Die Flugzeugentführung in Malta ist unblutig beendet. Die Entführer und die letzten Crewmitglieder verließen das Flugzeug, wie der maltesische Regierungschef Joseph Muscat am Freitag auf Twitter mitteilte. Zuvor hatten bereits alle Passagiere den Airbus verlassen.

© dpaDie Flugzeugentführung in Malta ist unblutig beendet.
Die Entführer haben sich ergeben. Das entführte libysche Flugzeug mit mehr als 100 Menschen an Bord war zuvor auf dem internationalen Flughafen in Malta gelandet. Wie die
Times of Malta am Freitag meldete, war die Maschine der staatlichen libyschen Afriqiyah Airways mit 111 Passagieren und 7 Crewmitgliedern an Bord auf einem Inlandsflug von Sabha nach Tripolis.
Libyens international anerkannte Regierung bestätigte die Entführung, wie die amtliche Nachrichtenagentur Lana meldete. Allen Passagieren gehe es gut, hieß es unter Berufung auf Kreise im Außenministerium. Der Außenminister sei in Kontakt mit der maltesischen Regierung.
Der maltesische Regierungschef Joseph Muscat hatte zuvor
auf Twitter geschrieben, er sei über eine mögliche Flugzeugentführung informiert worden. Sicherheitskräfte koordinierten einen Einsatz. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, wurde ein Treffen hochrangiger Sicherheitsverantwortlicher einberufen. Der Malta International Airport hatte in einer ersten Mitteilung auf Twitter geschrieben, es habe eine "unrechtmäßige Störung" am Flughafen gegeben.
Kommentar: Es ist anzuzweifeln, dass die Opposition jeweils gute Absichten hatte.