Das Kind der GesellschaftS


Heart - Black

Schießerei in Nairobi: Tote bei Angriff auf Einkaufszentrum

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© AP
Vieles deutet auf einen terroristischen Anschlag hin: Maskierte haben in einem Einkaufszentrum in Kenias Hauptstadt Nairobi um sich geschossen. Augenzeugen berichten von vielen Toten, Sicherheitskräfte haben das Gebäude gestürmt.

Nairobi - Die maskierten Täter stürmten offenbar in das Einkaufszentrum und eröffneten sofort das Feuer: Bei einem bewaffneten Überfall in Kenias Hauptstadt Nairobi sind nach Berichten von Augenzeugen mehrere Menschen getötet worden.

Nach ersten Informationen hatten mehrere maskierte Täter im Westgate-Einkaufszentrum um sich geschossen. Auch sei eine schwere Explosion zu hören gewesen. Die Angreifer hätten Geiseln genommen, berichtete ein Polizeisprecher. Es sei nicht auszuschließen, dass es einen terroristischen Hintergrund der Tat gebe.

Bomb

Zweiter Bombenfund in Hannover - 14.500 Menschen wurden evakuiert

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© Nonstopnews
Mit einem lauten Knall ist die britische Fünf-Zentner-Bombe im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald um 1.48 Uhr in der Nacht zu Sonnabend erfolgreich gesprengt worden. "Die Fassade am Nachbarhaus ist ein bisschen verschmutzt, aber sonst ist nach ersten Beobachtungen alles heil geblieben", sagte ein Feuerwehrsprecher NDR.de. Es könne aber sein, dass das ein oder andere kaputte Fenster erst bei Tageslicht auffalle. Am Montag sei die Feuerwehr dann wieder vor Ort, um das Gelände, auf dem die Sprengung stattfand, zu räumen. Möglicherweise würden bis dahin noch einige Anwohner kleinere Schäden melden, so der Feuerwehrsprecher.

14.500 Anwohner mussten Wohnungen verlassen

Der Einsatz verlief deutlich schneller als geplant. Bereits um 1.20 Uhr war die Evakuierung des Sperrbereichs rund um den Fundort der Weltkriegsbombe in der Melanchthonstraße, Ecke Benzweg, abgeschlossen. 14.500 Anwohner im Sperrbereich Vahrenwald und Hainholz hatten bereits ab 22 Uhr ihre Wohnungen verlassen müssen. "Das hat super geklappt und wir sind froh, dass alles so zeitig über die Bühne ging", sagte der Sprecher. Die insgesamt 865 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Hilfskräften und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst hatten sich eigentlich auf eine längere Nacht eingestellt.

Piggy Bank

Schere zwischen Arm und Reich vergrößert sich in Amerika - Aufstieg fast ausgeschlossen

Weniger als 55 Prozent der Amerikaner halten es noch für möglich, ihren Lebensstandard zu verbessern. Noch nie zuvor zählten sich so viele Amerikaner zur Unterschicht - Tendenz steigend.
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© Flickr/Extra Zebra/CC BY 2.0Einst zählten sich ärmere Amerikaner stolz zur Arbeiterklasse und glaubten an ihren Aufstieg. Heute haben sie meist resigniert.
Im vergangenen Jahr stuften sich 8,4 Prozent der Amerikaner als Unterschicht ein. Das ist mehr als jemals zuvor, seit die Erhebung vor vier Jahrzehnten startete. Über Jahrzehnte betrachteten sich die meisten Amerikaner als Teil der Mittelschicht oder der Arbeiterklasse. Selbst während früherer Rezessionen, zählten sich so wenige Menschen zur Unterschicht, dass die Forscher sie meist mit zur Arbeiterklasse zählten.

Der Begriff „Unterschicht“ werde heute nicht mehr abwertend verstanden, zitiert die Los Angeles Times Michaelann Bewsee, Mitgründerin einer Interessengruppe für Geringverdiener. Der Begriff bedeute nicht, dass man unter anderen stehe, sondern lediglich, dass man weniger Einkommen habe. Und dies sei eine wirtschaftliche Realität.

