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Mo, 25 Okt 2021
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Blackbox

Oslo: Simulation der Gräuel Israels?

OSLO - Einen Tag vor dem Massaker auf der Insel Utøya bei Oslo wurde in dem sozialistischen Jugendlager im Beisein von Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre eine Anerkennung des "Staates Palästina" und ein Boykott Israels thematisiert.

Wie die israelische Zeitung Jedijot Achronot und norwegische Zeitungen berichten, hielten Teilnehmer des Jugendcamps ein Spruchband mit der Aufschrift "Boikott Israel" hoch, als der Außenminister auf der Insel ankam. Støre beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion mit einer norwegischen Journalistin und der Leiterin eines christlichen Hilfsfond. Beide seien bekannt für ihre anti-israelische Positionen, berichtet die israelische Zeitung. Støre stimmte zu, dass den Palästinensern ein Staat zustehe, wollte sich aber nicht zu einem Boykott Israels äußern.

Bomb

Oranienburg: Bombenverdacht unterm Keller

Oranienburg - Unter dem Wohnblock 2 bis 10 in der Oranienburger Albert-Buchmann-Straße hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) einen weiteren Verdachtsfall (Anomalie) bestätigt.

Vier Meter unter dem Keller der Hausnummer 4 wurde ein metallischer Gegenstand geortet, bei dem geklärt werden muss, ob es sich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Hinzu kommt, dass vor dem Wohnblock mit den Hausnummern 2 bis 10 eine weitere Anomalie unter einer Birke gefunden wurde. „Auch hier gibt es eine Abweichung vom Normwert, aber nicht so stark wie unter dem Block“, erklärt Oranienburgs Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm.


Bomb

Bombe auf Edelhoff-Gelände in Castrop-Rauxel erfolgreich entschärft

Castrop-Rauxel. Im Gewerbe- und Industriegebiet Deininghauser Weg, auf dem ehemaligen Edelhoff-Gelände, wurde Mittwochvormittag eine englische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Es war schon die vierte im Jahr 2011.
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© Hans Blossey
Edelhoffgelände am Deininghauser Weg in Castrop-Rauxel.

Eine englische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwoch, 27. Juli, im Gewerbe- und Industriegebiet Deininghauser Weg unschädlich gemacht worden. Der Kampfmittelräumdienst konnte den Bombenblindgänger mit Aufschlagzünder innerhalb von nur 15 Minuten entschärfen. Aus Sicherheitsgründen sperrte die Polizei von 10.50 bis 11.30 Uhr die Klöcknerstraße auf dem Teilstück zwischen der Recklinghauser Straße und der Ohmstraße.

Bomb

Castrop-Rauxel: Bombenentschärfung

Castrop-Rauxel. Bei Ausschachtungsarbeiten mit einem Bagger in einem Garten eines Einfamilienhauses an der Westerkampstraße wurde am Samstag gegen 12.30 Uhr eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in einer Tiefe von rund 1,5 Meter gefunden.

Die Bombe war nach Auskunft der Fachleute zündfähig und relativ unversehrt, eine zeitnahe Entschärfung war deshalb unumgänglich.

Es mussten etwa 200 Haushalte im Gefahrenbereich von 250 m evakuiert werden. Die Personen wurden von der Feuerwehr und dem THW versorgt und in der Lambertuskirche Henrichenburg untergebracht. Zahlreiche gehbehinderte bzw. bettlägerige Personen wurden durch die Feuerwehr in Rettungs- und Krankenwagen untergebracht und versorgt.

Heart - Black

Nürnberg: Ehefrau angezündet, Kinder erlitten Rauchvergiftung

Seine Frau mit Benzin übergossen und angezündet hat ein Mann in Nürnberg. Die 30-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Auch die vier und sechs Jahre alten Kinder des Paares wurden verletzt.

In der Familie gab es seit geraumer Zeit Spannungen, weil sich die 30-Jährige von ihrem 18 Jahre älteren Mann trennen wollte. Am Mittwoch kurz vor Mitternacht hat der 48-Jährige dann seine Frau angegriffen. Diese konnte zunächst ins Treppenhaus fliehen, wurde aber eingeholt, erneut mit Benzin übergossen und angezündet. Dabei fing auch die Kleidung des Mannes Feuer. Die Frau rannte auf die Straße, wo ein Autofahrer anhielt und die Flammen löschte.

Das Ehepaar wurde lebensgefährlich verletzt. Die beiden Kinder und zwei Nachbarn erlitten Rauchgasvergiftungen.

Ambulance

Zehn Millionen Drogenkonsumenten leiden an Hepatitis C

Paris - Weltweit leiden rund zehn Millionen Drogenkonsumenten an Hepatitis C. Das geht aus einer am Welt-Hepatitis-Tag veröffentlichten Studie in der medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet" hervor. Gut zwei Drittel aller Fixer, die sich vor allem durch das Benutzen verunreinigter Nadeln anstecken, leiden demnach weltweit unter der durch Blut übertragenen Krankheit.

