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Bahn will Preise um bis zu drei Prozent erhöhen

Ab Mitte Dezember plant die Deutsche Bahn eine Fahrpreissteigerung um zwei bis drei Prozent. Ein Grund: gestiegene Personalkosten. Allerdings soll eine wichtige Verbindung davon nicht betroffen sein.

Die Deutsche Bahn plant, die Fahrpreise mit dem Beginn des Winterfahrplans am 15. Dezember um zwei bis drei Prozent zu erhöhen. Das berichtete die Bild am Sonntag.

Ein Grund für die Preiserhöhung sollen demnach um rund 220 Millionen Euro gestiegene Personalkosten sein. Die Bahn hatte 2012 rund 10.000 und 2013 bislang 7000 neue Mitarbeiter eingestellt.

Kommentar:


Extinguisher

Explosion in Raffinerie: Schon wieder Feuer in Moorburg

In der erst kürzlich modernisierten Holborn-Raffinerie hat es in der Nacht zu Sonnabend eine Explosion gegeben - Flammen schossen aus der Entschwefelungsanlage. Rund 70 Feuerwehrleute rückten aus. Dabei war der Großeinsatz am Kohlekraftwerk noch gar nicht beendet.
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© dpaDie Feuerwehr löschte das Feuer in der Raffinerie mit Pulver und pumpte Stickstoff in die Leitungen, um weitere Brände zu vermeiden.
Erst am Freitag alarmierte Kraftwerk-Betreiber Vattenfall die Feuerwehr, weil sich Kohle im Speicher offenbar selbst entzündet hatte. Gegen 2.30 Uhr mussten dann weitere 80 Kräfte zum Einsatz ausrücken - nur etwa zwei Kilometer vom Kraftwerk entfernt. Diesmal stand der Turm einer Entschwefelungsanlage für Dieselkraftstoffe in Flammen.

Die Feuerwehr löschte das Feuer mit Pulver und pumpte Stickstoff in die Leitungen, um weitere Brände zu vermeiden. Dann kühlten die Löschkräfte die Anlage von außen mit Wasserwerfern. Laut Feuerwehrsprecher Manfred Stahl bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Anwohner.

Beim Einsatz am Kohlekraftwerk waren am Freitag 30 Feuerwehrleute in Bereitschaft und begleiteten das Abtragen der Kohle.

iks

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Mindestens ein Toter bei Explosion in Pariser Parkhaus

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© dpaFeuerwehrmänner stehen in der Straße in Paris, in der es in einem Parkhaus eine schwere Explosion gegeben hatte.
In einem Parkhaus in Paris ist es bei Arbeiten an einem Tank zu einer schweren Explosion gekommen. Ein Mensch starb bei dem unglück, drei weitere Personen wurden verletzt.

Paris - Eine schwere Explosion in einem Pariser Parkhaus hat mindestens einen Menschen in den Tod gerissen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam es am Freitag bei Arbeiten an einem Tank zu dem Unglück. Er war im ersten Untergeschoss des Gebäudes untergebracht.

Neben dem Todesopfer gab es drei Verletzte. Zwei von ihnen mussten von Rettungskräften aus den Trümmern geborgen werden. Ein Arbeiter galt zunächst noch als vermisst. Helfer suchten mit Hunden nach ihm. Ein Anwohner berichtete dem TV-Sender BFM von einer großen schwarzen Rauchwolke, die nach dem Unglück aus dem Gebäude gekommen sei.

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Kind wiederholt im Besucherraum von Gefängnis vergewaltigt - 20 Jahre Haft

Wegen wiederholter Vergewaltigung eines kleinen Jungen im Besucherraum eines Gefängnisses sind die Mutter des Kindes und ihr Lebensgefährte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Straßburger Schwurgericht verhängte gegen das Paar am Mittwochabend die Höchststrafe von 20 Jahren Haft.

Straßburg - Wegen der brutalen Vergewaltigung seines kleinen Stiefsohns in einem Gefängnis ist ein 31 Jahre alter Franzose am Mittwoch zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Seine Lebensgefährtin, die Mutter des Kindes, erhielt ebenfalls eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren. Das Schwurgericht in Straßburg befand die 25-Jährige für schuldig, ihrem Partner bei der Vergewaltigung geholfen zu haben. Das Schwurgericht entschied sich in beiden Fällen für die Höchststrafe.

