Maduro und Putin
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Washingtons Sanktionen gegen Caracas werden laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa Russlands Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit Venezuela auszubauen und zu festigen, keinesfalls beeinflussen.

Unter diesen Umständen zielen die verhängten Sanktionen gegen die Finanz- und Ölbereiche Venezuelas ganz eindeutig auf die Zuspitzung der Schieflage im Land, auf die Verschärfung von wirtschaftlichen Problemen", heißt es in der Erklärung der Außenamtssprecherin, die auf der Seite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.

Moskau werde die Folgen der gegen Caracas verhängten US-Sanktionen und deren möglichen Einfluss auf Russlands Interessen und Wirtschaftswelt zunächst sorgfältig prüfen. "Man kann aber schon jetzt sagen: sie werden unsere Bereitschaft, die Kooperation mit unserem Verbündeten Venezuela und seinem Volk zu entwickeln und zu festigen, nicht beeinflussen können", betonte Sacharowa.

Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump einen Erlass unterschrieben, der neue Finanzsanktionen gegen Venezuela einführt. Diese sehen unter anderem das Verbot von Geschäften mit den von der venezolanischen Regierung und der staatlichen venezolanischen Erdölgesellschaft PDVSA neu emittierten Schuldtiteln und Wertpapieren mit einer Laufzeit von mehr als 30 beziehungsweise 90 Tagen vor. Außerdem werden Geschäfte verboten, die eine Reihe von Schuldtiteln, die die venezolanische Regierung besitzt, sowie die Dividendenausschüttung der Regierung von Venezuela betreffen.