikroplastik

Mikroplastik
Schon lange ist bekannt, dass Mikroplastik ein großes Problem für die Umwelt darstellt. Die unlöslichen synthetischen Kunststoffe, die kleiner als fünf Millimeter sind, wurden schon in Fischen, Muschel und anderen Lebewesen entdeckt. Wie weitreichend das Ausmaß tatsächlich ist, zeigt jetzt eine Pilotstudie aus Österreich. Die Forscher fanden die Kunststoffpartikel im Stuhl aller Teilnehmer.

Mikroplastik im Stuhl von Menschen erstmalig nachgewiesen

Acht Teilnehmer im Alter von 33 bis 65 Jahren, die alle auf verschiedenen Kontinenten leben, nahmen an der Studie der Medizinischen Universität Wien teil. Alle führten eine Woche lang ein Ernährungstagebuch und gaben danach Stuhlproben ab. Niemand ernährte sich rein vegetarisch, die meisten aßen auch Fisch und Meeresfrüchte. Alle Teilnehmer verspeisten Lebensmittel, die in Plastik verpackt waren, oder tranken Getränke aus Plastikflaschen.

Kommentar:


Brain

Das Gesundheitsprogramm für Alzheimer, das die Mainstream-Medizin nicht erwähnt

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Gesamtzahl der Menschen mit Demenz im Jahr 2015 weltweit auf 47,5 Millionen geschätzt. Die Gesamtzahl der jährlich weltweit neu auftretenden Demenzfälle liegt bei fast 7,7 Millionen, was bedeutet, dass alle 4 Sekunden ein neuer Fall hinzukommt. Die Zahl der Menschen mit Demenz wird sich voraussichtlich auf 75,6 Millionen im Jahr 2030 und auf 135,5 Millionen im Jahr 2050 erhöhen. Diese Zahlen sind fast doppelt so hoch wie das für diesen Zeitraum prognostizierte Bevölkerungswachstum.

Alzheimer's, dementia
© zephr/ SPL
Ein zerstörtes Gehirn: Tiefe Rückbildungen erscheinen in diesem Magnetresonanz-Scan in grüner und oranger Farbe.

Bulb

Ja, wow! Öffentliche Bekanntgabe von ADA und EASD: Kohlenhydratarme Ernährung wirkt sich positiv bei Diabetes Typ 2 aus

The paleo food pyramid

Hier die Paleo-Nahrungspyramide, die in krassem Gegensatz zu dem steht, was bei Diabetes (und in vielen anderen Fällen) im Mainstream empfohlen wird.
Die American Diabetes Association (ADA) und die European Association for the Study of Diabetes (EASD) haben Anfang des Monats eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. Diese beinhaltet die Befürwortung von kohlenhydratarmen Diäten zur Kontrolle von Diabetes Typ 2 bei Erwachsenen.

Kohlenhydratarme Ernährungsformen bei Diabetes Typ 2

Die beiden medizinisch-wissenschaftlichen Vereine, deren Ziel die Förderung und Unterstützung der Diabetesforschung ist, erkennen damit eine kohlenhydratarme Ernährung für die Kontrolle der Erkrankung bei Erwachsenen als sicher und effektiv an. Die Stellungnahme basiert auf einer systematischen Auswertung aktueller Forschungsergebnisse.

Kommentar: Forschung steigt langsam dahinter: Weniger Kohlenhydrate führen zu einem besseren Management von Diabetes


Magnify

Studie zeigt wie Darmflora und Neurodermitis zusammen hängen

Neurodermitis
Das menschliche Immunsystem ist hauptsächlich an und im Darm angesiedelt. Daher ist es wenig verwunderlich, dass Autoimmunerkrankungen immer häufiger mit dem Organ in Verbindung gebracht werden. Bei der Entstehung allergischer Erkrankungen wie Neurodermitis spielt die Veränderungen der Darmflora eine zentrale Rolle. Die zugrunde liegenden Mechanismen dafür sind aber noch immer unbekannt. Ein französisches Forschungsteam bringt nun mit neuen Studienergebnissen Licht ins wissenschaftliche Dunkel. In ihrer aktuellen Studie entdeckten sie einen überraschenden Zusammenhang zwischen einem antiviralen Protein, der Zusammensetzung des Mikrobioms und der Entwicklung von Hautallergien. Diese Erkenntnisse könnten neue Therapiemöglichkeiten hervorbringen.

Bakterien im Darm, Allergien und Neurodermitis

Für ihr Studie untersuchten die Forscher Mäuse, denen das Gen MAVS entzogen wurde. Das Gen spielt eine Schlüsselrolle für das Immunsystem beim Erkennen von Viren. Sie stellten bei den Mäusen eine veränderte Darmflora und schwere allergische Hautreaktionen fest.

Kommentar:


Evil Rays

Ärzte aus Deutschland fordern Baustopp für 5G Mobilfunk-Technologie

5G, 4G, WiFi, and Bluetooth are bad for your health

5G, 4G, WiFi und Bluetooth sind gesundheitsschädlich
5G Mobilfunk, alles jubelt, aber niemand weiß wirklich Bescheid - das scheint momentan die Situation zu sein, in der wir heute im Vorfeld der neuen 5G-Technologie stecken.

Ich hatte bereits einen kritischen Beitrag zu diesem 5G Mobilfunk veröffentlicht: 5G Mobilfunk und Ihre Gesundheit - Alle jubeln, aber kaum jemand weiß wirklich Bescheid.

Bezeichnend für die Einführung dieser neuen Technologie ist wieder einmal, dass gesundheitliche Aspekte bei der Begutachtung und Beurteilung der neuen Technik vollkommen unter den Teppich gekehrt werden.

Im Beitrag: Elektromagnetische Felder: Handystrahlung, WLAN & Co. - hatte ich bereits ausführlich Stellung genommen und gezeigt, dass elektromagnetische Felder und Handystrahlung usw. nicht so "harmlos" sind, wie die Industrie es uns verkaufen will.

Unverhofft kommt oft?

Jetzt bekommen die "5G-Gegner" unverhoffte Schützenhilfe. Und die kommt von Seiten der Ärzteschaft (Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G). Ich muss gestehen, dass die Überraschung kaum größer sein könnte. Aber was haben die Schulmediziner am 5G Mobilfunk auszusetzen?

Kommentar:


Cell Phone

Handy und Co.: Studie beweist katastrophale Folgen für die Psyche von Kindern

In einer neuen US-Studie an über 40.000 zwei- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen in Amerika wurden die vielen negativen Konsequenzen der Nutzung von Handy, Computern und Fernsehern abermals bestätigt. Beachtenswert ist hierbei, dass nicht einmal die negativen Auswirkungen der Strahlen, die vor allem von Handys abgegeben werden, berücksichtigt wurden.

Schließt man auch diese reichhaltig negativen Konsequenzen mit ein, sieht die Lage höchstwahrscheinlich noch schlimmer aus.
Kinder Handy
© Bildquelle: pixabay/Free-Photos
Kinder unter 18 Jahren, die über eine Stunde pro Tag vor Bildschirmen von Smartphones, Computern und TV verbringen, sind für psychische Störungen deutlich anfälliger. Darauf weist eine im Fachjournal "Preventive Medicine Reports" veröffentlichte US-Studie hin.

Die Forscher untersuchten eine Zufallstichprobe von über 40.000 zwei- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen in den USA im Jahr 2016.

~ Sputnik
Dazu maßen die Forscher bei den Probanden die vor dem Bildschirm verbrachte Zeit (Mobiltelefone, Computer, elektronische Geräte, Videospiele, Fernsehen usw.) und eine Reihe an bekannten Kriterien für das psychologische Wohlbefinden von Menschen. Das Resultat ist erschreckend.
"Nach einer Stunde täglicher Bildschirmzeit zeigte sich bei mehreren Stunden geringeres psychisches Wohlbefinden, darunter weniger Neugier, geringere Selbstkontrolle, mehr Ablenkbarkeit, mehr Schwierigkeiten beim Kennenlernen von Freunden, weniger emotionale Stabilität, mehr Probleme bei der Pflege und geringere Fähigkeit, Aufgaben abzuschließen", heißt es im Artikel.

~ Sputnik
Nach nur einer Stunde täglich! Wie viele Stunden verbringen Kinder und Jugendliche jedoch realistisch jeden Tag vor diesen Geräten? Und wie viel schlimmer sind diese Konsequenzen dadurch? Anfang diesen Jahres ergaben vorsichtige Schätzungen zur täglichen Nutzung von Handys - nicht nur bei Kindern - mehr als 3 Stunden am Tag, was bereits ein Drittel der Tagesroutine ausmacht.

In den nächsten Jahren wird darüber hinaus erwartet, dass sich die Anzahl von Handys und deren Besitzern verdoppeln wird.

Info

Es war wirklich Abfall! - Der schockierende Ursprung pflanzlicher Öle

Wenn wir mehr als 40 Jahre zurückschauen, ist es schwer zu begreifen, wie wir so leichtgläubig sein konnten. Wir waren davon überzeugt, dass Fett - und insbesondere gesättigtes Fett (vorrangig in tierischer Nahrung zu finden) - Cholesterol erhöhen und Herzkrankheiten verursachen würde. Stattdessen sollten wir uns auf "herzgesunde" pflanzliche Öle umstellen - wie Baumwollsamen-, Mais-, Safran- und Soja-Öl. Doch jüngste Befunde legen nahe, dass es sich dabei um einen faustischen Pakt handelte. Die industriell verarbeiteten Öle waren weitaus schlimmer. All dies war ein schlimmer Fehler, der mit Crisco seinen Anfang nahm.

pflanzliches öl
© sik-life/Pixabay
Baumwoll-Plantagen für die Herstellung von Stoffen wurden in den Vereinigten Staaten bereits 1736 bebaut. Davor war Baumwolle im Großen und Ganzen eine Zierpflanze. Anfangs wurde die meiste Baumwolle zu Kleidung daheim versponnen, doch der Ertrag der Nutzpflanze gestattete es, dass einiges davon nach England exportiert werden konnte. Von bescheidenen 600 Pfund Baumwolle 1784 war er 1790 auf über 200.000 Pfund angewachsen. Die Erfindung der Baumwoll-Entkörnungsmaschine durch Eli Whitney führte von 1793 an zu atemberaubenden 40 Millionen Pfund Baumwoll-Produktion.

Doch Baumwolle besteht eigentlich aus zwei Nutz-Bestandteilen - der Faser und dem Samen. Auf 100 Pfund Fasern kamen 162 Pfund Baumwollsamen, die im Großen und Ganzen nutzlos waren. Nur 5% dieser Samen wurde zum Anpflanzen benötigt. Manches davon konnte als Viehfutter verwendet werden, aber es blieb immer noch ein ganzer Berg Abfall. Was konnte man damit tun? Zumeist ließ man es verrotten oder kippte es einfach illegal in Flüsse. Es war Giftmüll.

Währenddessen kam es in den 1820ern und 1830ern zu einem steilen Anstieg der Preise, aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Öl zum Kochen und für Beleuchtung durch eine zunehmende Bevölkerung, sowie dank einer verminderten Versorgung mit Walfischöl. Dynamische Unternehmer versuchten, die wertlosen Baumwollsamen zu zerstoßen, um das Öl zu extrahieren - doch erst in den 1850ern war die technologische Entwicklung bis zu dem Punkt gereift, an dem kommerzielle Produktion beginnen konnte. Aber 1859 geschah etwas, das die moderne Welt transformieren sollte. Oberst Drake stieß 1859 in Pennsylvania auf Öl, was der modernen Welt einen gewaltigen Vorrat an fossilen Brennstoffen bescherte. Über Kurz oder Lang hatte sich die Nachfrage für Baumwollsamen-Öl zu Beleuchtungszwecken gänzlich aufgelöst und Baumwollsamen wurden wieder als Giftmüll klassifiziert.

Mit einer Menge Baumwollsamen-Öl, jedoch ohne Nachfrage, wurde es illegalerweise tierischen Fetten und Schmalz beigemengt. Es gab keinen Beweis dafür, das dies in irgendeiner Weise sicher für menschlichen Verzehr war. Wir essen ja schließlich nicht unsere T-Shirts aus Baumwolle. Gleichermaßen wurde Baumwollsamen-Öl, leicht im Geschmack und gelblich, mit Oliven-Öl vermischt, um Kosten zu senken. Dies führte dazu, dass Italien das verunreinigte amerikanische Oliven-Öl 1883 verbot. Die Firma Proctor & Gamble benutzte Baumwollsamen-Öl für die Herstellung von Kerzen und Seife, doch entdeckte bald, dass ein chemischer Prozess dazu genutzt werden konnte, Baumwollsamen-Öl zu einem teilweise festem (gehärteten) Fett zu hydrogenieren, das Ähnlichkeit mit Schmalz hatte. Deser Prozess führte zu dem, was nun als "Transfette" bezeichnet wird; er machte dieses Produkt extrem vielseitig für den Gebrauch in der Küche, auch wenn eigentlich keiner wusste, ob wir uns diesen früheren Giftmüll in unseren Mund schieben sollten.