Der Stiefvater ist geständig, den damals vier Jahre alten Jungen im Februar 2010 im Besucherraum des Gefängnisses der ostfranzösischen Stadt Toul vergewaltigt zu haben. Die Mutter hatte den kleinen Jungen in den Raum geführt, ihm die Augen verbunden und ihn während der Vergewaltigung festgehalten. Laut dem Anwalt des Kindes, das heute in einem Heim lebt, brachte die Mutter ihren Sohn am Tattag zweimal in das Besuchszimmer.

Phoenix

Gastankexplosion in Harthausen: Ort musste evakuiert werden

Nach einer Gasexplosion mit 16 verletzten Feuerwehrleuten auf einem Firmengelände in Rheinland-Pfalz ist ein ganzer Ort evakuiert worden. Rund 3000 Menschen mussten am Samstagmorgen im rheinland-pfälzischen Harthausen ihre Häuser und Wohnungen verlassen.
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Polizei und Rettungskräfte sichern in Harthausen die Umgebung.
„Es besteht weiter Explosionsgefahr“, erklärte ein Polizeisprecher. Auf dem Hof einer Gasfirma war am frühen Morgen mindestens ein Lastwagen aus zunächst unbekannten Gründen in Brand geraten. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr explodierte ein Gastank.

Der Knall war noch 30 Kilometer entfernt in Ludwigshafen und Mannheim zu hören. Durch die Hitze verletzten sich 16 Feuerwehrleute die Haut und die Atemwege. Die Druckwelle war so stark, dass zwei Gastanks mehrere hundert Meter weit flogen. Einer landete auf einem Acker, der andere durchbrach die Wand einer 700 Meter weit entfernten Halle - direkt daneben stand ein Wohnhaus. Mehrere weitere Gebäude wurden von der Druckwelle beschädigt.

Health

Rätselhafte Explosion zerstörte Wohnungen in Oberösterreich

Eine Explosion setzte Mittwochabend die Wohnung eines 27-Jährigen im Bezirk Grieskirchen in Brand. Der Mieter flüchtete und stellte sich erst am Donnerstagmorgen der Polizei.
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© laumat.atDie Fenster wurden aus der Verankerung gerissen.
Neumarkt am Hausruck - Großeinsatz für fünf Feuerwehren in Neumarkt im Hausruckkreis: Aus unbekannter Ursache kam es um kurz vor halb zehn Uhr abends zu einer gewaltigen Explosion in der Wohnung eines Arbeitslosen am Marktplatz. Durch die Wucht der Druckwelle wurden Fenster und die Balkontüre aus der Verankerung gerissen, sogar die Mauer zur Nachbarwohnung stürzte ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits drei Meter hoch aus den Fensteröffnungen. Beide Wohnungen brannten völlig aus. Erst nach vier Stunden konnten die letzten Glutnester gelöscht werden.

Pyramid

Mehr als 1000 Artefakte gestohlen: Größter Museums-Raub der ägyptischen Geschichte

Während Ägypten immer tiefer im politischen Chaos versinkt, machen sich Plünderer diese Situation zunutze. Der jüngste Museumsraub im Malawi-Museum in der etwa 300 Kilometer südlich von Kairo gelegenen Provinzhauptstadt al-Minya ist der bisher größte Diebstahl dieser Art in der jüngeren ägyptischen Geschichte.
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© screenshot youtube
Die Räuber entkamen mit mehr als 1000 Objekten, unter denen sich auch eine wertvolle 3500 Jahre alte Kalksteinstatue, antike mit Perlen versehene Schmuckstücke, griechisch-römische Goldmünzen, Keramik und detailliert gestaltete Tierfiguren aus Bronze befanden, die beim Kult des ägyptischen Gottes Thot mit dem Ibiskopf eine Rolle spielen.

Airplane Paper

Pannen bei der Bahn: ICE verfährt sich - IC hält nicht

intercity express, ice, deutsche bahn
© Symbolbild
Ein ICE-Zug auf dem Weg nach Berlin ist am Donnerstag auf die falsche Strecke geraten. Wegen einer falsch gestellten Weiche fuhr der Zug am Nachmittag hinter Fulda weiter Richtung Göttingen statt Richtung Erfurt, wie ein Bahnsprecher mitteilte.

