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Sturmfluten: Hamburger Fischmarkt steht erneut unter Wasser

Nach Sturmwarnungen hat Hamburg am Dienstagabend eine Sturmflut erreicht und Teile des Fischmarktes in St. Pauli unter Wasser gesetzt.
hamburger fischmarkt
© dpa
Hamburg - Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) wurde ein Wasserstand von bis zu 1,5 Metern über dem Mittleren Hochwasser erreicht. Dabei wurde der Fischmarkt ab etwa 22.00 Uhr leicht geflutet. Noch vor Mitternacht ging das Wasser jedoch wieder zurück, wie die Feuerwehr in Hamburg bestätigte. Einsatzkräfte mussten nicht ausrücken.

(dpa)

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Dauerregen und Hochwasser: Flüsse teilweise bis zum Rand gefüllt

Der Januar geht, die Unwetter bleiben: Ausläufer eines Orkantiefs, das vom Atlantik über Deutschland hinwegzieht, beschert dem Südwesten in diesen Tagen stürmisches Tauwetter mit Dauerregen und Hochwasser.
regen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte weiter vor unwetterartigen Niederschlägen, die vor allem an der Rheinschiene, im Schwarzwald sowie im Allgäu von Sturm- und Orkanböen begleitet werden könnten. In den Hochlagen des Schwarzwalds werden Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern erwartet.

Die Donau ist im Kreis Tuttlingen am Montagmorgen über die Ufer getreten und hat eine Kreisstraße überschwemmt. Die K5900 nahe Mühlheim wurde in beide Richtungen gesperrt, wie das Lagezentrum im Innenministerium online mitteilte. Weitere Gefahren gingen von möglichen Erdrutschen aus. Am Bodensee wurde kurzzeitig der Katamaranbetrieb wegen hohen Wellengangs und Dauerregens eingestellt.

Schmelzwasser und Regen füllen die Flüsse und Seen bis an die Hochwassergrenze, wie die Vorhersagezentrale in Karlsruhe mitteilte. Von einem Wasserstand von knapp fünf Meter ist der Rhein an der Messstelle Maxau seit Sonntagmorgen in nur 24 Stunden auf beinahe sieben Meter angestiegen. Auch Donau, Neckar und die Nebenflüsse führen demnach mehr und mehr Wasser.

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Hamburger Fischmarkt nach Sturmflut unter Wasser

Hamburg Fischmarkt
© dpa/Bodo MarksTeile des Fischmarkts wurden überflutet.
Nach Sturmwarnungen für die Nordseeküste in den vergangenen Tagen hat Hamburg am Sonntagmorgen eine Sturmflut erreicht und den Fischmarkt unter Wasser gesetzt.

Das Hochwasser war bis zu 1,5 Meter höher als der Durchschnitt, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt Hydrographie mitteilte. Teile des Fischmarkts in Hamburg-St.Pauli wurden bei einem Wasserstand von zwischenzeitlich 8,6 Metern überflutet. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken, für nasse Füße reichte das Hochwasser aber allemal. Viele Marktstände mussten abgebaut werden.

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Mehrere Tornados hinterlassen eine Schneise der Verwüstung in Florida

tornado florida

Tornados wüteten über dem US-Bundesstaat Florida. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere wurden verletzt. Die Stürme zerstörten Häuser, Strommasten und rissen Bäume aus. Eine Augenzeugin berichtet.



Nur ein paar Stunden zuvor, war das ein Wohnhaus im US-amerikanischen Sarasota County in Florida. Nachdem ein paar Tornados über den mittleren Teil des Bundesstaat hinweggezogen sind, bleibt nichts weiter übrig als das hier. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere wurden verletzt. Lokale Medien zitierten den Nationalen Wetterdienst. Demnach soll einer der Tornados eine rund 11 km lange Schneise der Zerstörung gezogen haben. "Ehrlich, ich habe nichts gehört, mein Vater hat mich aufgeweckt. Wir haben uns in der Vorratskammer versteckt. Ich erinnere mich an lauten Krach, ein sehr lautes Pfeifen, das ganze Haus vibrierte. Ich hatte ziemlich Angst. Danach sind wir ins Krankenhaus geflohen, weil es ein stabileres Gebäude ist." Die Stürme zerstörten Strommasten und rissen Bäume aus. Die Behörden begannen mit den Aufräumarbeiten.

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Autofahrer reagiert schnell, als er von einer Überflutung auf dem Highway in Ventura County, Kalifornien, überrascht wird

Flood on Road
Dieses beeindruckende Filmmaterial zeigt, wie schnell ein Autofahrer reagierte, als er mit einer schlammigen Flut konfrontiert wird, die direkt auf ihn zuhält.

Das Video zeigt den Fahrer auf einer leeren Straße bei Regen, ohne Anzeichen für irgendwelche Schwierigkeiten.

Aber innerhalb von Sekunden kommt eine Welle schlammiges Wasser auf ihn zu, wie in einer Szene aus einem Hollywood Film.

Dank seiner schnellen Reaktionen, wirft er den Rückwärtsgang rein und fährt der Gefahr mit einiger Geschwindigkeit davon.


