Das Kind der GesellschaftS


Stormtrooper

Hinrichtung: Junger Graffiti-Künstler durch Taser gestorben

Israel Hernandez-Llachs Kunst erfuhr viel Anerkennung, bei einer nächtlichen Sprühaktion in Miami ist er ums Leben gekommen. Polizisten hatten eine Elektroschockpistole eingesetzt.


Das Video im Wortlaut: Die Kunst von Israel Hernandez-Llach erfuhr viel Anerkennung, auf Leinwände beschränkte sich der 18-Jährige jedoch nicht immer.

Mars

Explosion in Chemiefabrik in der Ukraine: 5 Tote

In einem Chemiewerk im Südosten der Ukraine ist Ammoniak ausgetreten. Es kam zu einer Explosion. Fünf Arbeiter starben infolge einer Vergiftung. Mindestens zwanzig weitere wurden verletzt.

Mögliche Ursache war ein Defekt an der Ammonikanlage. Die Staatsanwaltschaft will prüfen, ob gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen wurde.

No Entry

Rentner rollt mit seinem Auto in den Rhein - Ursache noch unklar

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© Uli Engers
Dramatische Sekunden am Düsseldorfer Rheinufer, neben Theodor-Heuss-Brücke und Yachthafen!

Düsseldorf - Vor den Augen von Joggern und Spaziergängern mit ihren Kindern rollte Mittwochnachmittag um 15.23 Uhr ein silbergrauer Daimler vom Ufer-Parkplatz die Böschung hinab, krachte in den Rhein. Der in Mettmann gemeldete Wagen drehte sich dabei aufs Dach, versank mit seinem Vorderteil komplett im Wasser.

Zu diesem Zeitpunkt immer noch in dem Fahrzeug: ein 78 Jahre alter Rentner. Sein minutenlanger Kampf ums Überleben - am Ende war er vergeblich.

Dabei war das Feuerwehrlöschboot mit fünf Tauchern nach Polizeiangaben rasch vor Ort. Erst musste das Unglücks-Fahrzeug aber noch mit Seilwinden gesichert werden, dann gingen die Taucher ins Wasser, bargen den leblosen Mann um 15.45 Uhr aus dem Wrack.

Newspaper

Absturz eines Heißluftballons in der Schweiz: Kollision mit Hochspannungsleitung

Tragischer Familienunfall im Westen der Schweiz. Während einer Rundfahrt im Kanton Waadt ist ein Heißluftballon mit einer Hochspannungsleitung kollidiert und abgestürzt. Der Vater starb, vier Menschen wurden verletzt.

An Bord des Ballons waren der Pilot und eine Familie. Der Vater starb bei dem Absturz, seine Frau und seine zwei Töchter wurden mit einem Hubschrauber in Krankenhäuser gebracht. Auch der Pilot des Ballons wurde schwer verletzt.

Wie das Schweizer Nachrichtenportal blick.ch berichtet, soll der Ballon in Château-d´Oex im Kanton Waadt gestartet sein. Bei Comba d’Avau berührte er offenbar eine Stromleitung und stürzte 40 Meter in die Tiefe.

Die Schweizer Unfalluntersuchungsstelle hat Untersuchungen aufgenommen, sagte die Freiburger Kantonspolizei auf einer Pressekonferenz.

slc

Extinguisher

Flughafen in Nairobi in Flammen

nairobi, flughafen
Er ist das wichtigste Drehkreuz in Ostafrika - der Internationale Flughafen Jomo Kenyatta in Kenias Hauptstadt Nairobi steht in Flammen. Die Ursache ist unklar - offenbar ist niemand verletzt worden.

Der Brand sei "riesig", sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Nairobi. Im Kurznachrichtendienst Twitter kursierende Fotos zeigten einen gewaltigen Feuerball über dem Flughafengelände. Dutzende Löschteams sind im Einsatz. Der Betrieb auf dem Flughafen kam zum Erliegen. Mit Ausnahme von Notlandungen seien alle Starts und Landungen gestrichen worden. Flüge wurden nach Mombasa und Eldoret umgeleitet.

Großbrand in Nairobi

Nach den Worten des Ministeriumsvertreters wurden die Ankunftshalle und der Einreisebereich vollständig zerstört. Zur Frage nach der Ursache des Großbrandes schweigen die Behörden noch. Ein Reisender berichtete gegenüber der Nachrichtenagentur AP von mehrenen Explosionen und davon, dass sich die Flammen rasend schnell ausgebreitet hätten.

Nuke

Radioaktiv verseuchtes Wasser aus Fukushima fließt schon seit zwei Jahren tonnenweise ins Meer

Bei Fukushima fließt kontaminiertes Grundwasser ins Meer. Jetzt kritisiert die Regierung die Betreiberfirma scharf und ordnet eigene Maßnahmen an. Denn: "Das Krisenbewusstsein bei Tepco ist gering."
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© ReutersStaatliche Inspekteure auf dem Gelände einer Baustelle in der Nähe des havarierten Kernkraftwerks Fukushima. Eine Barriere am Ufer sollte das radioaktiv verseuchte Grundwasser daran hindern, ins Meer zu sickern. Bislang offenbar ohne Erfolg
Die japanische Regierung hat den Betreiber des Unglückskraftwerkes Fukushima scharf kritisiert und beim Kampf gegen atomar verseuchtes Grundwasser Sofortmaßnahmen angeordnet. Offiziell hieß es zunächst japanisch-zurückhaltend, "das Land müsse dem Energiekonzern Tokyo Electric Power (Tepco) seine Hilfe anbieten".

Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga wurde allerdings rasch deutlicher. Er glaube zwar, dass Tepco alles tue, was dem Unternehmen möglich sei. Aber aus Sicht der von der Atomkatastrophe und ihren Folgen betroffenen Menschen scheine es bedauerlicherweise "keine besonders raschen Fortschritte" zu geben. Bereits unmittelbar nach der Katastrophe hatte es starke Kritik am Krisenmanagement von Tepco gegeben.

Im Atomkraftwerk Fukushima, das gut 200 Kilometer nördlich von Tokio steht, gab es im Jahr 2011 nach einem verheerenden Tsunami eine Kernschmelze, weil die Kühlsysteme der Anlage versagten. Nach Erkenntnissen der japanischen Atombehörde steigt inzwischen das hochradioaktiv verseuchte Grundwasser an und sickert auch in den Stillen Ozean.

Nach Angaben der Regierung fließen schon seit zwei Jahren jeden Tag 300 Tonnen belastetes Wasser ins Meer. Die Kontaminierung sei jedoch auf Bereiche nahe dem Kernkraftwerk beschränkt, hieß es nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo.

Calendar

Gasexplosion in Argentinien: Tote und Verletzte - Ursache noch unklar

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© AFP
Einsatzkräfte finden acht Leichen - weiterhin Vermisste

Durch eine heftige Gasexplosion in einem Wohnhaus in Argentinien sind dutzende Menschen getötet oder verletzt worden. Die Rettungskräfte fanden nach eigenen Angaben zunächst acht Leichen, weitere 15 Menschen wurden mit Einbruch der Nacht aber noch vermisst. In die Krankenhäuser von Rosario im Osten des Landes wurden nach Angaben der Ärzte 61 Verletzte eingeliefert. Die Unglücksursache blieb zunächst unklar.

Augenzeugen berichteten von einer heftigen Explosion. "Die Schockwelle war enorm", sagte der Hausmeister eines nahe gelegenen Hauses dem Fernsehsender C5N. Weil die Frontseite des Gebäudes durch die Explosion weggerissen wurde, waren die Wohnungen dahinter von außen einsehbar. Einige Bewohner des zehnstöckigen Gebäudes konnten sich über die Dächer von Nachbarhäusern retten.

Heart - Black

Cybermobbing: 14jährige Engländerin erhängt sich - Eine Woche zuvor begann eine Italienerin Selbstmord

cybermobbing, hannah
Die 14-jährige Hannah aus Großbritannien erhängte sich, nachdem sie gemobbt worden war.
Cybermobbing hat erneut ein Todesopfer gefordert. Nachdem letzte Woche eine 14-jährige Italienerin aus dem dritten Stock in den Tod sprang, weil von ihr ein peinliches Video im Internet kursierte und sie daraufhin bei Facebook gemobbt wurde, erhängte sich am Freitag Hannah Smith (14) aus England. Sie wurde vorher auf der Plattform Ask.fm gemobbt und beleidigt. Ask.fm ist in Lettland beheimatet und hat mittlerweile über 60 Millionen User. Anmelden kann man sich schon ab 13 Jahren.

Hannah hatte auf der Website um Hilfe zur Behandlung eines Ekzems gebeten. Daraufhin wurde sie von anderen Usern beleidigt, sie solle sich die Pulsadern aufschneiden und sterben oder direkt Bleichmittel trinken. Dies alles führte dazu, dass Hannah sich erhängte. Gefunden wurde sie von ihrer 16-jährigen Schwester Joanne, welche nun ebenfalls ins Visier der Cybermobber geraten ist.

Trotz ihres Todes wird auch Hannah nicht in Ruhe gelassen. So schreibt ein User, dass es ihre eigene Schuld sei, dass sie sich das Leben genommen habe und ein anderer findet es gut, dass Hannah sich getötet hat. Ihr Vater David Smith fordert nun ein Eingreifen von Großbritanniens Premierminister Cameron, bevor weitere Kinder sterben, da Onlineplattformen großen Einfluss auf Kinder haben. Zu diesem Zweck gibt es Onlinepetitionen, welche Seiten wie Ask.fm verbieten wollen, denn Hannah ist nicht das erste Todesopfer in Folge von Mobbing bei Ask.fm. So wurden schon fünf Kinder aus Großbritannien, Irland und den USA vor ihren Selbstmorden auf der Plattform gemobbt.

Che Guevara

Proteste in Tunesien: Zehntausende nahmen an Kundgebung teil

Zehntausende Oppositionelle haben in der Nacht zum Mittwoch in Tunesien gegen die von der islamistischen Ennahda-Partei geführte Regierung protestiert. Laut einem Polizeivertreter nahmen 40.000 Menschen an der Kundgebung teil.

Zehntausende Oppositionelle haben in der Nacht zum Mittwoch in Tunesien gegen die von der islamistischen Ennahda-Partei geführte Regierung protestiert. Die Demonstranten drängten sich auf dem Platz vor dem Gebäude der Verfassunggebenden Versammlung in Bardo, einem Vorort der Hauptstadt Tunis.

Zehntausende Oppositionelle haben in der Nacht zum Mittwoch in Tunesien gegen die von der islamistischen Ennahda-Partei geführte Regierung protestiert. Die Demonstranten drängten sich auf dem Platz vor dem Gebäude der Verfassunggebenden Versammlung in Bardo, einem Vorort der Hauptstadt Tunis. Die Versammlung hatte wenige Stunden zuvor wegen der politischen Krise im Land ihre Arbeit für unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Pistol

Mann stürmte Gemeindesitzung und schoss um sich: 3 Tote

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© APDer Amokschütze stürmte eine Gemeinderatssitzung und tötete drei Menschen
Der Mann stürmte Gemeinderatssitzung, schoss um sich und tötete drei Menschen. Ein Mann konnte ihn überwältigen.

Bei einer Schießerei im Rathaus der Gemeinde Ross Township im US-Bundesstaat Pennsylvania sind am Montagabend mindestens drei Menschen getötet mindestens sechs weitere verletzt worden.

Ein Mann war am Abend gegen 19.20 Uhr in das Gebäude eingedrungen und hatte wahllos das Feuer auf die Mitglieder des Gemeinderats eröffnet. Der Mann feuerte zuerst durch eine Wand und drang dann in den Sitzungssaal ein, wie der Reporter Chris Reber, der eigentlich über die Gemeindesitzung berichten wollte, schreibt.