Clipboard

Syrer beenden Protest vor Bundesamt in der Schweiz: Amt möchte einlenken

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© Keystone/AP/Shakil AdilRund zwei Wochen haben syrische Asylbewerber vor dem Bundesamt für Migration demonstriert.
Die Asylbewerber aus Syrien sind vor dem Bundesamt für Migration abgezogen. Die Behörden haben zugesagt, die teils seit Jahren hängigen Asylgesuche rasch zu bearbeiten.

Nach fast zweiwöchiger Demonstration vor dem Bundesamt für Migration (BFM) in Wabern bei Bern haben syrische Asylbewerber am späten Freitagabend ihr Protestcamp aufgelöst. In Gesprächen habe Vertrauen hergestellt werden können, sagte eine BFM-Sprecherin am Samstag.Das Bundesamt habe den Protestierenden zugesichert, den Pendenzenberg bei den Asylgesuchen möglichst schnell abzubauen, sagte BFM-Sprecherin Gaby Szöllösy. Die Behörden setzten alles daran, über 2009 und 2010 eingereichte Gesuche bis Ende 2013 zu entscheiden.

Gesuche, die nach 2010 eingereicht wurden, sollen möglichst bis Ende 2014 behandelt werden, sagte die Sprecherin weiter - unter dem Vorbehalt, dass es keinen grossen Anstieg neuer Asylgesuche gebe. Die syrischen Asylbewerber, die sich teils seit Jahren in der Schweiz aufhielten, hatten die lange Dauer der Asylverfahren und die damit verbundene Unsicherheit kritisiert.

Take 2

Der Spiegel: Wer den Klimawandel leugnet glaubt auch an Alien-Verschwörungen

alien
Spiegel Online hat in einem gestern erschienenen Artikel unter dem Titel Was Faktenleugner bewegt enthüllt, was vielen Verfechtern der Theorie einer menschengemachten und katastrophalen globalen Erwärmung schon immer irgendwie klar war. Wer deren Glauben nicht teilt, oder gar die vermeintliche Tatsache der bevorstehenden Katastrophe “leugnet”, ist nicht ganz dicht im Kopf.

Es sollen sich demnach unter den “Leugnern” besonders viele finden die auch an “andere Verschwörungstheorien glauben”, wie etwa dass die NASA die Mondlandung gefälscht hätte oder dass die US-Regierung Außerirdische in der Area 51 vor der Öffentlichkeit verstecken würde. Und fast noch teuflischer, zumindest in den Augen von Spiegel Online: Es wären mehrheitlich auch noch Anhänger des freien Marktes.

Gefälschte Mondlandung und die Klimaveschwörung

Herausgefunden haben will das der australischer Psychologe Stephan Lewandowsky, der seine Forschungsergebnisse unter dem Titel NASA Faked the Moon Landing - Therefore, (Climate) Science Is a Hoax - An Anatomy of the Motivated Rejection of Science” (Die NASA fälschte die Mondlandung - Daher ist die (Klima)Wissenschaft ein Schwindel - Eine Anatomie der Motivation der Ablehnung von Wissenschaft) in der Zeitschrift Psychological Science veröffentlicht hat.

Kommentar: Zum Thema Verschwörung:

Richard Dolan befasste sich mit Verschwörungen in seinem Buch: UFOs and the National Security State (leider nur in Englisch) und dazu ein Auszug:
Einige werden das hier als eine der vielen Verschwörungstheorien abstempeln, die die Landschaft Amerikas prägen. Schon die bloße Erwähnung [dieses Wortes] reicht für eine automatische Verwerfung aus, als ob niemand je im Geheimen etwas tut. Bringen wir ein bisschen Licht und Vernunft in diese Angelegenheit.

Die Vereinigten Staaten bestehen aus großen Organisationen - Aktiengesellschaften, Beamtenapparate, ‘Interessensgemeinschaften’, und desgleichen - welche von Natur aus verschwörerisch sind. Das bedeutet, sie sind hierarchisch, ihre wichtigen Entscheidungen werden im Geheimen von wenigen Hauptentscheidungsträgern getroffen, und sie sind sich der Lüge über ihre wahren Aktivitäten nicht zu gut. Von solcher Art ist die Natur organisatorischen Verhaltens. Verschwörung, in dieser Hauptbedeutung, ist eine Lebensweise, die rund um den Globus anzutreffen ist.

