Fluten
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Überschwemmungen und Unwetter setzen Italien zu

In Süditalien wüteten Stürme, Venedig kämpft mit dem Hochwasser.
überschwemmung venedig
© AP/Luigi Costantini
Fünf Menschen sind bei schweren Unwettern in Italien ums Leben gekommen. Zwei der Todesopfer wurden unweit der süditalienischen Stadt Caserta gemeldet. Ein Baum stürzte auf das Auto, in dem zwei Männer saßen, und tötete sie auf der Stelle. Ein drittes Opfer gab es in Macerata in der norditalienischen Region Marken. Das Auto des Mannes stürzte in einen Fluss, er konnte sich nicht retten.

Ein 51-jähriger Landwirt starb am Sonntag unweit von Candidoni in der süditalienischen Region Kalabrien, als ein Baum wegen des Sturms auf sein Auto fiel. Der Mann war ebenfalls sofort tot, berichteten italienische Medien. Ein 50-Jähriger ertrank in den Gewässern des Flusses Tione unweit von Verona, nachdem sein Auto ins Wasser gestürzt war. Die Feuerwehr konnte erst nach Stunden die Leiche bergen.

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Sintflutartige Regenfälle verursachen Überschwemmungen im nördlichen Marokko

Floods in Morocco
© StoplydecÜberflutung in Marokko
Sintflutartige Regenfälle verursachten zwischen Samstag den 20. und Sonntag den 21. Februar in Gebieten des nördlichen Marokkos Überflutungen. Besonders betroffen war die Tetouan-Al Hoceima Region sowie die Provinz von Tetouan und Chefchaouen.

In der Hafenstadt Larache in der Larache Provinz wurden innerhalb von 24 Stunden 99 mm Niederschlag zwischen dem 20. und 21. Februar gemessen. Rund 29 mm Regen fielen innerhalb von 24 Stunden am 21 Februar.

Die Stadt Tetouan maß 22,1 mm Regen innerhalb 24 Stunde am 20 Februar und 25,9 mm am nächsten Tag. Straßen waren blockiert und die Überflutungen verursachten massive Verkehrsstörungen. Anwohner kritisierten das Abflusssystem für seine Unfähigkeit, mit den Wassermassen fertig zu werden. Es wurden ebenfalls von Schäden an Gebäuden in den Provinzen Tetouan und Chefchaouen berichtet.

Nach unbestätigten Berichten soll eine Frau in der Tetouan Provinz, die mit einer Gruppe reiste, ertrunken sein als sie durch die Fluten eingeschlossen wurden.

Tornado1

Megazyklon "Winston" hinterließ eine Schneise der Verwüstung - Aufräumaktionen beginnen

Die Rede ist von 17 Todesopfern, Tausende Häuser wurden zerstört. Auf den Fidschi-Inseln hat Tropensturm "Winston" schwere Schäden angerichtet. Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
zyklon winston
© REUTERS/ NZ Defence Force
Das Ausmaß der Schäden wird erst allmählich klar: Zyklon "Winston" hat auf den Fidschi-Inseln im Pazifik eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nach Informationen des Nachrichtenportals "Fijivillage" kamen mindestens zehn Menschen ums Leben. Andere Quellen berichten von 17 Toten. Die Behörde selbst haben noch keine Opfer- und Schadenszahlen veröffentlicht.

Inzwischen sind Aufräum- und Hilfsaktionen angelaufen. Die Versorgung der Einwohner auf den abgelegenen Teilen der Inselgruppe habe höchste Priorität, teilte Regierungschef Voreqe Bainimarama mit. Die Regierungen Australiens und Neuseelands sagten Hilfe zu.
zyklon winston
© REUTERS/ NZ Defence Force
Aus Neuseeland ist bereits ein Transportflugzeug eingetroffen. Zudem flog die neuseeländische Luftwaffe über die abgelegenen Inseln und dokumentierte teils schwere Verwüstung mit abgedeckten Häusern und eingestürzten Brücken. Einige Küstendörfer wurden vergleichsweise wenig beschädigt.

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Flut in Argentinien: Katastrophenfall in den 6 größten landwirtschaftlichen Gebieten ausgerufen

Flooded field
Der in dem morgentlichen Amtsblatt veröffentlichte Beschluss umfasst die Provinzen von Cordoba, Santa Fe, Entre Rios, Cahco, La Rioja und Corrientes. Für die Provinz Buenos Aires, Argentiniens Hauptproduzent für Weizen, war von der Ausrufung des Notstandes nicht betroffen, jedoch wurde auch dort von Überflutungen berichtet.
In sechs von Argentiniens Hauptprovinzen für Landwirtschaft wurde durch die Regierung am Freitag der Notstand wegen schweren Überflutungen ausgerufen, was die Möglichkeit für Spezialkredite und Steuererleichterungen für die betroffenen Farmer der Soja und Mais Industrie ermöglicht.

