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Niedrige Östrogenspiegel begünstigen posttraumatisches Belastungssyndrom

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Atlanta - Ein niedriger Östrogenspiegel kann Frauen anfälliger für ein posttraumatisches Be­lastungssyndrom (PTBS) machen. Hohe Östrogenspiegel hingegen könnten eine pro­tektive Wirkung haben. Dies fanden Forscher der Emory University School of Medicine und der Harvard Medical School unter der Leitung von Stephanie Maddox heraus. Das Paper bietet Einblicke in die Funktionsweisen von Östrogen und dessen genmodulie­ren­de Wirkungen. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in Molecular Psychiatry (2017; doi: 10.1038/mp.2016.250).

Frauen leiden etwa doppelt so häufig am PTBS wie Männer. In gewissen Phasen des weib­lichen Zyklus, insbesondere in solchen mit niedrigem Östrogenspiegel, stellen sich laut den Autoren häufiger depressive Verstimmungen und Angstgefühle ein als in ande­ren Phasen.

Galaxy

Beweise für ein holografisches Universum?

Nachdem ein internationales Astrophysikerteam erstmals Beweise dafür gefunden haben will, dass wir in einem sogenannten holografischen Universum leben (...GreWi berichtete), ist die Verunsicherung darüber groß, welche Konsequenzen dies für unsere Welt und unsere Existenz hat. Grenzwissenschaft-Aktuell versucht, die Studie einzuordnen. Achtung Spoiler-Alarm: Nein, wir sind keine Matrix-Projektionen.
Symbolbild
Southampton (Großbritannien) - Zunächst und besonders wichtig bei der Einordnung der Beobachtung der Wissenschaftler um Kostas Skenderis von der University of Southampton und Niayesh Afshordi von der University of Waterloo in Ontario ist der Umstand, dass sich die aktuell im Fachjournal „Physical Review Letters“ (DOI: 10.1103/PhysRevLett.118.041301) beschriebenen Beweise auf das wirklich sehr frühe Universum beziehen - nicht aber bzw. damit nur indirekt auf unsere heutige Welt, unser heutiges Universum.

Dieses heutige Universum hat sehr wohl reale drei (...oder mehr?) Dimensionen. Nur entstanden sind sie vielleicht aus einem Prozess heraus, der - wegen der unterschiedlichen Dimensionen - mit einem Hologramm vergleichbar ist.

Bell

Klartext? Ehemaliger Mozilla-Entwickler hält Antiviren-Programme für überflüssig

Ein Ex-Mozilla-Entwickler hält Antivirus-Programme nicht nur für überflüssig, sondern sogar für schädlich. Seine Argumente sind nicht von der Hand zu weisen, aber soll man wirklich auf Schutz-Software verzichten?
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© hashakgig1106.deviantart.com
Robert O'Callahan ist ein altgedienter Mozilla-Entwickler, der nach 16 Jahren Arbeit für das Projekt im vergangenen März seinen Abschied nahm. Der Mann genießt in der Branche großes Ansehen und daher verursacht ein Blogeintrag von ihm jetzt großen Wirbel. Darin lässt O'Callahan an Herstellern von Antivirus-Software (AV-Software) kaum ein gutes Haar und rät Anwendern, deren Software abzuschalten.

Der Entwickler schreibt, der Nutzen der Schutz-Programme sei kaum belegbar. Sie seien viel wahrscheinlicher selbst ein großes Sicherheitsproblem. Er verweist unter anderem auf Fehlerberichte die bei Google regelmäßig in Project Zero einlaufen. Anfang Januar berichtete "ZDNet" beispielsweise über eine Lücke in Kaspersky Anti-Virus. Schutz-Programme öffneten nicht nur viele Einfallstore, die Entwickler der Antivirus-Programme ignorierten auch Sicherheitsstandrads. Außerdem mache es der schwache Code Browser-Herstellern und andere Entwicklern schwer, die Sicherheit ihrer Produkte zu verbessern. Unter anderem habe AV-Software mehrmals Firefox-Aktualisierungen blockiert und so verhindert, dass Nutzer wichtige Sicherheits-Updates erhielten. Entwickler würden viel Zeit dafür verschwenden, durch Schutz-Programme verursachte Probleme zu beheben, schreibt O'Callahan.

Kommentar: Letzten Endes kommt es immer auf das Verhalten des Computernutzers an, was heruntergeladen und geöffnet wird und auf welche Seiten zugegriffen wird, um Sicherheitsrisiken zu minimieren. Ein Virenprogramm kann davor nur schlecht schützen.


Mars

Methan ermöglichte einst lebensfreundliche Bedingungen auf dem Mars

Mars lebensfreundliches Klima Vergangenheit
© eso/m. kornmesserVor fast vier Milliarden Jahren könnten auf dem Mars sogar ganze Ozeane existiert haben. Für die nötige Wärme sorgte wahrscheinlich ein Treibhauseffekt, der vor allem auf Methan zurückzuführen ist.
Wechselwirkung mit Wasserstoff und Kohlendioxid sorgte vor vier Milliarden Jahren für Treibhausklima.

Dank zahlreicher geologischer Beweise ist mittlerweile unbestritten, dass der Mars in seiner Frühzeit ein der Erde ähnlicher Planet war, auf dem reichlich Wasser floss. Wie das überhaupt sein konnte, ist allerdings immer noch ein Rätsel, denn nach heutiger Einschätzung sollte der Rote Planet damals viel zu kalt für flüssiges Wasser gewesen sein. Nun haben Astronomen eine mögliche Erklärung gefunden: Treibhausgase, allen voran Methan, sorgten offenbar für freundliche Bedingungen.

Vor rund vier Milliarden Jahren schien die Sonne um etwa 30 Prozent schwächer als heute, und das bekam auch der Mars zu spüren. Bei einem Bruchteil der heutigen Sonneneinstrahlung müsste das Oberflächenwasser des Planeten daher eigentlich gefroren gewesen sein - außer die Atmosphäre hätte dafür gesorgt, dass die auftreffende Sonnenwärme nicht wieder ins All zurückgeworfen wird. Robin Wordsworth und sein Team von der Harvard University in Cambridge, Massachusetts, sind davon überzeugt, dass ein solcher machtvoller Treibhauseffekt tatsächlich existierte und den Mars zumindest für einige Zeit ein warmes Klima bescherte.

Verantwortlich dafür war demnach eine Mischung aus Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan, wobei letzteres zunächst die Hauptrolle gespielt haben dürfte. Woher das Gas stammte, ist nicht völlig geklärt. Wordsworth vermutet aber, dass geologische Vorgänge vor vier Milliarden Jahren in kurzer Zeit bedeutende Mengen von Methan freigesetzt haben. In einem Prozess, der in ähnlicher Weise heute auf dem Saturnmond Titan abläuft, wurde das Methan allmählich in Wasserstoff und andere Gase umgewandelt.

Wärme und komplexe Moleküle

„Wir haben uns genauer angesehen, was passiert, wenn in dieser exotischen Atmosphäre Methan, Wasserstoff und Kohlendioxid aufeinander treffen und mit Lichtteilchen wechselwirken", meint Wordsworth. „Und es stellte sich heraus, dass es zu einer starken Absorption von Strahlung kommt." Die resultierende Treibhauswirkung hätte laut der in den »Geophysical Research Letters« präsentierten Ergebnisse ausgereicht, um den Mars über längere Phasen warm zu halten.

Aber nicht nur das: Die geochemischen Abläufe ließen vor vier Milliarden auf dem Mars auch viele komplexe Moleküle entstehen. Wordsworth und seine Kollegen halten es für möglich, dass diese Moleküle für die Entstehung der Grundbausteine einer biologischen Evolution gesorgt haben könnten.

Kommentar:


Attention

Das Beste aus dem Web: Durchbruch: Masern-Virus existiert nicht! Dr. Stefan Lanker gewinnt Prozess vor dem BGH

Dr. Stefan Lanka
Neben dem Oberlandesgericht Stuttgart hat nun auch der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Virologe Dr. Stefan Lanka keine 100.000 Euro an den Arzt Dr. David Bardens zahlen muss. Im Februar 2011 hatte Dr. Stefan Lanka eine Belohnung in Höhe von 100.000 Euro für denjenigen versprochen, der imstande sei, eine wissenschaftliche Publikation vorzulegen, in der die Existenz des Masern-Virus nicht nur behauptet, sondern auch bewiesen und darin u.a. dessen Durchmesser bestimmt ist. Der Arzt Dr. Bardens versuchte, die Existenz des Masern-Virus durch sechs eingereichte Publikationen zu beweisen.

