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Sa, 31 Jul 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Neue Bilder belegen: Meditation schaltet einzelne Hirnregionen ab

Kernspinaufnahmen als Grundlage für Behandlung von Autismus und Schizophrenie
Hirnaktivität bei Meditation
© © Yale University
Forscher verwendeten Magnetresonanztomographie, um die Aktivitäten im Gehirn von Meditierenden sichtbar zu machen. Die Bereiche, die im Bild blau hervorgehoben sind, zeigen verringerte Aktivität.
Yale (USA) - Wer häufig meditiert, kann offenbar Bereiche seines Gehirns abschalten. Das gilt für Regionen, die mit Tagträumen sowie psychischen Störungen wie Autismus und Schizophrenie in Verbindung gebracht werden. Das berichten Ergebnis amerikanischer Wissenschaftler, die Magnetresonanztomographie als bildgebendes Verfahren einsetzten, um Gehirn-Aktivitäten von Meditierenden sichtbar zu machen. Die Ergebnisse der Studie wollen die Forscher jetzt im klinischen Bereich nutzen, wie sie im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences" schreiben.

"Meditation hat den Ruf, Menschen zu helfen, fokussiert zu bleiben", meint Judson A. Brewer, Professor für Psychiatrie in Yale und leitender Autor der Studie. Doch der Forscher ist sich auch sicher, dass Meditation helfen kann, Krankheiten zu behandeln: "Meditation hat sich bereits bei einer ganzen Reihe von Gesundheitsproblemen als nützlich erwiesen. Sie konnte unter anderem Menschen beim Umgang mit Krebs unterstützen, Psoriasis reduzieren sowie Nikotinentzug mindern."

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Autistische Kinder haben mehr Neuronen

Nach einer Post-mortem-Studie haben autistische Kinder einen Neuronenüberschuss und ein erhöhtes Hirngewicht.

SAN DIEGO. Autistische Kinder haben mehr Neuronen im präfrontalen Kortex, als es ihrem Alter entspräche. Das Gehirngewicht ist im Vergleich zur Altersnorm ebenfalls erhöht.

Das haben US-Neurowissenschaftler in einer jüngst veröffentlichten Post-mortem-Studie herausgefunden.

Ein Team um Professor Eric Courchesne von der Universität von Kalifornien in San Diego hatte Gehirne von sieben toten Kindern und Jugendlichen (Alter 2 bis 16 Jahre) mit Autismus stereologisch untersucht.

Als Vergleich dienten die Gehirne von sechs Kindern, die im gleichen Alter gestorben waren und keine psychischen Auffälligkeiten aufgewiesen hatten (JAMA 2011; 306: 2001-2010).

Butterfly

Meditation verändert Verknüpfungen im Gehirn: Neuronale Veränderungen bleiben auch im Alltag erhalten

Häufige Meditation hinterlässt bleibende Spuren in der Aktivität unsers Gehirns: Sie hemmt dauerhaft die Hirnzentren, die Angst, psychische Krankheiten und Aufmerksamkeitsstörungen hervorrufen. Bei regelmäßig meditierenden Menschen sind zudem die Gehirnbereiche stärker miteinander verknüpft, die die bewusste Wahrnehmung und Selbstkontrolle fördern. Das berichten US-amerikanische Forscher im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.
Meditieren
© meditationschool.eu
„Die Fähigkeit der Meditation, Menschen im 'Hier und Jetzt' leben zu lassen, ist seit tausenden von Jahren bekannt“, sagt Erstautor Judson A. Brewer von der Yale University. Ebenso, dass sich das regelmäßige Meditieren positiv auf die Gesundheit auswirke: „Es hilft gegen Schmerzen, Depressionen und Angststörungen, unterstützt Raucher und andere Süchtige beim Entzug und kann sogar Krankheiten wie der Gürtelrose vorbeugen“, sagt der Forscher. Welche Veränderungen im Gehirn hinter diesen Effekten stünden, sei aber bisher nur in Teilen geklärt.

Kommentar: Éiriú Eolas (ausgesprochen “ERI-OLAS”) ist das erstaunliche, wissenschaftliche Stressabbau- und Verjüngungsprogramm, DER SCHLÜSSEL, der Ihnen hilft, Ihr Leben auf REALE und sofort spürbare Weise zu verändern.

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© eiriu-eolas.org
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Studie: Überqueren von Türschwellen verursacht Vergesslichkeit

Notre Dame (dts) - Das Betreten oder Verlassen von Räumen soll Auslöser für kleine Vergesslichkeiten im Alltag sein. Wie aus einer Studie der University of Notre Dame in Indiana hervorgeht, schaffe das Überqueren von Türschwellen sogenannte “Handlungsgrenzen” im Kopf der Probanden. “Aktivitäten und Entscheidungen, die in einem anderen Raum gemacht wurden, können dann nicht mit dem anderen Raum verknüpft werden”, erklärte der Leiter der Studie. Die Wissenschaftler ließen Versuchspersonen Gedächtnisaufgaben lösen, während diese in einer vorgegebene Strecke durch ein Haus liefen. Die Wissenschaftler ermittelten daraufhin einen größeren Gedächtnisschwund beim Hindurchtreten von Türen, als beim normalen Laufen durch einen Raum.

© - dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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Nachtschicht im Gehirn

Wissenschaftler messen erstmals Trauminhalte

Jeder Mensch träumt, auch wenn sich nicht jeder am folgenden Morgen daran erinnert. Denn Träume werden nicht ins Langzeitgedächtnis übertragen. Daher können wir einen Traum nur behalten, wenn wir mittendrin oder kurz danach aufwachen.

Es gibt jedoch Menschen, sogenannte luzide Träumer (von lat. lux = Licht), die sich bewusst darüber sind, dass sie träumen, und die das Traumgeschehen sogar willentlich beeinflussen können. Diese Fähigkeit haben sich Wissenschaftler um Martin Dresler vom Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie zunutze gemacht, um einem der großen Rätsel der menschlichen Natur auf die Spur zu kommen: Warum träumen wir? Und wie entstehen die nächtlichen Bilderfluten in unserem Kopf?

Bekanntlich ist es in der Hirnforschung schon seit Längerem üblich, die räumlich lokalisierte Gehirnaktivität mithilfe bildgebender Verfahren wie der funktionellen Kernspintomografie sichtbar zu machen. Träume wurden bisher ausgespart. Denn die gemessene Hirnaktivität wäre nur dann einem bestimmten Traum zuzuordnen, wenn sich eine exakte zeitliche Übereinstimmung zwischen beiden Ereignissen feststellen ließe. Das gelingt bei »normalen« Träumern naturgemäß nicht, da diese den Forschern nicht mitteilen können, ob sie gerade träumen.

Info

Gehirn: Aufmerksamkeit und Bewusstsein getrennt

Primär-Sehrinde ist Eingang zur visuellen Verarbeitung in Großhirnrinde
Bild
Tübingen - Aufmerksamkeit und Bewusstsein sind zwei grundlegend verschiedene Prozesse im Gehirn. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik http://kyb.mpg.de zusammen mit japanischen Kollegen aus einer Reihe von Verhaltensbeobachtungen geschlossen. Sie liefern den ersten experimentellen Nachweis, dass die primäre Sehrinde nur durch Aufmerksamkeit, nicht aber durch das Bewusstsein aktiviert wird. Die primäre Sehrinde ist der Eingangsbereich zur visuellen Informationsverarbeitung in der Großhirnrinde.

Nervenzellen agieren nie gleich

Dieses Ergebnis bekräftigt die Hypothese, dass Nervenzellen unterschiedlich auf Aufmerksamkeit und Bewusstsein reagieren. "Es geht um die genaue Erforschung des Gehirns", erklärt Masataka Watanabe von der University of Tokyo http://www.u-tokyo.ac.jp gegenüber pressetext. Bei der funktionellen Magnetresonanztomografie wird die Aktivität verschiedener Hirnbereiche über den Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen und bildlich dargestellt.

Evil Rays

Wie Ohrwürmer in unser Gehirn kriechen

Frau mit Box
© Unbekannt
Es hat vermutlich jeder und jede schon einmal erlebt: Man schnappt irgendwo ein Lied auf, oft reichen schon wenige Takte, und schon hat sich ein Ohrwurm festgesetzt, der den ganzen Tag nicht aus dem Kopf geht. Die genauen Bedingungen, unter denen unser Gehirn zur Jukebox wird, haben nun britische Forscher untersucht.

Neben dem aktuellen Hören eines Musikstücks spielen auch Erinnerungen sowie bestimmte Gemüts- und Aufmerksamkeitszustände eine wichtige Rolle, schreiben die Psychologin Victoria Williamson von der Goldsmiths University of London und Kollegen in einer Studie.

In Nervennetzwerken gefangen

"Involuntary Musical Imagery" - "Unfreiwillige Musikbilder": Mit diesem etwas spröden Begriff hat der US-Neuropsychologe Oliver Sacks 2006 etwas bezeichnet, das aus dem Alltag gut bekannt ist: die bewusste Erfahrung vertrauter oder neuer Musik, die sich permanent im Geiste wiederholt, obwohl wir sie von außen gar nicht hören und die wir bewusst kaum beeinflussen können.

People

Ohne Worte - Menschen verraten durch Gesten wie gut oder schlecht ihr soziales Verhalten ist

Psychologie.- Wer sein Gegenüber verständnisvoll annickt, gilt als aufgeschlossen, verschränkt jemand die Arme, hält man ihn meist für verschlossen. Kanadische Forscher haben untersucht, ob bestimmte genetische Abweichungen die Gesten des Menschen so sehr beeinflussen, dass unbeteiligte Beobachter den Unterschied erkennen.

Eine Frau sitzt ihrem Mann gegenüber. Dieser erzählt davon, wie vor ein paar Monaten seine Patentante starb. Die Trauer ist ihm anzumerken, er hing an der Tante. Ihr Sterben hat er hautnah miterlebt.

"Da sitzt man also, und hört seinem Partner zu, wie er von seinem Schmerz berichtet. Wir haben uns gedacht: das ist eine perfekte Situation, um zu testen, wie mitfühlend jemand reagiert. Wir haben uns also den Zuhörenden in dieser Situation ganz genau angeschaut."

Aleksandr Kogan ist Psychologe an der Universität Toronto. 23 Paare hat er gebeten, bei seinem Versuch mitzumachen. Ein Partner berichtete dabei von einer leidvollen Erfahrung, eine Videokamera zeichnete auf, wie sein Gegenüber reagiert.

"Wir schnitten aus den Aufnahmen 20 Sekunden heraus, löschten die Tonspur, und zeigten diese kurzen Stummfilmchen dann 1000 Probanden, die die Person im Film nicht kannten, völligen Fremden also."

Kommentar: Mit nur einer Ausnahme: der Psychopath ist keineswegs sozial, noch hat er jeglichen Sinn des Mitgefühls. Was er jedoch kann, ist Emotionen vorzutäuschen und auf diese Weise zu manipulieren.


Che Guevara

V steht für Vendetta - Geben Sie dem Kerl einen Groschen!

occupy
© unbekannt
Besetzt alles!
Vor einigen Jahren sahen wir den Film V wie Vendetta. Wie viele andere dachte ich, dass er eine wirklich gute Analogie unserer gegenwärtigen globalen Situation darstellt, obgleich sie als 'zukünftig' präsentiert wurde. Der Film vermittelt in einer Vielzahl guter Szenen nicht nur eine Ahnung davon, wie die Medien „gesponnen“ sind, sondern diskutiert tatsächlich den Sachverhalt, dass Wörter geändert wurden - dass unsere Sprache zum Nutzen der Psychopathen kooptiert worden war.

An diesem Guy Fawkes-Tag 2011 schlagen wir vor, dass jedermann sich uns zu einer weiteren Cyber-Party anschließt und sich niederlässt, um V wie Vendetta anzuschauen. Laden Sie auch Ihre Freunde und Ihre Familie zu sich ein! Und sollten Sie den Film bereits gesehen haben, tragen Sie keinen Schaden davon, wenn Sie ihn sich nochmals anschauen! Wie langjährige Leser wissen, lieben wir diesen Film, seitdem er 2006 herauskam, und haben uns seiner eindringlichen Themen bedient, um Menschen die Realität unserer Situation unter der globalen totalitären Kontrolle von Psychopathen nahezubringen.

Seitdem haben sich die Dinge so sehr verschlechtert, dass Menschen schließlich in solchen Zahlen auf die Straße gehen, die tatsächlich eine Massenrevolution entzünden könnten. Ob dies damit endet, einen besseren oder schlechteren Ausgang für die Menschheit zu nehmen, wird von unseren individuellen Bemühungen abhängen. Die physische Rückgewinnung der Kontrolle über 'die Regierung' allein wird es nicht bringen. Was wir brauchen, ist ein größeres Bewusstsein und Verständnis dessen, WESHALB Regierungen letzten Endes GEGEN die Menschen arbeiten anstatt FÜR sie.

V wie Vendetta hat seitdem hunderttausende von Menschen dazu inspiriert, damit zu beginnen, die Punkte zu verknüpfen und sich klarzumachen, dass da etwas entsetzlich schief läuft mit dieser Welt. Werfen wir mal einen Blick auf ein paar Filmausschnitte, die extra so bearbeitet worden sind, um die Sache auf den Punkt zu bringen und danach werde ich fortfahren:

Laptop

Charité-Studie: "Computer-Spieler haben mehr Gehirn"

Das Gamepad immer öfter in der Hand, aber zugleich spürbar weniger im Kopf? Von wegen! Das Vorurteil, wonach junge PC-Spieler grundsätzlich verdummen, ist nicht mehr länger haltbar. Eine Charité-Studie belegt es.
Neurowissenschaftlerin Simone Kühn
© Reto Klar
Überrascht: Auch Neurowissenschaftlerin Simone Kühn spricht von einer "Sensation"
Am Rande einer europaweiten Untersuchung zur Vorhersage des Suchtverhaltens von Jugendlichen machten Wissenschaftler der Berliner Charité zwei sensationelle Entdeckungen: Die Forscher der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus fanden in der ersten Hirnstrukturstudie zu Computerspielen heraus, dass moderate Vielspieler - wohlgemerkt keine Spielsüchtigen - nicht nur über mehr lokales Hirnvolumen, sondern außerdem auch über mehr Hirnrinde verfügen.

Messungen der Bilder von Untersuchungen in leistungsstarken Magnetresonanztomografen (MRT) ergaben, dass das sogenannte Belohnungszentrum (ventrales Striatum) der Jugendlichen, die öfter am Computer spielen, größer ist als das der Probanden der Vergleichsgruppe, die weniger Zeit mit PC- oder Videospielen verbringen. Das Belohnungszentrum ist der Bereich im Gehirn, der unter anderem aktiviert ist, wenn Hunger verspürt wird und das Essen auf dem Tisch steht. Auch bei Empfindungen wie Freude oder Begierde ist dieser Bereich des Gehirns mit im Spiel.