ErdveränderungenS


Cloud Lightning

SOTT Fokus: SOTT Video Erdveränderungen - April 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

lightning hits Texas tornado
Weltweites Umweltchaos ging diesen April unverändert weiter.

Nachdem Peru im März überflutet wurde, war Kolumbien als Nächstes mit schweren Regenfällen und Überschwemmungen an der Reihe, welche tödliche Erdrutsche in der Stadt Mocoa auslösten. Große Überschwemmungen und Erdrutsche trafen auch Indien, Indonesien, die USA und China, während Waldbrände wieder einmal den US Bundesstaat Florida heimsuchten und viele Länder in Europa mit späten Schneefällen zugedeckt wurden, die viele Feldfrüchte vernichteten.

Auch Feuerbälle wurden vom einen Ende der Erde bis zum Anderen gesichtet und ein Komet trat besonders in Erscheinung.


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Reiterin und ihr Pferd wurden von Blitz erschlagen

Eine Frau und ihr Pferd sind im US-Bundesstaat Colorado bei einem Reitausflug vom Blitz getroffen und getötet worden. Ein Mädchen wurde bei dem Unglück am Sonntag schwer verletzt, wie die die örtliche Feuerwehr auf Twitter mitteilte.
blitz symbolfoto
© dpaSymbolbild
Blitz schlug drei Meter daneben ein

Wie der lokale Sender 9News berichtete, waren die 37-Jährige und die 15-Jährige, eine Freundin der Familie, am Nachmittag mit ihren Pferden auf einem Reitweg unterwegs, als sie zwischen zwei Gewitterfronten gerieten. Der Blitz schlug etwa drei Meter neben den beiden Reiterinnen in einen Baum ein, wie die Zeitung Denver Post schrieb. Die 37-Jährige und ihr Pferd überlebten den Einschlag nicht - das 15-jährige Mädchen wurde laut 9News schwer verletzt, war aber bei Bewusstsein.

mb/dpa

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Tornado vernichtet Wohnmobilpark in den USA

Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Wisconsin einen Wohnmobilpark verwüstet und mindestens einen Menschen getötet. Mindestens 25 Menschen erlitten Verletzungen, wie der Sheriff von Barron County, Chris Fitzgerald am Dienstagabend dem Lokalsender WCCO sagte.
wirbelsturm usa
© dpa
Chetek - In dem Park habe es schätzungsweise 50 Wohnmobile - meist Holzhäuser auf fahrbarem Untersatz - gegeben, sagte der Bürgermeister von Chetek, Jeff Marin, dem Sender KSTP-TV. Trailer sind nach Angaben der Nationalen Wetterbehörde ein besonders gefährlicher Ort, um sich dort während Tornados aufzuhalten.

dpa

Kommentar:




Bizarro Earth

Wolfsburg: Blitzeinschlag im VW-Bad, VfL-Spiel unterbrochen und zahlreiche Überschwemmungen

Ein heftiges Gewitter ist am Samstag über Wolfsburger hinweggezogen: Die Feuerwehren waren ab 17 Uhr im Dauereinsatz, der Blitz schlug im VW-Bad ein und beschädigte die Technik, außerdem musste das Bundesligaspiel des VfL gegen Gladbach für 30 Minuten unterbrochen werden.
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© 123RFSymbolbild
Wolfsburg. Bei dem Blitzeinschlag im VW-Bad wurde die komplette Steuerungstechnik beschädigt. Die Stadt versuchte zwar, den Schaden sofort reparieren zu lassen und informierte eine Fachfirma, aber am Samstagabend stand fest, dass das Bad am Sonntag geschlossen bleiben muss. Die Stadt informierte darüber bei Facebook und Twitter. „Wir bemühen uns, das Problem so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen“, sagte Elke Wichmann von der Kommunikation der Stadt. Wahrscheinlich werde der Betrieb am Montag noch nicht wieder laufen und das Bad muss geschlossen bleiben.

Die Bundesliga-Partie des VfL gegen Borussia Mönchengladbach in der Volkswagen-Arena musste wegen des Unwetters um kurz nach 17 Uhr für knapp eine halbe Stunde unterbrochen werden. „Es ist weder zu Personen- noch Sachschäden durch das Gewitter gekommen“, sagt VfL-Sprecherin Barbara Ertel-Leicht. Der Stadionsprecher habe die Zuschauer über die aktuellen Entwicklungen informiert, damit bei niemanden ein ungutes Gefühl aufkommen würde.

Zu schwerwiegenden Behinderungen kam es auf der B 188: Die Bundesstraße wurde zwischen Wolfsburg und Gifhorn überspült, sie blieb rund neun Stunden lang gesperrt.