Im aktuellen Newsletter von WissenschafftPlus schreibt Dr. Stefan Lanka, dass der Masern-Virus-Prozess endgültig gewonnen ist: "Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Masern-Virus-Prozess entschieden. Der I. Zivilsenat des BGH hat das Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) vom 16.2.2016 bestätigt. Die im Jahr 2011 von mir ausgelobten 100.000 € für einen wissenschaftlichen Beweis der Existenz des behaupteten Masern-Virus müssen dem Kläger nicht ausgezahlt werden. Dieser wurde zudem verurteilt, alle Kosten des Verfahrens zu tragen.

In den Prozess haben sich fünf Gutachter eingebracht und die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen vorgelegt. Alle fünf Gutachter, darunter der vom Erstgericht beauftragte Prof. Dr. Dr. Andreas Podbielski haben übereinstimmend festgestellt, dass keine der sechs in den Prozess eingebrachten Publikationen einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des behaupteten Masern-Virus enthält.

Bulb

„Neues Material wird unser Leben verändern“ - Erstmals „metallischer Wasserstoff“ erzeugt

Er galt bislang als Heiliger Gral der Hochdruckphysik, ein seit knapp einem Jahrhundert gesuchter moderner „Stein der Weisen“ - sogenannter metallischer Wasserstoff. Jetzt berichten Harvard-Wissenschaftler, dass es ihnen erstmals gelungen sei die exotische Form des Wasserstoffs herzustellen und schwärmen schon jetzt von den umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten: „Dieses Material wird das Leben auf unserem Planeten verändern!“

Wasserstoff
© R. Dias and I.F. SilveraMikroskopaufnahmen der Phasen bei der Erzeugung von festen metallischem Wasserstoff (r.) aus molekularem Wasserstoff (l.).
Cambridge (USA) - Wie Professor Isaac Silvera und Ranga Dias von der Harvard University aktuell im Fachjournal „Science“ (DOI: 10.1126/science.aal1579) berichten, könnte der atomar-metallische Wasserstoff grundlegende Fragen über die Natur von Materie im Allgemeinen beantworten und für eine große Bandbreite an Anwendungen, etwa als Supraleiter bei Raumtemperatur oder Supertreibstoff in der Raumfahrt genutzt werden.

„Es ist das erste Mal, dass metallischer Wasserstoff auf der Erde hergestellt werden konnte“, berichtet Silvera von seinem eigenen Forschungserfolg fasziniert: „Wenn man so will, sehen wir hier ein Material, das so noch nie auf der Erde existiert hat.“

Telescope

Neue Messung der Hubble-Konstante verstärkt Widersprüche

Ergebnisse passen nicht zu Messungen des Planck-Satelliten - Astrophysiker sehen Hinweise auf "neue Physik"
Quasare
© esa/hubble, nasa, suyu et al.Keine Angst, wenn Sie glauben vierfach zu sehen: Die helle Scheinkonstellation in der Mitte zeigt den Quasar HE0435-1223. Der Gravitationslinseneffekt einer vor ihm liegenden Galaxie führt dazu, dass wir vier Bilder von ihm sehen, die sich um die Galaxie zu gruppieren scheinen.
Lausanne - In den späten 1920er-Jahren untersuchte der US-Astronom Edwin Hubble Galaxien, die sich von unserer Milchstraße wegbewegen. Dabei fiel ihm auf, dass sich diejenigen schneller entfernten, die am weitesten weg von der Erde lagen - weil sich das Universum ausdehnt. Mit seinen Berechnungen zur Ausdehnungsrate des Weltalls legte er die Grundlage für die Konstante, die später nach ihm benannt wurde.

Ein internationales Forschungskonsortium hat diese Hubble-Konstante nun mit einer neuen Methode gemessen. Ihre Ergebnisse befeuern einen Widerspruch zwischen verschiedenen Messungen der vergangenen Jahre und werfen damit grundlegende Fragen auf.

