Das Kind der GesellschaftS


Phoenix

Brand in einer Psychiatrie in Russland: Tote und Vermisste

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© ReutersFeuerwehrleute beim Löschen des Brandes in der Psychatrie in Novgorod.
Es war wohl ein rauchender Patient, der einen Großbrand in einer psychiatrischen Klinik in Russland ausgelöst hat. Die Evakuierung gelang nur teilweise: 15 Patienten kamen ums Leben, weitere 30 werden noch vermisst.

In der Klinik in Malaja Wischera im Gebiet Nowgorod starben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vermutlich 15 Patienten. Weitere 30 Menschen werden noch vermisst, wie ein Behördensprecher am Freitag örtlichen Medien mitteilte.

„Möglicherweise hat ein Patient im Bett geraucht und das Feuer damit ausgelöst“, sagte Gebietsgouverneur Sergej Mitin. Der Zeitpunkt des Brandes hätten sich 59 Patienten und ein Pfleger in dem flachen Holzgebäude aufgehalten. Dies sei gegen 2.52 Uhr am Freitag gewesen. Feuerwehr und Rettungskräfte seien innerhalb weniger Minuten mit einem Großaufgebot am Ort gewesen, sagte Mitin. Der Brand hatte sich bis 4.25 Uhr auf eine Fläche von 670 Quadratmeter aufgebreitet und führte zum Einsturz einer Überdeckung.

Heart - Black

Autor Erich Loest gestorben - Vermutlich Selbstmord

Zum Tod des Schriftstellers Erich Loest: Er war ein Unverzagter, der die deutsche Geschichte tapfer durchlitt. Eine persönliche Erinnerung
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© Hendrik Schmidt/dpaErich Loest in seiner Wohnung in Leipzig im Februar 2001
Als Erich Loest sich aus dem Fenster stürzte, saß ich mit den Generaldirektoren der DDR beim Wein. So ist das wohl, wenn die deutsche Geschichte sich gleichzeitig ereignet, als Tragödie und als Farce. Während in Leipzig der alte Regimegegner verzweifelte, hatten in Berlin die alten Funktionäre irgendwie überlebt. Donnerstag ist der Tag, an dem sie sich einmal pro Monat treffen, im Vergangenheitsklub der Wirtschaftsbosse. Dort streiten sie, warum die DDR unterging. Komische Frage eigentlich, weil die Antwort doch klar ist. Aber das fiel mir erst später auf, kurz vor Mitternacht, als die E-Mail meines Kollegen aufploppte: Erich Loest sei tot.

Loest? Den konnte man sich nicht tot vorstellen. Wenn es im Osten brenzlig wurde, durfte man ihn immer besuchen und um Rat fragen. Ewig stand er nun schon auf meinem Notizzettel und wegen des Völkerschlachtjubiläums immer dringlicher: Loest in Leipzig besuchen! Zum Schreiben überreden! Aber so ist das, wenn man das Wichtige aufschiebt. Jähe Trauer. Und der Zorn, am falschen Ort zu sein, ausgerechnet in Berlin, bei den Systemtreuen. Als hätte der alte Systemkritiker Loest, wenn wir ihn nur zum Völkerschlachtdenkmal gezerrt hätten, keine Zeit gehabt für den Fenstersturz.

Cowboy Hat

Wilde Ringelnatter im Wohnzimmer mit Kuchenglocke sichergestellt

Mit einer Kuchenglocke haben Beamte eine etwa ein Meter lange Ringelnatter eingefangen, die sich in ein Wohnzimmer in Marklkofen verirrt hatte.

Tierischer Einsatz für die Polizei: Mit einer Kuchenglocke haben Beamte eine etwa ein Meter lange Ringelnatter eingefangen, die sich in ein Wohnzimmer in Marklkofen (Landkreis Dingolfing-Landau) verirrt hatte. Die geschützte heimische Schlange hatte sich unter der Couch versteckt, teilte die Polizei am Montag mit.

Ein Mann hatte das Tier entdeckt, als er in der Wohnung seiner abwesenden Vermieter nach dem Rechten sehen wollte. Die Polizei geht davon aus, dass die Ringelnatter sich bei dem warmen Wetter in die Wohnung verirrt hatte. Nach dem Einsatz am vergangenen Freitag wurde sie in einem Waldstück wieder in die Freiheit entlassen - und schlängelte sich sofort munter davon.

dpa/AZ

Stormtrooper

Rechtsextremer Anschlag: Bombe im Modellflugzeug

modellflugzeug
© Symbolbild: Dietz
Haben Ermittler eine neue Dimension rechtsextremistischer Gewalt in Baden-Württemberg verhindert? Ein 23-Jähriger ohne festen Wohnsitz soll einen 42-Jährigen aus dem Raum Emmendingen zum Bau einer Sprengvorrichtung angestiftet haben. Dieser Sprengsatz hätte dann, so soll es angedacht worden sein, mit einem Modellflugzeug bei einer Veranstaltung politischer Gegner gezündet werden sollen.

Die Staatsanwaltschaft Freiburg und das Landeskriminalamt (LKA) ermitteln im Rahmen einer Kooperation mit den Polizeidirektionen Emmendingen, Freudenstadt, Offenburg und Freiburg seit vergangener Woche wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen insgesamt vier Tatverdächtige. Der mutmaßliche 23-Jährige Drahtzieher wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Er wird der rechtsextremen Szene zugeordnet und soll den 42-Jährigen zum Bau des Sprengsatzes animiert haben. Es soll Überlegungen gegeben haben, diese Minibombe mit einem Modellflugzeug bei einer Veranstaltung politischer Gegner einzusetzen. Nach jetzigem Ermittlungsstand existierten hierzu jedoch noch keine konkreten Planungen.

Die beiden weiteren Tatverdächtigen sind ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Freudenstadt, bei dem sich der Drahtzieher zeitweise aufhielt, sowie ein 24-Jähriger aus Freiburg. Beide sind der rechtsextremen Szene zuzuordnen.

Health

Kündigung eskalierte: Mann sticht mit Finger ins Auge des Chefs

auge, augenverletzungen, drücken
© Fuchs
Emmingen-Liptingen. Nach seiner Kündigung hat ein 32 Jahre alter Mann in Emmingen-Liptingen (Landkreis Tuttlingen) seinen ehemaligen Chef angegriffen und ihm mit dem Finger ins Auge gestochen. An der Randale hatten sich anschließend auch noch die Frauen der beiden Männer beteiligt.

Der Mann rastete am Mittwochnachmittag bei einem Streit aus und spuckte zunächst dem Arbeitgeber ins Gesicht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nachdem der Chef den Angreifer zum Gehen aufgefordert hatte, eskalierte die Lage im Treppenhaus, wobei der Unruhestifter seinem Ex-Chef mit dem Finger ins Auge drückte, wobei dieser leicht verletzt wurde.

Horse

Polizei-Pferde flüchten vor lärmenden Protestanten in Mexiko-Stadt

Eigentlich sollten die Polizeipferde bei einer Demonstration eingesetzt werden. Der Lärm der Protestierenden in Mexiko-Stadt war aber groß, dass mindestens 20 Tiere panisch das Weite suchten. Die Pferde beschädigten mehrere Fahrzeuge und verschreckten Passanten.


Airplane

Vollbesetzter Airbus rutscht von der Runway

Nachdem das vordere Fahrwerk versagte, kam ein Airbus der Thai Airways in Bangkok von der Landebahn ab. Bei der anschließenden Evakuierung verletzten sich 13 der 288 Passagiere.


Nach einem Flugzeugunglück auf dem Internationalen Flughafen Bangkok wurden Sonntagnacht lokaler Zeit 13 Personen mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Bei der Landung rutschte der Airbus 330-300 von der Landebahn, nachdem das vordere Fahrwerk versagt hatte, erklärte die Fluggesellschaft Thai Airways. Die 288 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder mussten über Notrutschen das Flugzeug verlassen.

Pistol

Unglück bei Streich: US-Amerikanerin versehentlich erschossen

Eine junge US-Amerikanerin ist am Freitag im US-Bundesstaat Colorado bei einem missglückten Streich erschossen worden. Das 18-jährige Mädchen sprang aus einem Wandschrank um einen Familienfreund zu erschrecken, berichtet der US-Nachrichtensender CNN.

Der Freund zog völlig überrascht eine Waffe und erschoss die Jugendliche. Das Opfer hatte das Haus unbemerkt vom Schützen betreten. Die Polizei gab an, dass ihre Ermittlungen sich mit den Aussagen des 21-jährigen Schützen und der Zeugen decken würden. Alkohol- oder Drogenmissbrauch habe bei dem Vorfall keine Rolle gespielt.

Der Tod der Jugendlichen sei "unabsichtlich und extrem tragisch", sagte ein Polizeisprecher. Der Vater der Getöteten sagte gegenüber örtlichen Medien, er wolle auf eine Anzeige gegen den Schützen verzichten.

dts

Phoenix

Feuerteufel treibt ein ganzes Dorf zur Verzweiflung

Das bayerische Bad Abbach wird von einer Brandserie erschüttert. 21 Mal hat der Feuerteufel schon zugeschlagen. Damit zwingt er nicht nur die Feuerwehr zum Dauereinsatz, sondern versetzt den ganzen Ort in Angst und Schrecken.
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© Sebastian PieknikBeim Großbrand auf Gut Weichs brannte eine Maschinenhalle nieder
Knapp 12 000 Einwohner hat Bad Abbach in Niederbayern. Eigentlich ist es ein Kurort, die Leute sollen sich hier erholen. Doch mit der Entspannung ist es derzeit nicht weit her. Denn seit dort ein Feuerteufel sein Unwesen treibt, geht in Bad Abbach die Angst um. 21 Mal hat er bereits zugeschlagen.

Eye 2

Serienmörder in Japan erschlägt Menschen im Schlaf und hinterlässt Gedicht

Ein seltsames Verbrechen erschüttert Japan. In einem kleinen Dorf in der ländlichen Präfektur Yamaguchi wurden fünf Menschen im Schlaf erschlagen, zwei Wohnhäuser niedergebrannt. Die Ermittler sind auf der Suche nach dem Verdächtigen, er hinterließ ein Rätsel.

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© colourbox
In Japan wurden 5 Menschen im Schlaf erschlagen, der Täter hinterließ ein Gedicht
Im ländlichen Japan in der Präfektur Yamaguchi soll ein 63-Jähriger fünf Menschen getötet und zwei Häuser in Brand gesetzt haben. Berichten der englischsprachigen Japan Times zufolge hinterließ der Verdächtige ein Haiku, ein traditionelles japanisches Gedicht.