Das Kind der GesellschaftS


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OECD Bildungsstudie für Erwachsene: Deutschland nur "Mittelmaß"

Das Allgemeinwissen der Erwachsenen in Deutschland ist im internationalen Vergleich nur mittelmäßig. Dies gilt sowohl für das Lesen und Verstehen von Texten wie auch für einfache Grundrechenarten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Bildungsstudie für Erwachsene der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Zudem hängt in Deutschland die Lesekompetenz so sehr vom Bildungsstand der Eltern ab wie in kaum einem anderen Land.
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© dpaDas Lesevermögen hängt in Deutschland stark vom Bildungsstand der Eltern ab - Blick in die Stuttgarter Stadtbibliothek.
Mit der "PISA für Erwachsene"-Studie hat sich die Organisation erstmal mit der Frage beschäftigt, welche Fähigkeiten Erwachsene haben. Dafür wurden 16- bis 65-Jährige aus 24 Ländern auf verschiedene Alltagskompetenzen getestet. Getestet wurden neben Leseverständnis und mathematischem Verständnis auch Problemlösungen mittels Computer. Demnach hat ein beträchtlicher Teil der Erwachsenen Schwierigkeiten, digitale Technik und Netzwerke zu nutzen.

12,6 Prozent können keine Maus bedienen

Bis zu 27 Prozent der Testpersonen haben keinerlei Erfahrung mit Computern oder scheitern an grundlegenden Anforderungen. 12,6 Prozent können in Deutschland zum Beispiel keine Maus bedienen.

Nuke

Katastrophenmeiler Fukushima: Radioaktives Wasser trifft Mitarbeiter

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© apDie Internationale Atomenergie-Behörde will ein Expertenteam nach Fukushima schicken.
Die Pannenserie am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima reißt nicht ab. In dem jüngsten Unfall seien sechs Mitarbeiter auf dem Gelände ausgetretenem radioaktivem Wasser ausgesetzt worden, teilte der Betreiber Tepco mit. Einer der Angestellten habe irrtümlicherweise ein Rohr abgetrennt, welches für die Meerwasserentsalzung nötig sei. Tepco kühlt mit Hunderten Tonnen Wasser die geschmolzenen Brennstoffzellen in den zerstörten Fukushima-Reaktoren. Laut einem Tepco-Sprecher liefen "etliche Tonnen" Wasser aus, gelangten aber nicht außerhalb der Anlage.

Zuletzt wurden fast täglich Probleme an der rund 200 Kilometer von Tokio entfernten Anlage bekannt. So fiel am Freitag ein Filtersystem für kontaminiertes Wasser aus, nachdem am Donnerstag ein mit radioaktivem Wasser gefüllter Tank übergelaufen war. Daraufhin floss bereits zum zweiten Mal binnen weniger als zwei Monaten kontaminiertes Wasser ins Meer. Angesichts dieser Vorfälle und weiterer Pannen schickt die Internationale Atomenergiebehörde ein Expertenteam nach Fukushima.

In dem Atomkraftwerk 200 Kilometer nördlich von Tokio kam es im Frühjahr 2011 nach einem Erdbeben und einem Tsunami zur Atomkatastrophe. Tepco steht wegen seines Krisenmanagements heftig in der Kritik. Der Firma wird vorgeworfen, auf die auftretenden Probleme unprofessionell und langsam zu reagieren.

Quelle: n-tv.de , rts

HAL9000

Stromausfall bei NSA Datenzentrum: Das instabile Stromnetz der USA

Das neue Rechenzentrum des US-Geheimdienstes NSA in Utah verbraucht so viel Strom wie eine Kleinstadt. Doch das Netz ist überlastet und kollabiert - damit zeigt sich, woran es in den USA mangelt.
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© apLuftaufnahme des NSA Data Centers in Utah – das neue Rechenzentrum kostet zwei Milliarden Dollar. Stromausfälle zerstörten teure Ausrüstung
Die Computer-Trutzburg Utah Data Center ist der ganze Stolz des US-Geheimdienstes NSA. Man hätte es sich für einen James-Bond-Film nicht schöner ausdenken können, wie gigantisch sich der zwei Milliarden Dollar teure Bau in der menschenleeren Einöde von Utah erheben wird. Wenn er fertig ist, soll das Data Center die fünffache Größe des Kapitols in Washington erreichen und damit das größte Projekt sein, das der Geheimdienst je gestemmt hat.

Die NSA will dort die weltweit gesammelten Daten zusammenlaufen lassen, speichern, analysieren und entschlüsseln. Hallen von insgesamt 2300 Quadratmetern werden dazu mit Servern gefüllt, die die Kommunikation der Weltbevölkerung für die NSA speichern.

Der Geheimdienst hat in modernste Technologie investiert und in die ausgefeiltesten waffentechnischen Abwehranlagen. Nur bei einer Komponente ist die NSA machtlos: Ein funktionstüchtiges Stromnetz kann sie nicht herbeizaubern.

Beer

Monster-Truck tötet neun Menschen in Mexiko

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© dpaEtwa 3500 Zuschauer hatten die Show am Samstag verfolgt.
Wenn Trucks mit riesigen Reifen kleinere Autos zerquetschen, jubelt die Menge. Doch bei einer solchen Show in Mexiko kommt es zu einem Unglück, bei dem mindestens sechs Menschen sterben und Dutzende verletzt werden.


Bei einer Flug- und Fahrzeugshow im Norden Mexikos sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen und beinahe 50 weitere verletzt worden. Ein riesiger Monster-Truck geriet außer Kontrolle und raste in eine Zuschauertribüne. Ein Internetvideo zeigt, wie der Fahrer des Showfahrzeugs nach einem Sprung über ein Hindernis offenbar die Kontrolle über das riesige Fahrzeug verliert und daraufhin in eine Menschenmenge am Rande des Parcours rast. Nach Angaben der Stadtverwaltung von Ciudad Juárez hatten die Bremsen des Lasters versagt.

Zwei der Todesopfer seien Kinder, sagte ein Verwaltungssprecher. Zum Zeitpunkt des Unglücks am Samstag hatten rund 3500 Zuschauer die Show verfolgt, in der Riesen-Trucks mit überdimensionalen Reifen kleinere Wagen zerquetschten. Er sei "geschockt"angesichts der zahlreichen Opfer bei dem Unglück nahe der Stadt Chihuahua, schrieb César Duarte, der Gouverneur des Bundesstaates, auf Twitter. Duarte ordnete eine dreitägige Trauerzeit an und bat die Bürger seines Bundesstaats im Internet um Blutspenden für die Verletzten, von denen sich laut der Zeitung Reforma derzeit noch 27 im Krankenhaus befänden.

V

Protest in Brüssel: Feuerwehr schäumt vor Wut

Brennender Appell: Belgiens Feuerwehrleute zünden aus Protest gegen Kürzungen Reifen an und legen wichtige Verkehrspunkte in der Metropole lahm. Am Ende regnete es noch Löschschaum auf die Polizei.


Es brennt im Zentrum von Brüssel, die Feuerwehr ist schon vor Ort. Aber dieses Mal nicht um zu löschen, sondern um das Feuer zu schüren.

Che Guevara

Proteste in Sao Paulo: Kleintransporter explodierte

Ein von Demonstranten umgeworfener Kleintransporter ist in Brasilien in einem Feuerball explodiert. Bei dem Unfall in Sao Paulo wurden mehrere Menschen verletzt.


"Am Rande von Protesten in der brasilianischen Stadt Sao Paulo ist es am Montag zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten errichteten Strassenbarrikaden und entzündeten Fahrzeuge. Als ein mit Bioalkohol betankter Kleintransporter auf die Barrikaden geschoben wurde, enzündete sich der Treibstoff und explodierte in einem Feuerball. Vier Demonstranten wurden durch die Explosion verletzt. Trümmerteile seien über 300m hoch geschleudert worden, teilte die Feuerwehr mit. In Brasilien sind so genannte "Flixible-Fuel" Fahrzeuge weit verbreitet. Grund für die Proteste sollen verzögerte Zahlungen von Mietbeihilfen gewesen sein.

Reuters

Heart - Black

"Küssen verboten": Teenager werden wegen Kuss-Foto festgenommen in Marokko

Zwei Teenager sind in Marokko hinter Gittern gelandet, weil sie auf Facebook ein Foto posteten, das sie bei einem Kuss zeigt. Mit weiteren Kussfotos protestieren Jugendliche gegen die Festnahme.

Wegen eines Facebook-Knutschbildes ins Gefängnis: Der 15-jährige Schüler und seine 14-jährige Freundin landeten wegen einem Knuschtbild bei Facebook im marokkanischen Gefängnis. Sie seien bereits am Donnerstag wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" festgenommen worden, berichteten das Portal Lakome und andere marokkanische Medien am Freitagabend unter Berufung auf Menschenrechtler und die Justiz. Das gleiche gelte für einen Freund des Pärchens, 15, der das Foto vor der Schule in der nordöstlichen Küstenstadt Nador aufgenommen hatte.

Die drei Teenager würden in Jugendgefängnissen in Nador und Fez festgehalten und sich am Freitag nächster Woche vor Gericht verantworten müssen, sagte Rechtsanwalt Mbarek Buirik der spanischen Nachrichtenagentur efe. Der Vertreter der Marokkanischen Vereinigung für Menschenrechte (AMDH) wird nach eigenen Angaben die Verteidigung der drei Jugendlichen übernehmen.

Family

Das Beste aus dem Web: Das "Wahl"-Debakel 2013, die Syrien Kriegshetzerei unserer Medien und der Elite und die erschreckende Ignoranz der Massen


Kommentar:


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Medikamentenhersteller Sanofi muss wegen gezielter Desinformationskampagne 40,6 Millionen Euro Strafe zahlen

Die Wettbewerbsbehörde in Frankreich hat eine Strafzahlung in Höhe von 40,6 Millionen Euro gegen den Medikamentenhersteller Sanofi verhängt. Grund ist eine gezielte “Desinformationskampagne”, mit der die Firma nach 2008 versucht hatte, Ärzte von der Verschreibung von Konkurrenzprodukten des Thrombozytenaggregationshemmers PLAVIX (Clopidogrel) abzuhalten.

Damals lief das Patent aus und Sanofi befürchtete, dass die nachdrängenden Generika (Nachahmerprodukte) das Ende der starken Umsätze des eigenen Mittels bedeuten würden. Das Unternehmen machte deshalb Mediziner und Apotheker immer wieder glauben, dass ein Austausch des Originalmittels gegen Generika ein “Haftungsrisiko” bedeuten würde. Bis 2012 konnte man sogar noch Zweifel an der Austauschbarkeit von solchen Präparaten in der Fachliteratur lesen. Noch immer taucht zudem die falsche Behauptung auf, dass sich die Bioverfügbarkeit des Originals von den Generika um 45 Prozent unterscheiden würde.

Music

Eskalation wegen zu lauter Musik: Jugendlicher verprügelt Erwachsenen mit Kantholz - Tathergang noch unklar

haltestelle
© dpa
Eigentlich wollte der 44-Jähriger nur, dass ein Jugendlicher die Musik leiser macht, die er in der Straßenbahn hörte. Doch die Situation eskalierte. Der 17-Jähriger schlug mit Kantholz zu. Die Zeugen stellen das Geschehen jedoch in unterschiedlichen Versionen dar.

Bei einem Streit um angeblich zu laute Musik in einer Düsseldorfer Straßenbahn hat ein 44-jähriger Mann lebensgefährliche Verletzungen davongetragen. Das Opfer wurde bei der Auseinandersetzung an einer Haltestelle am Freitagabend von einem 17-jährigen Jugendlichen mit einem Kantholz geschlagen, wie die Ermittler am Wochenende mitteilten. Der genaue Ablauf des folgenschweren Zwischenfalls war allerdings zunächst unklar. Der geständige Jugendliche gab an, er habe in Notwehr gehandelt.

Der 44-Jährige soll sich den Angaben zufolge zunächst in der Straßenbahn mit drei Jugendlichen gestritten haben, die seiner Meinung nach zu laut Musik hörten.

Als die Jugendlichen am späteren Tatort im Stadtteil Unterrath aus der Straßenbahn ausstiegen, verließ der 44-Jährige ebenfalls die Bahn.
Kurz danach schlug der 17-Jährige nach eigenen Angaben zweimal mit dem Kantholz auf den Mann ein. Einer der Schläge traf den 44-Jährigen am Kopf. Bei der Polizei sagte der Jugendliche nach Ermittlerangaben aus, der Mann habe zuvor mit einem Ledergürtel nach ihm geschlagen und ihn in den Rücken getroffen. Durch die Schläge mit dem Kantholz habe er sich selbst verteidigen wollen, gab der Jugendliche an.