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Update Erdbeben in Italien: Opferanzahl steigt auf 247

Im Erdbebengebiet in Mittelitalien waren die Rettungskräfte auch die Nacht über im Einsatz und ziehen eine traurige Bilanz: Die meisten Opfer, die sie bergen, sind tot.
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© Stefano Rellandini/Reuters
Die Bergungsteams in den von einem schweren Erdbeben zerstörten Dörfern in Mittelitalien finden immer mehr Opfer unter den Trümmern. Nach Angaben der Zivilschutzbehörde vom Donnerstagmorgen ist die Zahl der Toten inzwischen auf 247 gestiegen. Die Helfer seien weiterhin mit schwerem Gerät und mit bloßen Händen im Einsatz, um weiter nach Verschütteten zu suchen, hieß es.

Am Mittwochmorgen um 3.36 Uhr hatte das Beben der Stärke 6,0 Einheimische und Touristen aus dem Schlaf gerissen und im Gebiet zwischen den Regionen Latium, Marken und Umbrien viele Dörfer zerstört. Vor allem drei Orte sind betroffen: Amatrice und Accumoli bei Rieti in Umbrien sowie Pescara del Tronto in der Adriaregion Marken.

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Schweres Beben trifft Italien - Zwei Orte wurden fast vollständig zerstört - Mindestens 63 Tote

Ein schweres Erdbeben hat sich in der Nacht auf Mittwoch in Mittelitalien ereignet. In den Regionen Latium und Marken sind mindestens 63 Erwachsene und Kinder ums Leben gekommen, Tausende wurden obdachlos. Die Orte Amatrice und Accumoli wurden praktisch völlig zerstört. Schwerste Schäden richtete das Beben auch in der kleinen Gemeinde Arquata an. Allein dort wurden bisher 35 Tote gezählt.
erdbeben italien
© APA/APA (AFP)/FILIPPO MONTEFORTE
Das Beben in einer Tiefe von vier Kilometern hatte nach Angaben der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) in Wien eine Magnitude von 6,2. Es war vereinzelt sogar in grenznahen Regionen von Kärnten und der Steiermark zu spüren. Panik riefen die Erdstöße - dem ersten Beben um 3.36 Uhr folgten mehrere zum Teil heftige Nachbeben - auch in der umbrischen Stadt Norcia hervor. In der Geburtsstadt des Heiligen Benedikt (geb. 480) wurde der Dom in Mitleidenschaft gezogen. Zu spüren waren die Erdstöße auch im rund 140 Kilometer vom Epizentrum entfernten Rom, wo Menschen aus dem Schlaf gerissen wurden. Das Kolosseum in Rom soll auf mögliche Schäden überprüft werden.

Am Nachmittag war dann in Arquata ein Nachbeben mit der Magnitude 4,9 auf der Richterskala zu spüren. Das neue Beben löste Angst unter der Bevölkerung aus, berichteten italienische Medien.

“Amatrice existiert nicht mehr, unsere ganze Gemeinde liegt in Trümmern”, sagte Bürgermeister Sergio Pirozzi. In dem Ort mit seinem mittelalterlichen Zentrum, der sich auf der Liste der schönsten Dörfer Italiens befindet, haben viele Römer ihre Urlaubsdomizile. Amatrice galt als Gastronomie-Hochburg und ist Namensgeber der Pasta all’ Amatriciana. 2.600 Einwohner wurden obdachlos. “Es ist eine Tragödie wie in L’Aquila vor sieben Jahren”, sagte der Bürgermeister der Stadt in den Abruzzen. Dort kamen bei einem Erdbeben 2009 fast 300 Menschen ums Leben.

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Aufbrechender Feuerring: Erdbeben vor Küste Fukushimas

Vor der Küste von Fukushima in Japan hat es ein Erdbeben gegeben. Das havarierte Atomkraftwerk blieb unbeschädigt, meldet der Betreiber.
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© IMAGO/ZUMA PRESSPolizisten vor einem Atomkraftwerk in Japan.
In der Umgebung des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat sich am Montag ein Erdbeben der Stärke 5,6 ereignet. Das Beben ereignete sich am Meeresboden in einer Tiefe von 28 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt Tokio zu spüren. Die japanische Meteorologiebehörde erklärte, es bestehe keine Tsunami-Gefahr.

Tokyo Electric Power (Tepco), die Betreiberfirma des Atomkraftwerks Fukushima, stellte zunächst keine Auswirkungen des Bebens auf die Anlage fest, wie ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dies werde aber noch genauer überprüft. Das Atomkraftwerk war am 11. März 2011 durch ein verheerendes Erdbeben und einen Tsunami so schwer beschädigt worden, dass die Kühlanlagen ausfielen. In der Folge ereignete sich in mehreren Reaktoren eine Kernschmelze. Große Mengen Radioaktivität traten aus, zehntausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Es war die schwerste Atomkatastrophe seit dem Reaktorunfall im ukrainischen Tschernobyl im Jahr 1986. Japan befindet sich an der Schnittstelle von vier tektonischen Platten. Daher ereignen sich in dem Inselstaat jährlich mehr als ein Fünftel der schwersten Erdbeben weltweit. In den vergangenen Wochen waren wiederholt Erdstöße in Tokio spürbar.

Kommentar: Der Pazifische Feuerring verzeichnet erneut eine starke Aktivität.




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Erdbeben im Süden Perus - Mindestens 80 Häuser eingestürzt

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© dpa
Lima - Bei einem Erdbeben im Süden Perus sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Weitere 40 Menschen wurden bei dem Beben der Stärke 5,3 im Departement Arequipa am Sonntagabend (Ortszeit) verletzt, wie die Regionalregierung mitteilte. Das Zentrum des Bebens wurde nach Angaben der Erdbebenwarte IGP in acht Kilometer Tiefe bei Chivay, 750 Kilometer südöstlich von Lima geortet.

