Das Kind der GesellschaftS


Che Guevara

Protest gegen Shutdown: Veteranen in Rollstühlen brechen in War Memorial ein

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© dpaBehörden und Sehenswürdigkeiten sind in den USA geschlossen
Eine Gruppe US-Veteranen hat sich gewaltsam Zugang zum War Memorial verschafft. Die Gedenkstätte ist wegen des Etatstreits geschlossen. Dennoch durchbrachen die Veteranen teils in Rollstühlen die Absperrung. Ihre Begründung: Der Ausflug war schon lange geplant.

In einem Protestakt sind US-Veteranen in die wegen des Etatstreits geschlossene Gedenkstätte für US-Soldaten im Zweiten Weltkrieg eingedrungen. Rund 100 Veteranen - viele von ihnen in Rollstühlen - durchbrachen mit Hilfe einiger Kongress-Mitglieder am Dienstag die speziell errichteten Absperrungen rund um das National World War II Memorial in der Hauptstadt Washington. Das 2004 eingeweihte Denkmal ist für Besucher geschlossen, solange die staatliche Verwaltung in den USA durch den Etatstreit lahmgelegt ist.

Doch davon ließen sich die Veteranen aus dem Bundesstaat Mississippi, die den Ausflug lange geplant hatten, nicht aufhalten. Nach Informationen eines dpa-Fotografen wurden sie bei ihrem Rundgang nicht von Sicherheitskräften gestört. Berichte über Festnahmen lagen nicht vor. Die Freilicht-Gedenkstätte ehrt die rund 16 Millionen Amerikaner, die im Zweiten Weltkrieg in der US-Armee dienten. Mehr als 400 000 von ihnen starben.

Eye 2

Königspython in Gärtnerei gefunden

Python
© Unbekannt
Ein zwei Meter langer Königspython hatte sich im Gewächshaus einer Gärtnerei eingenistet. Der Juniorchef verfrachtete die Schlange in einen Pappkarton.

Mainburg. Im südlichen Landkreis Kelheim ist derzeit in Sachen exotische Tiere einiges los. Nachdem vor kurzem in Biburg ein Känguru angefahren und getötet wurde, stieß nun ein Gärtner in seinem Gewächshaus auf eine riesige Schlange. Der Mainburger sah die Schlange am Dienstag gegen 16.30 Uhr, als er ein Gewächshaus seines Betriebs betrat.

Der rund zwei Meter lange Königspython wurde von dem Juniorchef des Gärtnereibetriebs eingefangen. Der Mann manövrierte die wegen der niedrigen Temperaturen in eine Art Kältestarre gefallene Schlange mit einem Stock und hob sie in einen Karton aus Pappe. Die Streifenbesatzung der Mainburger Polizei wohnte dem Manöver des Gärtners bei.

Stormtrooper

Verfolgungsjagd vor Kapitol in Washington - Mutter wird erschossen, Baby überlebt

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© Jewel Samad /AFP/Getty ImagesSchnell am Abdrücken und Erschießen: Polizisten Amerikas, dem Land der Freiheit.
Eine Frau ist mit dem Auto vom Weißen Haus zum Senatsgebäude gerast und wurde von Polizisten erschossen. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es nicht.

Vor dem Kapitol in Washington ist eine Frau bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei erschossen worden. Sie hatte zuvor mit ihrem Fahrzeug eine Sicherheitsabsperrung durchbrochen.

Im Fahrzeug befand sich ein etwa ein Jahr altes Mädchen. Es wurde in ein Krankenhaus gebracht, nach ersten Informationen soll es ihm aber gut gehen. Verletzt wurden zudem zwei Polizisten. Lebensgefahr besteht bei ihnen aber nicht.

