Das Kind der GesellschaftS


Fire

Nase voll? Auto kracht mit Benzinkanistern in SPD-Zentrale in Berlin

"Gestern Abend krachte ein Auto in unsere Parteizentrale. Darin wurden Substanzen gefunden, mit denen man einen Brand verursachen kann", so der Parteivorsitzende Martin Schulz auf Twitter als ein Auto in das SPD Hauptquartier in Berlin raste.
auto spd zentrale
© dpa
In dem Auto befanden sich nach Polizeiinformationen mehrere Benzinkanister und Grillanzünder. Kurz vorher soll der Tatverdächtige 58-jährige eine Tasche vor dem Willy-Brand-Haus mit brennbaren Mitteln platziert haben, worauf die Polizei gerufen wurde. Der Fahrer überlebte die Tat leicht verletzt und wurde festgenommen. Es gab leichte Schäden am Gebäude und am Fahrzeug. Die Polizei möchte morgen nähere Informationen bekanntgeben.

Erst vor wenigen Tagen fuhr auf der anderen Seite der Welt - in Melbourne, Australien - ein Auto in eine Menschenmenge und verletzte mindestens 13 Menschen.


Vader

SOTT Fokus: Post-Nihilismus: Wohin uns unsere gegenwärtige Lage führt

title pierre nihilismus
Einige von Ihnen werden sich vielleicht noch an meinen letzten Artikel erinnern "Post-Imperialismus: Ein Modell für eine neue Gesellschaftsordnung", in dem ich eine utopische Gesellschaft beschrieben habe. In diesem Artikel wurden Ideen für gemeinschaftliches Leben, Werte und der Suche nach der objektiven Realität diskutiert. Dieser heutige Artikel beinhaltet nahezu das Gegenteil. In diesem Artikel wird der gegenwärtige Zustand unserer Gesellschaft beschrieben und wo dieser Zustand vermutlich enden wird. Genauer gesagt fokussieren wir uns auf die Entstehung und Prädominanz von "organisierten" Minderheiten. Seien es nun Homosexuelle, Atheisten, Migranten, Heiden, Liebhaber der Modernen Kunst, Vegetarier, Verfechter der LGBT-Gemeinde oder jegliche andere vorstellbare Minderheiten.

Die Liste ist jetzt schon so lang und wird dennoch immer länger, ganz so als hätten wir ein Zeitalter des Wettlaufes nach einer Opferrolle erreicht. Die meisten dieser Minderheiten betrachten sich als "Krieger für soziale Gerechtigkeit" oder in Kurzform: KfsG. Ich werde versuchen, eine Erklärung zu finden, wie es den KfsG gelungen ist, ihre Ansicht über die Welt der Mehrheit aufzudrängen und woher dieser wütende Bekehrungseifer, den die KfsG zum Ausdruck bringen, stammt.

Bisher wurden viele Begriffe geprägt, um die dystopische Welt, in der wir uns wiederfinden zu beschreiben: materialistisch, atheististisch, individualistisch, rationalistisch, Konsumgesellschaft. Obwohl sie alle vollgültige Beschreibungen sind, behandeln sie jeweils nur eine der Facetten unsere globalen Gesellschaft.

Neuerdings haben einige Denker den Versuch gewagt, eine umfangreichere Beurteilung unserer Gesellschaft mit Begriffen wie nihilistisch, relativistisch und postmodern zu präsentieren. Alle diese drei Begriffe haben etwas gemeinsam: sie behaupten, dass es keine objektive Realität geben kann, keine objektiven Bedeutungen und keine objektiven moralischen Werte.

Wenn man jedoch den vehementen Bekehrungseifer von "agierenden" Minderheiten beobachtet, scheint es, als würden sie besonders stark davon überzeugt sein und daran glauben, dass sie im Besitz der Wahrheit sind und sehr bereitwillig sind dafür zu kämpfen. Wie ist das in einer nihilistischen/relativistischen/postmodernen Gesellschaft möglich, in der es keine Wahrheit, keine Zukunft und kein Ziel gibt?

Ich werde versuchen, die grundlegenden Ursachen und Ursprünge für die Inbrunst und den Bekehrungseifer, die von solchen "dominierenden" Minderheiten offenbart werden, zusammen mit den gegenwärtigen Dynamikenzu ergründen und werde dann aufzeigen, dass es weit über den "Nihilismus" hinaus geht. Deshalb verwende ich den Begriff "nach dem Nihilismus", um die Gesellschaft zu erklären, die nach dieser Übergangsphase des Nihilismus ensteht.