Berlin - Der Zugführer habe den Fehler bemerkt und sei in Abstimmung mit der Leitzentrale nach Fulda zurückgefahren. Von dort setzte der ICE 278 mit rund 40 Minuten Verspätung seine Fahrt fort und wurde am Abend in Berlin erwartet. Vermutlich habe eine falsche Eingabe im Stellwerk das Missgeschick bewirkt. Einen ähnlichen Vorfall gab es im Dezember 2012 in Köln, als ein ICE auf die falsche Rheinseite gelenkt wurde.

In der vergangenen Woche fuhr außerdem ein Intercity gleich an zwei Tagen hintereinander ohne den vorgesehenen Halt an der südhessischen Kleinstadt Heppenheim vorbei. «Es war menschliches Versagen. Die Kollegen haben den Fahrplan nicht beachtet», bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Frankfurt am Donnerstag einen Bericht des «Darmstädter Echo». «Das ist höchst ärgerlich, kommt aber nur in Einzelfällen vor.» In Wolfsburg hatte vor zwei Jahren innerhalb weniger Monate dreimal ein ICE nicht gestoppt.

Cult

44 Tote Gastarbeiter lösen Empörung aus - Fußball-WM-Vorbereitung für Qatar 2022

Sepp Blatter
Schlimme Berichte aus Katar: Fifa-Boss Sepp Blatter gerät erneut unter Druck
Bei den Vorbereitungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar sollen bereits 44 Gastarbeiter gestorben sein. Auch die "FOCUS-Online"-User sind geschockt: Sie fordern einen Boykott des Turniers in der Wüste. Die Fifa will dem Skandal nachgehen.

Die Nachricht über tote Gastarbeiter aus Nepal bei den WM-Vorbereitungen in Katar schockiert die Fußball-Fans. Beim Bau der Stadien, Hotels und der Infrastruktur für das Großereignis in neun Jahren sind der britischen Zeitung Guardian zufolge 44 Todesfälle, Zwangsarbeit und menschenunwürdige Bedingungen zu beklagen. Die Vergabe der Weltmeisterschaft an den Wüstenstaat ist ohnehin sehr umstritten.

Was FOCUS-Online-User zum Thema sagen, lesen Sie in Auszügen hier.

Wolfgang Römer schreibt: „Da hilft nur Boykott. Das ist eine grenzenlose Schweinerei, wie hier mit den sowieso schon bettelarmen Menschen umgegangen wird. Und das alles unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Ich wette, die WM wird trotzdem durchgezogen, Macht und Geld (und wegschauen) werden das schon möglich machen.“

Kommentar: Ähnlich wie damals in der Ukraine oder kürzlich in Brasilien - mit Protesten und Widerständen von der Bevölkerung, wird sich mit Sicherheit nichts ändern und die WM trotzdem ausgetragen werden.


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Arbeitslosenzahl steigt erstmals seit 2005

Erstmals seit acht Jahren wird 2013 die Zahl der Arbeitslosen im Jahresschnitt steigen. Das schätzt das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit. Doch schon bald ist Besserung in Sicht.
Arbeitsagentur
© dapd
Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit erwartet für das laufende Jahr erstmals seit acht Jahren eine Zunahme der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Erst im kommenden Jahr sei wieder mit einem leichten Rückgang um etwa 40.000 auf 2,9 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt zu rechnen, erklärte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seiner am Freitag veröffentlichten Herbstprognose. In diesem Jahr werde die Arbeitslosenzahl auf im Schnitt etwa 2,94 Millionen steigen. Das wären etwa 50.000 mehr als 2012. Einen Anstieg der Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt gab es in Deutschland zuletzt 2005, auf damals 4,86 Millionen.

Der positive Trend der vergangenen Jahre sei damit vorerst gestoppt, sagte IAB-Prognose-Chef Enzo Weber: "Um die Arbeitslosigkeit weiter zu senken, wird es vor allem auf Qualifizierung ankommen." Es gehe zudem nicht nur um Menschen, die arbeitslos gemeldet seien. "Wir haben in den letzten Jahren immer weniger Arbeitslose gehabt, aber dafür auf der anderen Seite auch mehr Menschen in kurzen und in schlecht bezahlten Jobs", sagte Weber. "Wir sollten uns um Betreuung auch dieser Menschen kümmern und ganz stark auf Weiterbildung setzen."