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Überflutungen in Chile nach heftigen Regenfällen - Mindestens 2 Tote

Bei Überschwemmungen im Norden Chiles sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden in ihrem Auto von den Fluten mitgerissen. In der von heftigen Regenfällen besonders betroffenen Region Coquimbo mussten rund 1.500 Menschen ihre Häuser verlassen, weil ein Stausee über die Ufer trat. Etwa 12.000 Einwohner waren von der Außenwelt abgeschnitten.

Mindestens zwei Menschen sterben bei Überflutungen in Chile Mai 2017
© ReutersMindestens zwei Menschen sterben bei Überflutungen in Chile
Vizepräsident Mario Fernández besuchte am Samstag die Region Coquimbo, wo etwa 54.000 Menschen kein fließendes Wasser hatten. "Das schwierigste ist die Versorgung mit Trinkwasser in der Stadt Ovalle", sagte er. "Wir versuchen, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen." Zahlreiche Bewohner der Region suchten Schutz in Notunterkünften. (dpa)

Kommentar: Wieder einmal gab es Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen - diesmal in Chile:








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Teils kräftige Unwetter zogen über Deutschland: Starke Regenfälle, Hagel und eine Schlammlawine

30 Liter Regen pro Quadratmeter, Sturmböen und Hagel mit bis zu zwei Zentimeter großen Körnern: In Teilen Deutschlands herrscht Unwetterwarnung. Aber: Sommerliche Temperaturen sind in Sichtweite.
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© dpa
Noch ein paar Tage - dann scheint sich in Deutschland zur Wochenmitte allmählich sommerliches Wetter mit Temperaturen von mehr als 25 Grad durchzusetzen. Für die Tendenzwende sorgt warme Luft, die aus Südeuropa nach Deutschland strömt, wie der DWD mitteilte. Doch zunächst geben am Wochenende und zum Wochenauftakt Starkregen, Hagel und und kräftige Gewittern den Ton an.

Eine besonders starke Gewitterlinie hat sich laut DWD zwischen Schleswig-Holstein und Braunschweig gebildet. Sie brachte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu zwei Zentimetern. Außerdem fiel dort sehr viel Regen - Niederschläge von bis zu 20 Litern pro Stunde und Quadratmeter wurden gemessen. Der DWD hatte für Samstagnachmittag in Norddeutschland eine Unwetterwarnung herausgegeben.

In Nordhessen kamen innerhalb von zwei Stunden sogar 30 Liter Regen pro Quadratmeter herunter. Eine Landstraße im Kreis Waldeck-Frankenberg war wegen einer Schlammlawine zwei Stunden voll gesperrt, wie die Polizei in Kassel mitteilte. Straßenmeistereien und Feuerwehren in der Region mussten immer wieder ausrücken, weil Wasser und Schlamm auf den Straßen standen.

Auch in Teilen Baden-Württembergs dominierten am Samstagnachmittag starke Unwetter und Starkregen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete mit weiteren heftigen Gewittern. Diese gingen mit Starkregenmengen zwischen 15 und 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde einher. Örtlich kam es außerdem zu Hagel und schweren Windböen.

In Griechenland und Zypern steigen die Temperaturen auf 35 Grad

Zum Start in die neue Woche wechseln sich Sonne und Wolken ab, im Süden und Osten besteht weiterhin ein erhöhtes Schauer- und Gewitterrisiko. Im Norden und Westen setzt sich dagegen häufiger die Sonne durch und es bleibt weitgehend trocken. Die Temperaturen steigen wieder auf frühlingshafte Werte zwischen 17 und 24 Grad.

Die letzten Schauer und Gewitter ziehen in der Nacht zum Dienstag über den Süden und Osten Deutschlands hinweg. Tagsüber ist es im Norden und Osten dicht, ansonsten leicht bewölkt und trocken. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 23 Grad im Norden und Osten sowie frühsommerliche 22 bis 27 Grad im Süden und Westen.

Während sich in Deutschland mühsam der Sommer durchsetzt, herrschen in Griechenland und Zypern zum Teil tropische Temperaturen von 35 Grad. Außerdem brachten die starken Winde Unmengen von Feinstaub aus Nordafrika. Die Sicht war auf Kreta vielerorts beschränkt auf etwa 100 Meter, wie Augenzeugen sagten. Die Luftfeuchtigkeit erreichte vielerorts die 90 Prozent-Marke. Ärzte rieten den Bürgern, keine schwere Arbeit zu verrichten, leichte und helle Kleidung zu tragen und viel Wasser zu sich zu nehmen. Das heißfeuchte Wetter soll bis zum Montag dauern, wie Meteorologen sagten.

