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Sa, 05 Dez 2020
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Das Kind der Gesellschaft
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Pistol

Nur die Spitze eines Eisberges bei Kindesmissbrauch: Polizei folgt Spur von 30.000 Verdächtigen

In Bergisch Gladbach folgen Ermittler einer Spur von bis zu 30.000 Verdächtigen, die in Kindesmissbrauch involviert sind.

wohnwagen bergisch gladbach
© Guido Kirchner/ picture alliance/ dpa
Bei ihren monatelangen Untersuchungen zum Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach stießen Ermittler in Nordrhein-Westfalen bislang offenbar auf Spuren von potenziell 30.000 Tatverdächtigen - und mit jeder Durchsuchung könnten es einem Ministeriumssprecher zufolge mehr werden. Es geht in diesen Fällen um Kindesmissbrauch und Kinderpornografie, in Chats und Foren sollen sich die Täter ausgetauscht und gegenseitig angeheizt haben. Die Beamten sprechen von internationalen pädokriminellen Netzwerken mit einem Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum.

- Spiegel
Der Justizminister von NRW, Peter Biesenbach, gibt zu verstehen, dass Ermittlungen sehr langwierig sein werden, da die ermittelnden Stellen oftmals überlastet sind.

Pistol

Messerangriff in Glasgow: Mehrere Verletzte - Täter ist tot

Ein Mann geht in Glasgow mit einem Messer auf andere Menschen los. Anfangs ist von einem toten Polizisten die Rede. Nun heißt es, sein Zustand sei stabil. Noch ist vieles unklar an dem Fall. Sicher ist nur, dass der Täter nicht mehr lebt.
messerangriff glasgow
© Reuters
Laut britischen Medienberichten soll der Täter aus dem Sudan kommen und selbst in dem Hotel gelebt haben.
Bei einer Messerattacke in einem Hotel im schottischen Glasgow hat ein Mann sechs Menschen verletzt. Die Polizei erschoss den Täter. Die Behörden gehen nicht von einem Terrorangriff aus. Die Ermittlungen dauerten aber an, teilte die Polizei via Twitter mit. Einige britische Medien berichteten von Toten, offiziell gibt es dafür aber keine Bestätigung. Der Vorfall ereignete sich im Park Inn Hotel im Stadtzentrum, wie die Polizei mitteilte.

Dort wurden während der Corona-Pandemie Asylsuchende untergebracht. Die Daily Mail und der Telegraph berichteten, dass es sich bei dem Täter um einen Asylsuchenden aus dem Sudan handeln soll. Er habe bereits zuvor Flüchtlingen Gewalt angedroht und habe über großen Hunger in dem Hotel geklagt. Die Verletzten sind zwischen 17 und 53 Jahre alt. Sie alle kamen ins Krankenhaus, darunter auch ein Polizeibeamter. Der Zustand des 42-Jährigen ist nach offiziellen Angaben stabil. "Ich habe Leute gesehen, die aus einem Hotel gerannt sind", berichtete eine Augenzeugin dem Nachrichtensender Sky News. "In der ganzen Straße waren Polizeifahrzeuge und Rettungswagen." Ein Augenzeuge aus dem Hotel berichtete der Nachrichtenagentur PA, dass die Rezeption voller Blut gewesen sei.

Question

Drei Tote durch Schüsse bei Straßenfest in den USA - Zeugen melden sich nicht

Im amerikanischen Bundesstaat North Carolina feiern Hunderte Menschen den Gedenktag zum Ende der Sklaverei. Dann fallen Schüsse - mehr als 100. Drei Menschen sterben. Aber es melden sich keine Augenzeugen.
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© AP
Die Polizei hat den Tatort in der Stadt Charlotte abgesperrt.
Bei einem spontanen Straßenfest infolge des Gedenktags zum Ende der Sklaverei in den Vereinigen Staaten sind im Bundesstaat North Carolina drei Menschen durch Schüsse getötet worden. Bei dem Zwischenfall in der Nacht zum Montag in Charlotte seien mehr als 100 Schüsse in einer Menge von rund 400 Menschen abgegeben worden, sagte der stellvertretende Polizeichef Gerald Smith am Montag.

Zunächst war von zwei Toten und sieben Verletzten die Rede gewesen. Am Abend teilte die Polizei auf Anfrage mit, dass eine weitere Person gestorben sei. Fünf weitere zogen sich Verletzungen zu, weil sie von Autos angefahren worden waren, erklärte die Polizei auf Twitter.

Bullseye

Linke Radikale? Plünderungen und Ausschreitungen in Stuttgart

Nach der für Stuttgart beispiellosen Gewalt am Wochenende bemühen sich Politik und Polizei um Aufklärung. Innenminister Seehofer und Kanzlerin Merkel fanden deutliche Worte.
riots stuttgart antifa
© AFP / dpa / Christoph Schmidt
In der Innenstadt von Stuttgart ist kaum noch etwas zu sehen von den Schäden, die in der chaotischen Nacht aus Randale und Plünderei entstanden sind. Gewaltige Spuren hat die Randale dennoch hinterlassen. Politisch werden Konsequenzen gefordert, Kanzlerin Merkel ließ die Angriffe durch ihren Regierungssprecher scharf verurteilen: Die Szenen seien "abscheulich" gewesen und mit nichts zu rechtfertigen, sagte Steffen Seibert am Montag. Sie seien gegen die Stadt und ihre Bürger gerichtet gewesen.

