Das Kind der GesellschaftS


Handcuffs

Internet-Kinderpornoring aufgedeckt

Die brasilianische Bundespolizei hat sechs Monate ermittelt - jetzt konnte sie einen Kinderporno-Ring im Internet aufdecken. Das Netzwerk hat 160 User in 34 Ländern, 32 Verdächtige konnten festgenommen werden.

Im Zuge der Ermittlungen konnten weitere Vergehen der Verdächtigen aufgedeckt werden, darunter Gewalt gegen die eigenen Kinder, Entführung, Mord an Kindern sowie Kannibalismus, erklärte die Polizei am Donnerstag. Es seien mehrere Computer und Kameras sowie Videoausrüstung beschlagnahmt worden.

Pistol

Mehrere Tote wegen Zwangsräumung

Bei einem Geiseldrama in einer Karlsruher Wohnung sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Der Geiselnehmer sei einer der Toten, teilte die Polizei mit. Auch ein Gerichtsvollzieher, zwei Begleiter und eine Frau sollen getötet worden sein.


Karlsruhe - Bei einer Geiselnahme in Karlsruhe sind am Mittwoch fünf Menschen getötet worden. Der Täter und auch alle seine Geiseln seien tot, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittler stürmten demnach am Mittag die Wohnung, als sie Brandgeruch wahrnahmen. Was sich zuvor in der Wohnung abgespielt hatte, ist bisher unklar.

Die Situation war bei einer geplanten Zwangsräumung in einem Mehrfamilienhaus in der Karlsruher Nordstadt eskaliert. Beim Täter soll es sich um den Lebensgefährten der Wohnungseigentümerin handeln. Er sei Jäger gewesen und habe mehrere Waffen besessen, hieß es. Der Mann soll gegen 9 Uhr den Gerichtsvollzieher mit zwei Begleitern in die Wohnung gelassen und sich dann mit ihnen als Geiseln verschanzt haben.

Heart - Black

Leiche eines Kindes auf Amrum entdeckt

Amrum - Auf der Nordseeinsel Amrum ist die Leiche eines Kindes gefunden worden, vermutlich die des vermissten Sebastians aus Österreich. "Wir müssen davon ausgehen, dass es sich um den vermissten Sebastian handelt", sagte eine Polizeisprecherin auf der Nordseeinsel am Mittwoch. Der Junge war am Sonntagnachmittag zuletzt lebend gesehen worden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Zehnjährige auf einem "Piratenschiff" am Strand von Wittdün gespielt. Kurz vor seinem Verschwinden am frühen Abend sei das Kind mit einem anderen blonden Jungen gesehen worden. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot zu Wasser, an Land und in der Luft. Zuletzt bat die Polizei auch in der Bevölkerung um Mithilfe. Zu den näheren Umständen des Unglücks ist noch nichts bekannt. Die Polizei schließt auch ein Verbrechen nicht aus.

dts

Heart - Black

Aus "Tradition": Japan verhindert Schutzgebiet für Wale

Eine Schutzzone für Wale im Südatlantik ist am Einfluss Japans gescheitert. Ein Drittel der Mitglieder der Internationalen Walfangkommission stimmte in Panama gegen den brasilianischen Vorschlag.

Die Einrichtung einer Schutzzone für Wale im Südatlantik ist am Widerstand Japans und seiner Verbündeten gescheitert. Auf dem jährlichen Treffen der Internationalen Walfangkommission in Panama-Stadt stimmte ein Drittel der stimmberechtigten Mitgliedstaaten gegen den Vorschlag, die Jagd auf Wale im südlichen Atlantik zu verbieten. Damit verfehlte die Initiative das nötige Quorum von 75 Prozent Zustimmung.

Für die Schutzzone stimmten 38 Länder, dagegen 21. Zwei Staaten enthielten sich. Jose Truda Palazzo von der brasilianischen NGO Catacean Conservation Center warf Tokio vor, das Abstimmungsverhalten einiger Staaten durch Hilfsleistungen beeinflusst zu haben. "Es ist schwer vorstellbar, dass Nauru oder Tuvalu sich für das Schutzgebiet interessieren oder sich damit befasst haben. Sie stimmen dagegen, weil Japan sie dazu beauftragt."

Alarm Clock

Schülerwissen ist teilweise mangelhaft: Diktatur und Demokratie sind dasselbe

Laut einer Studie der Freien Universität Berlin, können viele Jugendliche nicht zwischen Diktatur und Demokratie unterscheiden. Sie halten den NS-Staat und die DDR nicht für eine Diktatur, und wissen nicht, dass es heute freien Wahlen gibt.
schüler, schule
© ddp
Berlin (RPO).Der Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin (FU) hatte in der Studie "Später Sieg der Diktaturen?" Wissen und Urteile über den Nationalsozialismus, die DDR sowie die Bundesrepublik vor und nach der Wiedervereinigung untersucht. Dazu wurden rund 7.500 Schüler der Klassenstufen neun und zehn in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befragt.

Kommentar:

„Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

George Santayana


Arrow Down

Tote Babys auf dem Dachboden entdeckt

Bild
© dpa, go WagnerIn diesem roten Backsteinhaus geschah es. Die Mutter wird verdächtigt. Gegenüber der Polzei gab sie an, ein drittes Kind im Wald ausgesetzt zu haben. Die Suche blieb bislang erfolglos.
Das kleine Dorf Ostertimke in NIedersachsen ist ein ländliches Idyll. 280 Menschen leben dort. Jeder kennt jeden. Umso größer ist nun die Schockstarre, nachdem auf dem Dachboden eines Hauses zwei Babyleichen entdeckt wurden. "So etwas kann man doch nicht machen", sagt ein Einwohner.

Ostertimke (RPO). Der Ort ist wie gelähmt. Ostertimke, Ortsteil von Kirchtimke, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Bremen, ist Schauplatz eines Verbrechens geworden. Am Montag machte die Staatsanwaltschaft öffentlich, dass es bereits am Mittwoch zuvor einen grausigen Fund in der Gemeinde im Landkreis Rotenburg/Wümme gab.

Auf dem Dachboden eines Wohnhauses wurden die Leichen zweier Babys entdeckt. Die seit etwa drei Jahren nicht mehr in dem Ort lebende Mutter räumte bei ihrer Vernehmung ein, noch ein weiteres Kind nach der Geburt in der Natur zurückgelassen zu haben. Sie sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Question

Mysteriöses Objekt in der Ostsee eine Farce? Schatztaucher Asberg ist Schauspieler

Jönköping (Schweden) - Ein weiteres Mal haben die Schatztaucher um Dennis Asberg und Peter Lindberg vom "Ocean X Team" (oceanexplorer.se) weitere Informationen und auch ein die bisherigen Fotos einander zuordnende Abbildung veröffentlicht. Zur gleichen Zeit erhebt ein Blog schwere Vorwürfe gegen Asberg und behauptet, dass dieser offenbar nicht der sei, der er vorgebe.

Die von Asberg auf der Seite der Facebook-Gruppe des "Ocean X Teams" veröffentliche Abbildung (s. Abb.) ermöglicht nun erstmals eine räumliche Zuordnung der bislang veröffentlichten Aufnahmen. Demnach handelt es sich bei der "wie aus Beton" gegossen wirkenden "Kuppel" offenbar um den oberen Teil einer kreisrund en Struktur am nordöstlichen Rand des Gesamtobjekts. Das 25 Zentimeter durchmessende Loch, das in das Objekt hineinreichen soll, befindet sich demnach am westlichen Rand des Objekts, während sich die bislang veröffentliche rechtwinkligen Struktur, die immer wieder als einer von verschiedenen "Gängen und Räumen" bezeichnet wird, eher im mittleren Teil befinden.

