Das Kind der GesellschaftS


Footprints

Mann stach auf drei Frauen in Babenhausen ein - Motiv noch unklar

Ein Mann hat in Babenhausen drei Frauen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei nahm einige Stunden nach der Bluttat den Messerstecher fest.
babenhausen
© Einsatzreport Südhessen/dpa
Babenhausen - Nach Angaben der Polizei hatte der Mann am Sonntag gegen 15.45 Uhr in einem Haus die drei Frauen im Alter von 46, 48 und 50 Jahren mit einem Messer attackiert. Als die Frauen vor ihm flohen, verfolgte er sie auf die Straße. Die alarmierten Rettungskräfte fanden kurze Zeit später eine verletzte Frau in der Darmstädter Straße und zwei niedergestochene Frauen in der Reitbahnstraße, der Täter war in der Zwischenzeit geflüchtet.

Mindestens eines der Opfer schwebt laut Polizei noch in Lebensgefahr. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach dem Messerstecher und nahm am Abend einen 54-jährigen Tatverdächtigen in der Ludwigstraße fest. Der Mann leistete den Beamten keinen Widerstand. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei könnten familiäre Streitigkeiten das Motiv für die Messerattacke sein. Wegen der laufenden Ermittlungen konnte die Polizei aber zunächst keine weiteren Details zu den Hintergründen der Bluttat preisgeben.

nb


Ambulance

12-Jähriger wollte Nagelbombe in Ludwigshafen zünden

Sein Sprengsatz war nicht zündfähig, sollte aber viele Menschen verletzen oder töten: Ein 12-Jähriger aus Ludwigshafen hat offenbar versucht, einen Nagelbombenanschlag zu verüben.
ludwigshafen
© dpa
Ein zwölfjähriger Junge hat offenbar zweimal versucht, einen Bombenanschlag im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen zu verüben.

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte auf Anfrage, dass die Karlsruher Behörde "Ermittlungen wegen des Fundes einer Nagelbombe in Ludwigshafen aufgenommen" habe. Zu weiteren Details wollte er derzeit keine Angaben machen. Es liefen intensive Ermittlungen.

Der Zwölfjährige befindet sich nach Angaben der Behörden in einer geschützten Einrichtung. Nach einem internen Gespräch aller beteiligten Behörden in Mainz will sich die Stadtspitze mit Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU) am Nachmittag äußern.

Nach SPIEGEL-Informationen wurde ein Sprengkörper, der nicht zündfähig gewesen sein soll, Anfang Dezember entdeckt. Wie der Südwestrundfunk meldet, hatte der mutmaßliche Bombenbauer am 5. Dezember den Sprengsatz in einem Rucksack in der Nähe des Rathauses deponiert. Er war von einem Passanten entdeckt worden, der die Polizei verständigte.

Kommentar: Seit dem 16.12. gibt es keine weiteren Daten mehr, was wirklich in Ludwigshafen stattgefunden ist.


Beaker

Massenvergiftung in Sibirien: 40 Menschen sterben durch billigen Alkoholersatz - Badekonzentrat

Im sibirischen Irkutsk haben sich mindestens 49 Menschen mit giftigem Badekonzentrat als billigen Alkoholersatz ins Jenseits getrunken. Weitere 16 Opfer schweben in Lebensgefahr und werden ärztlich behandelt.
alkohol, vodka
© Sputnik/ Grigoriy Vasilenko
Nach Angaben der Ärzte waren am Wochenende insgesamt 57 Menschen wegen derartiger Vergiftungen eingeliefert worden, die meisten bereits im Koma. Sie alle sollen Weißdorn-Badekonzentrat konsumiert haben, welches mit giftigem Metyhalkohol und Frostschutzmittel versetzt war.

Weißdorn (Crataegus) ist wegen seiner gefäßerweiternden Wirkung in vielen russischen Apotheken erhältlich, darunter auch als alkoholhaltiger Likör. Vor allem ihr niedriger Preis macht die hochprozentige Tinktur bei Alkoholsüchtigen beliebt — als billigen Wodka-Ersatz. ​


Doch die Opfer in Irkutsk hatten nicht Likör, sondern nicht zum Verzehr bestimmtes Badekonzentrat zu sich genommen, und dabei auch noch ein illegal hergestelltes, wie Anna Popowa, Chefin der Verbraucherschutzbehörde mitteilte.

MIB

Syrien: Terroristen setzen sieben Rettungsbusse in Brand

Extremisten haben sieben Evakuierungsbusse, die Zivilisten gemäß der Vereinbarung aus den Städten Fouaa und Kefraya im Norden Syriens abholen sollten, in Flammen gesteckt, wie die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf eine Quelle in der syrischen Volkswehr meldet.
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© REUTERS/ Ammar Abdullah
„Die Kämpfer haben erneut die Vereinbarungen gebrochen. Sie haben sieben Busse, die Zivilisten aus Fouaa und Kefraya evakuieren sollten, abgebrannt“, sagte die Quelle gegenüber der Agentur.

​Die Kämpfer der Terrorgruppierung Al-Nusra Front brechen am dritten Tag in Folge den Evakuierungsprozess von Zivilisten aus den umzingelten schiitischen Städten.

Zuvor hatte der syrische staatliche TV-Sender berichtet, Bedingung für den Abzug der Kämpfer aus Aleppo sei die Evakuierung von 1200 Zivilisten aus den überwiegend von Schiiten bewohnten Städten Al Fouaa und Kefraya in der Provinz Idlib, die seit mehr als drei Jahren von Kämpfern der Terrorgruppierung Al-Nusra Front umzingelt werden. Mehr als 20.000 Menschen sollen dort noch eingeschlossen sein.

Pistol

Anträge auf kleinen Waffenschein in Niedersachsen haben sich verachtfacht

Die Zahl der Anträge auf den Kleinen Waffenschein hat sich in Niedersachsen innerhalb eines Jahres deutlich erhöht. Mehr als 16.000 Niedersachsen beantragten 2016 einen Waffenschein - 2015 waren es noch rund 2.000. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Abfrage des NDR Fernsehmagazins "Hallo Niedersachsen" bei den 108 Waffenbehörden des Landes. Waffenbehörden sind für die Genehmigung der Kleinen Waffenscheine zuständig.
kleiner waffenschein
© b.neeser - Fotolia
Der Schein berechtigt zur Führung von sogenannten Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, kurz SRS. Sie sehen aus wie echte Schusswaffen, verschießen aber Reizgas oder geben einen lauten Knall ab. Besitzer des Scheins dürfen eine geladene Waffe, beispielsweise im Holster unter der Jacke, mit sich tragen. Nur bei Großveranstaltungen wie Volksfesten oder Weihnachtsmärkten ist das Tragen verboten.

Kommentar:


Airplane

Jakutien: Flugzeug bei Notlandung zerschellt - schwer verletzt aber am Leben

Bei der Notlandung eines Flugzeugs vom Typ Il-18 des russischen Verteidigungsministeriums in der Republik Sacha (Jakutien) sind 16 Insassen schwer verletzt worden, wie die Behörde am Montag mitteilt. An Bord der Maschine befanden sich 32 Insassen und sieben Besatzungsmitglieder.
Flugzeug
© Sputnik/ A. Gorochov
Insgesamt mussten 23 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert werden, drei von ihnen befinden sich in kritischem, weitere 13 in schwerem Zustand.

„Das Flugzeug musste heute um 4:45 Uhr (Moskauer Zeit, 2:45 MEZ — Anm. d. Red.) etwa 30 Kilometer vor dem Flughafen Tiksi notlanden. Die Maschine war planmäßig vom Flugplatz Kansk unterwegs“, hieß es aus dem Ministerium.

Archaeology

Fake-„Reporter“ aus Aleppo wurden entlarvt

Fake Aleppo bloggers
© OGN
Im Zuge der Befreiung Aleppos wurden die sozialen Medien mit herzzerreißenden "letzten Botschaften" von angeblichen Zivilisten Ost-Aleppos geflutet. Der Mainstream verbreitete die Videoschnipsel dankend und unhinterfragt. RT-Moderatorin Anissa Naouai deckt auf, was hinter der Kampagne und den angeblichen Zivilisten steckt.