Der in dem morgentlichen Amtsblatt veröffentlichte Beschluss umfasst die Provinzen von Cordoba, Santa Fe, Entre Rios, Cahco, La Rioja und Corrientes. Für die Provinz Buenos Aires, Argentiniens Hauptproduzent für Weizen, war von der Ausrufung des Notstandes nicht betroffen, jedoch wurde auch dort von Überflutungen berichtet.

Das globale Wetterextreme erzeugende Klimaphänomen El Niño hat in einigen Teilen Südamerikas die Überflutungen verschlimmert, darunter Argentinien. In anderen Teilen, wie etwa in Kolumbien, verursachte er Dürren.

Binoculars

Riesenwellen treffen auf Portugal und Spanien - Teilweise Überschwemmungen wegen Regenmassen

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© Getty Images
Lissabon - Ein Unwetter mit Sturm und Regen hat im Norden Spaniens und Portugals mehrere Wohngebiete, Fernstraßen und Bahnlinien unter Wasser gesetzt. Zwei Menschen wurden von Wassermassen mitgerissen und als vermisst gemeldet. Die Behörden lösten für einzelne Gebiete wegen Sturmgefahr die höchste Alarmstufe aus. Bis zu sieben Meter hohe Wellen schlugen gegen die spanischen und portugiesischen Küsten. In Portugal war die wichtigste Bahnlinie zwischen Lissabon und Porto auf zwei Abschnitten unterbrochen.

Quelle: n-tv.de , dpa

Kommentar: Riesenwellen treffen momentan einige Bereiche von Europa:



Briefcase

Ausgepeitschtes England: 20 Meter hohe Wellen treffen auf Küste - 19.000 Haushalte ohne Strom

Zwei schwer verletzte Kinder, 20 Meter hohe Wellen, 19.000 Haushalte ohne Strom: Die Unwetterfront "Imogen" hat Großbritannien aufgepeitscht. Auch im Westen Frankreichs tobte der Sturm.
riesen welle
Schwerer Sturm in Großbritannien: Die Unwetterfront "Imogen" hat am Montag in rund 19.000 britischen Häusern das Licht ausgeknipst. Im Westen und Süden des Landes mussten teilweise Straßen sowie der Zugverkehr unterbrochen werden, auch viele Fähren stellten den Verkehr ein.

Der Sender BBC sprach von Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde. An der Küste in Wales habe es Wellen von fast 20 Meter Höhe gegeben, hieß es.

Kommentar: Schauen Sie sich auch das folgende Video an, dass eine Zusammenfassung zu dem dramatischen Sturm gibt:




Pumpkin 2

Cascadia: Die gefährliche Ruhe vor einem Megabeben mit Tsunami in Amerikas Nordwesten?

Im Nordwesten der USA taucht eine Erdplatte unter eine andere ab. Das sorgt für gewaltige Spannungen im Untergrund. Noch aber ist es dort gefährlich ruhig.

Cascadia subduction zone, Cascadia Subduktionszone
© Christoph Niemann; Karte von Ziggymaj Getty Der nächste große Bruch der Cascadia Subduktionszone wird die größte Naturkatastrophe in der Geschichte des Kontinents sein
Stuttgart - Am 15. Oktober ließen sich Millionen Menschen weltweit auf den Boden fallen, krabbelten unter Tische und harrten dort aus. Ein Kindergeburtstag war nicht der Grund. Die Teilnehmer folgten vielmehr dem Motto „Drop! Cover! Hold on!“ einer internationalen Übung zum Erdbebenschutz. In den Bundesstaaten Washington und Oregon an der US-Westküste hatten sich 1,5 Millionen Einwohner zu der Übung angemeldet. Denn auch dort - nicht nur an der berühmten San-Andreas-Spalte weiter südlich in Kalifornien - ist mit zerstörerischen Beben zu rechnen.

Für Washington und Oregon geht die Gefahr von der Cascadia-Verwerfung aus. Anders als bei der San-Andreas-Spalte, wo sich Erdplatten aneinander vorbeischieben, handelt es sich dabei um eine Subduktionszone: Eine Erdplatte taucht unter eine andere ab. Zwischen dem kanadischen Vancouver Island und Mendocino im Nordwesten Kaliforniens rutscht über 1100 Kilometern hinweg die Juan-de-Fuca-Platte ostwärts unter die Nordamerikanische Platte, und zwar vier Zentimeter pro Jahr. Weil es dabei immer wieder klemmt, bebt in unregelmäßigen Abständen die Erde.

Bebendesaster zum Mythos verarbeitet

In Subduktionszonen kann die Erdkruste über Hunderte von Kilometern hinweg in einem Rutsch brechen und sich um zig Meter verschieben. Darum ereignen sich dort die heftigsten Beben weltweit - Megabeben, wie sie 2004 Sumatra und 2011 Japan erlebt hat. Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte haben Wissenschaftler zahlreiche Belege dafür gefunden, dass auch an der Cascadia-Verwerfung Megabeben zu erwarten sind. Damit gehen die typischen Gefahren einher: ein meterhoher Tsunami, weitflächige Überflutungen, zusammenbrechende Häuser.

