ErdveränderungenS


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Rekordverdächtiger Dauerregen in Deutschland - Regenmenge eines Monats fällt in 24 Stunden

Dauerregen, Überschwemmungsgefahr und das Zittern um die Dämme: Heftige Unwetter haben weite Teile Deutschlands weiter fest im Griff. In der Nacht hielten starke Niederschläge in Niedersachsen und Thüringen die Menschen in Atem. In Hildesheim könnte die Lage sogar dramatisch werden.

In den vergangenen 24 Stunden seien laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zwischen 50 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, punktuell sogar 100 Liter pro Quadratmeter.
© Peter Steffen/dpaIn den vergangenen 24 Stunden seien laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zwischen 50 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, punktuell sogar 100 Liter pro Quadratmeter. "Das ist mehr als die übliche monatliche Niederschlagsmenge, und es wird noch einiges dazu kommen", sagte DWD-Meteorologe Thore Hansen.
Während des Dauerregens ist im Harz ist eine 69-Jährige in der Nähe eines Flusslaufes verschwunden.

Frau aus Wernigerode vermisst

Die Frau wohne direkt an der Holtemme in Wernigerode (Sachsen-Anhalt), sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Frau am Dienstag in den stark angestiegenen Fluss gefallen ist. Die 69-Jährige wurde bis zum Mittwochvormittag noch nicht gefunden.

Die Region um den Harz war von dem Dauerregen besonders getroffen worden. Zahlreiche Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll. Rettungskräfte waren im Dauereinsatz.

Nach starken Regenfällen kämpft die Feuerwehr in Niedersachsen und Thüringen weiter gegen drohende Überschwemmungen.

Hildesheim droht Evakuierung - Sorge um Dämme

"Bisher halten unsere Dämme. Wir sind hier aber nach wie vor auf alles vorbereitet. Auch auf eine Evakuierung", sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Hildesheim am Mittwochmorgen.

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Fire

Drei Waldbrände wüten in Südfrankreich und Korsika

Bei den heftigen Waldbränden in Südfrankreich und auf Korsika sind inzwischen mehr als 3000 Hektar Vegetation zerstört worden. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen die durch starke Winde weiter angefachten Feuer.

Ein Löschflugzeug in der Region von Carros in der Nähe von Nizza
Ein Löschflugzeug in der Region von Carros in der Nähe von Nizza
Zudem sind 19 Löschflugzeuge im Einsatz, Frankreich bat die EU unterdessen um zwei weitere Flieger. Vier Feuerwehrleute und 15 Polizisten erlitten leichte Verletzungen oder Rauchvergiftungen. Besonders kritisch ist die Lage im südostfranzösischen Département Var. Dort wüteten zwei Waldbrände, einer davon bei La Croix-Valmer nahe dem berühmten Badeort Saint-Tropez. Laut örtlicher Präfektur brannten dort fünf Quadratkilometer Wald.

Das Gebiet sei nur schwer zugänglich, zugleich gebe es in der Gegend viele Häuser, sagte Präfekt Stéphane Bouillon. "Der Brand ist extrem heftig und schwer einzudämmen."

Auch die Mittelmeerinsel Korsika war von den Bränden betroffen. Bei Biguglia an der Nordostküste mussten zahlreiche Einwohner in Sicherheit gebracht werden. Mindestens zehn Autos brannten aus, ein Sägewerk brannte nieder.

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Indien: Zehntausende fliehen vor Monsunregen - Schon 225 Tote

Heftiger Monsunregen hat grosse Landesteile im Nordwesten Indiens unter Wasser gesetzt. Im Bundesstaat Gujarat wurden in den vergangenen Tagen rund 33'000 Menschen vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht, wie ein Katastrophenschutz-Sprecher am Dienstag mitteilte.

Im Bundesstaat Gujarat haben die heftigen Regenfälle auch eine Autobahnbrücke weggespült.
© KEYSTONE/APIm Bundesstaat Gujarat haben die heftigen Regenfälle auch eine Autobahnbrücke weggespült.
Mindestens 64 Menschen kamen demnach seit Beginn der diesjährigen Monsunzeit in Gujarat bei den Unwettern ums Leben. Die Monsunzeit im Subkontinent dauert von Juni bis September. In den vergangenen Tagen regnete es allerdings im Westen Indiens besonders stark, und weitere heftige Schauer waren bis Donnerstag vorhergesagt.