Diese Tendenz ist innerhalb der militärischen und geheimdienstlichen Einrichtungen der Welt in größtem Ausmaß gesteigert.

Jeder, der in einer unterdrückten Gesellschaft gelebt hat, weiß, dass die offizielle Manipulation der Wahrheit täglich passiert. Aber Gesellschaften haben ihre Mehrheiten und Minderheiten. Zu jeder Zeit und an jedem Ort sind es die Minderheiten, die herrschen, und es sind die Minderheiten, welche dominanten Einfluss auf das ausüben, was wir als offizielle Kultur bezeichnen. Um bestehende Machtstrukturen zu erhalten, kümmern sich alle Eliten um die Manipulation der öffentlichen Information. Es ist ein altes Spiel.



Gear

Angeblich seltsame Rituale bei Aldi-Süd: Auszubildende mit Frischhaltefolie fesseln und quälen

aldi-süd
© dpaAldi-Süd
Üble Führungsmethoden bei Aldi Süd: Nach SPIEGEL-Informationen sind in einem Zentrallager missliebige Auszubildende mit Frischhaltefolie an einen Pfosten gefesselt und gedemütigt worden - anschließend tauchten Videos auf Facebook auf. Der Discounter zeigt sich entsetzt.

Hamburg - Im Zentrallager Mahlberg des Lebensmittel-Discounters Aldi Süd werden nach Angaben eines Ex-Managers seltsame Rituale betrieben. Dort habe der stellvertretende Bereichsleiter gemeinsam mit Mitarbeitern missliebige Auszubildende mit Frischhaltefolie an Pfosten gefesselt, weil sie angeblich frech geworden seien. Drei von ihnen äußern sich in einer demnächst erscheinenden Neuausgabe des Buches Inside Aldi. Tricksen, Vertuschen, Weitermachen des Ex-Aldi-Mannes Andreas Straub.

Die Folie sei so stark gespannt gewesen, "dass ich kaum mehr atmen konnte", so einer der Betroffenen. Die Mitarbeiter hätten dann den Lehrlingen mit Edding-Stiften das Gesicht beschmiert, um sie, angelehnt an den Brauch der "Fuxenbrandung", wie er bei einigen Burschenschaften üblich sei, "anzuschwärzen". Vorgesetzte hätten diese Schikane verfolgt und gebilligt.

Butterfly

"Geben ist die beste Kommunikation"

Eine Werbung, die selbst einen Hollywood-Film in den Schatten stellt:


Hier das Original ohne einen deutschen Begleitkommentar:


Bell

Andrea Hanna Hünniger: "Für uns wird sich nichts ändern", wenn wir wählen gehen

Wahlverweigerin - und stolz darauf. Die Journalistin Andrea Hanna Hünniger hat bei „Maybrit Illner“ gestandene Chefredakteure mit ihrer Nichtwähler-Haltung geschockt. Von dem Vorwurf, sie sei weinerlich, lies die junge Frau sich nicht einschüchtern.
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© Tobia KruseHanna Hünniger: "Für uns wird sich nichts ändern"
Jung, intelligent und mit einer ordentlichen Portion Null-Bock-Attitüde ausgestattet: Die 28-jährige Journalistin und Autorin Andrea Hanna Hünniger hat als Gast in der Polittalk-Show von Maybrit Illner erklärt, an noch keiner einzigen Wahl teilgenommen zu haben.

„Meine Generation findet in der Politik nicht statt“

Sie ist Nichtwählerin - aus Überzeugung. „Meine Generation findet in der Politik nicht statt. Für uns wird sich nichts ändern“, begründete sie ihre Trotzhaltung. Ob die Partei Alternative für Deutschland (AfD) in den Bundestag einziehe und dafür die FDP rausfliege, habe schließlich keinerlei Auswirkungen auf sie und ihre Altersgenossen, so die 28-Jährige. Ihre Generation, das seien die unter 35-Jährigen, die sie selbst als „politisch sehr gebildet“ einstuft.

