Fluten
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Cloud Precipitation

Heftige Unwetter über Gran Canaria: Regenmengen eines Jahres spülen Autos weg, verurachen Erdrutsche und überfluten zahlreiche Strassen und Häuser

Heftige Unwetter haben auf der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria grosse Schäden hinterlassen. Am schwersten getroffen wurde nach Angaben der Behörden die Gemeinde Telde im Osten der Insel, wo die Wassermassen unter anderem auch schwere Autos mit sich rissen.

Überschwemmungen und Erdrutsch im Gebiet von El Rincon in Las Palmas auf Gran Canaria 20 Oktober 2015
© Cabildo de Gran CanariaÜberschwemmungen und Erdrutsch im Gebiet von El Rincon in Las Palmas auf Gran Canaria gegen 21.00 Uhr.
Madrid - In der 105'000-Einwohner-Stadt, in der auch der internationale Flughafen von Gran Canaria liegt, seien am Freitag 105 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, hiess es am Samstag.

Allein in Telde habe es unter anderem 18 Erdrutsche, Stromausfälle, mehrere Baum- und Mauereinstürze sowie 15 vom Unwetter verursachte Verkehrsunfälle gegeben. Zahlreiche Strassen und Häuser seien überflutet worden.

Mehrere Autofahrer hätten aus ihren Fahrzeugen befreit werden müssen. Es sei allerdings nur Sachschaden entstanden, ernsthaft Verletzte gebe es nicht, erklärte ein Sprecher der Stadt, die den Notstand auf der niedrigsten Stufe eins ausrief.

Kommentar: Laut Wikidedia ist die durchschnittliche jährliche Regenmenge in der Gegend 111 Liter pro Quadratmeter. Hier ist also innerhalb weniger Stunden fast die Regenmenge eines ganzen Jahres gefallen. Normal wäre 9 Liter pro Quadartmeter im Oktober und 20 Liter pro Quadartmeter im November. Extremes Wetter wie dieses ist in den letzten Wochen immer häufiger zu beobachten gewesen, wie man auch im SOTT Video vom September sehen kann. Wenn die Temperaturen nur um ein paar Grad fallen, dann kommt dies nicht als Regen, sondern als Schnee herunter. Wäre das dann der Beginn einer neuen (kleinen) Eiszeit?




Cloud Grey

Schwerster je registrierter Hurrikan weltweit: Supersturm "Patricia" trifft auf Mexiko

Mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 300 Kilometer pro Stunde ist der Wirbelsturm „Patricia“ auf das mexikanische Festland getroffen. Doch an Land verlor der schwerste Hurrikan der Geschichte an Kraft, die Behörden stuften ihn herab.
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© Reuters
Der schwere Hurrikan „Patricia“ hat heftigen Regen und bis zu vier Meter hohe Wellen an die mexikanische Pazifikküste gebracht. In der Hafenstadt Manzanillo im Bundesstaat Colima stürzten am Freitagabend Bäume und Werbetafeln um. Der Regen peitschte durch die menschenleeren Straßen, im Hafen schlugen meterhohe Wellen ein und überspülen die Kaimauern.

Schwere Schäden richtet der Supersturm zunächst aber nicht an. Etwa 300 Bäume seien in Manzanillo umgestürzt, sagt Gouverneur Mario Anguiano Moreno am Freitagabend. Es gebe Erdrutsche, Überschwemmungen und blockierte Straßen, sagte Verkehrsminister Gerardo Ruiz Esparza.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Süditalien: Hunderte Bewohner in Notunterkünften nach Unwetter mit darauf folgenden Überschwemmungen

Im Raum von Benevento mussten etwa tausend Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil Flüsse über die Ufer traten. Die Betroffenen übernachteten in Notunterkünften

Unwetter in Italien Oktober 2015
© ap/ciro fuscoHäuser wurden überflutet und Bäume entwurzelt
In Süditalien haben in der Nacht auf Dienstag weiter heftige Unwetter getobt. Nachdem in der vergangenen Woche fünf Todesopfer gemeldet wurden, kam es in der südlichen Region Kampanien erneut zu Überschwemmungen und starken Regenfällen. Im Raum von Benevento mussten etwa tausend Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil Flüsse über die Ufer traten. Die Betroffenen übernachteten in Notunterkünften.

Große Schäden angerichtet

Viele Bewohner der Stadt wollten ihre Wohnungen jedoch nicht verlassen. Sie verbrachten die Nacht in den oberen Stockwerken der Gebäude, berichteten italienische Medien. In der Region waren bei Unwettern in der vergangenen Woche zwei Menschen ums Leben gekommen.

Kommentar: Ein weiteres Unwetter von vielen in letzter Zeit, das von Überschwemmungen gefolgt wurde.



Bad Guys

Überschwemmungen und Schlammlawinen treffen Kalifornien

Heftige Unwetter mit sintflutartigem Regen und Hagel haben im US-Bundesstaat Kalifornien Überschwemmungen und Schlammlawinen ausgelöst.
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© SN/AP
Wichtige Verbindungsstraßen nördlich von Los Angeles hätten seit Donnerstag gesperrt werden müssen, berichtete der Sender "ABC News" am Freitag. Ob es Tote oder Verletzte gegeben habe, sei unklar, hieß es zunächst.

Mehrere Menschen seien vom Dach ihrer Autos gerettet worden. Viele Fahrzeuge auf der Interstate 5, die die wichtigsten Metropolen Kaliforniens verbindet, seien in den Schlamm-Massen stecken geblieben.

Kommentar: Nach der heftigen Dürre und den großflächigen Waldbränden in Kalifornien, erleben nun andere Teile diese schweren Überschwemmungen.




Boat

Doggerland - Von einem Tag auf den anderen ging vor 8000 Jahren Land in der Nordsee für immer unter

Die ehemalige Nordsee-Insel Doggerland gilt als Garten Eden der Steinzeit. Warum verschwand sie? Eine Simulation dokumentiert eine Katastrophe: Tsunamis haben vor 8000 Jahren das Eiland überrollt.

Schottisches Hochland
© CorbusSchottisches Hochland: 10 Meter hohe Wellen überraschten die Küstenbewohner vor 8000 Jahren
Unsere steinzeitlichen Vorfahren hatten es gut in Doggerland, jener grünen Landschaft, die einst blühte, wo jetzt die Nordsee schwappt. Hunderte Funde von Steinwerkzeugen, Harpunen und menschlichen Knochen am Nordseegrund zeugen von Siedlungen, die Archäologen als "Garten Eden" bezeichnen, als das "wahre Herz Europas". Man gelangte seinerzeit zu Fuß vom heutigen Norddeutschland nach Großbritannien.

Doch das Paradies war verletzlich. Die nacheiszeitliche Gletscherschmelze setzte sich fort, stetig hob ihr Schmelzwasser die Meere, die Nordsee drang vor. Erst schluckte sie Sümpfe und Täler auf Doggerland. Bald waren die Siedlungen auf einer Insel isoliert. Und jetzt meinen Forscher beweisen zu können, wie Doggerland ganz verschwand.

Computersimulationen einer Gruppe um Jon Hill vom Imperial College London zeigen Dramatisches: Tsunamis rasten über die Nordsee, sie schluckten die Insel. Es handelte sich um die ersten Simulationen, die den wahren damaligen Wasserstand berücksichtigen, berichtete Hill auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien.

Kommentar: Menschliche Schicksale können sich von einem Tag zum anderen ganz plötzlich ändern, wie bei dem Tsunami 2004, oder dem Erdbeben in Nepal, oder bei den vielen Überschwemmungen momentan, oder einem Ausbruch eines Supervulkans, oder dem Einschlag eines Asteroiden, oder einer neuen (kleinen) Eiszeit, oder wie hier der Untergang Doggerlands durch die durch die Storegga-Rutschung ausgelösten Tsunamis! Sind wir darauf vorbereitet?


Bizarro Earth

Starkregen in Italien verursachte mehrere Schlammlawinen - Es wird mit weiterem Regen gerechnet

Überflutete Häuser, umgestürzte Bäume, gefährliche Schlammlawinen: In Teilen Italiens haben heftige Unwetter gewütet, drei Menschen starben. Auch in Venedig gab es Hochwasser.
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© DPA/ Italian Fire Fighters Press Office
Verschiedene Teile Italiens sind von heftigen Unwettern heimgesucht worden: Mindestens drei Menschen starben infolge von Überschwemmungen. In der Region Latium in der Mitte des Landes kam ein Mann ums Leben, als sein Auto von einer Schlammlawine mitgerissen wurde. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

In den Abruzzen wurde eine Frau von einem Erdrutsch mitgerissen und starb unter einer Mauer, die die Schlammlawine zum Einsturz gebracht hatte.

Die Stadt Benevento in Kampanien war besonders betroffen. Autos versanken fast vollständig in den Wassermassen. Nach Angaben von Ansa starb eine Frau, die in ihrem Haus von den Fluten überrascht wurde.

Kommentar: Die Wetterprognosen vor wenigen Tagen scheinen damit zu stimmen:


Better Earth

Burma: Tödlicher Erdrutsch durch Monsunregen und es geht weiter - mindestens 17 Tote und 360 Evakuierte

Heftige Monsunregen im südostasiatischen Land

Hochwasser in Myanmar führte zu Erdrutsch Oktober 2015
© MandalayHochwasser in Myanmar führte zu Erdrutsch
Rangun - Bei einem Erdrutsch in Burma sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Mehr als 360 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, berichtete die Zeitung "Global New Light of Myanmar" am Dienstag.

Die Erdmassen waren am Montagabend auf das Dorf Hpa-saung im abgelegenen Bundesstaat Kayah niedergegangen. Zuvor hatte es heftig geregnet, weitere Regenfälle wurden erwartet.

Erst im Juli waren in dem südostasiatischen Land zahlreiche Menschen bei schweren Überschwemmungen getötet worden. Von der Katastrophe waren insgesamt rund 1,6 Millionen Menschen betroffen.

Kommentar:




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Thailand: Wenn der Regen nicht aufhört - Fluten in Prachin Buri

Prachin Buri - Nach zwei Tagen unaufhörlichen Regenfällen ist der Prachin Buri Fluss in der von Bangkok östlich gelegenen Provinz über die Ufer getreten und hat den Altmarkt in der Gemeinde Kabin Buri überflutet.

Überschwemmungen in Prachin Buri Oktober 2015
© Unbekannt
Mehr als 120 Häuser entlang des Ufers sollen unter Wasser stehen und der Pegel ist nach jüngsten Berichten aus der Region weiter angestiegen.

Das Flusswasser drang am Mittwoch gegen etwa vier Uhr morgens in die Häuser der Einwohner ein. Der Altmarkt stand innerhalb einer Stunde unter etwa einem Meter Hochwasser. Einwohner waren gezwungen ihre Sachen in Sicherheit zu bringen.

Der Prachin Buri Fluss nimmt Wasser von zwei Hauptströmen auf, dem Kwae Phra Prong Fluss im Soi Dao-Gebirge (Sa Kaeo) und dem Kwae Hanuman Fluss im Khao Yai Nationalpark (Nakhon Ratchasima).

Kommentar:




Umbrella

USA: Zwei Schlechtwetter mit stärkstem Regen seit 1000 Jahren treffen auf die Ostküste - South Carolina versinkt in einer Jahrtausendflut

Zeitgleich treffen zwei Schlechtwetter-Gebiete auf die US-Ostküste und überschwemmen weite Teile des Landes. Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat South Carolina. Dort spricht man von der "Jahrtausendflut". Umgehend wird der Notstand ausgerufen.

Diese Häuser in North Wildwood in New Jersey stürzten angesichts der Wassermassen zusammen Oktober 2015
© apDiese Häuser in North Wildwood in New Jersey stürzten angesichts der Wassermassen zusammen
In den Überschwemmungsgebieten im US-Bundesstaat South Carolina sind seit Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden von den Wassermassen überrascht und konnten sich nicht mehr aus ihren Fahrzeugen retten, berichtete die lokale Zeitung "The State" unter Berufung auf den Katastrophenschutz. Viele Schulen und Hochschulen sowie Ämter sind geschlossen.

Gerade noch befahrbar ist diese Straße in Atlantic City Oktober 2015
© apGerade noch befahrbar ist diese Straße in Atlantic City
In dem Bundesstaat an der Ostküste herrscht nach Rekord-Regenmengen der Notstand: Straßen und Häuser sind überflutet, Autobahnen und Brücken gesperrt. Polizei und Feuerwehr gelang es, Dutzende Menschen zu retten. Die Nationalgarde setzte Rettungshubschrauber ein, um Menschen von Dächern zu holen.

In South Carolinas Hauptstadt Columbia wurde eine Ausgangssperre verhängt. Gouverneurin Nikki Haley riet den Menschen, die Wassermassen zu meiden und ihre Häuser nicht zu verlassen. Sie sprach vom schlimmsten Regen seit 1000 Jahren. In der Gegend um Columbia fiel nach Angaben des Nationalen Wetterdiensts seit dem Wochenende mehr Niederschlag als insgesamt in den vorangegangenen drei Monaten.

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Windsock

Mindestens 4 Todesopfer und 200.000 Evakuierte in Südchina: Taifun Mujigae richtet schwere Verwüstungen an

Bei einem schweren Taifun in Südchina sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 16 Fischer werden noch vermisst, berichteten staatliche chinesische Medien am Montag.

Taifun Mujigae Südchina
© LaPresse
Demnach hatte der Taifun namens „Mujigae“ die Küste der Provinz Guangdong im Süden des Landes am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr mit starkem Regen und Windgeschwindigkeiten von bis 180 Kilometer pro Stunde getroffen.

Rund 200.000 Menschen waren evakuiert worden. Das nationale Wetteramt rechnet damit, dass der Sturm am Montag weiter Richtung Westen zieht und dabei an Stärke verliert.

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