ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Die sieben tödlichsten Stürme auf den Philippinen seit den Siebzigern

Für die Philippinen sind Taifune nichts Aussergewöhnliches, mehr als 20 tropische Wirbelstürme überziehen, meist in der zweiten Jahreshälfte, das Archipel.

Taifun Yolanda / Haiyan
© UnbekanntSupertaifun Yolanda ist der tödlichste Taifun, der die Philippinen seit den Siebzigern traf.
Die Menschen haben sich an diese Naturereignisse gewöhnt, für sie ist ein Taifun nicht mehr als eine "Unannehmlichkeit" die schnell vorbei zieht. Allenfalls wird der Strassenverkehr kurzzeitig unterbrochen, man kommt etwas später zur Arbeit oder die Kinder haben schulfrei.

Es gibt aber auch immer wieder Stürme die Tod und Verwüstung mit sich bringen, trotz der in den letzten Jahren entwickelten Katastrophenvorsorge und des Katastrophenschutzes. So gibt es in jedem Barangay (Dorf) einen Katastrophenbeauftragten und mindestens ein Gebäude, das auch stärkeren Stürmen standhält, wo die Menschen Zuflucht suchen können. Das Frühwarnsystem auf den Philippinen ist hervorragend entwickelt, rechtzeitig werden die Menschen über heran nahende Stürme informiert.

In den letzten Jahrzehnten ereigneten sich sieben Naturkatastrophen die Tausende von Menschenleben kosteten

Tornado1

"Nur alle 50 Jahre": Japan - Taifun "Noru" lässt 11.000 Häuser ohne Strom - Nächster Halt: Tokio

Der starke Wirbelsturm "Noru" ist über der Präfektur Kagoshima im Süden Japans hinweggefegt. Dabei ließ der Taifun auf seinem Weg rund 11.000 Familien ohne Strom. Die Naturgewalt brachte in die Region heftige Regenschauer und Windböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Metern pro Sekunde mit sich.

Taifun Noru
© www.globallookpress.comTaifun lässt 11.000 Haushalte in Japan ohne Strom. Auf dem Bild: So sieht der Wirbelsturm "Noru" aus dem Weltall aus
Der örtlichen Wetterbehörde zufolge würden solch Starke Wirbelstürme die Region nur alle 50 Jahre heimsuchen.


Kommentar: Alle 50. Jahre? Die Natur ist und bleibt unberechenbar. Wieso sind sie sich also so sicher? Offensichtlich entspricht diese Aussage eher unfundierten Vermutung als den Tatsachen...


Der Taifun "Noru" bewege sich sehr langsam, sodass er über längere Zeit ein und derselbe Zone plage. Am kommenden Sonntag werde er voraussichtlich die Insel Kyushu erreichen. Am Dienstag wird die Naturgewalt in der Hauptstadt Tokio erwartet. (RIA Nowosti)

Kommentar: Auf unserem Planten gehen momentan Klimaveränderungen vor sich, die durch kosmische Einflüsse verursacht werden. Die Ursache ist nicht die sogenannte "Erderwärmung", die so gar nicht existiert und schon bald wahrscheinlich eher auf das Gegenteil hinausläuft, sondern Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung.


Magnet

13-jähriger Junge in einem Zeltlager in Österreich gestorben

Ein 13-jähriger Junge ist bei einem heftigen Unwetter in Österreich gestorben.
baum symbolbild
© dpaSymbolbild
St. Georgen ob Murau - Der Schüler war gemeinsam mit einer Jugendfeuerwehrgruppe in einem Zeltlager in der Steiermark, als es zu dem Unglück kam, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Als Freitagabend ein starker Sturm aufzog, verließ die Gruppe aus Niederösterreich den Campingplatz in St. Georgen ob Murau fluchtartig.