Insgesamt sind nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde im ganzen Land zwischen dem 1. Juni und dem 21. Juli 225 Menschen wegen der Unwetter gestorben, davon 75 im nordöstlichen Bundesstaat Assam. Viele ertranken, andere kamen bei Erdrutschen oder durch Stromschläge ums Leben. Gut 2,7 Millionen Menschen waren betroffen.

(SDA)

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Extinguisher

Starke Regenfälle im Harz sorgen für Hochwasser

Anhaltender Regen hat in Sachsen-Anhalt Hochwasser ausgelöst. Besonders betroffen war am Dienstag der Harz. Vor allem an der Holtemme gab es in mehreren Orten Überschwemmungen. Der Wetterdienst hat mehrere Unwetterwarnungen herausgegeben. Probleme wegen des Dauerregens gab es auch auf den Autobahnen.
hochwasser holtemme
© MDR/Pauline Vestring
Dauerregen hat im Harz zu Hochwasser geführt. Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale sind die Wasserstände einiger Flüsse am Dienstag stark gestiegen. Betroffen ist vor allem die Holtemme, aber auch die Ilse. Für Elbe und Saale besteht keine Hochwassergefahr.

Harz: Wasserpegel kleiner Flüsse steigt

Die Holtemme in Groß-Quenstedt im Harz stieg über Nacht von 40 Zentimeter auf 1,30 Meter an. Wie Ortswehrleiter Eric Walter mitteilte, konnten durch angeschwemmtes Treibholz die Stauwehre nicht geöffnet werden. Kleingärten seien überschwemmt worden. Wegen des Einsatzes musste die Bahnstrecke Magdeburg-Halberstadt gesperrt werden.

Ambulance

Bärenattacke auf 69-Jährigen im Trentino

Im Trentino ist ein Mann von einem Bären angegriffen worden. Dies teilte die Landesverwaltung mit.
brown bear, Braunbär
© Unbekannt - Symbolbild
Der Vorfall hat sich am Samstag gegen 19.00 Uhr in der Nähe des Lamar-Sees zugetragen. Die Feuerwehr eilte dem Mann zu Hilfe, nachdem er selbst den Notruf gewählt hatte.

Bei dem Opfer soll es sich italienischen Medienberichten zufolge um Angelo Metlicovec, einen 69-jährigen Bewohner aus Cadine, handeln. Der Verletzte wurde vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Trient geflogen.

Die Forstwache ist unmittelbar nach dem Angriff samt Hundestaffel ausgerückt, um den Vorfall zu überprüfen.

Glücklicherweise handelt es sich nicht um schwere Verwundungen, trotzdem steht der Mann unter Schock. Auf seinem Arm sah man Bissspuren.

Auf seiner Flucht vor dem Bären stürzte der 69-Jährige zudem eine Böschung hinunter.

Der Mann hatte auch einen Hund bei sich. Anfangs sah es so, als ob der Mischling ebenfalls vom Bären angegriffen worden sei. Doch wie sich herausstellte, hatte der Bär den Hund nicht einmal gestreift. Das Blut an der Leine stammte von seinem Herrchen.

Igloo

Hundstage: Schnee ab 2000 Metern in den Alpen

Der Sommer legt eine Pause ein. In den Ostalpen könnte die Abkühlung gar für vorübergehend weisse Gipfel sorgen.
schnee alpen
© Facebook/MeteoNews
Verkehrte Wetterverhältnisse: Statt heissem Wetter wie meistens in den Hundstagen herrscht derzeit feuchte Kühle. An einigen Orten der Alpen fällt gar ab 2000 Metern Schnee.

MeteoNews berichtet über Westwind und herbstliche Temperaturen zum Beginn der Hundstage, die am Sonntag begannen und noch bis zum 23. August dauern. Klimatisch sei dieser Monat oft die heisseste Zeit des Jahres. Die Meteorologen erwarten nun aber bis Mittwoch kühle Temperaturen und grössere Mengen an Regen.

In den Voralpen und Alpen könnten zwischen 30 und 60 Milliliter pro Quadratmeter zusammenkommen, stellenweise könnte sogar noch mehr Regen fallen. In den Ostalpen könnte Schnee gar für vorübergehend weisse Gipfel sorgen - Schnee wird in Lagen ab 2000 Metern erwartet.

Attention

Bär soll 200 Schafe eine Klippe heruntergejagt haben

Tierische Tragödie in den Pyrenäen: Auf der Flucht vor einem Bären stürzen 200 Schafe eine Hunderte Meter hohe Felswand hinab. Die französischen Bauern machen die Regierung für den Vorfall verantwortlich.
Randal Warnock from Qualicum Beach is recovering at home after being attacked by a bear (not the one pictured here) north of Vancouver Island Monday, July 17. File photo
Symbolbild
Mehr als 200 Schafe sind auf der Flucht vor einem Bären in den Pyrenäen in den Tod gestürzt. Das berichtete der Guardian. Dem Bericht nach gehörte die Schafherde zu einem Schäfer aus der südfranzösischen Ortschaft Couflens. Der Vorfall hatte sich bereits vergangenen Sonntag zugetragen.

Es wird vermutet, dass die Herde in Panik verfallen war, nachdem der Bär eines der insgesamt 210 Schafe attackiert hatte. Bei ihrer Flucht sind sie eine rund 200 Meter hohe Felswand hinabgestürzt, die sich direkt entlang der spanisch-französischen Grenze erstreckte.

169 tote Tierkörper seien tags darauf am Fuße der Klippe auf spanischem Staatsgebiet aufgefunden worden, die übrigen Tiere auf französischem. Die spanische Nachrichtenagentur Europa Press berichtete, dass Bärenfell auf einem der toten Schafe gefunden wurde.

Kommentar: Es gibt leider keine Zeugen, ob wirklich ein Bär die Schafe jagte und ist leider nur eine Vermutung.


Bizarro Earth

Starke Nachbeben auf der griechischen Ägäis-Insel Kos

Satellitenbild der Ägäis
© Public domainSatellitenbild der Ägäis
Mehrere starke Nachbeben haben die griechische Ägäis-Insel Kos am Samstagabend erschüttert. Zwei der Erdstöße erreichten die Stärke 4,6 und 4,7, teilte das griechische Institut für Geodynamik mit.

Aus Angst verbrachten viele Menschen daraufhin die Nacht im Freien und schliefen auf Strandliegen oder in Autos. Am Freitag hatte ein Beben der Stärke 6,7 die Insel verwüstet und einen kleinen Tsunami im Hafen ausgelöst. Zwei Touristen waren dabei ums Leben gekommen, mehr als 120 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben von Seismologen sei für eine lange Zeit mit Nachbeben zu rechnen.

Life Preserver

Nach schwerem Niederschlag: Chinesische Stadt versinkt in den Fluten

Yulin Überflutung,Überschwemmung China
© RT
Heftige Regenfälle haben die nordwestliche Stadt Yulin, die für ihr Hundefleischfest bekannt ist, schwer überflutet. Die Aufnahmen zeigen Straßen, die sich in Flüsse verwandelt haben, dessen Wassermassen mit reißender Geschwindigkeit durch den Ort preschen.

Autos wurden kilometerweit von ihrem Parkplatz weggespült. Hunderte von Menschen blieben in ihren Häusern gefangen und flüchteten auf die Dächer vor den Wassermengen. Die Rettungseinsatzkräfte sind im Dauereinsatz, um die Menschen zu retten. Bislang sind keine Todesfälle bekannt.


Rainbow

Sankt Petersburg: Wolkenkratzerbauer filmen kreisförmigen Regenbogen

Bauarbeiter haben auf einem bei Sankt Petersburg entstehenden Wolkenkratzer einen kreisförmigen Regenbogen gefilmt. Ein solch ideales Farbenband nach dem Regen zu sehen, ist ein seltenes Glück. Denn ein vollkommener Lichtkreis lässt sich nur aus einer großen Höhe erblicken.

Regenbogen
© Screenshot vom YouTube-VideoWolkenkratzerbauer filmen kreisförmigen Regenbogen in Sankt Petersburg
Das Video ist auf dem YouTube-Kanal des Sankt Petersburger Lakhta Center zu sehen. Das ist ein im Bau befindliches Mehrzweckgelände, auf dem sich demnächst die Zentrale der Gazprom Group befinden wird. Der Wolkenkratzer Lakhta Center soll mit seinen 462 Metern zum höchsten Gebäude in Europa werden. Seine Fertigstellung ist für 2018 geplant. (RIA Nowosti)