Kommentar: Eigentlich ist es schade, dass diese großen Zeitungen und ihre Chefredakteure keine Kritik an der Politik aufbringen und Leute versuchen zu überreden, anstatt zu informieren. Und um die Worte von Franziska Augstein zu benutzen: Politik ist ein "Disney Film" und hat kein Interesse daran etwas zu verbessern oder zu verändern, auch nicht für andere Bevölkerungsgruppen.

Wählen ist sinnlos: Wer wählt ist für die Untaten dieser Parteien mitverantwortlich
Scheindemokratie und das "Wahl"-Fiasko
(...) Ich wähle nicht, weil ich daran glaube, dass wenn man wählt, man dann kein Recht hat sich zu beschweren. Die Menschen verdrehen das gerne und sagen: "Wenn du nicht wählst, dann hast du kein Recht dich zu beschweren". Wo ist aber die Logik in dieser Aussage? Wenn du wählst und du damit verlogene und inkompetente Menschen ins Amt bringst die alles vermasseln, dann bist du direkt dafür verantwortlich. Du hast damit das Problem verursacht, du hast sie ins Amt gewählt. Du hast kein Recht dich darüber zu beschweren. Ich auf der anderen Seite - als eine Person die nicht gewählt hat - habe jedes Recht mich so laut wie ich will über die Sauereien zu beschweren, die diese Menschen verursacht haben, die du als Wähler ins Amt gebracht hast.

~ George Carlin



Family

Wahnsinn der Gesellschaft: Berliner stehen mehr als 20 Stunden für neues iPhone an

Rund 1000 Menschen warteten am Morgen vor dem Apple Store am Kudamm ungeduldig auf das neue Apple-Modell 5S - bei herbstlichem Nieselregen. Ein 15-jähriger Ukrainer stand gar 27 Stunden an.


Der Verkauf von Apples neuen iPhone-Modellen ist am Freitag mit den üblichen Schlangen vor den Läden gestartet. Vor dem Berliner Apple Store am Kurfürstendamm warteten am frühen Morgen rund 800 Menschen, die Schlange reichte kurz vor der Öffnung des Geschäfts um 8 Uhr über mehrere Straßenblöcke zur Kantstraße.

Der 15-jährige Alexander aus der Ukraine war der Erste in der Schlange der Apple-Fans. Am frühen Donnerstagmorgen war er mit seinem Vater nach 15 Stunden Fahrt in Berlin angekommen. Bis zur Öffnung warteten die beiden damit insgesamt 27 Stunden auf das neue Modell. Das regnerische Herbstwetter habe das Warten erschwert, berichtete der Jugendliche; zum Schlafen seien sie nicht gekommen.

Kommentar:




Pistol

13 Menschen bei Schießerei in Chicago verletzt

Nach dem Blutbad auf einem Marinestützpunkt in Washington erschüttert wieder eine Schießerei die USA. Bandenmitglieder in Chicago haben offenbar wahllos aus einem Auto auf eine Menschengruppe geschossen. 13 von ihnen wurden zum Teil schwer verletzt.

Bei einer Schießerei in Chicago sind 13 Menschen verletzt worden, darunter ein dreijähriges Kind. Medienberichten zufolge eröffneten zwei bewaffnete Täter am Donnerstagabend (Ortszeit) das Feuer auf mehrere Menschen, die sich in einem Park der US-Metropole auf einem Basketball-Feld versammelt hatten. Die Ermittler gingen nach ersten Erkenntnissen von Bandenkriminalität aus. Festnahmen gab es zunächst nicht. Alle 13 Opfer seien durch Schüsse verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Der drei Jahre alte Junge wurde in den Kopf getroffen und in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht, schrieb die Zeitung Chicago Sun-Times online. Der Onkel des Kindes, Julian Harris, berichtete, bewaffnete Männer hätten aus einem grauen Auto heraus auf sie geschossen. „Sie trafen den Lichtpfosten neben mir. Ich duckte mich und rannte ins Haus“, sagte der 22-Jährige weiter. Die übrigen Opfer seien zwischen 15 und 41 Jahre alt, teilte die Polizei mit. Der Zustand von vier von ihnen sei ernst.