Ambulance

Busunglück in Amerika: Mehrere Tote

Die US-Autobahn gleicht einem Trümmerfeld. Überall liegen zerstörte Fahrzeugteile. Beißender Rauch steigt aus einem Lastwagen, ein Reisebus liegt auf der Seite. Daneben abgedeckte Leichen.
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© AP/dpaDie Fahrbahn ist von Trümmerteilen übersäht. Rettungskräfte haben die Leichen der Unfallopfer abgedeckt. Feuerwehrleute löschen den Brand im Lastwagen-Anhänger
Fürchterliches Busunglück im US-Bundesstaat Tennessee.

Knoxville (USA) - Laut „CBSNews“ sind bei dem Unfall auf der „Interstate 40“ acht Menschen um ihr Leben gekommen. Die Unglücksursache: Offenbar ein Reifenplatzer.

Der Reisebus war nachmittags mit 18 Passagieren unterwegs. Nach ersten Berichten soll es sich um Senioren handeln, die nach einer Kirchenversammlung zurück nach Hause in den US-Bundesstaat North Carolina wollen.

Family

Organhandel auf Madagaskar? Zwei Franzosen wurden gelyncht

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© imago stock&peopleDie paradiesische Insel Nosy Be: Hier wurden zwei Männer misshandelt und verbrannt.
Antananarivo - Mysteriöse Lynchmorde am Indischen Ozean: Zwei Männer wurden in Madagaskar von aufgebrachten Dorfbewohnern umgebracht, weil sie angeblich einen Achtjährigen töteten. Wieso aber fehlten dem Jungen Zunge und Geschlechtsteil?

Die Männer wurden wegen des Verdachts, illegale Organhändler zu sein, von einem Mob angefallen. Die Bewohner haben am Donnerstag am Strand des Dorfes Ambatoloaka auf der Insel Nosy Be die beiden Männer zunächst schwer misshandelt und dann angezündet, berichtete Polizeisprecher Richard Ravalomanana.

Zuvor hatten die Bewohner nach Angaben des Behörden die Leiche eines achtjährigen Jungen entdeckt, dem die Zunge und sein Geschlechtsteil gefehlt hätten. Die lokale Bevölkerung machte die beiden Ausländer dafür verantwortlich. Eines der Lynchopfer wurde vom französischen Außenministerium als Franzose identifiziert. Das Ministerium warnte Franzosen vor einem Besuch der Ferieninsel.

Airplane

Flugzeugabsturz auf Weg zur Beerdigung in Nigeria: 13 Tote

Lagos - Tödliches Drama in Nigeria: Beim Absturz eines Flugzeugs kurz nach dem Start sind mindestens 13 Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden.

Kaum eine Minute nach dem Abheben vom internationalen Flughafen Lagos sei das Flugzeug am Donnerstagmorgen wegen Versagens der Triebwerke abgestürzt und in Brand geraten, teilte die nigerianische Luftfahrtbehörde Nama mit.

An Bord der Maschine der Gesellschaft „Associated Airlines“, die nach Akure im Westen des Landes fliegen sollte, waren demnach insgesamt 20 Personen. Das Schicksal eines Insassen war am späten Nachmittag noch unklar.

Candle

Gesunkenes Flüchtlingsboot vor Lampedusa: "Wir brauchen keine Krankenwagen, sondern Särge"

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© dpaBei einem Bootsunglück vor Lampedusa sind im Mittelmeer mehr als 80 Menschen gestorben. Die Flüchtlinge waren Passagiere eines Bootes, das kurz vor der Insel kenterte.
Auf Lampedusa herrscht nach dem Untergang eines Flüchtlingsschiffs tiefe Trauer: Bislang haben Einsatzkräfte fast hundert Leichen geborgen. "Es ist schrecklich, wie auf einem Friedhof", sagt die Bürgermeisterin. Noch werden Hunderte Menschen vermisst - für sie schwinden die Hoffnungen.

Lampedusa - Am Hafen von Lampedusa legen Einsatzkräfte verhüllte Leichen ab: Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der italienischen Mittelmeerinsel haben die Helfer fast hundert Leichen gefunden. "Unglücklicherweise brauchen wir keine Krankenwagen mehr, sondern Särge", sagte der Arzt Pietro Bartolo. "Es ist ein Horror. Sie hören nicht auf, weitere Leichen zu bringen."

Die Zahl der Opfer dürfte weiter steigen - auf dem Boot waren etwa 500 Personen, etwa 160 wurden gerettet, mehrere hundert werden noch vermisst. Das 20-Meter-Boot mit etwa 500 Menschen aus Nordafrika an Bord hatte im Mittelmeer vor der Nachbarinsel Isola dei Conigli Feuer gefangen und war dann gekentert.

Nuke

Sturm-Warnung in Fukushima: Weltweite Katastrophe droht, die 15.000 Mal mehr radioaktive Strahlung freisetzen könnte als Hiroshima-Bombe

Im Katastrophen-Kraftwerk von Fukushima wurde ein weiteres Leck entdeckt. Nun ziehen Tropenstürme auf die Insel zu. Wenn das Gebäude, in dem die Brennstäbe noch lagern, einstürzt, kann es zu einer weltweiten Katastrophe kommen. Die freigelegten Brennelement können 15.000-mal mehr radioaktive Strahlung freisetzen als die Atombombe auf Hiroshima. Es bleiben noch wenige Wochen, um die Gefahr abzuwenden.
Fukushima
© TepcoUnfassbar: Die Brennstäbe in Fukushima sind teilweise schwer beschädigt. Wenn sie nicht geborgen und unter Wasser gehalten werden könne, ist die Zivilisation weltweit bedroht.
Das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima bedroht die ganze Welt: Am Montag wurde erneut ein Leck entdeckt. Die Betreiber haben das verseuchte Wasser ins Meer abgelassen. Arbeiter haben beim Ablassen weitere Fehler gemacht, berichtet Reuters.

Die Uhr tickt.

Niemand weiß, wie das Problem in den Griff zu bekommen isrt.

In der Ruine lagern 1.300 hoch radioaktive Brennstäbe. Wenn sie freigelegt werden, droht eine unvorstellbare Katastrophe.

Experten warnen davor, dass die Lage außer Kontrolle geraten könnte.

Der Aktivist und Chefredakteur der Columbus Free Press Harvey Wasserman schriebt in einem Beitrag, den netzfrauen.org übersetzt hat:

Bomb

Tasche mit Aufschrift "Bombe" löste Polizeieinsatz in Bamberg aus

Schlechter Scherz: In der Nähe des Bamberger Bahnhofs ist ein Gepäckstück mit einer Bombenwarnung gefunden worden. Die Tasche enthielt aber nur Kleidung. Nun sucht die Polizei nach dem Besitzer.

Entwarnung nach Bombenalarm in Bamberg: Eine verdächtige Tasche in einer Telefonzelle in der Nähe des Bahnhofs hat am Dienstag für einen großen Polizeieinsatz gesorgt. Auf dem herrenlosen Gepäckstück war ein Zettel mit dem Wort "Bombe" angebracht.

In der Tasche waren dann jedoch lediglich Kleidungsstücke, wie die Polizei mitteilte. Nun suchen die Beamten nach dem Besitzer der Tasche.

Nuke

Erneut radioaktives Wasser bei Fukushima ausgetreten

Möglicherweise sind vier Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem havarierten Atomkraftwerk ausgetreten, meldet der Betreiber Tepco.

Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima hat es erneut einen Zwischenfall gegeben. Nach Angaben des Betreibers Tepco vom Dienstag sind möglicherweise vier Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten. Es handle sich um Regenwasser, dessen Strahlenwerte derzeit getestet würden, teilte der japanische Versorger mit. Die Flüssigkeit sei beim Transfer verseuchter Wassermengen zwischen verschiedenen Auffangtanks ausgetreten.

Ein Tepco-Sprecher sagte, es sei zunächst nicht klar, wie stark verstrahlt das Wasser sei. Die ausgetretene Menge entspricht dem Volumen von knapp 30 handelsüblichen Badewannen.