Ab Oktober werden mehr als sieben Milliarden Menschen leben. Nahrungsmittel, Wasser und Energie sind schon knapp - und ungleich verteilt. Wohin steuert die Erde?

© PA/DPAGläubige Hindus bei einer Kundgebung. Indien gehört zu den bevölkerungsreichsten Staaten der Erde
Alle Palmen waren abgeholzt und alle Böden ausgelaugt. Da genügten die Ernten nicht mehr, um alle Bewohner der Insel zu ernähren. Zuerst kam der Hunger, dann ein Bürgerkrieg, dann zogen die Menschen von ihren Häusern an der Küste in Höhlen. Deren Eingänge vermauerten sie, um sich besser zu schützen. Nach dem Zusammenbruch der Gemeinschaften und der Inselreligion streiften marodierende Banden über das Eiland - und die Menschen begannen, ihre Toten zu essen, weil sie keine andere Nahrung fanden.
So beschreibt der Evolutionsbiologe und Ethnologe Jared Diamond den Zusammenbruch der Gesellschaft auf den Osterinseln. In seinem Buch
Kollaps erzählt er von Gesellschaften, die Gefahr liefen oder laufen, die Ressourcen ihres Lebensraumes zu überdehnen und sich damit selbst auszurotten. Das Buch war weltweit ein Bestseller. Diamonds Warnung, dass wir selbst dabei sind, die Ressourcen der Erde zu überdehnen, schien auf fruchtbaren Boden zu fallen. Pessimisten warnen seit Jahrhunderten davor, dass die wachsende Weltbevölkerung die Kapazitätsgrenzen der Erde zu sprengen droht. Zwar hat sich bisher keine der Warnungen bewahrheitet, trotzdem kehren die alten Ängste zurück.
Kommentar: Die Zerstörung der Erde und Artenvielfalt ist ein Resultat des Ackerbaus. Böden werden ausgelaugt und sind irgendwann nicht mehr in der Lage Pflanzen wachsen zu lassen. Das Resultat: Wüsten. Die Wüsten werden zusätzlich bedingt durch den Wasserentzug und die Verwendung des Wassers für die Agrarnutzung. Man kann sicherlich die Frage stellen was zuerst da war: Überbevölkerung oder Ackerbau? Wobei eventuell der Ackerbau die Übervölkerung brachte und damit auch viele
Krankheiten und
Krieg. [Lierre Keith, 2009:
The Vegetarian Myth ]
Die Themata
Psychopathie und riesige Konzerne, wo es um Geld, Macht und Kontrolle geht, stehen dann noch auf einer anderen Karte. Denn mit Nahrungsmitteln, kann man Menschen regieren und beeinflussen.
Kommentar: Die Zerstörung der Erde und Artenvielfalt ist ein Resultat des Ackerbaus. Böden werden ausgelaugt und sind irgendwann nicht mehr in der Lage Pflanzen wachsen zu lassen. Das Resultat: Wüsten. Die Wüsten werden zusätzlich bedingt durch den Wasserentzug und die Verwendung des Wassers für die Agrarnutzung. Man kann sicherlich die Frage stellen was zuerst da war: Überbevölkerung oder Ackerbau? Wobei eventuell der Ackerbau die Übervölkerung brachte und damit auch viele Krankheiten und Krieg. [Lierre Keith, 2009: The Vegetarian Myth ]
Die Themata Psychopathie und riesige Konzerne, wo es um Geld, Macht und Kontrolle geht, stehen dann noch auf einer anderen Karte. Denn mit Nahrungsmitteln, kann man Menschen regieren und beeinflussen.