Wissenschaft und TechnologieS


Better Earth

Meteorologen entdecken riesiges unsichtbares Loch über der Südsee: Unbekanntes Atmosphären-Phänomen

Über der Südsee hat ein internationales Forscherteam ein bisher unbekanntes Atmosphären-Phänomen entdeckt. In einer Schicht, die durch ihre chemische Zusammensetzung den Transport der meisten natürlichen und menschgemachten Stoffe in die Stratosphäre verhindert, befindet sich über dem tropischen Westpazifik ein natürliches, unsichtbares Loch von mehreren tausend Kilometern Ausdehnung.
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© Markus Rex, Alfred-Wegener-InstitutDas Herkunftsgebiet der Luft in der Stratosphäre, Abb. (b) Ozonsondenmessungen (Punkte) und Satellitenmessungen (Farbkarte) der Gesamtmenge von Ozon in der troposphärischen Luftsäule und Abb. (c) die mit einem Modell berechnete Gesamtmenge von OH in der troposphärischen Luftsäule.
Potsdam (Deutschland) - Wie die Wissenschaftler um Dr. Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut vom Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung im Fachjournal Atmospheric Chemistry and Physics berichten, gelangen durch dieses Loch viele chemische Verbindungen aus bodennahen Luftschichten ungefiltert durch die so genannte "Waschmittelschicht" (OH-Schicht) der Atmosphäre. Das neu entdeckte Phänomen über der Südsee verstärke den Ozonabbau in den Polarregionen und könnte - auch wegen der steigenden Luftverschmutzung in Südostasien - das künftige Klima der Erde erheblich beeinflussen.

Nebula

Astronomen entdecken zwei weitere große Zwergplaneten im äußeren Sonnensystem

Kaum eine Woche nachdem US-Astronomen von der Entdeckung eines neuen Zwergplaneten am bzw. jenseits des äußeren Randes unseres Sonnensystems (...wir berichteten) berichtet haben, können wir einen weiteren Zwergplaneten den bekannten großen Himmelskörpern im äußeren Sonnensystem hinzufügen: 2013 FY27. Der Zwergplanet gehört wahrscheinlich zu den großen Objekten des Kuiper-Gürtels und ist mit einer Magnitude von 3.0 das neunt hellste Objekt jenseits der Umlaufbahn des Neptun. Hinzu werten die Forscher derzeit Daten zu einem weiteren großen Objekt aus, das wahrscheinlich auch jene Kriterien erfüllt, um als Zwergplanet zu gelten.

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© NASA / JPL Small-body Database Browser / Emily LakdawallaDie Umlaufbahnen der Zwergplaneten "2013 FY27", "2012 VP113" und Eris.
Washington (USA) - Entdeckt wurde "2013 FY27" vom gleichen Team um Scott S. Sheppard und Chad Trujillo, das erst vor einer Woche die Bestätigung für die Existenz des Zwergplaneten "2012 VP113" vermelden konnten.

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser viele der Phänomene, die wir beobachten können. Wie enstehen Planeten und Zwergplaneten wirklich? Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.


Fireball 2

Wissenschaftler sind überrascht: Deutlich mehr metallische Asteroiden im Sonnensystem als bislang gedacht

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Tausende von Datensätzen des NASA-Weltraumteleskops WISE (Wide-field Infrared Survey Explorer) ausgewertet und sind dabei metallischen Asteroiden auf die Spur gekommen. Die Schwergewichte unter den Asteroiden bleiben erstaunlich kühl und geben anscheinend weniger Wärmestrahlung als die Gesteinsasteroiden ab, wenn man sie mit einem Infrarot-Teleskop beobachtet.
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© Alan Fitzsimmons Ein gerade einmal bis zu 50 Meter durchmessender metallischer Asteroid, schlug vor rund 50.000 Jahren den 1, 2 Kilometer großen Barringer-Krater in Arizona.
Köln (Deutschland) - "Das war für mich eine große Überraschung", betont Prof. Alan Harris. "Unsere Ergebnisse deuten auf eine höhere Anzahl von metallischen Objekten im Sonnensystem hin, als wir bisher vermutet haben." Das Aufspüren von metallreichen Asteroiden sei aus mehreren Gründen wichtig, so die Forscher: Sie sind besonders gefährlich, wenn sie auf die Erde einschlagen würden, und sind zugleich potenzielle Rohstofflieferanten für die Industrie in der Zukunft.


Kommentar: Der dramatische Anstieg an Meteor Feuerbällen im Jahr 2013: Was hält 2014 auf Lager?

Dazu unsere neue anschauliche Karte, in der eine ganze Reihe von Feuerball-Ereignissen seit dem Jahr 2008 bis zur Gegenwart, aufgezeichnet sind:



Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser viele der Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben. Im Abschnitt "Kometen", auf Via Veto, könnt ihr mehr über die elektrischen Eigenschaften von Kometen und Asteroiden erfahren...


Meteor

WISE Teleskop: Strahlung verrät metallische Asteroiden

asteorid
© DLRFragment eines metallreichen Asteroiden, der in Südafrika gefunden wurde
Durch Auswertung von Datensätzen des NASA-Infrarot-Weltraumteleskops WISE haben Astronomen nun eine wichtige Entdeckung gemacht: Metallische Asteroiden geben weniger Wärmestrahlung ab als Gesteinsasteroiden. Die Forscher hoffen nun, dank dieser Erkenntnis deutlich mehr dieser Brocken zu identifizieren, die für die Erde besonders gefährlich sein können.

Tausende von Datensätzen des NASA-Infrarot-Weltraumteleskops Wide-field Infrared Survey Explorer (WISE) haben Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgewertet und sind so den metallischen Asteroiden auf die Spur gekommen: Die Schwergewichte unter den Asteroiden bleiben erstaunlich kühl und geben anscheinend weniger Wärmestrahlung als die Gesteinsasteroiden ab, wenn man sie mit einem Infrarot-Teleskop beobachtet.

Solar Flares

NASA: X-Klasse Sonneneruption erreicht heute die Erde

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© Flickr.com/NASA Goddard Photo and Video/cc-by Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_04_02/NASA-starke-Sonneneruption-erreicht-am-Mittwoch-die-Erde-3476/
Fachleute haben einer Sonneneruption, die bereits am 29. März registriert worden war, die X-Klasse angeeignet. Nach der Stärke entspricht sie der Explosion von 1.000 Atombomben. Am Mittwoch wird sie die Erde erreichen.

Experten zufolge soll dies die Arbeit der GPS-Navigationssysteme und Telekommunikationssysteme beeinträchtigen. Im Herbst 2013 löste eine solche Eruption Funkstörungen aus.

Arrow Down

Das Beste aus dem Web: Klimawandel in Deutschland: Real sinken seit 25 Jahren die Temperaturen - Teil 2

Der großflächig zunehmende Wärmeinseleffekt (WI) verdeckt den natürlichen Temperaturverlauf

wärmebild
Der "Wärmeinsel-Effekt": Wetterstationen werden zunehmend von der Wärme der Städte und Industrie beeinflusst, was zu falschen Temperatur-Trends führt
Schon seit über 100 Jahren, aber vor allem in den letzten 50 Jahren, hat sich die Oberfläche Deutschlands und der Welt zum Teil erheblich verändert. Überall greift der Mensch in die freie Fläche ein und gestaltet die Landschaft um. Täglich werden in Deutschland 108 ha der Natur entzogen, trockengelegt und überbaut. 1 Windrad benötigt etwa eine der Natur entzogenen Fläche von 5 ha. Weltweit werden täglich etwa 50 Quadratkilometer Regenwald gerodet. All diese Maßnahmen führen zu einer schleichenden Erwärmung vor Ort und das bleibt nicht ohne Temperatureinfluss auf die Messstationen. So liegt z.B. die Temperatur nach der vorgenannten Rodung um 16°C höher als vorher. Diese schleichende Erwärmung der Landschaft bewirkt nicht das Klima, und schon gar nicht Kohlendioxid, die Erwärmung ist vielmehr eine Folge durch die von Menschenhand vollzogenen Veränderungen und Umgestaltungen, die sich in Temperaturmessungen besonders bemerkbar macht, wenn immer mehr Messstationen in Gebiete, mit hohem WI, wie Flughäfen oder Städte verlegt werden. So entstammen die Messwerte für die mittleren global ermittelten Temperaturen, von mehr als 50% von Stationen, die sich auf Flughäfen befinden.

Sherlock

Säbelzahnkatze in Norddeutschland entdeckt

Bei Grabungen im niedersächsischen Schöningen haben Archäologen erstmals rund 300.000 Jahre alte Zähne und Knochen der europäischen Säbelzahnkatze in Norddeutschland gefunden. Offenbar teilte sich der gefährliche Räuber seinen Lebensraum mit den damals hier lebenden Menschen, denen die Raubkatze bis zur Schulter ging.
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Tübingen (Deutschland) - Wie die Forscher der Universitäten Tübingen und Leiden im aktuellen Heft der Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen (1/2014) berichten, ist der Fundplatz Schöningen durch die Entdeckung der ältesten vollständigen Holzwaffen der Welt international bekannt geworden und die ca. 300.000 Jahre alten Speere gehören zum herausragenden Kulturerbe des Menschen. Auch die neuen Funde der Überreste der europäischen Säbelzahnkatze (Homotherium latidens) stammen aus der bekannten Fundstelle Schöningen 13 II-4 und aus demselben Horizont wie die Speere.

