Der atemberaubende Schwachsinn, der seitens der britischen Regierung und der westlichen Medien seit Monaten im Fall Skripal auf die Bevölkerung einprasselt, hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem die Ungereimtheiten in der völlig haltlosen Verurteilung der russischen Regierung als "die Täter" Züge eines schlechten Horrorfilms angenommen haben und Russland auf Basis von NULL Beweisen mit Sanktionen bestraft wurde, hat die britische Regierung jetzt in ihrem Versuch, die Wahrheit zu vertuschen, Bilder "der Täter" veröffentlicht, die sich jedoch bei genauerer Betrachtung als manipuliert erweisen.
Skripal

Screenshot eines offenbar manipulierten Bildes zum Fall Skripal von der Webseite der Londoner Polizei
Da die britische Regierung schlichtweg deshalb keine echten Beweise für ihre "These" (die von Anfang an als "Fakt" im Mainstream akzeptiert wurde) präsentieren kann, da Lügen nun mal nicht mit Beweisen zu untermauern sind, hat sich die britische Regierung jetzt anscheinend dazu entschlossen, die Beweise halt zu fälschen - und das auf eine ziemlich offensichtliche Art. In ihrer Überheblichkeit scheinen sie sich um die Details ihrer Fälschungen nicht zu kümmern, "denn die Bevölkerung wird es sowieso schlucken, keine Sorge!"

Die Presse-Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat sich jetzt in einer Fernsehsendung zu diesen neuen Beweisen geäußert und Punkt für Punkt die Manipulationen in den Bildern und Aussagen der britischen Regierung zur Sprache gebracht.
Mindestens zwei von der britischen Polizei veröffentlichte Fotos der vermeintlichen "Täter" scheinen manipuliert worden zu sein. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Der britische Diplomat a.D. Craig Murray spricht sogar von Fälschung.

Zwei von der Londoner Polizei am 5. September veröffentlichte CCTV-Bilder (closed circuit television) von Überwachungskameras zeigen angeblich zwei "Täter" im Skripal-Fall, nämlich Alexander Petrow und Ruslan Boschirow in dem Moment, als die beiden Männer durch einen Tunnel im Flughafen gehen. Auf den Bildern durchqueren sie jeweils eine Schleuse am Flughafen Gatwick in exakt der gleichen Sekunde - um 16:22:43 am 2. März 2018. Hinter den beiden Männern ist keine andere Person zu sehen. Diese Fotos sollten ihr Eintreffen in Großbritannien zwei Tage vor dem Giftanschlag auf Sergej Skripal und seine Tochter am 4. März in Salisbury dokumentieren.

Auf diese Unstimmigkeit wies die Presse-Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa in der Fernsehsendung "60 Minuten" des Fernsehkanals Rossija 1 hin.
Der gleiche Raum, der gleiche Korridor, die gleiche Zeit auf dem Bild. Entweder sind die genauen Zeitangaben über das Foto darübergelegt oder man zeigt uns 'GRU-Mitarbeiter', die gelernt haben, sich gleichzeitig fortzubewegen und ihre eigene Erscheinung auf zwei verschiedene Bilder zu teilen. Das ist Trolling auf göttlichem Niveau, sagte sie.
Der ehemalige britische Diplomat Craig Murray weist in diesem Zusammenhang auf den Umstand hin, dass im Abstand von zehn Yards niemand hinter den abgebildeten Personen zu sehen ist. Dafür sieht er zwei Erklärungen - entweder könne einer der beiden schneller als Usain Bolt laufen oder die CCTV-Bilder seien gefälscht. Eine andere physikalisch plausible Erklärung dafür gebe es nicht, es sei denn, die beiden passieren exakt zur gleichen Zeit - was allerdings ebenfalls ein höchst erstaunlicher Zufall wäre - zwei verschiedene Korridore, die identisch aussehen.

Scotland Yard veröffentlichte diese Fotos mit mehreren anderen, die die Anwesenheit der beiden verdächtigten "Russen" in London und in Salisbury am 2. und 4. März belegen sollen. Die Zeitangaben in der Erläuterung zu den Fotos vom Flughafen stimmen dabei mit den Zeitangaben auf den CCTV-Bilder nicht überein. Laut Erläuterung seien die "Täter" am Flughafen um 15 Uhr abgebildet.
Alexander Petrow
© Reuters
Alexander Petrow am 2. März 2018 auf der Videoüberwachung am Flughafen Gatwick. Auffällig: Der identische Time-Code bei den beiden angeblichen "GRU-Agenten" beim Durchqueren einer Tür, die nur einzeln betreten werden kann.
Quelle: ReutersAlexander Petrow am 2. März 2018 auf der Videoüberwachung am Flughafen Gatwick. Auffällig: Der identische Time-Code bei den beiden angeblichen "GRU-Agenten" beim Durchqueren einer Tür, die nur einzeln betreten werden kann.Quelle: ReutersRuslan Boschirow am 2. März 2018 auf der Videoüberwachung am Flughafen Gatwick. Auffällig: Der identische Time-Code bei den beiden angeblichen "GRU-Agenten" beim Durchqueren einer Tür, die nur einzeln betreten werden kann.

Reuters

Ruslan Boschirow am 2. März 2018 auf der Videoüberwachung am Flughafen Gatwick. Auffällig: Der identische Time-Code bei den beiden angeblichen "GRU-Agenten" beim Durchqueren einer Tür, die nur einzeln betreten werden kann.
Ein Erklärungsansatz der in den Sozialen Medien diskutiert wird, verweist auf das Nordterminal des Flughafens Gatwick, am nördlichen Ende der Ankunftsebene Null. Dort führen mehrere parallele und scheinbar identische Gates in das Flughafen-Gebäude. Jeder der Durchgänge verfügt über eine Kamera. Flüge aus Moskau von Aeroflot werden am Nordterminal abgefertigt.


Allerdings ist es selbst in diesem Fall sehr unwahrscheinlich, dass beide "GRU-Agenten" sekundengenau" die Gates passierten.

Doch es gibt noch andere Unstimmigkeiten, die dem russischen Außenministerium auffielen. Es sei bekannt, dass man - um ein Einreisevisum nach Großbritannien erhalten zu können - sehr viele Formulare mit persönlichen Angaben ausfüllen müsse, bis hin zu Fragen nach Kontaktpersonen, zu Verwandten und Konten. Auch ein biometrisches Foto müsse man einreichen. Warum - statt einen solchen Fotos - die Londoner Polizei unscharfe, dunkle Fotos verwende, die zudem noch vor dem gleichen grauen Hintergrund gemacht worden sind, fragte Sacharowa.

Quelle: ReutersVon der britischen Polizei veröffentlichte "Passbilder" der angeblichen Täter
Täter
© Reuters
Von der britischen Polizei veröffentlichte "Passbilder" der angeblichen Täter
Das manipulative Vorgehen der britischen Medien und die Vorwürfe von Gangstertum gegen die russische Führung mit solchen vermutlich fabrizierten "Beweisen" nannte die Sprecherin des Außenministeriums ein "Höllen-Karussell". Es sei unmöglich, ein vernünftiges Gespräch mit der britischen Seite zu führen, denn alles, was man sagt, werde sofort ins Gegenteil umgedeutet, so Sacharowa.


~ RT Deutsch
Hier die gesamte Präsentation von Sacharowa: