Fluten
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Bizarro Earth

Springflut in Utah: Mindestens 7 Tote und 6 Vermisste

Medien berichten von weiteren sechs Vermissten

Flash Flood Hildale Utah
© Ashton Edwards
Washington - Bei einer Springflut im westlichen US-Bundesstaat Utah sind nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Die schweren Überschwemmungen ereigneten sich im Ort Hildale an der Grenze zum Bundesstaat Arizona, wie der Katastrophenschutz in Utah in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Dem Sender ABC News zufolge wurden noch sechs Menschen vermisst

Menschen in ihren Autos wurden von einem riesigen Wasserschwall getroffen und fortgespült, wie ein Vertreter der örtlichen Feuerwehr ABC News sagte. Rettungskräfte suchten in den Fluten nach den Vermissten, schränkten ihre Arbeit aber mit Einbruch der Dunkelheit ein, da die Bedingungen zu gefährlich waren. ABC berichtete, die Straßen seien durch die Überschwemmungen von Schlamm, Geröll und Schutt übersät.

Kommentar: Videos dieser Flut:






Blue Planet

Nach Fluten erschüttert ein Erdbeben der Stärke 5,2 Japan

Ein Erdbeben hat am Samstag die japanische Hauptstadt Tokio erschüttert. Eine Tsunami-Gefahr in Folge der Erschütterung der Stärke 5,2 bestand jedoch nicht, wie die Meteorologische Behörde mitteilte. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es nicht.
Fluten Erdbeben Tokio Japan September 2015
© dpaNoch immer sind viele Häuser nach starken Regenfällen unterspült. Nun bebt auch noch die Erde in Tokio.
Das Zentrum des Bebens von 05.49 Uhr Ortszeit (Freitag 22.49 Uhr MESZ) lag in der Bucht von Tokio in einer Tiefe von rund 57 Kilometern. Die drittgrößte Volkswirtschaft ist eines der am stärksten von Erdbeben gefährdeten Länder der Welt.

Unterdessen wurden zwei bei der Flutkatastrophe im Osten des Landes vermisste Kinder unversehrt gefunden, wie japanische Medien berichteten. Noch würden 15 Menschen vermisst. Die Bergung von Bewohnern aus ihren unterspülten Häusern sollte am selben Tag enden, meldete die Nachrichtenagentur Jiji Press.

Kommentar: Fluten, Vulkanausbruch und ein Erdbeben - unsere Erde ist augenblicklich sehr aktiv in Japan.


Cowboy Hat

Sintflutartige Regenfälle trafen Japan: Erdrutsche und Austritt von radioaktivem Wasser bei Fukushima

Sintflutartiger Regen im Gefolge des Taifuns Etau hat in Japan zu schweren Überschwemmungen geführt. Erneut ist radioaktives Wasser aus AKW Fukushima ins Meer gelangt.
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© AFP
Sintflutartiger Regen im Gefolge des Taifuns Etau hat in Japan zu schweren Überschwemmungen geführt. In der Stadt Joso trat der Fluss Kinugawa am Donnerstag mit aller Macht über die Ufer - auf Fernsehbildern war zu sehen, wie sich eine riesige Schlammwelle ihren Weg durch einen Teil der Stadt bahnte und Häuser, Autos und Strommasten mit sich fortriss. Probleme gab es auch im havarierten Atomkraftwerk Fukushima.

Bewohner mit Hubschraubern gerettet

Verzweifelte Einwohner von Joso warteten auf Hilfe, tausende Menschen wurden angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen. Soldaten wurden für Rettungsmaßnahmen in die nördlich von Tokio gelegene 65.000-Einwohner-Stadt entsandt. Ein Mann klammerte sich an einen komplett von Wasser umspülten Strommasten. Er konnte später gerettet werden.

Kommentar: Anderen Artikeln zufolge, kam es durch die sintflutartigen Regenfälle auch zu Erdrutschen in Teilen Japans.


Cloud Lightning

Schweres Unwetter in Spanien überflutete Straßen in Rubite

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Mann wurde weggespült und mehrere Kilometer entfernt gefunden

Bei einem Unwetter in Südspanien ist ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war ein 61 Jahre alter Mann bei der Ortschaft Rubite in der Provinz Granada in seinem Auto von Wassermassen mitgerissen worden. Er wurde später mehrere Kilometer entfernt tot gefunden.

In der Gegend von Málaga an der Costa del Sol lösten heftige Regenfälle ein Verkehrschaos aus. Stellenweise seien bis zu 80 Liter Wasser pro Quadratmeter niedergegangen, berichtete die Zeitung La Opinión de Málaga in ihrer Online-Ausgabe.

Eagle

Schwere Unwetter trafen Adriaküste und Rom in Italien

Straßen stehen unter Wasser und Bäumen stürzen um: Ein Gewittersturm hat Italien heimgesucht. Heftig betroffen waren Rom und Ancona an der Adriaküste.
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© dpa
Heftige Unwetter haben in Teilen Italiens Straßen unter Wasser gesetzt und Schäden angerichtet. Am Flughafen Fiumicino in Rom kam es zu Verspätungen, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete.

Außerdem warf der Gewittersturm Bäume um. Eine Frau wurde in Rom in ihrem Auto von einem herabstürzenden Baum verletzt. Heftig betroffen war auch Ancona an der Adriaküste. Dort wurden Geschäfte, Keller und Unterführungen überflutet. Der Sturm deckte Dächer ab und entwurzelte Bäume. Auf Sardinien wurde eine Zugverbindung von umgestürzten Bäumen unterbrochen.

coh, DPA, N24

Kommentar:




Cloud Precipitation

Autos und Busse wurden bei Überflutungen in der Türkei mitgerissen - Mindestens acht Tote

Zwei weitere Menschen werden in der Provinz Artvin noch vermisst. Fernsehbilder zeigen chaotische Szenen, sogar Lkw und Autobusse wurden von den Fluten mitgerissen.