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Die Südspitze Sylts droht durch Sturmfluten abzubrechen

Sylt
© dpa
Sylt droht der Zerfall: Die Südspitze der Insel haben die Bewohner aufgegeben, sie steht offenbar kurz vor dem Abbruch. Schuld war ausgerechnet eine Schutzmaßnahme.

"Deutschland verliert ein Stück", trauert eine Niederländerin auf Twitter. "Man könnte heulen", schreibt ein anderer Nutzer. Deutschland schrumpft - ein kleines bisschen jedenfalls. Und der Teil, der schwindet, ist ausgesprochen prominent.

Vielleicht passiert es schon in den nächsten Tagen, denn derzeit rollen Sturmfluten gegen die Nordseeinseln. "Die Hörnum Odde ist tot", meldet bereits Sylt TV. Der Sender berichtet von einschneidenden Sandverlusten in dieser Woche.

Die Insel nimmt Abschied von ihrer schmalen Südspitze, der Hörnumer Odde, einem mit Gräsern bewachsenen Sandzipfel. 1972 hatte die Odde noch das Ausmaß von 151 Fußballfeldern, sie erstreckte sich über mehr als einen Quadratkilometer. Seitdem schrumpfte sie auf knapp ein Fünftel der Größe.

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Weitere Überflutungen treffen Queensland, Australien

Flooding in Dajarra, Queensland
© Queensland PoliceÜberflutung in Dajarra, Queensland
Weitere Überflutungen trafen Queensland am 3. Februar. Dieses mal im abgelegenen Nordwesten des Landes. Letzte Woche starb ein Mann und mehrere mussten nach den Fluten vom 31. Januar in Bundaberg gerettet werden.

Weitere schwere Regenfälle betrafen diese Woche die Gebiete um Mount Isa. Am 3. Februar wurden in Urandangi 162 mm Regen innerhalb von 24 Stunden registriert, die größte Menge davon fiel in nur 3 Stunden. Das ist nur knapp unter dem Allzeit-Rekord von 164 mm vom Dezember 1984. Umliegende Gebiete bekamen ebenfalls große Regenmengen ab.

Die Polizei vor Ort berichtete, dass die Überflutungen in der Stadt Dajarra am Morgen zu Evakuierungen von mehreren Menschen aus ihren Häusern geführt habe. Die Polizei gab ebenfalls an, dass mehrere Fahrzeuge durch die Fluten mitgerissen wurden. Mindestens eine Person musste gerettet werden, nachdem sie durch das Hochwasser auf dem Dach ihres Fahrzeuges fest saß. Mehrere Straßen in der Region wurden gesperrt.

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Rätselhafter Alaska-Tsunami nach Karfreitagserdbeben 1964: Weshalb traf es Chenega?

Mysteriöse Wogen zerstörten 1964 den Ort Chenega in Alaska. Schallwellen-Bilder des Meeresgrunds verraten nun endlich die Ursachen: Eine gewaltige Lawine - und fatale Stufen.

Folgen des Alaska-Bebens 1964: Warum traf es Chenega?
© APFolgen des Alaska-Bebens 1964: Warum traf es Chenega?
Das Erdbeben in Alaska am 27. März 1964 mit der Stärke von 9,2 war eines der heftigsten, die je gemessen wurden. Dank der Abgeschiedenheit der Region starben lediglich 169 Menschen beim sogenannten Karfreitagsbeben; vergleichbare Beben können an anderen Orten Hunderttausende Tote fordern.

Die Sachschäden erreichten nach heutiger Rechnung mehr als 2,3 Milliarden Dollar. Mehr als viereinhalb Minuten lang bebte es. Auch der Meeresboden wölbte sich, gefolgt von einem Tsunami, der Häfen überschwemmte.

In Anchorage, der größten Stadt Alaskas, gab es die meisten Schäden; neun Menschen starben dort. Am schlimmsten aber traf es den Ort Chenega am Prince William Sound. 23 der 75 Einwohner kamen ums Leben.

In seiner Umgebung allerdings gab es keine Schäden. Warum, so fragten sich Wissenschaftler seither, wüteten Tsunamis ausgerechnet in Chenega?

Meereskundler meinen nun, die Ursache gefunden zu haben. Am Meeresgrund vor Alaska entdeckten sie die Spuren einer gigantischen Unterwasserlawine.

In 120 bis 465 Metern Tiefe zeichne sich die Rutschung am Meeresboden ab, berichten Geoforscher um Danny Brothers vom Geologischen Dienst der USA, dem USGS, im Fachmagazin "Earth and Planetary Science Letters".

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