ErdveränderungenS


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Mindestens acht Tote bei Überschwemmungen in Vietnam

Bei schweren Überschwemmungen in Vietnam sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen.
Überschwemmungen Vietnam
© unbekanntIn der Provinz Yen Bai kamen zwei Menschen ums Leben, von 13 Personen fehle jede Spur.
Bei schweren Überschwemmungen in Vietnam sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden fürchten nach eigenen Angaben, dass die Zahl der Todesopfer nach heftigem Regen im Norden des südostasiatischen Landes noch deutlich steigen wird. Mindestens 14 Menschen wurden nach ersten Angaben am Donnerstag noch vermisst.

In den beiden Provinzen Yen Bai und Son La wurden etwa 80 Häuser von den Fluten beschädigt oder ganz weggetragen. Zahlreiche Straßen und Brücken wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. In den nächsten Tagen soll es weiter regnen. In dem 95-Millionen-Einwohner-Land ist gerade Regenzeit.

Umbrella

Mehr als 20 Tote bei Überschwemmungen in Thailand

Bangkok - Bei Überschwemmungen in Thailand sind in den vergangenen Wochen mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Im Nordosten des Landes habe es die schwersten Regenfälle und Fluten seit mehreren Jahren gegeben, teilte der Katastrophenschutz am Mittwoch mit. Insgesamt waren im Juli demnach mehr als eine Million Menschen betroffen.

Überschwemmung  Nakhon Phanom Thailand
© DAILY NEWS/AFP / DAILY NEWSBei Überschwemmungen in Thailand sind in den vergangenen Wochen mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Im Nordosten des Landes habe es die schwersten Regenfälle und Fluten seit mehreren Jahren gegeben, teilte der Katastrophenschutz mit.
Flugverbindungen mussten gestrichen werden, Bahnstrecken wurden unterspült, Ackerland hinweggeschwemmt - insbesondere in der Reisanbauregion Isaan. Am schlimmsten betroffen war die Provinz Sakon Nakhon. Insgesamt kämpften zehn Provinzen gegen die Fluten. Erst im Januar hatten für die Jahreszeit ungewöhnliche Monsunregen den Süden des Landes heimgesucht. 30 Menschen kamen damals ums Leben.

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Taifun "Noru" nimmt Kurs auf Japan

Typhon Noru
© Yahoo JapanTyphon "Noru" nimmt Kurs auf Japan
Der seit mehr als zehn Tagen im Nordwestpazifik umhergeisternde Taifun "Noru" nimmt jetzt Kurs auf die zu Japan zählenden Ryūkyū-Inseln im Ostchinesischen Meer und könnte dort gegen Ende der Woche eintreffen. Bisher hat der Taifun zwar kaum Schäden angerichtet, verstärkte sich zwischenzeitlich aber zu einem Supertaifun der Kategorie 5 mit mittleren Windgeschwindigkeiten um die 240 km/h. Damit gilt er als der bislang stärkste Sturm des Jahres 2017.

Inzwischen ist "Noru" zwar nur ein Wirbelsturm der Kategorie 3, gilt jedoch weiterhin als gefährlich und könnte starke Schäden verursachen. Die Richtung des Sturmes könnte sich im Verlauf der Woche noch ändern. Sollte er nördlich abdrehen, wären verstärkt die japanischen Hauptinseln Kyushu und Honshu betroffen.

Sun

Hitzewelle sorgt für starke Algenbildung

Nagold - Die Nagold bietet derzeit keinen schönen Anblick, vor allem im Bereich am Wehr. Zu wenig Niederschläge und die anhaltende Hitze sorgen für einen hohen Nährstoffgehalt im Wasser, so dass die Algen regelrecht "explodieren", wie Axel Pälchen erklärt, der beim Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Karlsruhe zuständig für 180 Kilometer Fließgewässer ist, darunter auch Nagold und Nagoldtalsperre.

Algenbildung
© MutschlerDie Algen in der Nagold "explodieren" wegen starker Hitze und ausbleibender Niederschläge regelrecht.
Diese Prozesse bemerke man in den letzten Jahren häufiger, sagt Pälchen. Durch das Niedrigwasser komme bereits an der Nagoldtalsperre 30 bis 50 Prozent weniger Wasser an als normal, so dass der Pegel des Sees jeden Tag um fünf Zentimeter falle. Dadurch bilden sich dort bereits Blaualgen, die zu Magenverstimmung oder Hautausschlag führen können. Bei Gewitter oder Starkregen verschwänden diese relativ schnell wieder, auch wenn ein Gewitter allein am Niedrigwasser wenig ändere. Derzeit gebe es keine Planungen, gegen die Algen in der Nagold vorzugehen. Lediglich, wenn dadurch Abflüsse verstopfen, werde gehandelt, so Pälchen.

Sun

Brütende Hitze am Mittelmeer

Eine Hitzewelle mit Spitzenwerten bis 44 Grad hat ganz Südeuropa überrollt.

In Spanien, Italien und auf dem Balkan haben die Behörden entsprechende Warnungen herausgegeben. In einigen Regionen gilt die zweithöchste Alarmstufe. Die Menschen wurden aufgerufen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden und ausreichend Wasser zu trinken.

Mittelmeer
© Wetter OnlineBrütende Hitze am Mittelmeer
In Palma, Hauptstadt der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca, zeigte das Thermometer gestern 38,5 Grad an, in Split an der kroatischen Küste waren es 42,3 Grad. In Italien wurde in einigen Städten und Gemeinden die 40-Grad-Marke geknackt, unter anderem in Florenz. Bis mindestens Mitte nächster Woche müssen sich die Südeuropäer mit schweißtreibenden Temperaturen abfinden.