Quelle: dpa

Question

Strand taucht nach 33 Jahren plötzlich wieder auf: Gleiches Phänomen an anderem Strand

Die Bewohner eines kleinen Dorfes auf der irischen Insel Achill trauten ihren Augen nicht, als sie morgens aufwachten, denn ihr geliebter Strand, der 1984 über Nacht verschwand, war plötzlich wieder da.

Dooagh Strand Irland Achill
Vor über dreißig Jahren wurde der Sand am Strand des Dorfes Dooagh während einiger gewaltiger Unwetter weggespült, zurück blieben nur schroffe Felsen. Dadurch verlor der Ort seine Attraktivität, was die Schließung zahlreicher Hotels und Restaurants zur Folge hatte, weil die Touristen fern blieben.


Bulb

Art unklar: Mysteriöses Insekt bedroht Süden der USA

Sie sind klein, und sie sind viele: Eine gefräßige Läuseart breitet sich rasant im Süden der USA aus und vernichtet Schilfrohr. Experten rätseln über den Ursprung der Plage. Stammen die Schädlinge aus Asien?
Insekt
© Elise Amendola/AP
Eine mysteriöse Insektenspezies bedroht die Vegetation an der Mündung des Mississippis im US-Bundesstaat Louisiana. Seit Monaten befallen die winzigen Tierchen das Schilfrohr entlang des Flusses und saugen den Pflanzensaft aus den Stängeln. Augenzeugenberichten zufolge sollen Wasserpflanzen seit dem Herbst 2016 auf einer Fläche von zehntausenden Hektar abgestorben sein, was erhebliche Auswirkungen auf das sensible Ökosystem der Region haben könnte.

Behörden und Wissenschaftler wollen der Invasion daher schnellstmöglich begegnen. Die Experten sehen sich aber mit einem grundlegenden Problem konfrontiert: Sie wissen bisher nicht, mit was für einer Art sie es genau zu tun haben. Laut einem Bericht der Washington Post deuten erste Laboranalysen darauf hin, dass die Schädlinge zur Familie der Aclerdidae gehören, einer Läusefamilie, die eigentlich in China und Japan heimisch ist. Wie sie an den Südzipfel des Verwaltungsbezirks Plaquemines Parish gelangen konnten, ist bisher unklar. Denkbar sind unter anderem die Reise per Schiff oder auf dem Körper eines Zugvogels.

Snowflake

Nicht normal: Immer noch Schnee fast Mitte Mai in Moskau

So etwas sieht man nicht jeden Tag, selbst in Russland nicht: Es ist bereits fast Mitte Mai und auf den Moskauer Straßen liegt Schnee. Viele sonnenhungrige Einwohner beklagen sich über die Kälte: Man wollte ja endlich Shorts und T-Shirts anziehen. Stattdessen muss man wieder die Winterkleidung aus dem Schrank holen.
Schnee moskau, schnee symbolbild
© Sputnik/ Vladimir Fedorenko
Eigentlich ist im Mai der Frühling schon längst da. Doch dem Moskauer Wetter scheint das in diesem Jahr egal zu sein: Seit Tagen schneit es in der russischen Hauptstadt große Flocken. Selbst in einigen Großstädten in Sibirien ist es aktuell wärmer. In den sozialen Netzwerken veröffentlichen zahlreiche Moskauer Bilder von den schneebedeckten Straßen.


„Wo bleibt denn der Sommer?“, fragen sich Viele im Netz anklagend.


Bizarro Earth

Beben der Magnitude 5,5 trifft Nordwesten Chinas: Mehrere Gebäude eingestürzt

richterskala symbolbild
In der chinesischen Provinz Xinjiang bebte die Erde am frühen Donnerstagmorgen. Der stärkste Erdstoß hatte eine Magnitude von 5,5 und lag in 10 km Tiefe. Es folgten weitere Beben mit Magnituden um 5. Mindestens 180 Häuser sind eingestürzt und bisher wurden 9 Tote und 23 Verletzte bestätigt. Mit weiteren Opfern ist zu rechnen. Dass bei einem Beben von mittlerer stärke soviel zerstört wurde, liegt auch an der maroden Bausubstanz der Gegend. Der Nordwesten Chinas zählt nicht zu den reichsten Regionen des Landes.

Ein Beben der Magnitude 5,1 wurde auch aus Azerbaijan gemeldet. Über Schäden ist noch nichts bekannt.

Bei den Südsandwich-Inseln gab es das stärkste Erdbeben der letzten 24 Stunden: es hatte eine Magnitude von 6,4. Auch hier lag das Hypozentrum in 10 km Tiefe. Das Erdbeben ereignete sich offshore und es dürfte keine weitere Folgen gehabt haben.

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