Kommentar:


Bulb

Mischwesen aus Mensch und Schwein erschaffen

Biologen aus den USA, Spanien und Japan haben eine Mischung aus Mensch und Schwein kreiert. Die entsprechende Forschung wurde im Magazin Cell veröffentlicht. Derzeit handelt es sich um Embryonen, auch Chimären genannt, die sowohl Menschen- als auch Schweinezellen enthalten.
Mensch und Schwein
© Salk InstituteWissenschaftler schaffen Mischwesen aus Mensch und Schwein
Die Wissenschaftler haben in rund 1.400 befruchtete Schweineeizellen menschliche sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen übertragen. Ähnliche Experimente mit Rattenstammzellen waren zwar erfolglos. Die Technologie soll es ermöglichen, frühe Entwicklungsstadien des Menschen zu untersuchen und Ersatzorgane für Schwerkranke zu züchten. Nur in Deutschland sind etwa 10.000 auf der Warteliste, die Spendeorgane brauchen.

Better Earth

Überraschung: Aktive tektonische Verwerfung im Mittelmeer entdeckt

Versteckte Gefahr: Eine Verwerfung östlich von Sizilien ist doch noch tektonisch aktiv - und birgt eine potenzielle Erdbeben-gefahr. Eine neue Kartierung des Meeresgrunds enthüllt, dass an dieser vermeintlich inaktiven Plattengrenze noch immer eine Subduktion stattfindet. Auch wenn die Plattenteile sich dort nur langsam bewegen, kann sich dort im Laufe der Zeit Spannung aufstauen und Erdbeben auslösen, wie die Forscher berichten.
Mittelmeer
© NASASüdlich von Sizilien und Kalabrien haben Forscher eine aktive Plattengrenze im Meeresgrund aufgespürt.
Das Mittelmeer liegt in mitten einer chaotisch zerbrochenen Kollisionszone der Erdkruste. Die Nordwanderung Afrikas hat hier im Laufe der Jahrmillionen den Untergrund in ein wahres Puzzle aus Plattenteilen und Verwerfungen zerlegt - entsprechend unübersichtlich ist die geologische Lage. Neben uralten Plattenrelikten liegen Zonen aktiver Krustenbewegungen und akuter Erdbebengefahr. „Das macht die genaue Gefahrenanalyse für bestimmte Räume sehr schwierig", erläutert Heidrun Kopp vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Um mehr Klarheit in die Lage zu bringen, haben sie und ihre Kollegen in den vergangenen Jahren den Meeresboden südlich von Sizilien und Kalabrien intensiv untersucht und kartiert. „Historische Naturkatastrophen zeugen von Aktivitäten in diesem Gebiet, aber bisher waren die Ursachen nicht genau bekannt", sagt Kopp. Zwar hatte man in diesem Gebiet schon zuvor Indizien für eine mögliche Verwerfung entdeckt, es war jedoch umstritten, ob diese noch aktiv ist.

Galaxy

Erneut: Asteroid verfehlte nur relativ knapp die Erde und wurde erst wenige Tage zuvor entdeckt

Heute Früh ist ein geschätzte vier bis 14 Meter großer Asteroid, den Forscher erst am Freitag entdeckt haben, relativ knapp an der Erde vorbeigeflogen. Um 5.55 Uhr MEZ passierte der kosmische Brocken mit dem Katalognamen 2017 BX in der - aus astronomischer Sicht - geringen Entfernung von rund 261.000 Kilometern (das entspricht in etwa zwei Dritteln der Distanz zwischen Erde und Mond, Anm.) unseren Planeten.
asteroid
© NASA/JPL
Der Asteroid 2017 BX war von Astronomen erst am Freitag mithilfe des Pan-STARRS-Teleskops PS1 (Bild unten), das in über 3000 Metern Seehöhe auf dem Vulkan Haleakala auf Hawaii steht, entdeckt worden.

Laut Angaben des Minor Planet Centers (MPC) in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts raste der kosmische Gesteinsbrocken mit einer Geschwindigkeit von rund 18.700 Stundenkilometern an der Erde vorbei.

Kommentar: Erst neulich wurden u.a. die folgenden Asteroiden entdeckt: