Das Kind der GesellschaftS


Brick Wall

Angsterhaltung: Polizisten nahmen zwei Brüder in Duisburg fest - Sie planten einen Anschlag auf ein Einkaufszentrum

Spezialeinheiten haben in Duisburg zwei Männer festgenommen. Sie sollen möglicherweise einen Anschlag auf das Centro in Oberhausen geplant haben.
centro einkaufszentrum
© Wikipedia
Berlin - Die Polizei hat mit zwei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen womöglich einen Anschlag verhindert. Spezialeinheiten hätten in der Nacht zu Freitag in Duisburg zwei Männer in Gewahrsam genommen, teilte die Polizei mit. Die 28- und 31-jährigen Brüder aus dem Kosovo stünden im Verdacht, möglicherweise einen Anschlag auf das Einkaufszentrum Centro in Oberhausen vorbereitet zu haben. Unklar ist noch, wie weit die Pläne vorangeschritten und ob womöglich weitere Personen daran beteiligt waren. Am Donnerstagabend hatte die Polizei bereits nach Warnungen zusätzliche Einsatzkräfte rund um das Centro und den angrenzenden Weihnachtsmarkt zusammengezogen.

Die Festnahmen stehen nach Polizeiangaben aber nicht in Verbindung zur Fahnung nach Anis Amri. „Es gibt keinen Zusammenhang mit dem Fall Amri außer dem terroristischen Hintergrund“, sagt ein Sprecher der zuständigen Polizei in Essen. Bislang sei keine Pressekonferenz dazu geplant, es sei denn, es gebe im Tagesverlauf neue Entwicklungen.

Laut der Polizei hatte die Einsatzleitung in Essen nach einem Hinweis aus Sicherheitskreisen am Donnerstag gegen 18 Uhr zusätzliche Polizeikräfte zusammengezogen für Kontrollen im Bereich des Einkaufszentrums und des angrenzenden Weihnachtsmarktes. Nach Angaben der Rheinischen Post liefen die Beamten in Sechser- und Achtergruppen mit Maschinenpistolen auf dem Weihnachtsmarkt Streife und befragten Passanten.

Pirates

Toronto, Kanada: "Lunchtime Bandit" überfällt fünf Banken und trotz Fotos wurde er nicht identifiziert

Lunchtime, KAntinenessen
© Flickr/ Laura Taylor
In Toronto hat ein junger Mann durch fünf Banküberfälle jeweils zur Mittagszeit zweifelhafte Berühmtheit erlangt, wie der kanadische Sender CBC News berichtet. Die örtlichen Polizisten nennen ihn bereits „Lunchtime Bandit“. Identifiziert wurde er bislang noch nicht.

Das Markante an den Überfällen: Jedes Mal schreibt der junge Mann ohne Eile eine Notiz an einen diensthabenden Bankangestellten und teilt ihm mit, er sei bewaffnet und verlange Geld. Eine Bank soll er sogar gar zweimal überfallen haben.

„Wir versuchen, diesen adretten Rabauken von der Straße zu holen“, so Mike Earl von der Polizei Toronto. „Wir wollen seiner Tour ein Ende setzen.“

Flashlight

Anwalt wirft Bundesrepublik "Tötungsdelikt" vor: Berliner Anschlagspläne sollen bekannt gewesen sein

Der Rechtsanwalt Burkhard Benecken erhebt schwere Vorwürfe gegen die deutschen Sicherheitsbehörden, die über die Anschlagspläne des Tatverdächtigen Bescheid gewusst haben sollen, wie "Focus Online" berichtet.
Anschlag Berliner Weihnachtsmarkt
© Sputnik/ Zachari Schoirer
Nach Informationen der Online-Zeitung wusste das LKA in NRW seit dem Sommer 2016 über die Anschlagspläne des Tatverdächtigen Bescheid. „Ich sehe hier ein Tötungsdelikt auf Seiten des Staates“, teilte Benecken „Focus Online“ mit.
Die deutschen Sicherheitsbehörden stehen derzeit ohnehin unter heftiger Kritik, weil der Tatverdächtige polizeilich bekannt war und sich gar schon in Abschiebehaft befand. Nun ist zudem ans Licht gekommen, dass der Lkw-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin womöglich seit langem geplant gewesen war. Hinweise darauf soll es aus der salafistischen Szene schon vor Monaten gegeben haben, so Focus unter Berufung auf den Anwalt Benecken.