Auch Innenminister Horst Seehofer äußerte sich zu den Gewalttaten. Vor Journalisten bezeichnete er die Ausschreitungen als ein "Alarmsignal für den Rechtsstaat". Er erwarte, dass die Justiz gegen die beteiligten Täter eine "harte Strafe" ausspreche, so Seehofer. Es gehe dabei um die "Glaubwürdigkeit des Rechtsstaats". Nach den Ereignissen dürfe es nun "nicht bei Entrüstung bleiben", sagte der Minister bei einem Besuch der Tatorte in Stuttgart.

Candle

Messerstecherei am Rande einer BLM Demo in England - Drei Tote

In der britischen Stadt Reading hat es in einem Park offenbar eine Messerstecherei gegeben. Nach einer Anti-Rassismus-Demonstration wurden laut Medienberichten mehrere Menschen schwer verletzt.
britische polizisten
© Reuters
In der südenglischen Stadt Reading soll es in einem Park zu einer Messerstecherei gekommen sein. Das berichten britische Medien. Zwei Menschen sollen mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden sein. Laut der Zeitung Telegraph starben bei der Attacke sogar drei Menschen. Dafür gab es zunächst aber keine offizielle Bestätigung. Ein Mann soll festgenommen worden sein.


Bei der Messerstecherei könnte es sich nach britischen Medien um einen Terrorakt handeln. Die Polizei von Thames Valley schrieb am Samstagabend auf Twitter, Beamte seien vor Ort und untersuchten den Vorfall.

Santa

Bitte nicht in Panik ausbrechen: 183 Einwohner von insgesamt 1,4 Mrd. in China erneut mit Corona infiziert

Chinesische Wissenschaftler haben das Viruserbgut des neuen Corona-Ausbruchs in Peking internationalen Experten zugänglich gemacht: Angeblich kommt es aus Europa.
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© Tingshu Wang/ REUTERS
Der Xinfadi-Markt in Peking: Hier soll der Ursprung des neuen Corona-Ausbruchs liegen
China hat das Genom des Virenstamms veröffentlicht, der in Peking einen erneuten Corona-Ausbruch verursacht hat. Die Erbgutsequenz wurde am Donnerstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Wissenschaftlern in aller Welt zur Verfügung gestellt. Das teilten die Behörden in Peking mit.

Als Ausgangspunkt des erneuten Ausbruchs in China wird der viel besuchte Pekinger Xinfadi-Markt vermutet, auf dem mehr als 70 Prozent der frischen Nahrungsmittel für Peking verkauft werden. Sars-CoV-2 wurde dort auf Schneidebrettern nachgewiesen, auf denen importierter Lachs zerlegt worden war. Wissenschaftler warnen allerdings vor voreiligen Schlussfolgerungen. Es gilt dabei als unwahrscheinlich, dass Lachse sich mit dem Coronavirus infizieren und es so auf Menschen übertragen können. Allerdings könnte das Virus durch mangelnde Hygiene auf den Fisch oder die Schneidebretter gelangt sein - möglicherweise bereits während des Exports.

China scheint sich relativ sicher zu sein, dass der neue Ausbruch auf Europa zurückzuführen ist: Erste Analysen des Genoms deuteten darauf hin, dass dieser Virenstamm "aus Europa gekommen" sei, sagte Zhang Yong von der chinesischen Seuchenkontrollbehörde einem Bericht der staatlichen Zeitung Global Times zufolge. Der Virenstamm sei allerdings "älter als das Virus, das derzeit in Europa zirkuliert", sagte Zhang demnach. Vielleicht sei das nun in und um Peking festgestellte Virus von tiefgekühlten Lebensmitteln oder einem Lebensmittelmarkt ausgegangen.

Kommentar: Die Zahlen der erneuten Panik stehen erneut in keinem Verhältnis.


Hourglass

Vermisste Kinder in den USA: Polizei findet Leichen - Eltern unter Mordverdacht

Als sie länger nichts von ihren zwei Enkeln hören, werden die Großeltern misstrauisch und informieren die Polizei. Monatelang suchen Ermittler nach den Kindern und finden schließlich ihre sterblichen Überreste - auf dem Grundstück des Stiefvaters. Er und seine Frau gelten auch in weiteren Fällen als verdächtig.
vallow ryan
© imago images/ZUMA Wire
Im US-Bundesstaat Idaho hat die Polizei die Überreste von zwei seit Monaten verschwundenen Kindern gefunden. Sie seien in der Nähe des Hauses ihres Stiefvaters Chad Daybell gefunden worden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Nach der 17-jährigen Tylee Ryan und ihrem zehn Jahre jüngeren autistischen Halbbruder Joshua Vallow wurde seit vergangenem November gesucht. Ihre Mutter Lori Vallow hatten US-Polizisten im Februar gemeinsam mit ihrem Mann auf Hawaii festgenommen.

Am Dienstag hatten die Beamten das Haus und Grundstück des Mannes in Idaho durchsucht und dabei die Überreste der beiden vermissten Kinder gefunden. Zu den Todesursachen wurde zunächst nichts bekannt. Die Art, wie eine der Leichen versteckt worden war, bezeichnete ein Staatsanwalt aber laut Zeitungsberichten als besonders "ungeheuerlich".

Binoculars

Lakenheath: US-Kampfjet stürzt über Nordsee ab - Pilot wird noch vermisst

Ein US-Kampfjet ist in die Nordsee gestürzt. Der Pilot wird vermisst. Ein Rettungseinsatz wurde eingeleitet.
us kampfjet
© imago images/ZUMA Wire
Ein US-Kampfflugzeug ist am Montag vor der englischen Küste in die Nordsee gestürzt. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf die Mitteilung einer in Großbritannien stationierten US-Luftwaffeneinheit.

Die Maschine sei bei einem Übungsflug abgestürzt, hieß es. Die Maschine vom Typ F15 sei am Montagmorgen im Osten Großbritanniens gestartet, teilte eine Sprecherin der US-Luftwaffe mit.

Kommentar: Zusätzlich stürzte 2014 ein Militärhubschrauber bei Lakenheath ab, wo es zu vier Toten kam:

Vier Tote bei Helikopterabsturz in England


Red Flag

Völlig verrückt: Westdeutsche Kommunisten marschierten als FDJ in Zwickau auf

Junge mit sozialistischer FDJ-Fahne
© mdr.de
Ein Junge hält eine Fahne der DDR-Jugendorganisation FDJ bei einem Aufmarsch in Zwickau
Vor einer Woche konnte man in Zwickau einer "Wiederauferstehung" beiwohnen: Die noch immer bestehende Freie Deutsche Jugend (FDJ), die sozialistische Jugendorganisation in der früheren DDR, ist in Gestalt von westdeutschen Kommunisten aus den alten Bundesländern in Zwickau aufmarschiert. Mit einem umgedrehten Trabant auf einem Handwagen als Symbol für die Unterdrückung durch den Imperialismus (dargestellt als Hyäne, die auf dem umgedrehten Trabant sitzt) und Kampfliedern auf den Lippen zogen sie durch die Straßen.

Als Mittel zur Befreiung der Unterdrückten von ihren Unterdrückern wurde von einer jungen Frau die Revolution angepriesen:
"Die einzige Art und Weise, sich dieses Land zurückzuerobern, ist dafür zu sorgen, dass dieses Rathaus ein Ort und ein Hort der Revolution wird", ruft eine der FDJ-Demonstranten in das Megaphon. Mit einem sogenannten Arbeiterjugend-Open-Air möchten die jungen Kommunisten die Aufmerksamkeit der Zwickauer Bevölkerung gewinnen. Dazu gehört auch das umgedrehte Auto, auf dem eine Hyäne sitzt. Der Trabant soll das unterdrückte Volk symbolisieren, die Hyäne den Imperialismus.

- mdr.de
Sogar Kinder wurden benutzt, um ideologische Reden zu halten:
"Ich bin 12 Jahre alt, wohne in Regensburg und bin in der FDJ. Und ich bin hier, weil ich euch allen was klarmachen will: Es geht um Sozialismus", ruft Mia.

- mdr.de
Anwohner in Zwickau, die dieses Treiben miterlebten und noch lebhafte Erinnerungen an die DDR-Zeit haben, äußerten sich zu dem, was die FDJ-Demonstranten von sich geben, wie folgt:

Guinness

Bandenkrieg zwischen Rockern? Fahrzeug fährt in Menschenmenge mit anschließender Schlägerei

Es ist ein Szenario, das sofort schlimmste Assoziationen weckt: Ein Auto fährt offensichtlich mit voller Absicht in eine Gruppe von Menschen. War es eine Fehde zwischen Rockern?
rockerkriefg münchen
© Matthias Balk/dpa
Ein Kleintransporter ist in München in eine Menschengruppe auf dem Gehweg gefahren - wie der Hergang vermuten lässt, geschah dies mit voller Absicht. "Offensichtlich haben wir es mit einer äußerst brutalen Auseinandersetzung polizeibekannter Rockergruppen zu tun", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem Sender "Antenne Bayern" und bild.de.

Angriff mit Stichwerkzeug: drei Verletzte

Die sechs Insassen des Fahrzeugs seien auch noch auf die angefahrene Gruppe losgegangen und hätten "gewaltsam auf sie eingewirkt", teilte die Polizei nach dem Vorfall am Mittwochnachmittag mit. Drei Männer im Alter zwischen 42 und 56 Jahren wurden verletzt - schweben aber nicht in Lebensgefahr.

Ob die Verletzungen durch die Kollision mit dem Fahrzeug oder durch die nachfolgende Prügelei zustande kamen, war zunächst unklar. Nach Angaben von Zeugen sei bei dem Angriff auch ein Stichwerkzeug benutzt worden, hieß es.