Fluten
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Umbrella

Schwere Regenfälle verursachten Springflut in Singapur

Singapore Überflutung
© Aaron LowDurch die Flut angeschwemmte Autos auf der Straße vor der Kirche St Vincent de Paul
Starke Regenfälle verursachten am Samstagnachmittag in mehreren Stadtteilen Singapurs Überflutungen.

Das nationale Umweltamt (NEA) gab im Vorfeld Warnungen vor zu erwartendem Gewitterregen mit Windböen über nördlichen, östlichen und den Zentralgebieten der Insel zwischen 16:05 Uhr und 17:00 Uhr am 5 Dezember aus.

Darauffolgende Meldungen des öffentlichen Versorgungsamts (PUB) auf seiner Twitterseite deuteten an, dass einige Straßen einem hohen Überflutungsrisiko ausgesetzt seien mit Pegelständen, die bis zu 100% über normal steigen könnten.

In einem Tweet wurde gesagt, dass sich die Springflut um 16:47 Uhr in Lorong Buangkok ereignete und den Verkehr zum erliegen brachte.

Cloud Precipitation

Indien: Millionenstadt Chennai nach den stärksten Regenfällen seit 100 Jahren unter Wasser - 200.000 Menschen evakuiert

Nach den stärksten Regenfällen seit mehr als einem Jahrhundert sind weite Gebiete im Süden Indiens überschwemmt. Mehr als 200.000 Menschen mussten im Bundesstaat Tamil Nadu vor den Fluten fliehen.

Überschwemmung Starkregen Indien Dez 2015
© Unbekannt
Das Hochwasser legte zahlreiche Fabriken in der als "Indiens Detroit" bekannten Autostadt Chennai lahm und sorgten für chaotische Zustände. Nach Angaben der Behörden sind mehr als eine Million Bewohner betroffen. In manchen Straßen Chennais stand das Wasser drei Meter hoch. Das indische Fernsehen zeigte Bilder von Menschen, die aus dem Obergeschoss ihrer Häuser auf selbst gebaute Flöße kletterten oder zu Rettungsbooten schwammen. Die Wassermassen legten Teile der Stromversorgung und des Flughafens von Chennai lahm.

Indiens viertgrößte Stadt mit mehr als sechs Millionen Einwohnern wurde bereits das zweite Mal in diesem Monat von ungewöhnlich starken Regenfällen heimgesucht. Dort ansässige Autokonzerne wie Daimler, Ford und Nissan forderten ihre Angestellten auf, zuhause zu bleiben. Auch viele der in der Millionenstadt angesiedelten IT-Firmen, bei denen Unternehmen wie BMW Aufgaben ausgelagert haben, mussten vorübergehend schließen. Auch Schulen und Universitäten blieben geschlossen.
India floods
© Strdel / AFPEin Inder schiebt am 1. Dezember 2015 seine Fahrradrikscha während Starkregen durch die Fluten in Chennai.

Kommentar: Hier gab es wieder ein Starkregenereignis, bei dem in sehr kurzer Zeit enorme Massen Wasser vom Himmel fielen. Man muss den Begriff sintflutartige Regenfälle ganz neu bewerten. In letzter Zeit hört man sehr häufig davon und von den anschließenden Überflutungen.




Bizarro Earth

Starke Regenfälle: Gelöster Felsblock tötete Frau in Sizilien

In Süditalien ist bei Unwettern eine 88-jährige Frau ums Leben gekommen. Sie wurde in ihrem Schlafzimmer im ersten Stock eines Hauses in Palermo auf Sizilien erdrückt, als sich ein Felsblock von einem Steilhang löste und auf das Haus stürzte, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Freitag meldete.
regen
Die Tochter und die Enkelin der Frau wurden verletzt. Starke Regenfälle hätten den Erdrutsch ausgelöst. Mehrere Menschen im Erdgeschoss des Hauses konnten sich retten. Unwetter und Schneefälle wurden auch aus der südöstlich von Rom gelegenen Region Molise gemeldet.

Im Bergdorf Capracotta wurden Schulen geschlossen. Am Donnerstag hatte es bereits auf dem Gipfel des rund 1280 Meter hohen Vesuv bei Neapel geschneit.

Quelle: n-tv.de , dpa

Stormtrooper

Brasilien: Riesiges Umweltdesaster nach Dammbruch von Eisenerzmine - Unternehmen fühlt sich nicht verantwortlich obwohl der Damm anscheinend von vornherein zu schwach war

Bereits am 5. November hat sich in Brasilien, zunächst ignoriert von der Weltöffentlichkeit, eine Katastrophe historischen Ausmaßes ereignet: Nach dem Dammbruch eines Abbaubeckens einer Eisenerzmine fluten bis zu 60 Millionen Kubikmeter eines Giftcocktails eine Fläche so groß wie Portugal. 15 Millionen Menschen in 228 Städten sind von dem Desaster betroffen. Beobachter sprechen vom "Fukushima Brasiliens" und machen Samarco, die multinationale Betreiberfirma, für die Katastrophe verantwortlich.

