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So, 05 Dez 2021
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Erdveränderungen
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SOTT Video Erdveränderungen - Dezember 2020: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Das Jahr 2020 endete mit einigen erstaunlichen Erdveränderungsereignissen, darunter ein riesiger Bolide, der Ende Dezember über Westchina explodierte. Bis zu diesem größten Feuerball-Ereignis des Jahres hat es seit dem Chelyabinsk-Meteor von 2013 nichts derart Spektakuläres an athmosphärischen Ereignissen (jedenfalls solchen, die mit Kamera aufgenommen wurden) gegeben. Außerdem gab es im vergangenen Monat noch viele weitere Feuerball-Sichtungen weltweit, einschließlich zweier, die vom US-Staat Idaho zu sehen waren.
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Zu den Überschwemmungen in Südostasien im vergangenen Monat gehörten ununterbrochene Regenfälle in Vietnam, die zu schweren Überschwemmungen führten und etwa 280 Menschen töteten, wobei Dutzende weitere als vermisst gemeldet wurden. Die Zentral-Philippinen sind ein weiteres Gebiet, das von Dauerregen betroffen ist, und das seit Oktober. Indes erreichten Hochwasser im Westen Indonesiens eine Höhe bis zu 5 Meter und verursachten großflächige Schäden. Schwere Regenfälle und extreme Überschwemmungen trafen auch Brasilien den zweiten Monat in Folge. Dortige Behörden bestätigten, dass allein in Rio de Janeiro mindestens 700 Menschen gestorben sind - und das innerhalb einer Woche.

Andernorts zerstörte eine gigantische 700 Meter breite "schnelle Tonrutsche" in Ask, Norwegen, 30 Häuser, verletzte mindestens 10 Menschen und hinterließ 21 Vermisste. Mindestens 1.000 Anwohner wurden aus dem Gebiet evakuiert. Dies war das zweite derartige Ereignis, das in diesem Jahr in Norwegen gemeldet wurde, und auch das bisher größte in diesem Gebiet. Das erste Ereignis fand im Juni statt und verlief mehr als 600 Meter entlang der Küste und 150 Meter landeinwärts.

Bad Guys

Starkes Unwetter in Nordgriechenland sorgt für Schäden

In Nordgriechenland sorgte Anfang der Woche ein heftiges Unwetter für Sachschäden sowohl an Gebäuden und Häusern, bei der lokalen Infrastruktur aber auch auf landwirtschaftlichen Flächen. Davon betroffen waren vor allem die Regionen Evros im Nordosten, als auch Epirus im Nordwesten.
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© AFP 2020 / Yasser Al-Zayyat
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Zwischen Soufli und Didymoticho in Evros kam es zu erheblichen Problemen im Straßennetz. Nachdem der Fluss Erythropotamos über die Ufer getreten war, musste die Feuerwehr mit Hilfe der Armee ausrücken. Im Ort Mikro Derio mussten vor allem ältere Einwohner aus ihren Häusern evakuiert werden; sie kamen bei Verwandten oder in der Dorfkirche unter. In der Gemeinde Soufli blieben am Dienstag vorsichtshalber einige Schulen geschlossen.

Bereits am Montag war in zehn Gemeinden in Epirus der Notstand ausgerufen worden. Durch starke Winde stürzte auf der Autobahn Egnatia-Odos ein Lkw um. Im Ort Theodoriana, der in den Bergen vor der Stadt Arta liegt, verursachte ein Wirbelsturm Schäden an Häusern und an der Infrastruktur. Der Sturm erreichte eine Geschwindigkeit von bis zu 93,3 Stundenkilometer.