Brick Wall

Mann, der Frau in den Rücken trat, wurde gefasst

Berlin - Er soll eine Frau an einem Berliner U-Bahnhof brutal die Treppe hinunter getreten haben. Nun ging der 27-Jährige der Polizei ins Netz.
The violent attack on a woman in Berlin’s subway
© TheHyperclips / YouTube
Der Mann, der einer Frau an einem Berliner U-Bahnhof brutal in den Rücken getreten haben soll und seither wegen gefährlicher Körperverletzung per Haftbefehl gesucht wurde, ist gefasst. Das bestätigte die Polizei am Samstagabend in einer Pressemitteilung. Zuvor hatte die Bild über die Festnahme berichtet.

Der 27-Jährige ging laut Polizei am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr ins Netz der Zielfahnder des Landeskriminalamtes Berlin. Die Fahnder schlugen zu, als der Mann mit einem Bus am Zentralen Omnibusbahnhof in Charlottenburg ankam. Er saß noch im Bus, als die Festnahme erfolgte. Der Gesuchte wurde mittlerweile dem ermittelnden Fachkommissariat der Kriminalpolizei überstellt, der bestehende Haftbefehl soll dem Tatverdächtigen am Sonntag verkündet werden.

Der Bulgare soll Ende Oktober einer ahnungslosen Frau im U-Bahnhof Hermannstraße (Berlin-Neukölln) unvermittelt in den Rücken getreten haben. Die 26-Jährige stürzte mehrere Stufen der Treppe hinunter und brach sich dabei einen Arm. Doch anstatt sich um die verletzte Frau zu kümmern, zog der Treter samt seiner Begleiter weiter. Andere Passanten eilten dem Opfer zu Hilfe. Eine Überwachungskamera hatte die Tat gefilmt, die Aufnahmen wurden für die Fahndung veröffentlicht.


Radar

Weiterer Anschlag in der Türkei auf Bus mit Soldaten

Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus mit Soldaten sind am Samstag in der Türkei mindestens 13 Menschen getötet und 48 verletzt worden, berichteten örtliche Medien. Eine Autobombe detonierte in der zentraltürkischen Stadt Kayseri, etwa 300 Kilometer südöstlich von Ankara, vor dem Gebäude der Universität Erciyes.
bombenanschlag türkei bus
© Turan Bulut/ Ihlas News Agency via REUTERS ATTENTION EDITORS Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20161217313803693-tuerkei-bombenanschlag-tote-verletzte/
Der Anschlag galt einem Bus mit Soldaten, die in ihrer Freizeit zum Markt fuhren. Der türkische Vizepremier Veysi Kaynak verglich die Art des Attentats mit dem Anschlag im Istanbuler Stadtteil Beşiktaş vor einer Woche.


Der türkische Generalstab schloss nicht aus, dass unter den Todesopfern auch Zivilisten sein konnten. Bislang habe sich niemand zum Anschlag bekannt, hieß es in Ankara.

Radar

Das Beste aus dem Web: Ex-NSA-Mitarbeiter: Russischer Hackerangriff auf Demokraten eine CIA-Lüge

Die Vorwürfe der CIA gegen Moskau, dass Russland angeblich den Stab der Demokratischen Partei gehackt hatte, um die US-Wahlen zu beeinflussen, sind nichts weiter als eine Lüge, sagte Whistleblower und Ex-NSA-Mitarbeiter William Binney im Interview mit Radio Sputnik.
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© The Wichita Eagle
Weiter heißt es auf deren deutschen Webseite: "​Zuvor hatten Binney, der 30 Jahre lang beim US-Auslandsgeheimdienst NSA gearbeitet hatte, und sechs weitere pensionierte Geheimdienstvertreter in einem gemeinsamen offenen Brief erläutert, die Vorwürfe gegen Russland seien grundlos.

„Die Beweise, die es geben müsste, fehlen. Andernfalls wäre der Fall ins Rollen gebracht worden, weil dann keine Gefahr für Quellen und Methoden bestanden hätte“, hieß es in dem Schreiben.

Radio Sputnik sagte Binney, die WikiLeaks-Enthüllungen zum Wahlstab von Hillary Clinton seien überhaupt kein Produkt eines Hackerangriffs, sondern eines Datenlecks.


Kommentar: Das ist auch das, was Julian Assange mehrmals sehr deutlich machte.
  • Assange bestätigt was alle wissen: Russland mischt sich nicht in US-Wahlkampf ein