Brasilien - Gigantisches Umweltdesaster nach Dammbruch von Eisenerzmine
© Elvira Nascimento
Der giftige Klärschlamm, bestehend aus Eisenerzresten, Arsen, Quecksilber und anderen Chemikalien, der Mine Bento Rodrigues im Bundesstaat Minas Gerais soll eigentlich von einem Damm eingehegt werden. Doch am 5. November 2015 ereignete sich die Katastrophe: Der Damm brach und die Füllmenge von 25.000 Olympia-Schwimmbecken bzw. 187 Öltankern ergoss sich über die umliegende Landschaft.

Rund 60 Millionen Kubikmeter des toxischen Schlamms bahnen sich seit dem ihren Weg in den Rio Doce und von da aus in die umliegenden Dörfer, Städte, das Flussdelta bis in den Atlantik. Die Zahl der direkten Toten durch die Schlammlawine wird auf bis zu 40 geschätzt, doch massiv sind auch die Umwelt- und Folgeschäden, die nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt große Opfer abverlangt. Vielerorts ist die Wasserversorgung zusammengebrochen, Flüsse haben sich in eine lebensfeindliche Brühe verwandelt, eine Landfläche von der Größe Portugals ist kontaminiert. Rund 15 Millionen Menschen sind betroffen.

Kommentar: Hier wurden wohl wieder einmal die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert. Die Gewinnes dieses Unternehmens werden gerne von diesem eingesteckt, auch diejenigen, die dadurch entstanden, dass dieser Damm und die anderen Dämme weniger stabil gebaut wurden als für eine Eisenerzmine notwendig gewesen wäre. Das Unternehmen bestreitet ja auch die Verantwortung für das Desaster, spricht von höherer Gewalt, behauptet es bestehe keine Gefahr für Mensch und Umwelt. Bezahlen sollen wieder einmal die anderen, so wie auch in den anderen Fällen, die oben in dem Artikel erwähnt wurden.

Schlammlawine nach Deichbruch in Brasilien tötete möglicherweise mehr als 20 Menschen

Videos über diese Schlammlawine und ihre Auswirkungen:






Cloud Precipitation

Durch Regenfluten in den USA: Wasserfall verwandelt sich in Wasserschlucht

Bild
Im US-Bundesstaat stürzen die beeindruckenden Wassermassen der Snoqualmie Falls fast Hundert Meter in die Tiefe, nachdem Unwetter mit viel Regen den Fluss haben anschwellen lassen.


Ein beeindruckendes Naturspektakel. Dieser Wasserfall im US-Bundesstaat Washington mit dem Namen Snoqualmie Falls, sieht jedoch nicht immer so aus. Ein heftiger Sturm mit starken Regenfällen hat die Wassermassen auf dieses Niveau ansteigen lassen. Der Fluss stürzt hier fast 100 Meter in die Tiefe. Das Unwetter der vergangenen Tage hat schwere Schäden angerichtet. Bäume wurden entwurzelt, es gab Überflutungen und zwei Personen sind ums Leben gekommen.

Kommentar: So schaut der Fluss normalerweise aus:

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Snowflake

Skurriles Phänomen - ein reissender Strom aus Eis mitten in der Wüste

Ein total verrücktes Wetterphänomen

ein reissender Strom aus Eis mitten in der Wüste November 2015
© Screenshot
Irgendwo in Arabien, vielleicht im Irak, wurde in der letzten Woche dieses Video aufgenommen. Unglaublich, was hier passiert. Wie ein reißender Fluss rollen Milliarden von Hagelkörnern durch die Wüste

Cloud Grey

Schlammlawine nach Deichbruch in Brasilien tötete möglicherweise mehr als 20 Menschen

Deichbruch bei Eisenerz-Bergwerk forderte mindestens zwei Menschenleben

Überflutungen durch Dammbruch in Bento Rodrigues November 2015
© DOUGLAS MAGNO (AFP)
Brasilia - Nach einer Schlammlawine im Süden von Brasilien werden mehr als zwei Dutzend Menschen vermisst. Das Unglück geschah durch einen Deichbruch in einem Eisenerz-Bergwerk. Von 13 Angestellten des Unternehmens und 15 Anrainern fehle noch jede Spur, teilte die Verwaltung der Kreisstadt Mariana am Samstag mit. Mit einer Drohne solle nun nach den Vermissten gesucht werden.

Eine Schlammlawine hatte am Donnerstag die Ortschaft Bento Rodrigues, 250 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, überrollt. Mindestens zwei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Die Schlammwelle aus dem Klärbecken zerstörte einen Großteil der Ortschaft.

Einwohner in Notunterkünften

Rund 500 der 600 Einwohner wurden in Notunterkünften untergebracht und auf mögliche Gesundheitsschäden untersucht. Das Bergbau-Unternehmen Samarco erklärte, der Schlamm enthalte keinerlei giftige Chemikalien.

