Das Kind der GesellschaftS


Health

Zug kollidiert mit Doppeldeckerbus in Ottawa: Tote und Verletzte - Ursache noch unklar

In Kanada ist ein Doppeldecker-Bus mit einem Personenzug zusammengestoßen. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben. Die Kollision ereignete sich an einem Bahnübergang.
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© AFP
Ottawa - Mindestens sechs Menschen sind bei dem Zusammenstoß eines Personenzuges und eines Doppeldeckers in der kanadischen Hauptstadt Ottawa ums Leben gekommen. Zudem seien 30 Menschen verletzt worden, teilte ein Sprecher der Rettungskräfte mit. Etwa zehn von ihnen schwebten noch in Lebensgefahr. Der Unfall ereignete sich an einem Bahnübergang im Süden der Stadt.

Die Stadtverwaltung von Ottawa bestätigte den Vorfall beim Kurznachrichtendienst Twitter und kündigte eine Pressekonferenz an. Der Zugbetreiber Via Rail teilte mit, dass es keine Berichte über Tote oder schwerer Verletzte in dem betroffenen Zug gebe.

Stock Up

Zahl der Suizide in der Finanzkrise weltweit gestiegen

Besonders in Europa und in den USA und gerade unter Männern hat die Suizidrate im Jahr 2009 stark zugenommen. Forscher sehen eine Verbindung zur Arbeitslosenzahl.
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© Denis Doyle/GettyMahnwache in Madrid nach dem Suizid einer Frau, die einen Räumungsbescheid für ihre Wohnung erhalten hatte.
In 54 Ländern weltweit ist einer aktuellen Untersuchung zufolge die Zahl der Suizide nach der Finanzkrise 2008 deutlich gestiegen. Besonders signifikant sei der Anstieg unter Männern und in Ländern mit großen wirtschaftlichen Problemen, heißt in der wissenschaftlichen Studie, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde.

Die Suizidrate stieg demnach mehr als erwartet: in den untersuchten Ländern im Jahr 2009 insgesamt um 3,3 Prozent. Etwa 5.000 Männer mehr nahmen sich das Leben. Ein hoher Anstieg der Suizidrate war vor allem in Europa unter Männern zwischen 14 und 24 Jahren und in den USA unter Männern zwischen 45 und 64 Jahren zu verzeichnen. Unter Frauen hingegen blieb die Rate relativ unverändert.

Che Guevara

Schüler randalierten in einer Schule in China: Überhöhte Preise in Kantine und Supermärkten

In China haben über eintausend Schüler in der ostchinesischen Provinz Henan ihrem Unmut über das Schulsystem freien Lauf gelassen und Einrichtungen innerhalb und außerhalb ihrer Schule zerstört. Den Schulleiter der Oberschule in der Stadt Shangqiu, die mehr als 9.000 Schüler besuchen, verprügelte der aufgebrachte jugendliche Mob. Die örtliche Polizei wartete indessen auf Verstärkung und traute sich nicht sofort, dem wilden Treiben Einhalt zu gebieten.

Supermärkte, Wohnheime und Sportanlagen zerstört

Die Spur der Verwüstung zog sich durch die gesamte Schulanlage, wo die Kantine, Wohnheime, die Sportanlage und auch die Klassenzimmer Opfer von Vandalenakten wurden. Auch die Supermärkte in dem kleinen Campus fielen der Zerstörungswut der Schüler zum Opfer. Dabei gingen Fenster zu Bruch, ein Schultor wurde aus den Angeln gehoben, Tische und Stühle der Klassenzimmer zerschlagen.