Fireball

Elektrisches Phänomen? Komet "Siding Spring" schießt Fontänen ins All

Neue Bilder des Hubble-Teleskops zeigen einen Kometen, aus dem Fontänen aus Staub und Gas schießen. Der Himmelskörper wird sich im Oktober dem Mars nähern. Die Einschlagsgefahr ist gering - aber gegeben.
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© NASA, ESA, and J.-Y. LiDer Komet "Siding Spring" spuckt Gas und Staub ins All.
Mancher versteckt seine Geheimnisse hinter Glanz. Komet "C/2013 A1", genannt "Siding Spring" zum Beispiel. Astronomen haben den Glanz nun aus einem Bild herausgerechnet und herausgefunden: Aus dem Kern schießen zwei Jets, Fontänen aus Staub und Gas. Die Weltraumorganisationen Nasa und Esa haben die Bilder des Weltraumteleskops Hubble in dieser Woche veröffentlicht.

Verantwortlich für die Jets ist das Licht der Sonne. Es erwärmt die Oberfläche des Kometen ungleichmäßig. Die warmen Stellen werden "aktiv", sie schießen Material ins All.


Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser viele der Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben. Im Abschnitt "Kometen", auf Via Veto, könnt ihr mehr über die elektrischen Eigenschaften von Kometen erfahren...


Kommentar: Der dramatische Anstieg an Meteor Feuerbällen im Jahr 2013: Was hält 2014 auf Lager?


Sherlock

Urerde: Leben schon vor drei Milliarden Jahren?

Erste Algen müssen schon 600 Millionen Jahre früher als gedacht Sauerstoff produziert haben

Das erste Leben könnte früher entstanden sein als gedacht. Denn Forscher haben jetzt festgestellt, dass die Uratmosphäre schon vor rund drei Milliarden Jahren Sauerstoff enthielt - und zwar so viel, dass dieser von lebenden Organismen erzeugt worden sein muss. Das aber bedeutet, dass es schon 600 Millionen Jahre früher als bisher angenommen erste Blaualgen in den Urozeanen gegeben haben muss, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten.

Uratmosphäre
© gemeinfreiDie Ur-Atmosphäre enthielt deutlich weniger Sauerstoff als die heutige Lufthülle
Der gängigen Theorie nach war die Uratmosphäre der Erde zumindest in den ersten zwei Milliarden Jahren alles andere als bekömmlich für höheres Leben: Ihr fehlte die entscheidende Zutat, die wir und die meisten anderen Tiere zum Leben benötigen - Sauerstoff. Der Sauerstoffgehalt lag damals vermutlich bei weniger als einem Hunderttausendstel des heutigen Werts von rund 20 Prozent. Erst vor rund 2,3 Milliarden Jahren änderte sich dies im sogenannten Great Oxidation Event, einem plötzlich Schub von Sauerstoff, der wahrscheinlich durch die Photosynthese der ersten Blaualgen im Urozean verursacht wurde.

Chalkboard

Bohr hatte recht, Einstein lag falsch

Experiment belegt, dass Quantenteilchen an zwei Orten gleichzeitig sein können

Quantenphysikalische Teilchen können an mehreren Orten gleichzeitig sein und hinterlassen dabei sogar Spuren. Das haben Physiker nun in einem verblüffenden Experiment nachgewiesen, das bereits Albert Einstein vor mehr als 80 Jahren anregte. Damals konnte sein wichtigster Kontrahent, der Physiker Niels Bohr, ihm lediglich Argumente entgegensetzten. Jetzt geben die neuen Experimente dem Dänen Recht, wie die Forscher im Fachmagazin "Physical Review Letters" berichten.

Das Doppelspaltexperiment
© AK Dörner, Goethe-UniversitätDas Doppelspaltexperiment an einem Wasserstoff-Deuterium-Molekül
Einstein hat Zeit seines Lebens die quantenphysikalische Aussage bekämpft, dass Teilchen - solange man sie nicht beobachtet - an mehreren Orten gleichzeitig sein können. Sein wichtigstes Gegenargument war: Die geisterhaften Teilchen müssten durch Zusammenstöße mit anderen Teilchen entlang ihrer Bahn eine sichtbare Spur hinterlassen. Eben diese Spur haben Physiker um Lothar Schmidt von der Goethe-Universität Frankfurt am Main nun gemessen. „Unseres Experiment ist ein später Triumph für Niels Bohr und damit eine weitere Bestätigung der Grundlagen unseres heutigen physikalischen Weltbildes“, so Schmidt.