Question

SOTT Fokus: Zeichen der Zeit? Wieder rast ein Autofahrer in Menschenmenge - Diesmal in Australien

Nachdem wir nun schon seit einigen Jahren feststellen müssen, dass immer mehr Autofahrer entweder bewusst, unterbewusst oder aus Unachtsamkeit oder wegen körperlichem oder geistigen Versagen Menschenmengen anfahren, stellt sich nun die Frage, ob es hier einen größeren Kontext gibt. Ist dieser Trend nur ein Zufall oder ein Symptom unserer immer mehr hysterisierten Gesellschaft? Könnten hier vielleicht auch kosmische Faktoren eine Rolle spielen?
Car Melbourne
Heute erreicht uns eine dieser inzwischen leider sehr häufig gewordenen Meldungen, diesmal aus Australien:
Mitten im abendlichen Berufsverkehr ist ein Autofahrer in der australischen Großstadt Melbourne in eine Menschenmenge gerast. Mindestens 13 Menschen mussten nach dem Vorfall am Donnerstagabend nahe dem Bahnhof Flinders Street in Krankenhäuser gebracht werden, wie Rettungsdienste berichteten.

Der Fahrer und ein weiterer Mann seien festgenommen worden, teilte die Polizei des Bundesstaates Victoria mit. Augenzeugen berichteten dem Sender Channel Ten, der Fahrer sei absichtlich und mit hohem Tempo von etwa 100 Kilometer pro Stunde in die Passanten gerast.
Wer hätte noch vor 10 Jahren gedacht, dass Geschehnisse wie diese nun fast wöchentlich irgendwo auf der Welt geschehen? In unserer schnelllebigen Zeit kann man sich nur noch schwer erinnern, wie Dinge noch nicht vor allzu langer Zeit waren und wie drastisch sie sich in Bezug auf die Gegenwart eigentlich verändert haben. Wenn man sich nicht regelmäßig bewusst mit der Vergangenheit auseinandersetzt und über sie reflektiert kann es dann schon mal leicht passieren, immer mehr Gegebenheiten und Umstände der Gegenwart ungeachtet als normal oder unwichtig zu betrachten.

Wir bei Sott.net beobachten und erforschen nun schon seit über 15 Jahren, mit unserem internationalen Team, Ereignisse wie diese. Ereignisse, die nicht-Linearen Trends folgen zu scheinen. Dabei scheint sowohl das Bewusstsein des Individuums als auch das kollektive Massenbewusstsein eine nicht zu unterschätzende Rolle zu spielen. Lügen, die auf individueller persönlicher Ebene von Menschen, genauso wie auf kollektiver Ebene geglaubt und gehegt werden, scheinen dabei einen direkten Einfluss auf solche Geschehnisse zu haben. Jedoch gibt es noch einen größeren Kontext. Auch kosmische Einflüsse wie z.B, die Aktivität unserer Sonne (oder um es genauer auszudrücken; die eisige Nicht-Aktivität), Kometenschwärme und ein möglicherweise existierender Begleitstern unserer Sonne sind alles Faktoren, die mit der gesellschaftlichen Aktivität auf der Erde in Verbindung zu stehen scheinen.

Gehört dieser Trend auch zu diesen Symptomen einer kosmischen Veränderung? Mögliche Antworten auf einige dieser Fragen finden Sie in unserem neuen Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung.

Kommentar:

Auto raste in Menschenmenge in Melbourne


Alarm Clock

Zugunglück in den USA - Zug war ungefähr 80 km/h zu schnell

Der im US-Bundesstaat Washington entgleiste Zug ist nach Behördenangaben viel schneller gefahren als erlaubt. Statt umgerechnet mit 48 Kilometer pro Stunde sei der Zug mit 128 Stundenkilometer unterwegs gewesen.
zugunglück dupont
© Bettina Hansen
DuPont - Dies teilte die US-Verkehrsbehörde am Dienstag mit. Bei dem Unglück waren mehrere Waggons von einer Brücke auf eine vielbefahrene Straße gestürzt; mindestens drei Menschen starben und etwa hundert weitere wurden verletzt.

Es sei "zu früh zu sagen", warum der Zug mit rund 80 Passagieren an Bord so schnell fuhr, sagte Behördenvertreterin Bella Dinh-Zarr vor Journalisten. Die Geschwindigkeitsangabe sei eine Schätzung auf der Grundlage von Messungen eines Datenrekordes in der Lokomotive des Unglückszuges.