Black Magic

Amoklauf in Washington: 13 Tote auf Marinebasis

In Washington nahe des Weißen Hauses hat ein Reserve-Soldat auf einem Stützpunkt der US-Marine zwölf Menschen getötet und mehrere verletzt. Den Amokläufer haben die Sicherheitskräfte getötet - Das FBI schließt jetzt aus, dass es andere Schützen gab.
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© Reuters
Bei der Schießerei auf einem Stützpunkt der US-Marine in Washington hat ein Mann zwölf Menschen erschossen und mehrere verletzt. Das teilte Washingtons Bürgermeister Vincent Gray am Montag mit. Das Motiv für die Tat sei unklar, für einen terroristischen Hintergrund gebe es derzeit keine Anzeichen. Bislang sei davon auszugehen, dass es sich um ein „isoliertes Ereignis“ handele.

Die Schießerei habe sich in einem schwer bewachten Gebäude des Marine-Areals ereignet. In dem Komplex arbeiten rund 3000 Menschen. Auch der mutmaßliche Täter ist getötet worden. Wie der US-Sender NBC News berichtete, soll es sich dabei um den 34 Jahre alten Aaron A. handeln.

Mann war der Polizei bereits bekannt

Der frühere Soldat sei anhand seiner Fingerabdrücke und eines Ausweises identifiziert worden, berichteten mehrere US-Medien. Der Mann aus Fort Worth im Bundesstaat Texas sei mit einem Sturmgewehr vom Typ AR-15 und einer Handfeuerwaffe bewaffnet gewesen.

Der Mann habe vor kurzem begonnen, als ziviler Auftragnehmer auf dem Marine-Stützpunkt in Washington zu arbeiten. Der Polizei war er bereits wegen unerlaubten Waffenbesitzes aufgefallen. Vor drei Jahren hatte er die Reifen eines Autos zerschossen.

FBI: Es gab nur einen Schützen - Suche geht weiter

Nach der Schießerei hatten die Behörden zwei unbekannte Männer zur Fahndung ausgeschrieben - einen weißen Mann zwischen 40 und 50 Jahren in Uniform und Barett sowie einen ebenfalls uniformierten schwarzen Mann in der gleichen Altersklasse. Augenzeugen hatten sie mit der Bluttat in Verbindung gebracht.

Einer von ihnen wurde bald entlastet: Der gesuchte weiße Mann sei identifiziert worden und nicht verdächtig, teilte die Polizei am Montag über Twitter mit. Auch der zweite gesuchte Verdächtige kommt laut FBI nicht als Schütze in Frage, berichtet „CNN“. Demnach gab es nur einen Schützen. Die Suche nach dem zweiten Mann gehe jedoch weiter - es werde weiter geprüft, ob er irgendwie mit dem Amoklauf in Verbindung steht.


Kommentar: Seltsam ist, dass in diesem Artikel sehr häufig erwähnt wird, dass es nur einen Schützen gab, wo Zeugenaussagen genau das Gegenteil berichteten. Es kann hierbei von einer Schadenskontrolle gesprochen werden und ist ein typischer Modus Operandi bei vielen der letzten und bedauerlichen Amokläufe in Amerika.


Bei zwei der Verletzten soll es sich um Polizisten handeln. Der US-Fernsehsender CNN berichtete, dass inzwischen Spezialkommandos, die auch Jagd auf die Boston-Bomber gemacht hatten, in Washington im Einsatz seien. An den Ermittlungen sind auch die Bundespolizei FBI und die Strafverfolgungsbehörde der Navy NCIS beteiligt.

„Wir kennen noch nicht alle Fakten“

US-Präsident Barack Obama sei bereits mehrfach über die Situation unterrichtet worden, hieß es aus dem Weißen Haus. In einem Fernsehstatement sagte Obama, die USA seien erneut mit einer „Massenschießerei“ konfrontiert worden, dieses Mal „in einer Militäreinrichtung in der Hauptstadt unserer Nation“. „Wir kennen noch nicht alle Fakten“, so der Präsident. Zunächst ordnete Obama an, dass die Flaggen an allen öffentlichen Gebäuden in den USA zur Ehrung der Opfer bis zum kommenden Freitagabend auf halbmast gesenkt werden. Außerdem hat Obama einen Konzertabend im Weißen Haus abgesagt. Die Obamas laden zur Pflege des amerikanischen und multiethnischen Kulturgutes in regelmäßigen Abständen Künstler ein. Die für den Montagabend geplante Veranstaltung sollte der lateinamerikanischen Musik gewidmet sein.