Heart - Black

Mord an Pferdewirtin: Berliner Polizei sprachlos über die Kaltblütigkeit der Täter

Ermordete aus Lübars
© dpaNach dem Mord an Christin R. bat die Polizei mit Plakaten um Hinweise aus der Bevölkerung.
Berlin - Die Polizei ging lange davon aus, dass der 23-jährige Springreiter Robin H. seine Ex-Freundin im Affekt getötet hat, weil sie sich von ihm trennen wollte. Doch nun staunen die Ermittler über Abgründe, die sich in einem gutbürgerlichen Millieu auftun.

Es ist ein Fall wie aus dem Drehbuch: In Lübars wurde eine junge Frau ermordet. Was sich zunächst als Streit mit tödlichem Ausgang darstellte, entpuppt sich jetzt als Mordkomplott, bei dem es um viel Geld ging. Inzwischen sitzen vier Verdächtige in Haft. Die Ermittler staunen über die Abgründe, die sich in einem vermeintlich gutbürgerlichen Milieu auftun.

Wie berichtet, hatte eine Spaziergängerin am 21. Juni die Leiche der 21-jährigen Pferdewirtin Christin R. am Strandbad Lübars entdeckt. Die Mordkommission ging zunächst davon aus, dass der 23-jährige Springreiter Robin H. die Frau im Affekt getötet hatte, weil sie sich von ihm trennen wollte. Er wurde kurz darauf auf einem brandenburgischen Reiterhof gefasst und sitzt in Haft. Er soll zusammen mit seiner neuen Freundin bei der Tat zugesehen haben.

Family

Japaner_innen demonstrieren gegen Atomstrom

Japans Regierung will zwei Reaktoren des AKW Oi wieder hochfahren. In der Bevölkerung stösst der Entscheid auf Ablehnung. In Tokio kam es deshalb zur bisher grössten Kundgebung gegen Atomstrom.
demonstration, japan
© Iori Mochizuki/fukushima-diary.com
Aus Unmut über den geplanten Neustart von zwei Atomreaktoren sind Zehntausende Demonstranten in Tokio auf die Strasse gegangen. Nach Angaben der Veranstalter versammelten sich sogar rund 150'000 Menschen. Es war eine der bisher grössten Manifestationen gegen Atomkraft in Japan. Begleitet von einem Grossaufgebot der Polizei forderten die Demonstranten einen endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft. Sie hielten dabei Plakate mit Aufschriften wie «Das Nuklearzeitalter ist vorbei» oder «Nein zum Neustart» in die Höhe. «Ein weiterer Atomunfall wird das Ende von Japan sein», sagte ein 62 Jahre alter Japaner.

Die Demonstranten hatten sich auf einer Strasse nahe des Amtssitzes von Regierungschef Yoshihiko Noda versammelt und blockierten den Strassenverkehr. Noda hatte vor kurzem entschieden, die Reaktoren 3 und 4 im AKW Oi nach Sicherheitsüberprüfungen wieder hochzufahren.

Red Flag

Unfug: Obama ist der Präsident, der eine Alien-Invasion abwehren könnte, nach einer Meinungsumfrage

Ob diese Einschätzung wahlentscheidend sein kann? Die US-Bürger trauen ihrem Präsidenten Barack Obama im Fall eines Angriffs von Außerirdischen mehr zu als dem Herausforderer Mitt Romney. Und das ist vielleicht gar nicht so unwichtig: Elf Prozent der US-Amerikaner geben an, schon einmal selbst eine fliegende Untertasse gesichtet zu haben.
obama, aliens
© Reuters
US-Präsident Barack Obama ist nach Auffassung von zwei Dritteln seiner Landsleute besser in der Lage als sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney, mit einer Invasion unbekannter Wesen aus dem Weltall fertigzuwerden.

Bei einer Umfrage des National Geographic Channel unter 1114 US-Bürgern hielten 65 Prozent Obama für den besseren Kämpfer gegen Aliens. 36 Prozent waren von der Existenz unbekannter Flugobjekte (Ufos) überzeugt. 20 Prozent gaben an, ein Bekannter hätte schon einmal so ein Ufo gesehen, elf Prozent wollen es sogar selbst gesichtet haben.