Direkt am Bahnhof vor dem Dom, wo es in der Silvesternacht massenhaft Angriffe auf Frauen gab, setzten Flüchtlinge aus Syrien ein Zeichen gegen sexuelle Gewalt. Unter dem Motto "Syrer gegen Sexismus" demonstrierten nach Angaben der Veranstalter 400 Menschen gegen sexistische Übergriffe und Gewalt gegen Frauen.
"Nicht unsere Werte"
Mit der Aktion auf dem Bahnhofsplatz sollte ein deutliches Zeichen gegen die Vorfälle in der Silvesternacht in der Domstadt gesetzt werden, wie es auf einigen Transparenten hieß. Nach Angaben eines Polizeisprechers verlief die angemeldete rund zweistündige Aktion friedlich und ohne Störungen.
Die Veranstalter betonten, dass sie die Vorkommnisse in der Silvesternacht verurteilten. In dem Aufruf zu der Demonstration hieß es, die kriminellen Angreifer, die Frauen sexuell belästigt, bedroht und bestohlen hatten, "repräsentieren nicht unsere Werte und unsere Kultur". Die Demonstranten sprachen sich für harte Strafen gegen die Täter und ihre Abschiebung aus Deutschland aus.
Kommentar: Es sind vorrangig die Massenmedien, die das Thema um Köln aufblähten und (bewusst) einseitig darüber berichteten.
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