Kommentar: Wie es Joe Quinn in seinem neuesten Artikel erwähnte, wird einer der Gründe für solch einen Amoklauf folgender sein - Angst - und das Menschen "Schutz" von der Regierung akzeptieren.


Heart - Black

Aus Zorn: Frau stösst Ehemann von Klippe - tot

Im Zorn schubste Jordan Linn Graham (22) ihren Ehemann Cody Johnson (25) im Glacier National Park in Montana in den Abgrund. Die beiden waren erst seit einer Woche verheiratet.
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© Instagram/ Jordan JohnsonDa war die Welt noch in Ordnung: Jordan Linn Graham und ihr Ehemann Cody L. Johnson
Cody Johnson wurde am 8. Juli als vermisst gemeldet, als er nicht zur Arbeit erschien. Seine frisch angetraute Ehefrau Jordan Graham gab gegenüber der Polizei an, Johnson habe das Haus am Vorabend verlassen und sei zu unbekannten Freunden in einen dunklen Wagen mit Washingtoner Nummernschildern gestiegen, wie ABLX Boston berichtet.

Später meldete sie einem Park-Ranger im Glacier National Park, sie habe die Leiche ihres Mannes entdeckt. Als der Ranger dies ungewöhnlich fand, sagte sie: «Es war ein Ort, den er vor seinem Tod immer sehen wollte.»

Attention

Jäger erschießt vier Menschen in Österreich

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© dpaEinsatzkräfte rückten mit Panzern an.
Die österreichische Polizei will einen mutmaßlichen Wilderer stellen, doch der Einsatz läuft spektakulär schief. Der Mann schießt, drei Polizisten und ein Sanitäter sterben. Der Täter hält sich in einem Haus verschanzt - am Abend stürmt die Polizei das Gebäude.

Ein Jäger und mutmaßlicher Wilderer hat in Österreich drei Polizisten und den Fahrer eines Rettungswagens erschossen. Der Täter Alois H. - nach Medienberichten ein allein lebender Mittfünfziger - verschanzte sich nach seiner Tat am Dienstag auf einem Bauernhof bei Melk in Niederösterreich. Am Abend begann die Polizei mit der Stürmung des Hauses, die Stunden andauerte.

Man sei im Gebäude und führe eine „gesicherte Durchsuchung“ durch, sagte Cobra-Einsatzleiter Detlef Polay im ORF. Ob der mutmaßliche Täter noch am Leben ist und sich noch in dem Haus befindet, sei unklar. Da es sich um einen sehr brutalen Täter handle und der Hof zudem groß und sehr verwinkelt sei, könne man nur sehr langsam vorgehen. Die Sicherheit der Beamten stehe an erster Stelle. Über ein mögliches Motiv des Mannes könne man nach dem bisherigen Wissensstand nur rätseln, sagte Polay.

Arrow Down

Einreiseverbot wegen Homo-Propaganda: Niederländer dürfen nicht mehr nach Russland

Dieser Artikel enthält Informationen, die laut russischem Recht nicht für ein Publikum unter 18 Jahren geeignet sind.
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© Wikipedia.org
Für vier Bürger der Niederlande, die in Russland an einem Seminar zur "Propaganda des Homosexualismus" teilgenommen hatten, ist eine erneute Einreise nach Russland verboten, wie RIA Novosti am Dienstag vom Pressedienst der russischen Migrationsbehörde erfuhr.

Laut Medienberichten waren die Niederländer auf einem Seminar gesehen worden, bei dem nichtkonventionelle Geschlechtsbeziehungen propagiert worden sein sollen. Außerdem wurde mitgeteilt, dass ein Minderjähriger an dem Seminar teilgenommen habe.

Attention

Subventionen für Bio-Treibstoff verteuern Nahrungsmittel

Wenn die EU den Biodiesel nicht subventionieren würde, wären pflanzliche Öle in der EU um 50 Prozent billiger, so eine EU-Studie. Auch die Preise für Getreide, Zucker und andere Nahrungsmittel würden deutlich fallen
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© Joint Research CentreWenn die Subventionierung von Biodiesel ganz eingestellt würde (grün), würden pflanzliche Öle in der EU um 48 Prozent billiger werden.
Die EU plant, dass bis 2020 mindestens 10 Prozent des Treibstoffs für den Transport aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Diese Pläne treiben die Nahrungsmittelpreise und stehen daher in der Kritik. Denn in den vergangenen Jahren sind die Preise für Nahrungsmittel aufgrund von Dürren und Inflation bereits massiv gestiegen.

„Die Nutzung von Nahrungsmitteln zur Herstellung von Biotreibstoff, anstatt die Welt zu füttern, ist kritisiert worden“, so eine Studie im Auftrag der EU-Kommission. Vor allem die Nachhaltigkeit des Biodiesels sei hinterfragt worden. Daher hat die EU-Kommission vorgeschlagen, dass die Ziele für den Einsatz von Biotreibstoff bis 2020 gesenkt werden. Doch die Umsetzung dieser Vorschläge ist unsicher.

Nuke

Die eskalierende Katastrophe um Fukushima: Neuer Dampf ausgetreten und weiterhin austretendes radioaktives Wasser

Die Probleme in der AKW-Ruine in Fukushima häufen sich: Aus dem havarierten Kraftwerk ist nach Angaben des Betreibers Tepco schon wieder Dampf ausgetreten. Auch die Lecks, aus denen verstrahltes Wasser sickert, haben die Katastrophenmanager nicht im Griff.
Fukushima
© dpaVergebliche Versuche, die verheerenden Folgen der Atomkatastrophe einzudämmen
Tepco konnte die genaue Ursache des Dampf-Austritts am Freitag nicht nennen. Vermutet wurde, dass der Dampf von einer Lache auf dem Reaktor aufsteigt. Die Lage in der schwer beschädigten Anlage sei insgesamt aber stabil, beteuert der Betreiber. Weder in dem Gebäude noch in der Umgebung wurden nach Angaben von Tepco erhöhte Strahlenwerte gemessen. Anfang September waren an den Unglücksreaktoren Rekordwerte gemessen worden, die in kurzer Zeit für Menschen tödlich wirken.

Che Guevara

Empörte Kunden in Polen: C&A muss Che Guevara T-Shirts aus Sortiment nehmen

Die Kaufhauskette C&A zieht in Polen T-Shirts mit dem Konterfei Che Guevaras aus dem Handel zurück. Hintergrund sind Proteste im Netz: Während das Porträt des Revolutionärs anderswo als Symbol für Freiheit und Widerstand gilt, sehen viele Polen darin die Glorifizierung eines Verbrechers.
Che Guevera, t-shirt
© DPAChe Guevera
Warschau - Heroischer Freiheitskämpfer oder kommunistischer Killer? In Polen scheinen sich viele Menschen darüber einig zu sein, dass der kubanische Revolutionär Che Guevara eher Verbrecher als Held ist. Die Kaufhauskette C&A musste jedenfalls nach heftigen Protesten T-Shirts mit dem Guevara-Porträt aus ihren Geschäften zurückziehen.

Vor allem in sozialen Netzwerken und auf nationalkonservativen Webseiten hatte sich zuvor der Protest gegen die Leibchen formiert. Auf der polnischen Facebook-Seite von C&A schreibt ein Nutzer etwa: "Ich freue mich auf T-Shirts mit Adolf Hitler. Anscheinend zeigt die neue Kollektion Bilder von Verbrechern." Empörte Kunden zitierten den Paragrafen 256 des polnischen Strafgesetzbuchs, wonach man mit zwei Jahren Gefängnis bestraft werden kann, wenn man ein faschistisches oder totalitäres System öffentlich fördert, schreibt die polnische Zeitung Gazeta Wyborcza.