Das Kind der GesellschaftS


Che Guevara

Sitzblockade stoppte Naziaufmarsch in Bad Nenndorf

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© dpaAnlässlich eines Nazi-Aufmarsches in Bad Nenndorf machen Aktivisten bei einer Gegendemo mobil
Im August marschieren Nazis seit dem Jahr 2006 durch Bad Nenndorf. Die Bürger der niedersächsischen Kleinstadt wehren sich verstärkt. Auch Innenminister Pistorius war gekommen, um Widerstand gegen die Nazis zu leisten.

Bad Nenndorf. Mit einem Gottesdienst, Kundgebungen und einer Sitzblockade haben sich am Sonnabend in Bad Nenndorf rund 1200 Menschen gegen einen Neonazi-Aufmarsch gestemmt. Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) war unter den Teilnehmern. Das Bündnis "Bad Nenndorf ist bunt" engagiert sich seit Jahren gegen die Rechtsextremisten.

"Beeindruckende Geschlossenheit, tolle, kreative Gegendemonstration", schrieb Pistorius im Kurznachrichtendienst Twitter. Am Abend blockierten nach Polizeiangaben viele Demonstranten den Platz vor dem Wincklerbad, an dem die Rechten eine Kundgebung abhalten wollten. Der Neonazi-Aufmarsch drehte schließlich wieder in Richtung Bahnhof um.

Phoenix

Feuerwerkskörper explodieren in Beirut

In Beirut kam es an einem Gedenktag bei einem Feuerwerk zu einem Unglück. Während Hunderte Menschen dem Feuerwerk zusahen, kam es zu einer Explosion.


Vier Feuerwehren mussten den Brand löschen. Man geht davon aus, dass versehentlich ein Kasten mit Feuerwerk in Brand geraten ist.

Bei der Explosion starben eine Person und mehrere wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: www.dailystar.com.lb

Bomb

Hauskontrolle weil New Yorker nach Schnellkochtopf im Internet suchte

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© WikipediaNur noch den Zeitzünder am Topf einstellen...
Eine Google-Suche hat für eine Familie in den USA unbequeme Folgen nach sich gezogen. Wie das Magazin "The Atlantic Wire" berichtet, verwendete der Ehemann einen Suchbegriff, der ihn unter den Verdacht stellte, ein Bombenbauer zu sein. Prompt klopfte eine Anti-Terror-Einheit an seine Tür.

Drei schwarze SUVs fuhren am Mittwoch vor dem Haus der Familie Catalano in Suffolk County im US-Bundesstaat New York vor. Mehrere Männer in Anzügen stiegen aus und verteilten sich um das Haus. Als der Ehemann die Tür öffnete, stellten sich die Männer als "Joint Terrorism Task Force" vor. Sie schauten sich mit Erlaubnis im Haus um und begannen den Mann zu verhören.

"Haben Sie einen Schnellkochtopf?"

Wie die Frau des Verhörten auf ihrem Blog berichtet, stellten die Männer der Anti-Terror-Einheit unzählige Fragen. So wurde nach der Herkunft der Familie und deren Eltern gefragt. Auch nach der Arbeitsstelle und vielen anderen familiären sowie allgemeinen Dingen. Dann kamen die Beamten zum Punkt: "Haben Sie einen Schnellkochtopf?".

Heart - Black

Autofahrer überfuhr fünfjähriges Mädchen: Chaosfahrt durch Regensburg

Ein silberner Sportwagen mäht in Regensburg eine Baustellenabsperrung um, fährt einen Mann an und prallt mit einem anderen Wagen zusammen. Der tragische Höhepunkt: Ein fünfjähriges Mädchen stirbt.
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© dpaVollig demoliert landete ein Cabrio im Schaufenster einer Wäscherei. Bei der Verfolgungsjagd sind drei menschen verletzt und ein kleines Mädchen getötet worden.
Regensburg - Ein Sportwagenfahrer rast durch Regensburg und hinterlässt eine Spur der Verwüstung - am Ende stirbt eine Fünfjährige. Nach der tödlichen Irrfahrt herrschte am Freitag in der Oberpfälzer Stadt Schock und große Trauer. Anwohner stellten an der Unfallstelle vor einem Waschsalon Kerzen, Kreuze und Blumen auf. Das Geschäft, in dessen Eingangstür das silberne Cabriolet krachte, bot ein Bild der Verwüstung, die ramponierten Schaufenster wurden mit Holzplatten verbarrikadiert.

Ein 46-jähriger Autofahrer war am Donnerstagnachmittag durch die Stadt gerast und hatte am Ende seiner Irrfahrt die Fünfjährige überfahren. Ihre drei Jahre alte Schwester wurde schwer verletzt und lag auch am Freitag noch im Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher sagte. Die 27-jährige Mutter der Kinder erlitt einen Schock.

X

Waffenausbildung für amerikanische Lehrer - Pistole und Kreide in der Tasche

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© AP20 Lehrer aus Arkansas wurden in Rollenspielen auf mögliche Amokläufe vorbereitet
In den USA rüstet die erste High School auf. Lehrer werden an Pistolen ausgebildet, sollen Waffen tragen.

Wenn Cheyne Dougan nach den Sommerferien in die High School von Clarksville im US-Bundesstaat Arkansas zurückkehrt, wird der Lehrer nicht nur seine Ledertasche mit Unterrichtsmaterialien mit ins Schulgebäude nehmen. In seinem Pistolenhalfter wird eine 9-Milimeter-Pistole stecken.

Cheyne Dougan ist einer von 20 Lehrern seiner Schule, die in den vergangenen Wochen eine Waffenausbildung durchlaufen haben. Die High School im Bundesstaat Arkansas reagiert damit auf die Amokläufe der vergangenen Jahre. Zuletzt kamen im Dezember in einer Grundschule in Connecticut 20 Kinder und sechs Lehrer ums Leben. Das ganze Land trauerte und Präsident Barack kündigte eine Änderung des Waffenrechts an.

Doch bisher geschah auch wegen des Widerstands der Waffenlobby nichts. Im Gegenteil: Die „National Riffle Association“ forderte, Schulkinder und Lehrer zu bewaffnen.

Yoda

Protest gegen Anti-Homo-Gesetz in Russland: Barbie Breakout näht sich ihren Mund zu

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Die Drag Queen Barbie Breakout gibt im Internet normalerweise Tipps zum Schminken. Doch nun schockt die Berliner Künstlerin mit einem brutalen Video im World Wide Web. Darin näht sie sich den Mund zu - aus Protest gegen Wladimir Putin.

Die schillernde Drag Queen Barbie Breakout gibt im Internet gerne Schminktipps und zeigt, wie Mann Perücken aufsetzt. Nun schockt sie mit einem Video, und diesmal geht es nicht um Beauty-Geheimnisse. In ihrem Horror-Film „open your mouth“ näht sich die Berliner Selbstdarstellerin mit sechs Stichen den Mund zu - ohne wirklich eine Miene zu verziehen. Sie blutet, schaut in die Kamera, sekundenlang ist es still. Barbie Breakout lässt die Horror-Bilder wirken. Dann folgt der Aufruf auf dem Off: „Lass Dir Deine Stimme nicht verbieten! Sag was! Mach den Mund auf!“

Der Berliner Transsexuelle, der in Wirklichkeit Timo heißt, protestiert mit dem Video gegen das umstrittene russische Anti-Homo-Gesetz. Der Kreml hatte im Juni einem international umstrittenen Verbot von „Homosexuellen-Propaganda“ zugestimmt - und stellt öffentliches Reden über Schwule und Lesben vor Jugendlichen unter Geldstrafe. Russlands Präsident Wladimir Putin unterzeichnete zudem ein Adoptionsverbot für homosexuelle Paare. Danach dürfen diese künftig keine russischen Kinder mehr adoptieren.

Nebula

Mehl- und Wasserschlacht in Leipzig Connewitz: Ein verletzter Passant

Am gestrigen Donnerstagabend, den 1. August, lieferten sich gegen 18:00 Uhr ca. 40 Personen eine wüste "Mehl- und Wasserschlacht". Zum Teil hatten die Beteiligten Ihre Gesichter mit Tüchern verhüllt. Fahrzeuge wurden beschädigt, Personen verletzt.

Diese ungewöhnliche Straßenschlacht leferten sich am gestrigen Sommerabend ca. 40 Personen, in den von der Tageshitze aufgewärmten Straßen von Connewitz - Wolfgang-Heinze-Straße/Ecke Mathildenstraße und Herderplatz. Gegen 18:00 Uhr fanden sich die Beteiligten, zusammen und bewarfen sich, aber auch Passanten und Verkehrsteilnehmer mit Wasserbeuteln und Mehl.

Durch ihre Aktivitäten behinderten die ca. 40 Personen den öffentliche Personen- und Nahverkehr und brachten ihn schließlich für längere Zeit zum Erliegen. Außerdem warfen mehrere Personen aus der Gruppe heraus Wasserbeutel und Mehl auf vorbeifahrende Fahrzeuge, unter anderem auch in das offene Cabrio einer Familie mit Kleinstkind. Weiterhin musste ein 59-Jähriger aufgrund von Gesichtsverletzungen notärztlich vor Ort behandelt werden. Seitens der Polizei wird nun diesbezüglich wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Zusammenhang mit Körperverletzung ermittelt.

MIB

Snowdens Vater in russischer Live-Sendung: Verriet Sohn nicht an FBI

vater snowden
© Screenshot YouTube
In einer Live-Sendung eines russischen Fernsehkanals empfahl der Vater von Edward Snowden seinem Sohn, in Russland zu bleiben, das er eine starke Großmacht nannte, die fähig sei, ihn zu beschützen. Andernfalls, so Lon Snowden, würde Edward in Amerika ein ungerechtes Gericht und das Schicksal von Bradly Menning erwarten, mit Folter im Gefängnis und einer hundertjährigen Haftstrafe. Snowden Senior erzählte, er plane eine Reise nach Russland, um seinen Sohn zu sehen.

Erstmals in den 65 Tagen seiner Einsiedelei in der Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo konnte der Programmist Edward Snowden seinen Vater sehen. Vorerst im Fernsehen - in einer Live-Sendung des Fernsehkanals „Rossia 24“, der eine Video-Live-Schaltung mit Amerika organisiert hatte. Lon Snowden, sehr aufgeregt, und von einem Thema zum anderen springend und kaum die Tränen verbergend, übermittelte Edward Grüße und unterstützte ihn in dem schweren Augenblick. „Als Bürger Amerikas möchte ich meinem Sohn für das, was er getan hat, danken, ich liebe meinen Sohn und bin stolz auf ihn“, sagte der ehemalige Offizier des Küstenschutzes. „Mein Sohn ist ein echter Patriot, der das Land vor dessen Regierung rettet.“

„Ed, ich hoffe, du siehst uns jetzt, bei uns zu Hause ist alles gut, wir lieben dich, wir hoffen, dass du gesund bist, dass bei dir alles gut ist. Ich hoffe, dass wir uns bald treffen werden, aber in erster Linie, dass du in Sicherheit bist, dass du ein sicheres Land findest. Mich bewegt nicht, was die anderen denken. Ed, sei unbesorgt, konzentriere dich auf dein Leben, ich aber werde mich mit allem hier befassen.“

Bad Guys

Gehirnerschütterungen als Grund für die wachsende Zahl von Selbstmorden unter Militärangehörigen? Oder steckt da noch mehr dahinter?

Neue Zahlen deuten an, dass der dramatische Anstieg der Zahl von Selbstmorden unter Militärangehörigen mit den wiederholten Gehirnerschütterungen in Verbindung steht, die die Soldaten bei Bombenexplosionen am Straßenrand und anderen Kampfhandlungen im Irak und in Afghanistan erleiden.
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© Ivan Marc / Shutterstock
Frühere Zahlen gaben aber Hinweise dafür, dass andere Ursachen - nämlich die Einnahme von Medikamenten, einschließlich Antidepressiva - eine viel größere Rolle spielen könnten als zugegeben.

Laut einer kürzlich im Journal of the American Medical Association veröffentlichten Studie weisen Forschungsergebnisse darauf hin, dass »das Selbstmordrisiko unter Militärangehörigen mit mehr lebenslang nachwirkenden SHTs (Schädel-Hirn-Traumata) höher ist, unabhängig von der Schwere der klinischen Symptome«, als solche sei die Selbstmordrate unter Militärangehörigen höher als im Landesdurchschnitt.

Kommentar: Während es durchaus möglich ist, dass die im Artikel aufgeführten Dinge zu der Selbstmordrate beitragen, sollten wir eine andere wichtige Frage nicht außer Acht lassen: Wie viel tragen schockierende und unmenschliche Ereignisse, die in einem Krieg vor sich gehen, zur Selbstmordrate bei?


Briefcase

Sprengsatz in Athen explodiert

Bei einer Explosion im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen ist in der letzten Nacht ein Mensch verletzt worden.

Angaben der Feuerwehr zufolge ereignete sich die Detonation gegen 04.30 Uhr vor einem Restaurant im Viertel Kolonaki, einer wohlsituierten Gegend. Zeugen sollen gesehen haben, dass ein oder mehrere Angreifer von einem Motorrad aus einen Sprengsatz in Richtung des Restaurants warfen, wie die Nachrichtenagentur AFP vor Ort erfuhr.

Ein Angestellter des Restaurants habe den Sprengsatz auf die Straße schieben können, wo dieser explodiert sei, hieß es weiter. Der Mann sei von Rettungskräften versorgt worden, über seine Verletzungen lagen zunächst keine Informationen vor. Die Polizei riegelte die anliegende Straße ab, die von Glasscherben übersät war. Mindestens zwei Fahrzeuge wurden durch die Detonation beschädigt. Vor Ort ermittelte die Kriminalpolizei.

Quelle: n-tv.de , AFP