Camera

Auto raste in Menschenmenge in Melbourne

Sydney - In der australischen Großstadt Melbourne ist ein Autofahrer mitten im Berufs- und Weihnachtstrubel in eine Menschenmenge gerast und hat 19 Passanten teils schwer verletzt.
melbourne auto
© Reuters
Bei dem 32-Jährigen handele es sich um einen australischen Staatsbürger afghanischer Herkunft, bei dem es keine Anhaltspunkte für eine Verbindung zum Terrorismus gebe, sagte der geschäftsführende Polizeichef des Bundesstaates Victoria, Shane Patton, am späten Donnerstagabend (Ortszeit) zu Reportern. Er sei aber durch Drogenkonsum und psychische Probleme aufgefallen. Sein Motiv war zunächst unklar.

Der Mann war am Donnerstagnachmittag gegen 16.30 Uhr in einem weißen Geländewagen mit Absicht in Fußgänger in der Innenstadt nahe dem Bahnhof Flinders Street gefahren, wie die Polizei kurz nach dem Vorfall mitgeteilt hatte. Augenzeugen hatten bereits zuvor dem Rundfunksender Network Ten berichtet, der Fahrer sei absichtlich und mit hohem Tempo von etwa 100 Kilometern pro Stunde in die Passanten gerast. Die Gegend war zu dem Zeitpunkt voller Pendler und Passanten, die letzte Weihnachtseinkäufe erledigten.

Der Fahrer wurde noch vor Ort von einem Polizisten außer Dienst festgenommen, wie der Regierungschef des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, am Abend vor der Presse sagte. Von einem zweiten Festgenommenen hieß es Stunden nach dem Vorfall, dieser habe wohl nichts mit der Tat zu tun.

Kommentar:

Zeichen der Zeit? Wieder rast ein Autofahrer in Menschenmenge - Diesmal in Australien
Mann rast in Menschenmenge in Melbourne: 4 Tote, 15 Verletzte


Fire

Brand in Fitnessgebäude in Südkorea - Mindestens 28 Tote

Bei einem Brand in der südkoreanischen Stadt Jecheon sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer war in einem achtstöckigen Gebäude mit Fitnesszentrum, Schwimmbad und Sauna ausgebrochen.
brand hochhaus südkorea
© AP
Mindestens 28 Menschen sind offiziellen Angaben zufolge bei einer Brandkatastrophe in einem achtstöckigen Fitnesskomplex in Südkorea gestorben. Die meisten Opfer seien in einer öffentlichen Badeeinrichtung mit Sauna im zweiten und dritten Stockwerk gefunden worden, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS. Warum sie nicht entkommen konnten, ist unklar.

Weitere 26 Menschen wurden den Behörden zufolge bei der Katastrophe in der südöstlich von Seoul gelegenen Stadt Jecheon verletzt. Das Feuer sei vermutlich von einem Fahrzeug ausgegangen, das auf einem Parkplatz im Erdgeschoss des Hauses stand, hieß es. Von dort hätten sich die Flammen rasch durch das Gebäude nach oben gefressen. In dem Haus befanden sich neben der Sauna auch Fitnessräume und Restaurants.

Airplane

Verkehrsreichster Flughafen der Welt stand wegen einem Brand 6 Stunden lang still

Ein Feuer ist in einer technischen Anlage um 12:30 im Flughafen von Atlanta ausgebrochen und brachte damit den verkehrsreichsten Flughafen der Welt durch einen Stromausfall zum Stillstand.
flughafen atlanta
© Erik S. Lesser/EPA
Der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport ist mit über 100 Millionen Fluggästen der verkehrsreichste Flughafen der Welt und durch den Unfall mussten hunderte Flüge umgeleitet oder gestrichen werden. Der Stromausfall sorgte dafür, dass elektrische Türen nicht mehr aufgingen und Gepäckbänder stillstanden. Das Feuer brach in einer unterirdischen elektrischen Anlage aus und erst nach 6 Stunden konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Health

Verrückte und traurige Gesellschaft: Flugzeugabsturz im Schwarzwald und Geschlechtsteil vom Leib abgeschnitten

Bei Waldburg ist ein Kleinflugzeug abgestürzt, wo alle drei Insassen ums Leben kamen. Unter den Toten befindet sich auch Josef Wund, der bekannt ist für seine Freizeitbäder und sein soziales Engagement.