Black Cat

In einem Wildpark: Braunbär grub sich unter Zaun durch und tötete jungen Pfleger

Ein Braunbär hat in einem Wildpark in Schweden einen Tierpfleger angegriffen und getötet. Das Leben des 19-Jährigen sei nicht mehr zu retten gewesen, teilte die Polizei in Dalarna am Freitagnachmittag mit.
Randal Warnock from Qualicum Beach is recovering at home after being attacked by a bear (not the one pictured here) north of Vancouver Island Monday, July 17. File photo
Symbolbild
Stockholm - Der junge Mann sei im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Zusammen mit einer Familie war der Pfleger in ein abgeriegeltes Gehege gegangen, zu dem die Bären normalerweise keinen Zutritt haben. Offenbar hatte sich der Bär aber unter einem Zaun durchgegraben und dann den 19-Jährigen attackiert.

Die Familie konnte sich in Sicherheit bringen. Über den genauen Hergang des Vorfalls gingen die Berichte in verschiedenen Medien jedoch auseinander.

Bad Guys

Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert Philippinen

Die philippinische Insel Mindanao wurde von einem starken Erdbeben mit der Magnitude 5,8 erschüttert. Das Hypozentrum lag nahe der Stadt General Santos in 85 km Tiefe. Aufgrund der großen Tiefe des Erdbebens dürften die Folgen geringer seine, als bei einem oberflächennahen Erdbeben.
richterskala symbolbild, erdbeben symbolbild
© imago stock&people / imago/ZUMA PressSymbolbild
Erdbeben bei den Volcano Islands

Gut 1100 km südlich von Tokyo ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude 5,0. Das Hypozentrum lag in 16 km Tiefe beim Ogasawara-Archipel, zu dem auf das aktive Vulkaneiland Nishinoshima gehört.

Cloud Precipitation

Unwetter: A13-Zufahrt überflutet und Erdrutsche

Im Bezirk Kitzbühel mussten am frühen Abend Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume und Wasserschäden ausrücken. Im Stubaital kam es zu einem Waldbrand und einem Erdrutsch.

Tirol
© zeitungsfoto.atDie Unterführung zur Autobahnzufahrt bei Nösslach wurde überflutet.
Innsbruck - Die Wetterdienste hatten vor schweren Unwettern in Tirol gewarnt. Am frühen Freitagabend traf es zuerst den Bezirk Kitzbühel. Gegen 18 Uhr rückten die Freiwilligen Feuerwehren Hochfilzen, Kitzbühel und Fieberbrunn aus. Wenig später wurden auch die Einsatzkräfte in Reith bei Kitzbühel und Oberndorf alarmiert. Wegen umgestürzte Bäume, heruntergebrochene Äste und Wasserschäden, wie die Leitstelle Tirol erklärte. Meldungen über größere Schäden lagen vorerst nicht vor.

Cloud Lightning

21-jähriger Flughafenmitarbeiter wird auf Rollfeld vom Blitz getroffen

Auf dem Rollfeld des Southwest Florida International Airports (Fort Myers) ist ein Flughafenmitarbeiter bei der Abfertigung einer Maschine vom Blitz getroffen worden.

Blitz auf dem Rollfeld
© wetter.deFlughafenmitarbeiter bei der Abfertigung einer Maschine vom Blitz getroffen.
Wie diese jetzt veröffentlichten Bilder einer Überwachungskamera zeigen, erlitt der 21-jährige Mann bei dem Unfall vor mehr als einer Woche heftige Verbrennungen.

Cloud Lightning

Erneut ein Zeltplatz: Dreijähriger wird auf Zeltplatz von umgestürztem Baum schwer verletzt

Aankomende storm, sturm symbolbild
Symbolbild
Bei einem Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Dreijähriger am Kopf verletzt worden. Die Krone eines Baumes war auf ein Zelt gestürzt, in dem sich der Junge aufhielt.

Ein Dreijähriger ist während eines Unwetters auf einem Campingplatz bei Kröslin in Mecklenburg-Vorpommern schwer verletzt worden. Durch starke Windböen brach am Donnerstagabend die Krone eines Baumes ab und fiel auf ein Zelt, wie die Polizei mitteilte.

Dort hielt sich der Junge mit seiner Familie aus Bayern auf. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Die Eltern und die siebenjährige Schwester wurden leicht verletzt.

Sie wurden ebenso wie ein 14-jähriges Mädchen, das von einer Zeltstange am Rücken getroffen wurde, in umliegenden Krankenhäusern versorgt. Auf dem Campingplatz stürzten während des Unwetters noch drei weitere Bäume um.

wit/dpa/AFP

Kommentar: Erst vor wenigen Tagen starb ein 15-Jähriger auf einem Zeltplatz:
Unwetter in Deutschland: 15-Jähriger von Baum erschlagen


Cloud Precipitation

Sylt erlebt Platzregen "der nur alle 100 Jahre auftritt": Neuer Millionen teurer Schutz versagt

Starker Platzregen ließ vergangenen Sonntag in Westerland die Straßen überfluten. Bürgermeister Nikolas Häckel ging auf Ursachenforschung.

Sylt, Überschwemmung
© MoritzenÜberschwemmung auf Sylt
Gerade einmal fünfzehn Minuten dauerte der Platzregen, der vergangenen Sonntag über Sylt niederging - doch das reichte, um vor allem in Westerland ein regelrechtes Chaos auszulösen: Straßen mussten gesperrt werden, Keller ausgepumpt und der starke Abreiseverkehr geriet den ganzen Vormittag ins Stocken (wir berichteten). Die Überschwemmungen, besonders an den fünf Tiefpunkten Andreas-Nielsen-Straße zwischen Kjeirstraße und Stephanstraße, Kjeirstraße Ecke Kirchenweg, Kjeirstraße Ecke Johann-Möller-Straße, Trift Ecke Industrieweg und Norderstraße Ecke Brandenburger Straße riefen die Verwaltung auf den Plan. Nikolas Häckel, Bürgermeister der Gemeinde Sylt, hatte in den vergangenen Tagen einiges damit zu tun, Ursachenforschung zu betreiben. Vor allem, weil unter den überfluteten Kreuzungen eine dabei war, an der noch vor kurzem für 1,27 Millionen Euro ein Regenwasser-Rückhaltebecken gebaut wurde. Kosten, die zur Hälfte die Gemeinde Sylt und zur anderen die Grundstückseigentümer in Westerland-Mitte zahlen müssen. Die Maßnahme sollte die Innenstadt vor genau so einem Unwetter-Ereignis bewahren.

"Die Gemeinde Sylt unternimmt große Anstrengungen, um das Kanalnetz so zu verbessern, dass es Regenereignissen mit einem Wiederkehrintervall von fünf Jahren überflutungsfrei gewachsen ist", erklärt Bürgermeister Nikolas Häckel gegenüber der Sylter Rundschau und nennt Zahlen: Im Bereich der südlichen Ortsteilgrenze Westerlands seien am vergangenen Sonntag 17 Milliliter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen worden, im Kerngebiet bis zu 25 Milliliter. "An der Pumpstation Tinnumer Straße stellte sich um 10 Uhr eine fast schlagartige Vollfüllung ein, bereits um 11 Uhr war das Pumpwerk allerdings nur noch zu 50 Prozent ausgelastet", so Häckel.

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Aufbrechende Erde: 14 weitere Krater in Sibirien entstanden

Der Permafrostboden in Sibirien wölbt sich und bricht auf. Wenn sich darunter Methanblasen befinden, kann es zu heftigen Explosionen kommen - und zur Anheizung des Klimawandels.
krater sibirien
© AFP
Die Luftaufnahmen eines 60 Meter breiten Kraters mit dunklen, spiegelglatten Wänden auf der sibirischen Halbinsel Jamal gaben bereits vor zwei Jahren der Öffentlichkeit Rätsel auf. Über Waffentests, einen Meteoriteneinschlag oder gar das Werk Ausserirdischer wurde spekuliert. Auch seriöse Wissenschaftler konnten das Mysterium damals nicht auflösen, wobei die Theorie einer Eruption von aufgetautem Methanhydrat am plausibelsten erschien.

Inzwischen ist klar, dass sich die Anzahl der brodelnden Krater weiter erhöht hat - 14 neue «Höllenschlunde» wurden inzwischen entdeckt. Rund 7000 Methan-Blasen wabern unter der Oberfläche und könnten in einer Kettenreaktion explodieren, wie inzwischen feststeht.

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