Bei rund 80 Prozent von ihnen verläuft die Krankheit chronisch und bei bis zu elf Prozent kann sie zu einer Leberzirrhose und schließlich zu Leberversagen und zum Leberkrebs führen, wie die Wissenschaftler errechnet haben.

Die Forscher aus Melbourne und Sydney in Australien werteten für die erste weltweite Studie zur Hepatitis-C-Infektionen bei Drogenkonsumenten Daten aus 77 Ländern aus. Die höchste Ansteckungsrate gab es demnach mit 97 Prozent in Mexiko. Über 80 Prozent der Fixer hatten unter anderem in Italien, Portugal, den Niederlanden und Thailand Hepatitis-C-Antikörper im Blut. In Deutschland waren es 75 Prozent. Die geringsten Ansteckungsraten gab es mit einem Infiziertenanteil von etwas über 50 Prozent in Großbritannien, Neuseeland und Australien.

Attention

Besuch des Außenministers auf Utoya, ein Tag vor der Tragödie

utoya,minister,israel
© SCANPIX
Teenager halten ein Banner "boykottiert Israel" vor dem norwegischen Außenminister auf der Insel Utoya hoch, ein Tag vor der Tragödie.
Einen Tag vor dem Massaker auf der Insel Utoya bei Oslo wurde in dem sozialistischen Jugendlager im Beisein von Norwegens Außenminister Jonas Gahr Store eine Anerkennung des "Staates Palästina" und ein Boykott Israels thematisiert. Wie die israelische Zeitung Jedijot Achronot und norwegische Zeitungen berichten, hielten Teilnehmer des Jugendcamps ein Spruchband mit der Aufschrift "Boikott Israel" hoch, als der Außenminister auf der Insel ankam. Store beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion mit einer norwegischen Journalistin und der Leiterin eines christlichen Hilfsfond. Beide seien bekannt für ihre anti-israelische Positionen, berichtet die israelische Zeitung. Store stimmte zu, dass den Palästinensern ein Staat zustehe, wollte sich aber nicht zu einem Boykott Israels äußern.

Mehrere jugendliche Überlebende des Massakers berichteten, dass sie die Schießerei des als Polizist verkleideten Mörders zunächst für eine Simulierung israelischer Verbrechen an Palästinensern in den besetzten Gebieten hielten. Sie glaubten, dass ihnen so die "Gräuel der israelischen Besatzung" vor Augen geführt werden sollten.

Bomb

Neuendorf muss erneut wegen Bombe evakuiert werden

Bereits zum zweiten Mal in sehr kurzer Zeit müssen die Einwohner von Neuendorf im Sande bei Fürstenwalde ihren Ort verlassen. Denn wieder wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger soll danach gesprengt werden.
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© David Heerde
Matthias Rabe und Detlef Jaab benötigten etwa eine halbe Stunde, dann war der Blindgänger entschärft.

Die Einwohner in Neuendorf im Sande (Oder-Spree) haben am Mittwochmorgen wegen eines Bombenfundes erneut ihren Ort verlassen müssen. Erst am 14. Juli war das Dorf wegen einer sowjetischen Fliegerbombe auf dem nahe gelegenen Flugplatz Fürstenwalde evakuiert worden.

Eye 2

Psychopath: Teenager erschlägt Eltern und veranstaltet eine Party

Ein 17-Jähriger hat im US-Bundesstaat Florida nach Erkenntnissen der Polizei seine Eltern mit einem Hammer erschlagen und anschließend mit Dutzenden Menschen im Haus gefeiert. Die Polizei kam zu der Party - und bemerkte zunächst nichts.

Port St. Lucie - Die Polizei entdeckte die Leichen des Ehepaars am Sonntag: Im US-Bundesstaat Florida soll ein 17-Jähriger seine Eltern mit einem Hammer erschlagen und danach mit mehreren Freunden eine Party im Haus der Familie gefeiert haben.

Die Ermittler gehen davon aus, das der Teenager seine Freunde am Samstag auf Facebook zu einer Feier am Abend in seinem Haus einlud. Zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt nach der Einladung soll er seine Eltern umgebracht haben.

Evil Rays

Berlin - Schießwütiger Mann feuert auf Nachbarin

Die Berliner Polizei hat in Charlottenburg einen aggressiven Laubenpieper festgenommen. Der Mann hatte mit einem Luftdruckgewehr auf seine Nachbarin geschossen und sich bei der anschließenden Verhaftung heftig gewehrt.

Einen schießwütigen Bewohner einer Laubenkolonie in Charlottenburg haben Polizeibeamte am Sonntagnachmittag festgenommen. Eine Frau hatte die Polizei gerufen, da sie nach eigener Aussage von ihrem 51 Jahre alten Nachbarn mit einem Luftdruckgewehr beschossen worden sein soll. Glücklicherweise wurde sie dabei nicht verletzt. Als die Beamten von zwei Funkstreifen gegen 16 Uhr in der Laubenkolonie Königsdamm eintrafen, konnten sie den mutmaßlichen Täter schnell ausfindig machen. Bei der Durchsuchung seines Grundstücks fanden die Beamten ein Luftdruckgewehr der Marke „Roland Jung“ und rund 500 Schuss Munition.