Kommentar: Videos über diese Schlammlawine und ihre Auswirkungen:






Cloud Precipitation

Somalia: 42.000 Menschen fliehen vor schweren Überschwemmungen

In Somalia sind nach UN-Angaben seit zwei Wochen mehr als 90.000 Menschen von schweren Überschwemmungen betroffen. Wie das Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) am Freitagabend mitteilte, verließen Schätzungen zufolge 42.000 Menschen angesichts der Naturkatastrophe ihre Häuser.

Überschwemmung Somalia Mai 2009
© picture alliance / dpa / EPA / BADRI MediaZehntausende Menschen vor Überschwemmungen auf der Flucht, wie diese drei Frauen, die am 21. Mai 2009 vor ihren überfluteten Häusern standen
Plötzliche Überschwemmungen durch starken Regen und über die Ufer tretende Flüsse gab es demnach Ende Oktober insbesondere in den südlichen Regionen des Landes. Zwar habe sich die Lage mittlerweile etwas beruhigt, aber für tausende Menschen in tief gelegenen Gebieten im Süden und im Zentrum des Landes bestehe weiterhin Gefahr.

In vielen der betroffenen Gebiete dauern die Kämpfe zwischen der islamistischen Schebab-Miliz und den Regierungstruppen an. Diese werden von einer Einsatztruppe der Afrikanischen Union mit mehr als 20.000 Soldaten unterstützt.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Schwere Regenfälle: Zwei Tote durch Unwetter im Süden Europas - in Kalabrien fiel in drei Tage so viel Regen wie sonst im ganzen Winter

Das überflutete Zentrum von Albufeira. Novermber 2015
© apa/epa/luis forraDas überflutete Zentrum von Albufeira.
Algarve, Kalabrien und Region um Malaga betroffen

Bei heftigen Unwettern sind im Süden Europas zwei Menschen ums Leben gekommen. In der italienischen Region Kalabrien und in der portugiesischen Urlauberregion Algarve starben am Sonntag zwei Männer, nachdem ihre Autos von den Wassermassen mitgerissen worden waren, wie Medien am Montag berichteten.

An der Algarve waren die Rettungskräfte aufgrund etlicher Notfälle im Dauereinsatz. Besonders schwer getroffen wurde der Badeort Albufeira. Der Regen verwandelte viele Straßen in Flüsse. Die bis zu 1,80 Meter hohen Fluten rissen Berichten zufolge auch Autos mit sich. Am Montag wurde die Leiche eines vermissten 80-Jährigen auf einem überschwemmten Feld des Vororts Boliqueime gefunden, wie die Zeitung "Publico" unter Berufung auf die Behörden berichtete. Der Mann wollte während des Unwetters in seinem Auto vom Einkaufen zurück nach Hause fahren.

"Sehr viele Menschen mussten ihre überschwemmten Häuser verlassen, die Schäden in der Kanalisation und im Stromversorgungssystem, an Straßen und an den Stränden sind noch nicht zu überblicken, gehen aber sicher in die Zigtausende", sagte Bürgermeister Carlos Silva e Sousa.

Kommentar: Hier geschah wieder ein Starkregenereignis, bei dem in sehr kurzer Zeit enorme Massen Wasser vom Himmel fielen. Man muss den Begriff sintflutartige Regenfälle ganz neu bewerten. In letzter Zeit hört man sehr häufig davon und von den anschließenden Überflutungen.


Alarm Clock

Schwarmbeben in Kalifornien setzen eine Serie von Katastrophen fort - Gibt Mutter Natur unserer Gesellschaft letzte Hinweise?

Erst Waldbrände, dann beispiellose Fluten, jetzt auch noch Erdbeben. Die Kleinstadt San Ramon, etwa 60 Kilometer östlich von San Francisco gelegen, wurde allein in den vergangenen zwei Wochen von über 400 Erdbeben erschüttert. Noch nie wurden innerhalb einer so kurzen Zeit dermaßen viele Erdstöße in dieser Region aufgezeichnet.

Unwetter, Wolken
© Unbekannt/Symbolfoto
Für sich genommen mag dieses Serienbeben nicht viel bedeuten, aber treten Sie einen Schritt zurück. Lassen Sie all die ungewöhnlichen Ereignisse Revue passieren, die seit Ende September aufgetreten sind. Dann nämlich zeichnet sich ein sehr beunruhigendes Bild ab.

Zunächst einmal wollen wir jedoch noch über das Serienbeben sprechen. Weltweit scheint die seismische Aktivität zuzunehmen.

Laut Volcano Discovery sind in jüngster Vergangenheit Dutzende Vulkane in aller Welt ausgebrochen und Afghanistan wurde gerade von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert.

Es war eines der schlimmsten Beben, das Afghanistan je erlebt hat, und es wird Monate dauern, bis alle Schäden beseitigt sind. Aus diesem Grund ist es auch so alarmierend, dass direkt vor den Toren San Franciscos die seismische Aktivität derzeit alle Rekorde bricht:

Kommentar: Es scheint so, dass so langsam die Rechnung für unsere Taten präsentiert wird.