Griechenland Zeitung / eh

Bizarro Earth

Naturkatastrophen sind 2020 angestiegen

Weltweit hat die Häufigkeit und Intensität von Stürmen und Unwettern zugenommen - mutmaßlich wegen des Klimawandels. Die Schäden durch Naturkatastrophen sind laut Munich Re daher 2020 gestiegen.
huracan laura
Im vergangenen Jahr sind die weltweiten Schäden wegen Naturkatastrophen gestiegen. Weltweit haben Stürme, Hochwasser, Erdbeben und andere Katastrophen volkswirtschaftliche Schäden von 210 Milliarden Dollar (rund 170 Mrd Euro) verursacht - nach 166 Milliarden im Vorjahr.


Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Naturkatastrophenbericht des Rückversicherers Munich Re hervor. Die Munich Re dokumentiert globale Naturkatastrophenschäden seit Jahrzehnten, da dies für die Versicherungsbranche bei der Berechnung der Beiträge von großer Bedeutung ist.

USA: Schadenssummer von 95 Milliarden Dollar

Besonders schwer getroffen wurden die USA, wo Hurrikane, Serien schwerer Gewitter und Waldbrände allein 95 Milliarden Dollar anrichteten - sechs der zehn teuersten Naturkatastrophen trafen die Vereinigten Staaten.


Kommentar: Das spiegelte vielleicht die gesellschaftliche Situation in den USA wider. Mal schauen, was 2021 bringt, insbesondere nach dem Wahlbetrug.


Europa kam mit vergleichsweise geringen Schäden von 12 Milliarden Dollar eher glimpflich davon. Für das Erdbeben in Kroatien am 29. Dezember gibt es noch keine Zahlen, doch dürften die Schäden nach Einschätzung der Munich Re eher begrenzt ausgefallen sein, da die Region um das Epizentrum vergleichsweise dünn besiedelt ist.

"2020 war sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch in der Langzeitbetrachtung ein schadenreiches Jahr", sagte Ernst Rauch, der Chef-Klima- und Geowissenschaftler des Konzerns. "Damit liegt das vergangene Jahr in einem langfristigen Trend zu höheren Naturkatastrophenschäden, den wir seit Jahrzehnten beobachten."

Kommentar: UN-Bericht: Verdopplung von Naturkatastrophen in den letzten 20 Jahren


Snowflake Cold

Nahende Eiszeit? Historischer neuer Kälte-Rekord in Spanien

eiszeit
© noodweer.be
In Spanien ist es derzeit sibirisch kalt. Auf dem Land werden ungewöhnlich niedrige Temperaturen gemessen. In Vega de Liordes, in der Provinz Leon, etwa 400 Kilometer nördlich von Madrid, wurde sogar die niedrigste jemals im Land gemessene Temperatur registriert. Dort wurde am Donnerstag eine Temperatur von -35,8 Grad Celsius gemessen, berichtete das regionale meteorologische Institut Noromet.

Der bisherige Rekord, -34,1 Grad in La Llanco in den Pyrenäen, der am Mittwoch aufgestellt wurde, hielt knapp einen Tag. Die historisch niedrigen Temperaturen werden von starkem Schneefall begleitet. Besonders in Nord- und Zentralspanien gibt es viel Schneefall.

Der bisherige Kälterekord stammt aus dem Jahr 1956, als in la Torre de Cabdella in der Provinz Lerida das Quecksilber auf -32 Grad fiel. Esc wird noch mehr Schnee und kälte erwartet. Der Schneefall kann mehrere Tage andauern und wird von viel Wind begleitet. Am Samstag, 9. Januar in der Region von Madrid und Osten kann bis zu einem halben Meter Schnee fallen.

Kommentar:


Bad Guys

Kroatien: Weitere 66 Nachbeben nach dem starken Beben am Dienstag

Die Erde beruhigt sich nicht in Kroatiens Zentralregion. Im Raum Petrinja gab es in der Nacht zum Donnerstag einen Erdstoß der Stärke 3,8 sowie zwei der Stärke 3,1.
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© AFP/Damir Sencar
In Petrinja sind mehrere Häuser völlig zerstört.
Zagreb - Nach dem Erdbeben am Dienstag haben in der Nacht zum Donnerstag weitere Nachbeben die Zentralregion Kroatiens erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) meldete im Raum Petrinja einen Erdstoß der Stärke 3,8 sowie zwei der Stärke 3,1. Das Beben am Dienstag hatte die Stärke 6,4. Es hatte die Kleinstädte Sisak, Petrinja und Glina sowie dazwischen liegende Dörfer verwüstet.
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© AP
In der Nacht zum Donnerstag gab es weitere Nachbeben in der Zentralregion Kroatiens.
Sieben Menschen waren ums Leben gekommen, 26 weitere hatten Verletzungen erlitten. In der Region südöstlich von Zagreb bebt die Erde seit Montag. Mit Stand Mittwochnachmittag waren 66 Erdstöße innerhalb von 58 Stunden verzeichnet worden.

Kommentar: Das Beben wurde teilweise sogar bis nach Passau wahrgenommen, wo Christbäume und Schränke wackelten.




Bad Guys

Erdrutsch in Norwegen: Hunderte Meter langer Riss führt zu abgestürzten Häusern

Nach einem Erdrutsch in Norwegen werden immer noch zehn Menschen vermisst.

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© Tagesschau.de
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Luftaufnahmen eines Hubschraubers zeigen das Ausmaß des Erdrutsches. Die Rettungsarbeiten wurden durch Dunkelheit und Schneefall erschwert.
In der vergangenen Nacht waren Helikopter, Drohnen und Suchhunde im Einsatz. Weil die Erde noch in Bewegung ist, können die Helfer das Gebiet selbst nicht betreten. Am Abend waren erneut Häuser in die Tiefe gestürzt. Ein mehrere hundert Meter langer Riss geht mitten durch die Kleinstadt Ask in der Nähe von Oslo. 900 Bewohner mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt.


Kommentar: Bereits im Juni kam es zu einem ähnlichen Ereignis, wo ein 800 m langer Erdrutsch eine ganze Siedlung mitriss.

Norwegen: Erdrutsch zerstört Siedlung - 800 Meter Land ins Meer weggespült


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© NTB
Einer ersten Vermutung zufolge liegt der Grund für den Erdrutsch unter Umständen in der Beschaffenheit des Bodens. Das Erdreich in der Gegend besteht aus sogenanntem Quickton, der schnell instabil werden kann. In den vergangenen Tagen hatten starke Regenfälle den Boden aufgeweicht.

erdrutsch norwegen
© Tagesschau.de

Kommentar:




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SOTT Video Erdveränderungen - November 2020: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Machen Sie sich auf eine holprige Fahrt gefasst! Es scheint, dass die Natur eine Menge zu sagen hat und sie hält sich nicht zurück. Wenn der Oktober schon voller Wetterextreme war, setzte der November noch eins drauf.
sott zusammenfassung 11 2020
Eta, der größte Orkan einer rekordverdächtigen Hurrikansaison, verwüstete Mittelamerika, Teile der Karibik und traf Teile des südöstlichen Mexikos sowie der USA mit schweren Regenfällen und Überschwemmungen.

In Mittelamerika waren die Ernten und die Unterkünfte, welche von Menschen benutzt wurden während sie das Land bearbeiteten, spurlos verschwunden. In den am schlimmsten betroffenen Ländern Nicaragua, Honduras und Guatemala starben 90 Menschen, 113 werden immer noch vermisst und 210.000 wurden aus ihren Häusern evakuiert.

Noch während sich die Region von den Verwüstungen des Hurrikans "Eta" erholte, traf Hurrikan "Iota" ein, der sintflutartige Überschwemmungen freisetzte, Dächer auf die Straßen stürzen ließ und mindestens neun Menschen in Zentralamerika und der Karibik das Leben kostete. Etwa 100.000 Nicaraguaner und Honduraner sind aus ihren Häusern evakuiert worden.

Auch Brasilien wurde in diesem Monat von beispiellosen Überschwemmungen, Rekordniedrigtemperaturen, Hagelstürmen und einer Reihe von Feuerbällen heimgesucht. Dies führte zu erheblichen Ernteverlusten und Schäden an der Infrastruktur.

Hiliter

Erdbeben der Stärke 5,3 trifft Türkei

Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hat den Osten der Türkei erschüttert. Berichte über mögliche Opfer und Schäden lagen zunächst nicht vor.
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© USGS
Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hat den Osten der Türkei erschüttert, wie die Katastrophenbehörde des Landes (AFAD) mitteilte. Nach Angaben des Innenministers gab es keine unmittelbaren Berichte über Opfer oder erhebliche Schäden.

Das Erdbeben ereignete sich in einer Tiefe von rund 16 Kilometern, hieß es bei der AFAD. Das Epizentrum lag in der Provinz Elazig rund 500 Kilometer östlich der Hauptstadt Ankara. Die Erschütterungen waren den Angaben zufolge auch in benachbarten Provinzen zu spüren. Die Region war schon im Januar von einem Beben mit der Stärke 6,8 betroffen, bei dem 39 Menschen getötet wurden.


Kommentar: Ebenso im Oktober ereignete sich ein schweres Beben in der Türkei:

Schweres Erdbeben trifft Griechenland und Türkei: Mindestens 420 Verletzte und 12 Tote


Bulb

Ostafrika: Neuer Heuschreckenschwarm nach schlimmster Invasion seit 70 Jahren

East Africa locust swarm
© YouTube/CGTN America (screen capture)
Dieses Jahr erlebte Ostafrka bereits die schlimmste Heuschreckenschwarm-Invasion seit 70 Jahren. Jetzt bilden sich neue Schwärme und bedrohen die Lebensmittelversorgung auf beiden Seiten des Roten Meeres.


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Fidschi-Inseln: Mindestens vier Tote nach Zyklon „Yasa”

Der Zyklon "Yasa" hat auf den Fidschi-Inseln im Südpazifik eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Behörden meldeten bis zum Sonntag vier Tote. Am Samstag waren die Leichen von zwei Männern, 50 und 70 Jahre alt, tot unter den Trümmern eines Hauses entdeckt worden.
zyklon fidschi
© Aileen Torres-Bennett/AP/dpa
Ein gewaltiger Zyklon hat auf den Fidschi-Inseln mindestens vier Menschen getötet.
Zuvor waren bereits ein 45-jähriger Bauer und ein drei Monate altes Baby tot aufgefunden worden. Der Zyklon ist einer der stärksten, der je im Pazifik gemessen wurde. Er fegte am Freitag mit Windböen bis zu 345 Kilometern pro Stunde über den Archipel. Tausende Menschen wurden obdachlos oder mussten in Notunterkünfte fliehen. Am schwersten betroffen war die nördliche Insel Vanua Levu. Am Sonntag erreichten Hilfstransporte das Eiland. Australien und Neuseeland flogen ihrerseits Hilfsgüter ein, darunter Zelte, Planen und Tabletten zur Wasserreinigung.

Die Republik Fidschi besteht aus mehr als 300 Inseln und liegt rund 2700 Kilometer nordöstlich der australischen Stadt Brisbane beziehungsweise 2200 Kilometer nördlich von Auckland in Neuseeland. Die Hauptstadt Suva liegt auf dem 18. südlichen Breitengrad und damit in einer tropischen Zone, wie sie auch auf der Nordhalbkugel oft von Wirbelstürmen heimgesucht wird. Premierminister Frank Bainimarama erinnerte daran, dass die Fidschis 2012 zur gleichen Zeit im Dezember vom Zyklon Evan heimgesucht wurden. Seitdem seien sie von zwölf weiteren Zyklonen übel zugerichtet worden. "Das ist nicht normal. Das ist ein Klimanotstand", schrieb Bainimarama auf Twitter.

dpa