
© Keystone/AP/John MinchilloValerie (l.) und Amy (m.), die Schwestern der getöteten Amokfahrerin Carey Jones, kritisieren an einer emotionalen Medienkonferenz die Polizei: « Tödliche Gewaltanwendung war nicht der letzte Ausweg, und es war unnötig ».
Miriam Carey war unbewaffnet, als sie nach einer Verfolgungsjagd erschossen wurde. Ihre Familie kritisiert die Polizei. Derweil taucht ein neues mögliches Motiv auf.Die Familie von Miriam Carey, die nach einer Verfolgungsjagd in Washington D.C. von der Polizei erschossen wurde, kritisiert die Polizei. «
Tödliche Gewaltanwendung war nicht der letzte Ausweg, und es war unnötig», sagt ihre Schwester Valerie Carey, die früher in New York selber als Polizistin arbeitete, an einer emotionalen Medienkonferenz.
Die 34-jährige Miriam Carey fuhr Donnerstagabend mit ihrem Auto in eine Absperrung beim Weissen Haus. Danach raste sie auf das Kongressgebäude zu und verletzte dabei einen Polizisten, der sich ihr in den Weg stellte.
Nach einer Verfolgungsjagd feuerten mehrere Polizisten auf sie. Die unbewaffnete Miriam Carey wurde tödlich getroffen, ihre einjährige Tochter überlebte wie durch ein Wunder praktisch unverletzt.
Kommentar: Deeskalation wird in Amerika scheinbar nur mit Waffen durchgeführt! Und es ist ebenso eine Stigmatisierung gegenüber depressiven Menschen. Eine Depression zeichnet sich u.a. vorrangig durch Niedergeschlagenheit aus.