Mindestens 80 Häuser seien eingestürzt, erklärte die Gouverneurin von Arequipa, Yamila Osorio. Vor genau neun Jahren, am 15. August 2007 waren in Pisco bei einem Erdbeben der Stärke 7,9 fast 600 Menschen gestorben. In Arequipa waren 2001 bei einem Erdbeben der Stärte 8,4 über 240 Menschen ums Leben gekommen.

(dpa)

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Kleines Erdbeben erschüttert Griechenland

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© dpaSymbolfoto
Um 8.32 Uhr hat sich am Donnerstagmorgen auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki ein eher schwaches Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag 6 Kilometer nördlich von Sarti und 97 Kilometer südwestlich von Thessaloniki in einer Tiefe von 10 Kilometern unter der Erdoberfläche. Menschen vor Ort berichten, dass das Beben deutlich spürbar gewesen ist.

Es gab weder Verletzte noch Sachschäden. Dem geodynamischen Institut Athen zufolge erreichte das Beben eine Stärke von 3,7 auf der Richterskala. Seismologen zeigen sich unter dem Hinweis, dass es in der Region öfters kleinere Erdstöße gebe, nicht besorgt.

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Erdbeben erschüttert Hauptstadt Ecuadors - Menschen rennen panisch aus Häusern

Ein Erdbeben der Stärke 4,6 hat sich in der Nacht zum Dienstag Ecuador ereignet. Im April waren durch ein Erdbeben mehr als 670 Menschen in dem Land gestorben.
erdbeben ecuador
© USGS
Quito. Die Erdstöße wurden in geringer Tiefe nahe Ecuadors Hauptstadt Quito gemessen, teilte die Erdbebenwarte des Landes mit. Das Beben löste Panik bei den Bewohnern der Hauptstadt aus. Zahlreiche Menschen strömten kurz vor Mitternacht auf die Straßen.

Erst im April waren bei einem schweren Erdbeben in dem Andenstaat 673 Menschen getötet und mehr als 6200 verletzt worden. Das Beben der Stärke 7,8 hatte am 16. April weite Teile des Landes erschüttert und große Zerstörungen angerichtet. Dutzende Nachbeben folgten.

(AFP)

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Bardabung Vulkan auf Island von einem Schwarmbeben erschüttert

Bardabunga Volkano
Gestern wurde der isländische Gletschervulkan Bardarbung von einem Schwarmbeben erschüttert. Das stärkste Einzelbeben hatte eine Magnitude von 4. Zwei weitere Beben brachten es auf M 3,2. das Hypozentrum lag im Nordnordosten der Caldera in 5,4 km Tiefe. IMO sieht keine sonstigen Anzeichen für eine bevorstehende Eruption.

2 andere Vulkane auf Island bereiten den Vulkanologen mehr Sorgen: Hekla und Katla. Letzterer Vulkan zeigte in der vergangenen Woche erhöhte Seismik. Von der Hekla erwartet man schon seit 2 Jahren eine Eruption, die aber einfach nicht kommen will!

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Erdbeben der Stärke 6,1 in Argentinien - Keine Berichte über Schäden und Verletzte

Ein starkes Erdbeben hat sich am 04.08.2016 um 14:15 UTC im Norden von Argentinen ereignet.
Argentina earthquake
© USGS
Das Epizentrum lag ca. 21,6 km von Rinconada (Argentinen), ca. 48,6 km von La Quiaca (Argentinen), ca. 49,4 km von Villazón (Bolivien) und ca. 102,1 km von Tupiza (Bolivien) entfernt. Bis nach Tarija waren es ca. 157,6 km. Tarija ist die südlichste Großstadt im südamerikanischen Anden-Staat Bolivien. In Tarija leben ca. 159.269 Menschen.

Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,1 und die Bebentiefe lag bei ca. 254 km.

Im Umkreis von ca. 100 km zum Epizentrum leben ca. 110.339 Menschen.

Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Quelle: USGS, iris.edu, Wikipedia

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Erdbeben in Indonesien weckt Vulkan auf - Flughafen still gelegt

In Indonesien hat die Erde gebebt - mit weitreichenden Konsequenzen: Durch das Beben wurde ein Vulkan zu Leben erweckt, was wiederum Auswirkungen auf den Flugverkehr hat.
Vulkan Gamalama in Indonesien
© ShutterstockDer Vulkan Gamalama in Indonesien ist nach einem Erdbeben erwacht.
Kleines Erdbeben mit großen Folgen! In Indonesien hat der Vulkan Gamalama eine 600 Meter hohe Aschefontäne in die Luft geschleudert, nachdem er durch ein leichtes Erdbeben wiederbelebt wurde. Daraufhin musste ein nahegelegener Flughafen geschlossen werden.

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Leichtes Beben der Stärke 2,2 trifft Tirol

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© dpaSymbolfoto
Ein leichtes Erdbeben hat sich Freitagvormittag bei Kematen in Tirol ereignet. Wie der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik meldete, erreichten die Erdstöße eine Stärke von 2,2 auf der Richterskala. Einige Menschen in einem Umkreis von etwa 15 Kilometern hätten das Beben schwach wahrgenommen. Schäden an Gebäuden seien bei dieser Magnitude nicht zu erwarten. Am vergangenen Freitag hatte sich eine Erdbebenserie bei Seefeld, rund elf Kilometer von Kematen entfernt, ereignet. Das stärkste von insgesamt vier Beben hatte die Stärke 3,3.

dpa

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