Binoculars

Update: Unwetter in den USA halten an - Schneenotstand in New Mexico ausgerufen

In den USA leiden Millionen Menschen unter Extrem-Wetter: Nach tödlichen Tornados und Überflutungen herrscht in New Mexico Schneenotstand. Die Zahl der Opfer steigt.
schneefall usa
© AP
Die Zahl der Toten durch Unwetter in den USA steigt. Seit Mittwoch sind in sieben Bundesstaaten hauptsächlich im Süden des Landes 41 Menschen durch schwere Stürme und Überschwemmungen ums Leben, wie der Sender ABC am Sonntag berichtete. In New Mexico wurde unterdessen der Schneenotstand ausgerufen.

ABC zufolge starben am Samstag in Missouri mindestens sechs Menschen und in Illinois fünf, nachdem heftige Regenfälle Sturzfluten ausgelöst hatten. In Vororten der texanischen Stadt Dallas waren am selben Tag elf Menschen durch Tornados getötet worden. Bereits am ersten Weihnachtstag hatten schwere Stürme in den drei südlichen Staaten Mississippi, Tennessee und Arkansas 17 Menschen in den Tod gerissen. Zwei weitere Unwetter-Tote wurden ABC zufolge in Alabama gemeldet.

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Wässrige Weihnachten in Großbritannien - Für manche kamen die Fluten bereits zum 3. Mal

Hunderte Menschen in Sicherheit gebracht - Teilweise in Rettungsbooten

flooding in Mytholmroyd, West Yorkshire
© UnbekanntEs gibt mehr als 200 Flutwarnungen in ganz Großbritannien. In diesem Bild ist Mytholmroyd in West Yorkshire dargestellt.
London - Schwere Überschwemmungen und Dauerregen habe vielen Briten die Weihnachtstage vermiest. Vor allem in Nordengland mussten Hunderte Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden, teilweise in Rettungsbooten. Starker Regen überschwemmte Straßen und ließ Flüsse über die Ufer treten. Vielerorts wurden die Menschen aufgefordert, zu Hause zu bleiben.

"Eine ernste Flutwarnung heißt Lebensgefahr. Sie heißt nicht 'kommt und schaut!'", twitterte die Feuerwehr der Grafschaft Lancashire am Samstag.

Die Armee war im Einsatz, um die Schäden einzudämmen, doch Betroffene berichteten britischen Medien von einem Mangel an Sandsäcken. Für viele Menschen war es die zweite oder sogar dritte Überschwemmung innerhalb weniger Wochen.

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Oregon ruft wegen Winterstürmen für 13 Landkreise den Notstand aus

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© Jason Redmond / Reuters

Der Gouverneur von Orgenon, USA, rief am späten Donnerst Nachmittag für 13 Landkreise den Notstand aus, nachdem tagelang schwere Stürme und Regenfälle, Überflutungen und Erdrutsche in den nordwestlichen Teilen des Staates verursachten.

Die betroffenen Landkreise waren: Benton, Clackamas, Clatsop, Columbia, Lane, Lincoln, Linn, Marion, Multnomah, Polk, Tillmook, Washington und Yamhill.

Die Ausrufung erlaubt es den Landkreisen, staatliche Reparationshilfen in Anspruch zu nehmen und zusätzlich auf Notfallpersonal zutückzugreifen, das tätig werden kann, wenn die Ressourcen in entlegenden Gegenden an ihre Grenzen stoßen.


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Regenfälle in Norwegen brechen alle Rekorde und verursachen schwere Überschwemmungen

Überflutung Norway
© Eigersund KommuneFlut in Eigersund, Norwegen, Dezember 2015.
Schwere Überflutungen wurden in Teilen Süd-Norwegens nach heftigen Regenfällen durch den Sturm Synne berichtet, der sich zwischen dem 4 und 6 Dezember ereignete. In Maudals Gjesdal, Rogerland, fielen dabei knapp 300 mm Regen innerhalb von 3 Tagen.

Es wurden keine Verletzen oder Tote gemeldet. Jedoch verursache die Flut Schäden an Straßen, Brücken und Häusern in den Rogerland, Aust-Agder und Vest-Agder Bezirken. Etwa 100 Familien mussten aus ihren Häusern in Eigersund, Rogaland, evakuiert werden. Norwegens staatlicher Sender NRK berichtet, dass ebenfalls rund 30 Farmen betroffen waren und schwere Schäden erlitten.


Bizarro Earth

Sturm "Desmond" kappte den Strom für 60.000 britische Bürger

Ein heftiger Sturm hat in Großbritannien zu Überschwemmungen und Stromausfällen geführt. Wegen "Desmond" waren im Nordwesten Englands rund 60.000 Haushalte ohne Strom.
armee, soldaten
© AFP
Ein heftiger Sturm hat in Großbritannien zu Überschwemmungen und Stromausfällen geführt. Wegen "Desmond" seien im Nordwesten Englands rund 60.000 Haushalte ohne Strom, teilten die Behörden mit. In einigen Dörfern und Städten stehe das Wasser etwa mannshoch in den Straßen.
Der britische Premierminister David Cameron berief eine Sitzung des Krisenstabes der Regierung ein. "Die Armee wurde mobilisiert, um den Opfern des Sturms 'Desmond' und der Überschwemmungen zu Hilfe zu kommen", teilte er über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der für den Nordwesten Englands zuständige Energieversorger Electricity North West warnte, dass der Strom in den betroffenen Haushalten wahrscheinlich "einige Tage" fehlen werde.

Carlisle (AFP)

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