Kommentar: In diesem Artikel scheinen gut fundierte Theoriehintergründe, zum Beispiel von Firestone, als Angriffsfläche zu dienen, um wirkliche Gefahren aus dem All annullieren und als unwichtig abtun zu können.
Das Verschwinden der nordamerikanischen Megafauna und einer alten Jägerkultur hatte keine kosmische Ursache
Wien - Die Hypothese klang spektakulär: Der Einschlag oder zumindest die erdnahe Explosion eines Kometen soll, so die Annahme einer US-Forschergruppe vor vier Jahren, für einen drastischen Temperaturrückgang vor 12.900 Jahren verantwortlich gewesen sein. Da diese Kaltzeit mit enormen Veränderungen in der Fauna und auch der menschlichen Besiedelung Nordamerikas zusammenfiel, wäre ein solches Ereignis fast eine Mini-Neuauflage des Massenaussterbens am Ende der Kreidezeit gewesen. Doch hat sich die Hypothese nun als falsch herausgestellt.
Was belegt ist: Vor etwa 12.900 Jahren - die letzte Eiszeit war gerade vorbei - kam es auf der Nordhalbkugel inmitten der allmählichen Erwärmung innerhalb kurzer Zeit nochmals zu einem drastischen Temperaturrückgang, die Gletscher stießen erneut in Richtung Süden vor. Man nennt diese Zeit "Jüngere Dryas", eine von drei Kälteperioden, die nach der Silberwurz (Dryas octopetala) benannt wurden: Einer Pflanze, die in der sich ausbreitenden Tundra gedieh.







Kommentar: Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle paar tausend Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt.