ErdveränderungenS


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Leichtes Erdbeben in Südtirol - Stärke 2,8

In der Nacht auf Freitag hat in Südtirol kurz vor Mitternacht die Erde gebebt.
richterskala
© dpaSymbolfoto
Das Epizentrum des Erdbebens um 23.58 Uhr lag laut dem Erdbebendienst am italienischen Institut für Geophyisk und Vulkanologie (INGV) 3 Kilometer nördlich von Percha bei Bruneck.

Wie das römische Institut auf seiner Homepage berichtet, hatte das Erdbeben eine Stärke von 2,8 auf der Richterskala und wurde in einer Tiefe von 11 Kilometern gemessen.

Das Beben war in einem Umkreis von etwa 30 Kilometern deutlich bis stark zu spüren, Meldungen erreichten die Redaktion etwa aus Gröden und Brixen.

Snowflake Cold

Klimawandel? Kältester April seit 16 Jahren

Der April hat in diesem Jahr zwei Gesichter gezeigt: Einem sehr warmen Start folgte nach Monatsmitte ein fast schon spätwinterlich kalter Witterungsabschnitt mit Schnee und Spätfrösten. Diese hatten regional dramatische Folgen.

Spätfröste machten der Natur in der zweiten Monatshälfte schwer zu schaffen. April 2017
© dpa Spätfröste machten der Natur in der zweiten Monatshälfte schwer zu schaffen.
Mit einer Monatsmitteltemperatur von 7,5 Grad war der April der kälteste seit 16 Jahren. Vor allem die zweite Monatshälfte zeigte sich teilweise fast spätwinterlich mit Schneefällen bis ins Flachland und Nachtfrösten. In der Nacht zum 20. zeigte das Thermometer fast landesweit Werte unter dem Gefrierpunkt an. Obstbauern und Winzer erlitten durch die späten Minusgrade teilweise Totalverluste. Die erste Monatshälfte verlief dagegen sehr mild mit einigen fast frühsommerlichen Tagen. Am wärmsten war es dabei am 10. am Oberrhein mit 26,1 Grad.

Mit einer Mitteltemperatur von 7,5 Grad war der April nur unwesentlich wärmer als der März. April 2017
© WetterOnlineMit einer Mitteltemperatur von 7,5 Grad war der April nur unwesentlich wärmer als der März.
Trotz des oft wechselhaften Wetters mit vielen Schauern war der April im Landesmittel mit rund 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter relativ trocken. Dabei waren die regionalen Unterschiede groß: Während im Süden teilweise über 200 Liter zusammenkamen, gab es in Teilen von Rheinland-Pfalz und im Saarland im ganzen Monat kaum einen Tropfen Regen. Die dort seit Monaten andauernde Dürre ging also unvermindert weiter. Besonders markant waren auch die heftigen Schneefälle an den Alpen gegen Monatsende.

Camera

32 tote Kühe durch einen Blitzschlag

Jared Blackwelder ist Rinderzüchter im US-Bundesstaat Missouri. Seine Kühe sind ihm wichtig, schließlich verdient er mit ihnen sein Geld. Doch als er am Samstagnachmittag nach seinen Tieren sehen will, liegen 32 von ihnen regungslos am Boden.
blitzschlag kühe
© 9NEWS/Twitter
Unwetter sind für diese Jahreszeit im US-Bundesstaat Missouri nichts Ungewöhnliches. Ganz im Gegenteil, in den Monaten April und Mai gibt es durchschnittlich die meisten Niederschläge im Jahr. Nach extremen Regenfällen kam es in den vergangenen Tagen sogar zu Überflutungen, bei denen eine Frau in ihrem Auto ertrank.

Aber als am Samstagmorgen in Springfield, Missouri, ein Unterwetter aufzieht, ist Landwirt Jared Blackwelder entspannt. Er melkt in Ruhe seine Kühe zu Ende und geht zurück ins Haus. Plötzlich schlägt ein Blitz in unmittelbarer Nähe seines Grundstückes ein. "Es war so hell, dass ich kaum etwas sehen konnte", sagte er im Interview mit "9News".

Fire

Vulkan in Japan: Größere Eruption des Sakurajima

Sakurajima
Heute Nacht produzierte der Sakurajima in Japan eine größere explosive Eruption. Das VAAC Tokyo registrierte Vulkanasche in 4 km Höhe. Manfred Meyer (Mitglied in der Vulkanologischen Gesellschaft e.V.) entdeckte einen Artikel der japanischen Zeitung Asahi Shimbun mit Fotos der Eruption: in der Aschewolke blitzte es heftig! Der Wind verfrachtete die Aschewolke direkt Richtung Kagoshima, wo es Asche regnete. Die Behörden empfehlen das Tragen von Schutzmasken. Es folgten weitere Eruptionen. Für alle Vulkanfotografen besteht die Hoffnung, dass die Eruptionen länger anhalten werden.

Und noch eine Meldung aus Japan ist eine Erwähnung wert: am Nishinoshima erreichten Lavaströme die Küste der jungen Vulkaninsel.

Der indonesische Vulkan Sinabung war in der letzten Nacht ebenfalls aktiv und erzeugte explosive Eruptionen aus einem Förderschlot am Dom.

Kommentar:




Bizarro Earth

24 Tote durch Erdrutsch in Kirgistan

Sechs Häuser im Süden der zentralasiatischen Republik verschüttet

Kirgistan Erdrutsch
© Unbekannt
Bischkek - Bei einem Erdrutsch in der zentralasiatischen Republik Kirgistan sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien neun Kinder, erklärte das Ministerium für Katastrophenschutz am Samstag. Sechs Häuser seien am frühen Morgen in der Ortschaft Aju im Süden des Landes unter den Erdmassen begraben worden. Mehr als 260 Rettungskräfte, unter ihnen Ärzte und Soldaten, wurden mobilisiert.

Auch Katastrophenschutzminister Kubatbek Boronow begab sich zum Unglücksort, um sich ein Bild von der Lage zu machen und den Familien der Opfer Beistand zu leisten, wie das Büro von Präsident Almasbek Atambajew mitteilte.

40 Familien, die in der Nähe der Gefahrenzone wohnen, sollten aus Angst vor weiteren Erdrutschen in Zelten untergebracht werden. Nach Angaben örtlicher Behörden hatten dutzende Anrainer im März nach einer Warnung der Behörden ihre Häuser in Aju verlassen. Doch einige Familien kehrten demnach später zurück.

Seismograph

Zwei Erdbeben in Alaska der Stärke 6,3 und 6,2 - Bisher keine Berichte über Schäden

Im Südosten Alaskas ereigneten sich gleich zwei Erdbeben mit den Magnituden 6,3 und 6,2. Das Hypozentrum lag in 4 km Tiefe und 98 km nordwestlich von Haines. Es folgten zahlreiche Nachbeben. Über Schäden liegen keine Meldungen vor.
erdbeben alaska
Am Mittelatlantischen Rücken bebte die Erde mit der Magnitude 5,3. Das Hypozentrum lag in nur 2 km Tiefe

Kommentar:




Snowflake

Klimaerwärmung? Wintereinbruch mit Schneebruch in Südfrankreich

Im Südosten Frankreichs hat sich der Winter mit aller Macht zurückgemeldet. Aufgrund des schweren, nassen Schnees stürzten Bäume um, mancherorts krachten Äste auf parkende Autos. Betroffen waren die französischen Alpen und auch höhere Lagen in der Provence, wo örtlich bis zu 30 Zentimeter Schnee zusammenkamen.

Das WetterRadar-Bild Südfrankreich
© Wetter Online
Das WetterRadar-Bild von heute Morgen zeigt die kräftigen Niederschläge von der Provence bis zu den italienischen Alpen. Besonders im Stau der Gebirgsketten fiel viel Schnee, teils wurde es sogar bis ganz herunter weiß.

Kommentar:




Snowflake Cold

Winterliches Aprilende in Südtirol - Bis zu einem Meter Schnee

Der April geht an diesem Wochenende zu Ende und machte seinem Ruf als besonders launischer Monat heuer wieder alle Ehre: Zuerst warm und trocken, dann frostig und regnerisch. Am Wochenende erwachten mehrere Dörfer in Weiß.

Lange nicht mehr so gesehen: Platt- und Langkofel kleiden sich Ende April ganz in Weiß.
© UnbekanntLange nicht mehr so gesehen: Platt- und Langkofel kleiden sich Ende April ganz in Weiß.
Nach niederschlagsreichen Tagen gab es am Samstag gar einige Gebiete in Südtirol, die sich im schönsten Winterkleid präsentierten: Besonders im Passeier- und Wipptal hatte es in den vergangenen Tagen stark geregnet und geschneit - und so starteten viele Orte winterlich ins Wochenende.


Am Schneemessfeld in Ladurns (1960 Meter) stieg die Schneehöhe mit dem vergangenen Schneefallereignis von rund einem halben Meter auf 1,1 Meter an. Ähnlich die Werte am Schneemessfeld in Prettau auf 2006 Metern Meereshöhe.

Die Messstation in Platt in Passeier verzeichnete mit 143 Litern pro Quadratmeter den meisten Niederschlag im Land. Von den Niederschlägen der vergangenen Tage am wenigsten betroffen war der Vinschgau.
Ridnaun: Ende April 2017
© DSamstagmorgen in Ridnaun: "Solche Bilder Ende April sind ungewohnt, aber nicht ungewöhnlich und halten kann sich der Schnee in dieser Jahreszeit auch nicht lange", meint Meteorologe Dieter Peterlin.

Kommentar: Klimaerwärmung? Dieses winterliche Wetter zu so später Zeit ist nicht nur auf Südtirol beschränkt:


Tornado1

Update Tornados in Texas: Mindestens 14 Tote

Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen sind in den USA mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen.
A tornado is pictured casting ominous dark shadow over Canton, Texas, about 50 miles east of Dallas
  • Texas wurde am Samstag von mehreren Tornados getroffen. In Missouri kam es nach extremen Regenfällen zu Überflutungen.
  • In Tennessee wurde ein zweijähriges Mädchen von einem durch starken Wind umstürzendes Fußballtor erschlagen.
Im Süden und Mittleren Westen der Vereinigten Staaten sind bei heftigen Unwettern am Wochenende mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Im US-Staat Arkansas starben fünf Menschen, darunter eine Zehnjährige, in Texas gab es vier Todesopfer. In Tennessee wurde am Sonntag ein zweijähriges Mädchen tödlich von einem umherfliegenden Fußballtor getroffen, teilte die Polizei mit. Bei Jackson in Mississippi starb ein Siebenjähriger durch einen Stromschlag im Wasser, eine zweite Person kam während der Stürme ebenfalls in Mississippi ums Leben.


Kommentar: Was sucht eine Zweijährige bei Unwetter auf einem Fußballplatz?


In Missouri ertrank zunächst eine Frau im Hochwasser, später im Laufe des Tages gab Gouverneur Eric Greitens einen zweiten Todesfall bekannt. In Arkansas wurde ein freiwilliger Feuerwehrchef getötet, als er während der Stürme im Einsatz war. Er wurde erst später zu den offiziell durch Unwetter verursachten Todesopfern gezählt.

Kommentar:





Ambulance

Fuchs versucht Frau in Frankfurt zu beißen

Frankfurt - Im Frankfurter Stadtteil Praunheim greift ein Fuchs eine Frau an und versucht, sie zu beißen. Polizisten erschießen das Tier.
fuchs symbolbild
Symbolbild
Polizeibeamte haben in der vergangenen Nacht einen Fuchs erschossen, nachdem dieser eine Frau angegriffen hatte. Nach Angaben der Frankfurter Polizei hatte der Fuchs gegen 23.20 Uhr in der Stephan-Heise-Straße eine Frau angefallen. Das Tier versuchte, die 48-Jährige zu beißen, die Frau konnte den Angriff jedoch abwehren.

Polizisten einer Streife erschossen das Tier, das vermutlich an Tollwut erkrankt war. Eine Untersuchung soll nun Gewissheit über den Zustand des Fuchses geben, die Polizei warnt vor möglichen weiteren Tollwut-Fällen in Praunheim, bei Gefahr sollen Bürger die Polizei oder das Ordnungsamt verständigen.

nb