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Unwetter in Deutschland: 15-Jähriger von Baum erschlagen

Ein Sturm fegt über den Schwarzwald und entwurzelt zahlreiche Bäume. Ein 30 Meter hoher Stamm kracht auf das Zelt einer Jugendgruppe, ein Junge stirbt. Er ist schon der mindestens sechste Unwettertote in diesem Jahr.
Zelt
© dpa/Maurer/SDMGEin Jugendlicher wurde auf dem Zeltplatz bei einem schweren Unwetter von einem Baum erschlagen.
Bei schweren Unwettern über Deutschland ist in der Nacht zum Mittwoch ein weiterer Mensch ums Leben gekommen: Im Schwarzwald starb ein 15 Jahre alter Junge, als ein 30 Meter hoher Baum auf ein Zeltlager stürzte.

Drei Jugendliche wurden bei dem Unglück auf einem Waldspielplatz in Rickenbach nahe der Schweizer Grenze verletzt, wie die Polizei mitteilte. In Deutschland ist es bereits der mindestens sechste unwetterbedingte Todesfall in diesem Jahr.

Black Cat 2

Wildkatzen breiten sich in Deutschland weiter aus

Wildkatze
Wildkatzen breiten sich in Deutschland weiter aus
Sie ähnelt einer Hauskatze, ist aber kräftiger und streift durch die Wälder: Die Wildkatze breitet sich in Deutschland weiter aus, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Dienstag zum Abschluss seines Projekts "Wildkatzensprung" mitteilte. In den vergangenen Jahren wurden rund 25.000 Bäume und Sträucher gepflanzt, um Wälder zu vernetzen und das Überleben der Katze zu sichern.

Die Europäische Wildkatze stammt nicht von verwilderten Hauskatzen ab. Sie streifte schon durch die heimischen Wälder, lange bevor die Römer die ersten Hauskatzen mit über die Alpen brachten. Noch vor etwa 200 Jahren waren die wild lebenden Verwandten der Hauskatze in ganz Deutschland verbreitet. Durch ihre zunehmende Isolierung droht allerdings Inzucht und der Verlust der genetischen Vielfalt.

Um die Wiederausbreitung der Wildkatze zu unterstützen, pflanzte der BUND in fünf Bundesländern grüne Korridore zwischen Wildkatzenwäldern, zum Beispiel in Thüringen zwischen dem Nationalpark Hainich und dem Thüringer Wald. Auch in Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz gibt es solche Pflanzungen.

Post-It Note

Frau in Ohio wird von ihrer Schlange attackiert - Reptil musste geköpft werden, um Frau zu retten

Schlange, Boa
Boa wird Frau in Ohio zum Verhängnis
Es klingt wie ein Albtraum: Im US-Bundesstaat Ohio ist eine Schlangenliebhaberin von einer Boa Constrictor befallen und gebissen worden - und sie konnte nur gerettet werden, indem Feuerwehrleute das Reptil köpften. Wie die Lokalzeitung "The Chronicle Telegram" berichtete, setzte die 45-Jährige am Freitagnachmittag einen Notruf ab, als sich die Schlange an ihrer Nase festgebissen hatte. Überall sei Blut gewesen, habe sie berichtet."

Es klingt wie ein Albtraum: Im US-Bundesstaat Ohio ist eine Schlangenliebhaberin von einer Boa Constrictor befallen und gebissen worden - und sie konnte nur gerettet werden, indem Feuerwehrleute das Reptil köpften. Wie die Lokalzeitung The Chronicle Telegram berichtete, setzte die 45-Jährige am Freitagnachmittag einen Notruf ab, als sich die Schlange an ihrer Nase festgebissen hatte. Überall sei Blut gewesen, habe sie berichtet.

Tornado2

So heftig wüteten die Unwetter im Südosten Deutschlands

Eine Unwetterfront wütete am Dienstag und vor allem in der Nacht zum Mittwoch über weiten Teilen Deutschlands - Gewitter mit Starkregen, orkanartigen Böen und großem Hagel prasselten nieder. Auch Tornadogefahr bestand.

blitz symbolfoto
© dpaSymbolbild
Zunächst herrschte jedoch noch Gluthitze. Sie brachte die Menschen vor allem in Bayern ins Schwitzen. In München wurden 35,8 Grad gemessen.

Zunächst wurde Sachsen von der Unwetterfront heimgesucht: Über Aue im Erzgebirge entlud sich eine heftige Gewitterzelle. Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich tiefe Pfützen auf den Straßen. Unterdessen wurde der Nachthimmel immer wieder von hellen Blitzen durchzogen.

Am Abend brach dann die angekündigte Gewitterfront auch über Bayern herein: In der Oberpfalz bei Wernberg-Köblitz erhellte ein wahres Blitz-Inferno den Nachthimmel. Die Gewitterzellen brachten jede Menge Starkregen und massive Hagelschauer mit sich. Unweit der A93 hagelte es so stark, dass Autofahrer spontan Zuflucht unter einer Brücke suchten. Dennoch erlitten viele Fahrzeuge enorme Hagelschäden.

Cloud Lightning

Video: Weltraum-Blitze bei Gewitter über Hawaii-Vulkan aufgezeichnet

Ein seltenes Wetterphänomen ist von den Kameras des Gemini-Observatoriums, das auf dem Berg Mauna Kea auf Hawaii steht, festgehalten worden: Gigantische Blitze schossen hoch in die Atmosphäre, wie auch dieses Video zeigt.
Weltraum Blitz
Dabei soll sich es um elektrische Entladungen gehandelt haben, die sich laut dem Portal Lenta.ru in einer Höhe von rund 80 Kilometern bildeten.