flugzeugabsturz
Eine weniger appetitliche Tat ereignete sich im März letzten Jahres, wo ein volltrunkener Mann einem anderen Mann das Geschlechtsteil abschnitt. Die beiden Männer tranken davor literweise Alkohol und anschließend kam es zu einem Streit zwischen den beiden.
Dabei kam es zum Streit zwischen den beiden: Zunächst griff das 53-jährige Opfer dem Angeklagten zwischen die Beine, daraufhin schlug dieser ihm mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer ging zu Boden und erstickte an seinem Erbrochenen.
Der Täter wurde vergangenen Mittwoch zu vier Jahren Haft in Limburg verurteilt.

Auch wurde erneut ein Obdachloser zum Opfer von Gewalt. In Bochum wurde im November das Opfer niedergeschlagen und anschließend unter Baumaterial versteckt. Die Polizei fahndet momentan nach dem Täter.

People 2

SOTT Fokus: Das Jahr des Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming
Dem aufmerksamen Leser deutscher Medien mag es entgangen sein, es wurde ja kaum darüber berichtet, aber Ende 2016 wurde in Kanada ein Gesetz verabschiedet, das es unter Strafe stellt, Menschen mit dem von ihnen als falsch empfundenen Pronomen - sprich nicht gendergerecht - anzureden.
Das Gesetz zielt darauf ab, Individuen vor Diskriminierung im Bereich der Bundesgerichtsbarkeit zu schützen und sie davor zu bewahren, wegen ihrer Gender-Identität oder dessen Ausdrucks Opfer von Hasspropaganda zu werden. Das Gesetzt fügt "Gender-Identität oder -Ausdruck" zu der Liste der verbotenen Diskriminierungsgründe in den kanadischen Menschenrechtsgesetzen und auch zu der Sammlung von Charakteristika für die identifizierbaren Gruppen, die im Strafgesetzbuch vor Hasspropaganda geschützt werden. Es legt zudem fest, dass es vor Gericht als erschwerender Umstand bei der Urteilsfindung gilt, wenn der Erweis erbracht wird, dass ein Delikt durch Voreingenommenheit, Vorurteil oder aus Hass gegen die Gender-Identität einer Person motiviert wurde.
Nach der ersten kurzen Freudeswelle, dass wir also anscheinend in der offenen Gesellschaft angekommen sind, sollten sich Zweifel regen (wir berichteten). Vorbei sind die Zeiten, in denen Männlein im Anzug und Weiblein in Rock und Kleid als ebensolche einfach auszumachen waren. Vorbei sind aber nun auch die Zeiten, in denen sich über modische Missverständnisse und eine falsche Interpretation von Äußerlichkeiten eigentlich reden und im Zweifel streiten lassen kann.

Nein, in Kanada ist der unbedarfte Sprecher nun bei sprachlichen Patzern dem Wohlwollen seines Gegenübers ausgesetzt. Im schlimmsten Fall ist das falsch benutzte Pronomen Ausdruck von, Zitat: "Hate Speech" ["Hasssprache" ], Vorurteilen oder Voreingenommenheit. Ja, Voreingenommenheit. Ist die zu schnelle Zuordnung eines Gender-Pronomens aufgrund von Äußerlichkeiten doch nichts anderes als das Ergebnis einer unterdrückenden, patriarchalen Gesellschaft, die uns in die Zwangs-Heteronormativität, sprich die unhinterfragte bipolare Geschlechterordnung getrieben hat. Klingt furchtbar? Diese sprachlichen Kampfrufe sind nichts Neues: Gender Studies, die Geschlechterforschung, bereichert sich deutsche Universitäten seit den 1980er Jahren. Und was wir heute wie im Wirbelwind erleben, ist ein Prozess, der sich angekündigt hat.

Attention

Weltweit verrückte Gesellschaft: Gymnasiast ersticht Mitschüler in Schweden und abgehackte Hände in Russland

hackebeil, axt
© colourbox.com
In Stockholm erstach ein Gymnasiast einen Mitschüler:
Der mutmaßliche Täter sei zunächst geflüchtet, dann aber festgenommen worden. Das Opfer war zunächst mit schweren Stichverletzungen am Oberkörper ins Krankenhaus gebracht worden, überlebte den Angriff aber nicht.
Die Gründe warum es zu dem Messerangriff kam, sind momentan noch unklar.