Überflutungen in der Türkei August 2015
© APA/EPA/ZEKERIYA SARIHAN
Bei schweren Überschwemmungen sind im Osten der Türkei den Behörden zufolge mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Drei der Todesopfer habe es beim Einsturz eines Hauses in der Stadt Hopa in der Provinz Artvin am Schwarzen Meer gegeben, sagte Gouverneur Kemal Cirit am Montag. Zwei Menschen wurden noch vermisst.

Die Provinz Artvin an der Grenze zu Georgien ist bekannt für große Niederschlagsmengen, die dort niedergehen. Immer wieder gibt es dort heftige Überschwemmungen. Fernsehbilder zeigten am Montag chaotische Szenen: Flüsse traten über die Ufer, Straßen standen unter Wasser, Autos und Busse wurden fortgespült.

Kommentar: Überschwemmungen sind derzeit eine sehr häufig auftretende Erscheinung, genau wie Stürme, Unwetter, Vulkanausbrüche und Meteore.


Windsock

Schwere Unwetter, Erdrutsche und 9 Tote durch Taifun «Goni» auf den Philippinen

Taifun „Goni” hat auf den Philippinen schwere Unwetter und Erdrutsche verursacht. Mindestens neun Menschen kamen nach Behördenangaben vom Samstag bisher ums Leben. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

Neun Tote durch Taifun «Goni» auf den Philippinen August 2015
© epa/Bernie Sipin Dela Cruz
Der Sturm kappte Überlandstromleitungen und riss Strommasten und Bäume um. Das Unwetter schwächte sich am Samstag ein wenig ab und zog langsam in nordnordöstliche Richtung weiter, wie das Wetteramt mitteilte. Der Taifun erreichte in Spitzenböen Windgeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometer.

Kommentar:



Cloud Precipitation

Starke Regenfälle überfluteten Flüchtlingsunterkunft und hinterließen schwere Schäden in Mitteldeutschland

Berlin - Heftiger Regen hat in einigen Regionen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders schlimm traf es die Mitte Deutschlands. In Thüringen wurde die Leiche eines Feuerwehrmanns in einem Bach angespült. Die Polizei vermutet, dass er ertrank.
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© Swen Pförtner
In Niedersachsen überschwemmten die Wassermassen eine Turnhalle, in der etwa 200 Flüchtlinge untergebracht waren. An der Grenze der beiden Bundesländer gab es einen Erdrutsch an einer Autobahn.

Neuer Regen ist schon unterwegs, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. An diesem Dienstag und Mittwoch sei zwischen Nordsee und Erzgebirge mit ergiebigen Niederschlägen zu rechnen. Im Nordosten bleibe es trocken bei sommerlichen 27 Grad - sonst sei es kühler. Für Donnerstag erwarten die Meteorologen wieder vielerorts Sonne.

Die Leiche des Feuerwehrmanns war in einem Bach bei Rustenfelde im thüringischen Landkreis Eichsfeld gefunden worden. Die Region war in der Nacht zum Montag besonders schlimm von Unwetter betroffen. Der Bürgermeister des Ortes, Ulrich Hesse (parteilos), sprach von einem Millionenschaden. In einigen Häusern habe das Wasser bis zu zwei Meter hoch gestanden. Bilder zeigten Straßen voller Schlamm.

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Cloud Precipitation

Argentinien und Thailand: Überschwemmungen nach rekordverdächtigem Starkregen

Dieses Jahr hört man immer wieder, dass Regenmengen Rekordwerte erreichen und es dadurch Überflutungen gab. Anfang des Monats gab es Überschwemmungen in Indien, Myanmar und in der Toskana und diese Woche hierzulande, in Thailand und Argentinien.

Drei Tote und Tausende Evakuierte in Argentinien
Überschwemmungen in Argentinien August 2015
© Tagesschau
In Argentinien sind nach schweren Regenfällen mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

Nach Behördenangaben starben sie bei Überschwemmungen im Zentrum des Landes. Etwa 11.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

In den vergangenen Tagen hatten die Regenmengen in Argentinien vielerorts Rekordwerte erreicht. Für die kommenden Tage wird mit weiteren Unwettern gerechnet.

Cloud Lightning

Schwere Gewitter in Baden-Württemberg - Brände durch Blitzschlag und Überschwemmungen

Ein schweres Gewitter hat am Freitag der Hitzewelle in Baden-Württemberg ein Ende gesetzt. Überschwemmungen und Brände hielten die Polizei in Atem. Besonders betroffen war die Region Stuttgart.
Wassermassen überfluteten am Freitag Straßen und Keller in Stuttgart  August 2015
© SWRWassermassen überfluteten am Freitag Straßen und Keller in Stuttgart
In einigen Teilen der Region Stuttgart hat es am Freitagabend heftig gewittert - doch Unwetter und größere Schäden blieben laut Polizei aus. In der Landeshauptstadt sowie in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen hatten Polizei und Feuerwehr mehr als 120 Einsätze. Straßen waren überflutet, Keller liefen voll, Bäume stürzten um und Äste flogen umher, sagte die Polizei dem SWR. In der Region fielen stellenweise in einer Stunde 30 bis 40 Liter Regenwasser pro Quadratmeter, etwa zwei Drittel des üblichen Monatsaufkommens an Niederschlägen in der Region, so ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag.

Kommentar: Nicht nur in Baden-Württemberg gab es diese Woche Fluten und Unwetter: