Das Kind der GesellschaftS


Life Preserver

Mehrere Menschen in Frankreich ertrunken: Starker Wind und hoher Wellengang

An der Mittelmeerküste Frankreichs sind am Sonntag sieben Menschen ertrunken. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr herrschte wegen starken Windes hoher Wellengang. Vier Opfer seien vor Ort ums Leben gekommen, drei weitere nach einer Einlieferung ins Spital, hiess es.

Montpellier - Seit Freitag ertranken damit in der Küstenregion des Départements Hérault insgesamt neun Menschen. «Die Leute wagen sich ins Meer und können nicht zurück», sagte ein Sprecher der Feuerwehr. «Wir kennen das, das passiert mindestens einmal im Sommer. Aber die Opferzahl an diesem Wochenende ist besonders hoch.»

sda

Footprints

Präsidentschaftswahl in Mali: Großer Andrang auf Wahlurnen

Bild
Der 68-jährige Politveteran Boubacar Keita steht vor einem Sieg bei Präsidentschaftswahl in Mali.

Bamako/Ag - Einen Bruch mit der alten Machtelite würde es nicht geben. Das war schon vor der Wahl am Sonntag klar. Alle aussichtsreichen Kandidaten für das Präsidentenamt in Mali stammten aus dem unter Korruptionsverdacht stehenden Establishment. Und doch lieferte der erste Wahlgang eine Überraschung: Laut inoffiziellen Prognosen dürfte Ibrahim Boubacar Keita einen Erdrutschsieg gelandet haben. Der 68-jährige Parlamentspräsident und Ex-Premier (1994 bis 2000) wurde zwar gemeinsam mit Ex-Finanzminister Soumaila Cissè als Favorit gehandelt. Dass es nach Runde eins bereits für eine absolute Mehrheit reichen könnte, dachte aber kaum jemand. In der Hauptstadt Bamako feierten am Montag tausende Anhänger den Wahlsieg von „IBK“, wie der Politveteran in Mali genannt wird. 2002 hatte Keita im Duell mit dem zehn Jahre später vom Militär aus dem Amt geputschten Amadou Toumani Toure noch den Kürzeren gezogen.

„IBK“ gilt nicht nur als einer der reichsten Männer Malis, sondern auch als bestens vernetzt - mit dem Militär und den religiösen Würdenträgern des Landes. Auch die einflussreiche wahhabitische Föderation „Sabati“ stellte sich offen hinter Keita. Der Präsident der erzkonservativen Islamisten, Moussa Boubacar Bah, rühmte sich in einem Interview mit „Le Monde“, 15 Prozent der Wähler mobilisieren zu können.

Phoenix

Adrenalinjunkies: Menschen die zwischen Zugschienen liegen

Adrenalinjunkies? Lebensmüde? Verrückte? Das sind Fragen, die man sich stellen könnte, wenn man sich die nächsten zwei Videos anschaut. Es werden nicht die Letzten gewesen sein, die Züge über sich ergehen lassen haben.



The Daily Mail

Birthday Cake

Die Printmedien stürzen in sich zusammen - Wer braucht auch gleichgeschaltete Political Correctness?

Deutsche Printmedien crashen. Das mag nicht nur am Internet liegen, sondern auch an den gleichgeschalteten Inhalten. Eigentlich würde in Deutschland eine Zeitung genügen, denn es steht sowieso überall das gleiche drin. Nur der Wetterbericht ist unterschiedlich.
media lies
© unknownAchtung! Die Massenmedien belügen Sie.
Große Sorgen bei den Zeitungsverlergern. Die Verkaufszahlen bei Print sacken drastisch ab. Da muss man sich wundern, dass Springer seine Yellow-Gülle überhaupt noch verkaufen konnte - und das für fast 1 Milliarde Euro. Man muss kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass in 10 Jahren Zeitungen völlig überflüssig sind. Zumal (nicht nur) in den Printmedien bis auf den Wetterbericht sowieso alles gleich ist. Genaus so wie früher in der DDR müsste deshalb eingentlich eine Zeitung genügen, um die verordnete political correctness ins Volk zu trichtern.

meedia.de berichtet:

Cookies

Offenbar geistig Verwirrter dringt in Kanzlerinflieger ein, verschanzt sich und sprüht mit Feuerlöscher rum

regierungsflugzeug
© dpa
Ein offenbar geistig verwirrter Mann ist auf dem Flughafen Köln/Bonn in eine Regierungsmaschine eingedrungen und verschanzte sich im Cockpit. Er soll versucht haben das Flugzeug zu starten.

Auf dem militärischen Teil des Köln/Bonner Flughafens ist ein Mann in ein geparktes Regierungsflugzeug eingedrungen. Wie der möglicherweise verwirrte 24-Jährige in den Airbus 319 gelangte, werde derzeit ermittelt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln und bestätigte Informationen der Kölnischen Rundschau (Samstag). Der Mann sei in Polizeigewahrsam. Nach dem Zeitungsbericht soll sich der offenbar geistig verwirrte Mann im Cockpit verbarrikadiert haben. Die Tür sei später von Einsatzkräften geöffnet worden, berichtet das Blatt. Laut Bild-Zeitung soll sich der angeblich bekiffte Mann bis auf die Unterhose ausgezogen und Feuerlöscher-Schaum versprüht haben. "Der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Mann wollte das Flugzeug nicht mehr verlassen", sagte ein hochrangiger Beamter. Für die Bewachung des Geländes ist nach Angaben eines Luftwaffensprechers die Bundeswehr zuständig.

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hat der 24-Jährige in der Regierungsmaschine ein Notsignal ausgelöst, das Notrufe von Flugzeugen in der Luft überlagert hätte. "Er hätte das Flugzeug nach bisherigen Erkenntnissen nicht starten können", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ulrich Bremer. Bei Flugzeugen in Parkposition werde die Stromversorgung abgeklemmt. Es gebe Hinweise darauf, dass der Mann, der die deutsche Nationalität habe, vermindert schuldfähig sein könnte. Das Amtsgericht Köln habe die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung angeordnet.

V

Proteste gegen Überwachung: 30 Städte, 10.000 Menschen

In 30 deutschen Städten sind insgesamt mehr als 10.000 Menschen gegen die ausufernde Überwachung durch US-Geheimdienste auf die Straße gegangen. Sie sind auch das Taktieren der Bundesregierung leid.
drei affen
© Reuters
Irgendwann lässt sie sich doch mitreißen. Die junge Frau, die in ihrem geblümten Sommerkleid und dem Strohhut mit der breiten Krempe nicht aussieht, als gehöre sie dem Schwarzen Block, der Antifa oder irgendeinem kommunistischen Bund an. "Scheiß NSA, scheiß NSA", brüllt sie mit einer Gruppe demonstrationserprobter junger Männer, als sie an der amerikanischen Botschaft in Berlin vorbeiläuft.

Judith, 23, ist heute das erste Mal auf einer Demonstration. Weil sie nun endlich genug hat von den taktierenden Politikern und dem Herumgedruckse der Bundesregierung, erklärt sie. Seit Wochen ist bekannt, dass die USA im großen Stil die Kommunikation von Bürgern und Politikern in Deutschland auskundschaften. Und doch sind noch immer Umfang und Details der Ausspähung unklar. "Die Terrorgefahr muss als Grund herhalten, unsere verfassungsmäßigen Rechte auszuhöhlen", sagt die Demonstrantin, "das kann doch nicht wahr sein".

So wie Judith gehen an diesem Samstag in mehr als 30 deutschen Städten Menschen aus Protest gegen willkürliche und flächendeckende Überwachung durch Geheimdienste auf die Straße. Zu den Demonstrationen hatte das globale Bündnis "#StopWatchingUs", die Piratenpartei, die Grünen und verschiedene Nichtregierungsorganisationen aufgerufen.

Question

Brandanschlag auf Bundeswehrfahrzeuge

Die Brandsätze detonierten mitten in der Nacht, 16 Bundeswehrfahrzeuge gingen in Flammen auf, die Feuerwehr brauchte drei Stunden, um die Feuer zu löschen. Der Brandanschlag in einer Kaserne im Norden von Sachsen-Anhalt verursachte einen Millionenschaden - von den Tätern fehlt jede Spur.
polizei
© dpa
Havelberg/Magdeburg - Die Täter kamen in der Nacht zum Samstag. Sie deponierten Brandsätze auf dem Gelände der Elb-Havel-Kaserne in Havelberg und verschwanden spurlos. Als sich die Brandsätze entzündeten, gingen 16 Bundeswehrautos in Flammen auf, darunter Lastwagen und Spezialfahrzeuge, wie die Polizei in Magdeburg mitteilte. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden mindestens zehn Millionen Euro. Verletzt wurde niemand. Für alle Bundeswehrstandorte in Deutschland wurden die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.

Die Polizei schloss einen Zusammenhang mit Protesten gegen die Bundeswehr am Truppenübungsplatz Altmark nicht aus. "Ein Anschlag dieses Ausmaßes stellt eine bislang in Sachsen-Anhalt nie dagewesene Art der Gewalt gegen die Bundeswehr dar", erklärte die Polizei. Weitere Störungen könnten nicht ausgeschlossen werden. Das Verteidigungsministeriumsei informiert, im Umkreis von militärischen Einrichtungen werde es verstärkte Kontrollen geben.

Footprints

Spannungen in Ägypten: Anhänger und Gegner Mursis sammeln sich für Demonstrationen

Anhänger und Gegner Mursis demonstrieren

In Ägypten versammeln sich Anhänger und Gegner des gestürzten Präsidenten Mursi erneut zu Massenprotesten. Verstärkt werden die Spannungen durch einen Haftbefehl gegen Mursi wegen mutmaßlicher Kontakte zur radikal-islamischen Hamas.

Wie der arabische Sender Al Jazeera berichtet, strömen seit den Mittagsstunden tausende Demonstranten auf den Tahrir-Platz im Zentrum der Hauptstadt Kairo sowie nach Nasr City, einer Hochburg der Muslimbrüder. Verteidigungsminister und Armeechef Abdel Fattah al-Sisi hatte am Mittwoch zu Solidaritätskundgebungen mit dem Militär aufgerufen, um ihm das "Mandat zur Bekämpfung des Terrors" zu geben. Dagegen sprachen die mit Mursi verbündeten Muslimbrüder von einer Einladung zum Bürgerkrieg. Die Armee kündigte im Internet an, man werde zwar die Waffen nicht auf das Volk richten, wohl aber gegen "schwarze Gewalt und Terrorismus".

Haftbefehl gegen Mursi

Der vom Militär gestürzte Präsident Mursi sitzt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen ihn erlassen. Die Behörden werfen ihm die Zusammenarbeit mit der radikal-islamischen Palästinenserbewegung Hamas während eines Gefängnisausbruchs 2011 vor. Ein Staatsanwalt habe den abgesetzten Staatschef Mursi zu der Sache bereits befragt, berichten Korrespondenten unter Berufung auf die staatliche ägyptische Nachrichtenagentur Mena. Es gehe um die Tötung von Wärtern und Gefangenen sowie um die Entführung von Soldaten. In Ägypten wird die Untersuchungshaft in der Regel für 15 Tage verhängt und dann stets um jeweils weitere 15 Tage verlängert.

Gingerbread

Türkischer "Intellektueller": Schwangere Frauen sind "unmoralisch und hässlich" - Nur Nachts Ausgang

Ein muslimischer Intellektueller hat mit abfälligen Äußerungen über schwangere Frauen in der Türkei für Empörung und Proteste gesorgt.

Der bei Anhängern des Sufismus bekannte Denker und Anwalt Ömer Tugrul Inancer sagte am Mittwochabend im Fernsehsender TRT, der Anblick schwangerer Frauen in der Öffentlichkeit sei "nicht nur unmoralisch, sondern auch hässlich". Ab dem siebten oder achten Monat sollten Frauen nur noch abends im Auto in Begleitung ihres Mannes das Haus verlassen.

Die Äußerungen von Inancer lösten im Internet einen Sturm der Entrüstung aus. Insbesondere in Istanbul und Ankara gingen wütende Schwangere auf die Straße, während einige Männer aus Solidarität ein Kissen unter das Hemd steckten. Feministische Gruppe äußerten sich "empört" über die Äußerungen. Das Amt für religiöse Angelegenheiten erklärte am Freitag in einem Versuch, die Situation zu beruhigen, es sei nicht Teil des Islams, schwangere Frauen einzusperren.

Quelle: AFP

Ambulance

Möglicher Norovirus: 40 Kinder im Krankenhaus

40 Kinder sind in der Nacht zum Donnerstag aus einem Schullandheim bei Zeven (Kreis Rotenburg) mit Verdacht auf Norovirus ins Krankenhaus gekommen. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr litten viele der Kinder im Alter von etwa 13 Jahren unter Durchfall und Erbrechen. Ob einzelne Kinder inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen konnten, war am Mittag noch unklar.

Bei den Betroffenen handelt es sich nach Angaben eines Sprechers des Bremer Fördervereins des Schullandheimes Badenstedt um Selbstversorger, die seit etwa zwei Wochen dort seien und bis Ende Juli gebucht hätten. Das Haus werde während der Sommerferien oft an Pfadfinder- oder kirchliche Gruppen vermietet. Nähere Angaben zu der Gruppe konnte der Sprecher nicht machen. Der Hausmeister im Schullandheim wollte auch keine Auskünfte erteilen. Die Betreuer alarmierten am späten Mittwoch die Rettungskräfte. Die Einsatzleitung entschied sich, die gesamte Gruppe mit den Betreuern zur Behandlung und Beobachtung in das Krankenhaus von Rotenburg zu bringen. Mit vier Rettungswagen und zehn Krankentransportwagen sei ein Pendelverkehr eingerichtet worden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden. Rund 60 Rettungskräfte waren im Einsatz.