Kommentar: Das übliche "Terror-Drehbuch" beim Anschlag in Berlin: "Vergessene" Ausweise und andere Ungereimtheiten


Handcuffs

Junge Männer griffen 19-jährigen mit Metallstange an - Motiv unbekannt

Zwei Männer schlugen auf einen 19-Jährigen in Gelsenkirchen ein. Die Männer wurden zwar festgenommen, die Hintergründe sind aber noch unklar.
Blaulicht, polizei symbolbild
© WAZ FotoPool
Gelsenkirchen - Mehrere Zeugen riefen am Mittwochnachmittag, gegen 16.35 Uhr, den Notruf der Polizei an und meldeten eine Schlägerei auf der Weberstraße in der Gelsenkirchener Altstadt. Dort schlugen ein 22- und ein 24-jährige Mann aus Gelsenkirchen auf einen 19-jährigen Gelsenkirchener ein. Dabei benutzten sie auch eine Eisenstange, wie die Polizei mitteilt.

Der leichtverletzte 19-Jährige flüchtete Richtung Bahnhofstraße. Dort stellte die Polizei die beiden Angreifer, die ihr Opfer immer noch verfolgten. Da sich die beiden Schläger auch gegenüber den Polizeibeamten aggressiv verhielten, wurden sie in Gewahrsam genommen.

Neben der Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erwartet die beiden auch eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte. Der Hintergrund der Schlägerei ist bisher noch nicht bekannt.

Candle

Elf Tote bei Überfall auf Parlamentarier in Kabul

Kabul - Bei einem schweren, nächtlichen Überfall von drei Talibankämpfern auf das Haus eines afghanischen Parlamentariers in Kabul sind acht Zivilisten und die drei Angreifer getötet worden.
Afghan security forces keep watch in front of a mosque where an explosion happened in Kabul, Afghanistan November 21, 2016
© REUTERS/ Omar Sobhani
Unter den Todesopfern im Haus des Politikers Mir Wali aus der umkämpften Südprovinz Helmand seien zwei seiner Enkelkinder, ein Neffe sowie der Sohn eines Parlamentariers aus der an Helmand grenzenden Provinz Urusgan sagte der Leiter der Kabuler Kriminalpolizei, Fraidun Obaidi. Polizeisprecher Basir Mudschahid sprach auch von zwei toten Leibwächtern und zwei weiteren toten Gästen. Medien hatten zuvor von sieben zivilen Opfern berichtet.

Sechs Menschen, darunter die Frau des Parlamentariers, sind demnach verletzt worden. Mir Wali floh leicht verletzt. Die Schnelle Reaktionstruppe der Polizei und Spezialkräfte konnten den Angriff offenbar erst nach Stunden am frühen Morgen zurückschlagen.

Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Talibansprecher Sabiullah Mudschahid twitterte in der Nacht, der Angriff habe sich gegen eine Zusammenkunft "wichtiger militärischer Führer aus Helmand" gerichtet. Am Morgen berichtete er, bis zu 20 Menschen seien tot. Talibanmeldungen sind allerdings oft übertrieben.

Die Südprovinz Helmand ist dieses Jahr neben der Nordprovinz Kundus ein Hauptziel vieler Talibanoffensiven. Experten nehmen an, dass die Taliban dort einen Staat im Staat für sich erkämpfen wollen.

Attention

Neun Tote in einer Nacht durch Fentanyl in Kanada

An der Droge Fentanyl sind in Vancouver in Kanada neun Menschen in nur einer Nacht gestorben. Das starke Betäubungsmittel hat eine regelrechte Drogenkrise ausgelöst.
fentanyl chemical structure
© unknown
Das Betäubungsmittel Fentanyl versetzt die kanadischen Behörden in Alarmbereitschaft: In Vancouver starben in nur einer einzigen Nacht neun Menschen an dem starken Schmerz- und Narkosemittel. Dies gab Vancouvers Bürgermeister Gregor Robertson am Freitag bekannt. Fentanyl fällt bereits seit einigen Monaten durch eine ungewöhnliche Häufung von Drogentoten auf.

»Das sind hoffnungslose Zeiten für Vancouver und es ist schwer, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, wenn wir noch nicht die Talsohle erreicht haben», sagte Robertson bei einer Pressekonferenz mit Polizei- und anderen Behördenvertretern. Bis November erlagen bereits rund 160 Menschen in Vancouver einer Überdosis Fentanyl, wie Polizeichef Adam Palmer sagte. Im gesamten Jahr 2015 hatte es dagegen nur 67 Todesopfer durch das synthetische Opioid gegeben.

Fentanyl: Dosierung kostete auch Prince das Leben

Auch Sänger Prince starb an dem starken Schmerzmittel Fentanyl. Prince war am 21. April im Alter von 57 Jahren in seinem Anwesen Paisley Park gestorben. Die Obduktion seiner Leiche ergab, dass er an einer versehentlichen Überdosis Fentanyl starb. Kurz vor seinem Tod hatte Prince sich um eine Therapie bei einem Experten für Schmerzmittel-Abhängigkeit bemüht.

Kommentar:


Handcuffs

Betrug am anständigen Bürger: Die Sozialsysteme werden skrupellos ausgebeutet

Wie Sozialbetrüger den Staat skrupellos ausnehmen!
man in handcuffs
Es kommt täglich vor, in Einzelfällen wie auch im großen Stil, organisiert von Verbrecherbanden, die oft aus dem Ausland aus agieren: Sozialbetrug! Unfassbar hoch ist die Zahl der so begangenen Betrugsfälle und unfassbar gering die Zahl der tatsächlichen Strafverfolgungen oder der Konsequenzen, die für die Täter daraus gezogen werden.

Gerade im öffentlichen Dienst oder allgemein in Verwaltungsapparaten laufen die Mühlen langsam in Deutschland. Das haben mittlerweile auch die Verbrecherbanden mitbekommen, die sich genau auf dieser Tatsache ausruhen.

Fröhlich beantragen Sie Sozialleistungen, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld und kassieren ab, obwohl sie an sich gar keinen Anspruch auf die Leistungen haben. Bis der Betrug auffällt sind die Täter oft schon längst über alle Berge und die Begleichung des entstandenen Schadens fällt zu Lasten des Steuerzahlers.

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Mörder des russischen Botschafters hatte mehrmals auch Erdogan bewacht

Der türkische Polizist, der am Montag in Ankara den russischen Botschafter erschossen hat, war davor einem Zeitungsbericht zufolge mehrmals zur Bewachung des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan eingesetzt worden.
Mörder des russischen Botschafters Mevlut Mert Altintas
© AP Photo/ Burhan OzbiliciDer Mörder des russischen Botschafters: Mevlut Mert Altintas
Der 22-jährige Mevlut Mert Altintas habe zwar nicht zu Erdogans persönlicher Leibwache gehört, doch seit Juli bei mindestens acht öffentlichen Auftritten des türkischen Präsidenten Dienst gehabt, berichtet die Zeitung „Hürriyet“ am Mittwoch. Den Angaben zufolge hatte der Mann in der zweiten Sicherheitskette nach Erdogans Bodyguards gestanden.

In der Putschnacht am 15. Juli, als ein Teil des türkischen Militärs den Aufstand gegen Erdogan probte, habe sich Altintas krank gemeldet und sei nicht zur Arbeit gegangen, so die Zeitung weiter. Was er in dieser Nacht genau getan habe, sei unklar.

Arrow Up

Zu Ehren des getöteten Botschafters: Straße und Ausstellungsraum in Ankara werden umbenannt

Die Straße in der türkischen Hauptstadt Ankara wird den Namen des russischen Botschafters Andrej Karlow bekommen, der am Montagabend erschossen wurde. Das teilte am Dienstag der Außenminister der Türkei, Mevlüt Çavuşoğlu, mit. Auch der Ausstellungsraum im Zentrum für Moderne Kunst, wo Karlow getötet wurde, wird zu seinen Ehren umbenannt, so die Stadtverwaltung von Ankara.
Andrej Karlow
© SputnikStraße in Ankara bekommt den Namen des getöteten russischen Botschafters
Andrej Karlow, russischer Botschafter in der Türkei, wurde am Montag bei einem Attentat in Ankara bei der Einweihung einer russischen Fotoausstellung tödlich verletzt. Der Täter, der als 22-jähriger Mevlüt Mert Altıntaş identifiziert wurde und früher bei der Bereitschaftspolizei von Ankara gearbeitet haben soll, schoss dem Botschafter mehrmals in den Rücken und rief radikal-islamistische Parolen. Der Angreifer ist nach Angaben von türkischen Medien getötet worden. Der Botschafter verstarb kurz nach dem Attentat an seinen Schussverletzungen.

Kommentar: Mehr Informationen zum feigen Attentat auf Karlow:


Camera

Das Beste aus dem Web: Erwischt: Ägyptische Polizei erwischt Fotografen beim Knipsen von Fake-Bildern über Aleppo

Fake-News, Fake-Videos, Fake-Pictures. Misstrauen gegenüber der Syrien-Berichterstattung ist durchaus angebracht. Immer wieder schaffen es gestellte oder präparierte Bilder in die Medien und die sozialen Netzwerke. Ein besonders dreister Fall kommt jetzt aus Ägypten.
fake news aleppo
Die ägyptische Polizei hat offenbar einen Fotografen festgenommen, der Bilder mit „verletzten Kindern“ fabriziert hatte, und sie ins Netz stellen wollte. Die Fotos sollten das „Leid“ und die „Zerstörung“ in Aleppo illustrieren, teilte das ägyptische Innenminister am Montag mit.


Das Fotografenteam, das aus dem Fotografen, Assistenten und den Eltern der Kinder bestand, wurde in der ägyptischen Provinz Port Said dingfest gemacht, so eine Erklärung des Innenministeriums auf Facebook.

Kommentar: Ein weiteres Beispiel: