Das Kind der GesellschaftS


Evil Rays

Augenzeugin: Von der Frontlinie aus Aleppo einen Tweet zu senden, war unmöglich

Carla Ortiz, eine in den USA lebende bolivianische Schauspielerin, hat nach ihrem Syrien-Besuch in auf Facebook veröffentlichten Interviews mit US-Medien den Westen dazu aufgerufen, seine Herangehensweise zur Regelung des Syrien-Konfliktes zu ändern.
kinder aleppo
© Sputnik/Ali Hassan
In einem Interview mit dem TV-Sender Fox 11 sagte Ortiz, sie sei bei der Evakuierung der östlichen Bewohner von Aleppo vor Ort gewesen, um einen Dokumentarfilm zu drehen. Die Ereignisse von Aleppo seien von westlichen Medien verdreht berichtet worden. Die Schauspielerin verwies dabei auf zahlreiche gefälschte Twitter-Accounts, die sogenannte Fake-News (gezielt gefälschte Informationen) über einen angeblichen massiven Beschuss zur Zeit der Evakuierung verbreiteten.

Des Weiteren stellte Ortiz die Geschichte des siebenjährigen Mädchens Bana Alabed, die auf Englisch über ihr Leben in Aleppo twittert, in Zweifel. „Es ist unmöglich, ich war dort, dort gibt es kein Internet. Im Osten Aleppos gibt es schon seit mehr als 85 Tagen keine Elektrizität und nur wenige haben 3G (Internet - Anm. d. Red.). Es ist unmöglich, dort einen Tweet zu senden, wenn du dich auf der Frontlinie befindest“, sagte Ortiz in einem CNN-Interview.

Kommentar: Es ist anzuzweifeln, dass die Opposition jeweils gute Absichten hatte.


Attention

Flugzeug der Verteidigungsbehörde von Russland stürzt ab: Experten schließen Terror-Anschlag momentan aus

Nach bisher vorliegenden Angaben gehen Experten von einer technischen Störung an Bord oder einem Pilotenfehler als Ursache für den Absturz der Tu-154 am Sonntagmorgen über dem Schwarzen Meer aus, wie eine Quelle in den Militärstrukturen der Agentur RIA Novosti mitteilte. Ein Terroranschlag wird ausgeschlossen.
tu-154 russland
© RIA Novosti. Lev Polikashin
„Die Version eines Terroranschlages schließe ich völlig aus. Es ist eine Maschine der Verteidigungsbehörde, es handelt sich um den russischen Luftraum, hier kann es keine solche Version geben“, erklärte Viktor Oserow, Vorsitzender des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus) gegenüber der Agentur.

Seines Erachtens gebe es zwei Möglichkeiten: entweder eine technische Störung an Bord der Maschine oder aber einen Pilotierungsfehler. „Das Flugzeug sollte nach dem Start eine Wende über dem Meer vollziehen, und vielleicht hat es dabei nicht die erforderliche Flugbahn erreicht“, sagte das Mitglied des Föderationsrates.

Die am frühen Sonntagmorgen bei Sotschi ins Meer gestürzte Tu-154 ist von Roman Wolkow, einem erfahrenen Flugkapitän und Piloten erster Klasse, gesteuert worden, der insgesamt bisher über 3.000 Flugstunden absolviert hat. Die Maschine des Baujahres 1983 habe insgesamt 6689 Flugstunden hinter sich, ergänzte man in der Behörde.

Kommentar: Unter den Toten befand sich auch ein Chor.

Wir müssen abwarten, was die weiteren Ermittlungen ergeben, doch es ist schon etwas seltsam, dass es sich um ein russisches Flugzeug handelte, dass auf dem Weg nach Syrien war.


Bomb

Weltkriegsbombe in Augsburg: 54.000 Menschen wurden evakuiert - Größte Evakuierung seit Weltkrieg

In Augsburg hat die "heiße Phase" der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in der Innenstadt begonnen. Rund 54.000 Menschen mussten deshalb in einem Umkreis von 1,5 Kilometern ihre Wohnungen verlassen.
fliegerbombe augsburg
© Reuters
Nach dem Abschluss der eigentlichen Evakuierung brauchte die Polizei noch einige Stunden, um zu kontrollieren, ob auch wirklich alle die Gefahrenzone verlassen hatten. Zuletzt gab es noch einige Transporte von gehbehinderten oder bettlägerigen Menschen. Nun sichern rund 900 Polizisten die Straßen am Rand der Sperrzone, damit niemand hinein kann.

Innerhalb der Sperrzone befinden sich nur noch zwei Sprengmeister einer Spezialfirma. Die Behörden widersprachen kursierenden Gerüchten, wonach die Bombe kontrolliert gesprengt würde. Lediglich die Zünder sollen kontrolliert gesprengt werden, nachdem sie ausgebaut wurden.

Evakuierung seit den Morgenstunden

Die Bewohner der Zone mit einem Radius von 1,5 Kilometern um die Bombe hatten bis 10 Uhr Zeit, das Gebiet zu verlassen. Busse und Straßenbahnen fuhren dazu kostenlos. Es handelte sich um die größte Evakuierungsaktion in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg.

Gear

Massenschlägerei - Syrer und Libanesen prügeln sich mit Knüppeln und Stangen in Düren

Blaulicht,polizei,notruf, polizei symbolfoto
© dpa/Jens WolfSymbolfoto
Düren - Zwei Gruppen von rund 30 Männern haben am Freitagnachmittag in Düren für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt: Gegen 16 Uhr trafen die Männer aus Syrien und dem Libanon im Bereich Neue Jülicher Straße/ Alte Jülicher Straße aufeinander und gerieten in einen Streit. Es kam zu einer Schlägerei, in der die beiden Lager sich zum Teil mit Knüppeln, Stangen und anderen Werkzeugen angriffen. Die Polizei Düren rückte mit vielen Beamten an und stellte sich dem Tumult entgegen.

Vier Verletzte, drei Festnahmen

Bei der Auseinandersetzung wurden vier Männer leicht verletzt. Zwei von ihnen mussten mit dem Rettungswagen zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden, konnten anschließend aber wieder entlassen werden.

Black Magic

Ohne Worte in Limpopo: Drei Brüder wollten ihre Potenz zurück und werden bei ritueller Krokodil-Vergewaltigung gefressen

In der südafrikanischen Provinz Limpopo wurde drei Brüdern der Wunsch, ihre Potenz wiederzuerlangen zum Verhängnis.
afrikanisches ritual mit krokodil
© AFP 2016/ Kambou Sia/ AFP
Der Vater der drei umgekommenen Afrikaner erzählte der örtlichen Zeitung Mzansi Live, dass bei dem von einem Schamanen empfohlenen Ritual ein Amulett seine drei Söhne beschützen sollte. Entgegen allen Erwartungen seien die drei Afrikaner, die nacheinander im Wasser ein weibliches Krokodil "vergewaltigten", von Artgenossen des Missbrauchsopfers zerfleischt worden.

Die Verwandten würden jedoch keinerlei Vorwürfe gegen den Schamanen erheben, da dieses Ritual angeblich schon mehrmals geholfen habe.

Bell

Flugzeugentführung auf Malta wurde unblutig beendet

Die Flugzeugentführung in Malta ist unblutig beendet. Die Entführer und die letzten Crewmitglieder verließen das Flugzeug, wie der maltesische Regierungschef Joseph Muscat am Freitag auf Twitter mitteilte. Zuvor hatten bereits alle Passagiere den Airbus verlassen.
Afriqiyah Airways
© dpaDie Flugzeugentführung in Malta ist unblutig beendet.
Die Entführer haben sich ergeben. Das entführte libysche Flugzeug mit mehr als 100 Menschen an Bord war zuvor auf dem internationalen Flughafen in Malta gelandet. Wie die Times of Malta am Freitag meldete, war die Maschine der staatlichen libyschen Afriqiyah Airways mit 111 Passagieren und 7 Crewmitgliedern an Bord auf einem Inlandsflug von Sabha nach Tripolis.

Libyens international anerkannte Regierung bestätigte die Entführung, wie die amtliche Nachrichtenagentur Lana meldete. Allen Passagieren gehe es gut, hieß es unter Berufung auf Kreise im Außenministerium. Der Außenminister sei in Kontakt mit der maltesischen Regierung.

Der maltesische Regierungschef Joseph Muscat hatte zuvor auf Twitter geschrieben, er sei über eine mögliche Flugzeugentführung informiert worden. Sicherheitskräfte koordinierten einen Einsatz. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, wurde ein Treffen hochrangiger Sicherheitsverantwortlicher einberufen. Der Malta International Airport hatte in einer ersten Mitteilung auf Twitter geschrieben, es habe eine "unrechtmäßige Störung" am Flughafen gegeben.

Arrow Down

Passagierflugzeug: Trump-Tochter und Familie attackiert

Die Tochter des designierten US-Präsidenten Donald Trump, Ivanka Trump, ist in einem Flieger direkt vor dem Start vom New Yorker Flughafen JFK von zwei Männern verbal angegriffen worden. Diese mussten deswegen das Flugzeug sofort verlassen.

Ivanka Trump
Wie die Fluggesellschaft "JetBlue" am Donnerstag mitteilte, wurde Ivanka Trump auf einem Inlandsflug aus New York von zwei Passagieren beschimpft.


Kommentar: Mehr Informationen zu Trump:


Arrow Up

Terroristen, USA und Co: Ihr seid raus! Dank Russland und Syrien

Nach fünf Jahren ist die Terrorherrschaft im syrischen Aleppo beendet worden. Die Befreiung der einstigen Millionenmetropole bedeutet einen wichtigen Erfolg für Syrien, Russland, den Iran und die Türkei im Kampf gegen den Terror.
Aleppo

Kommentar: Mehr Informationen über die Geschehnisse in Aleppo finden Sie hier.


Star

Angstverbreitung in Melbourne, Australien: Mit groß angelegter Razzia vereitelt Polizei angeblich Anschlag

Die Polizei in Australien hat womöglich einen groß angelegten Terroranschlag verhindert. Nach eigenen Angaben nahm sie bei mehreren Razzien sieben Verdächtige fest. Sie hätten vermutlich an Weihnachten in Melbourne zuschlagen wollen. Zwei von ihnen sind wieder frei.
Melbourne, Australia
© David Gray / Reuters / ReutersMelbourne, Australia
Die Polizei in Australien hat nach eigener Darstellung einen drohenden Anschlag am Weihnachtstag in Melbourne verhindert. Bei einem Großeinsatz von rund 400 schwer bewaffneten Polizisten seien sieben Verdächtige festgenommen worden, teilten die Behörden mit. Es handele sich um sechs Männer und eine Frau, alle in den Zwanzigern.

Polizeisprecher Graham Ashton sagte, die Festgenommenen hätten vermutlich an Weihnachten mit Sprengstoff, Messern und Gewehren an mehreren Orten in Melbourne zuschlagen wollen, unter anderem auf den Bahnhof Flinders Street und Paulus-Kathedrale. Dabei sollte auch Sprengstoff eingesetzt werden. "Wenn uns dies durchgerutscht wäre, wäre es sicherlich ein folgenschwerer Anschlag geworden." Vier der Festgenommenen seien in Australien geboren und aufgewachsen. Sie hätten sich selbst radikalisiert und seien durch die Propaganda des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) zu ihren Plänen inspiriert worden. Zwei der Festgenommen seien bereits wieder auf freiem Fuß, mindestens vier müssten sich aber am Freitag vor Gericht verantworten.

Card - MC

Wers glaubt: Amri nach Anschlag angeblich in Berlin gesichtet

Der mutmaßliche Attentäter von Berlin soll vor einem Salafistentreffpunkt in Berlin-Moabit gesehen worden sein. Die Polizei sucht weiter unter Hochdruck nach dem 24-Jährigen. An Flughäfen, Bahnhöfen und entlang der Grenzen sind Zehntausende Polizeibeamte im Einsatz.
anis amri
© Überwachungskamera
anis amri
Neue Hinweise zum mutmaßlichen Attentäter Anis Amri könnten darauf hindeuten, dass der europaweit gesuchte Tunesier nach dem Anschlag Unterschlupf in Berlin gesucht hat. Der rbb veröffentlichte am Donnerstagabend Überwachungsbilder, die den Terrorverdächtigen knapp acht Stunden nach dem Lkw-Anschlag vor einem Berliner Moschee-Verein zeigen sollen.

Nach Informationen des Tagesspiegels gehen die Ermittler davon aus, dass sich Amri noch in Berlin versteckt hält. Ein Zeuge habe ihn nach dem Anschlag mit Verletzungen im Gesicht fliehen sehen, die versorgt werden müssten. Nach rbb-Informationen soll Amri zudem auf der Flucht nicht nur seine Geldbörse mit diversen Dokumenten im Lkw-Führerhaus liegen gelassen, sondern auch sein Handy verloren haben. Die Berliner Polizei wollte den Bericht nicht kommentieren und verwies auf die Bundesanwaltschaft, von der zunächst keine Stellungnahme zu bekommen war.