ErdveränderungenS


Cloud Lightning

Wie schlimm ist die Gemüsekrise wirklich? Brokkoli und Salat wurden rationiert

Gemüse
Die britischen Handelsketten Tesco und Morrisons haben am 13. Februar 2017 Brokkoli und Salat rationiert. Jamie Oliver, Englands prominentester Koch und Gastronom, hat wegen der hohen Preise für Gemüse und vor allem Olivenöl bereits verlauten lassen, sechs seiner italienischen Restaurants im Vereinigten Königreich schließen zu wollen.

Schlechtes Wetter macht Obst und Gemüse aus den Mittelmeerländern und Olivenöl ungewohnt teuer. Die Salatpreise in Deutschland haben sich verdoppelt. In Frankreich kosten Zucchini das Fünffache des üblichen Preises und in Großbritannien werden Brokkoli und Salatköpfe rationiert. Tomaten, Paprika, Auberginen - alles kostet mehr. Als Grund dafür nennen Experten die derzeitigen Wetterkapriolen in Südeuropa. Wir hatten bereits darüber berichtet, siehe: Bizarre Situation in Europa - Sieht fast schon aus wie eine Hungersnot! Gemüserationierung auf Grund von Lieferengpass!

So manche Leserin oder so mancher Leser traute ihren bzw. seinen Augen nicht, doch es ist kein Witz, denn auch die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung bestätigt: Preise für Gemüse, Salat und Olivenöl stark gestiegen.

Kommentar: Gemüse wird Luxusgut: Extrem harter Winter in Südeuropa führt zu Rationierungen sowie Preissteigerung von 25% in Deutschland


Cloud Lightning

Brasilien: Überschwemmungen und Hagel nach heftigen Gewittern

In der Innenstadt von Sao Paulo standen etliche Straßen unter Wasser. Februar 2017
© dpaIn der Innenstadt von Sao Paulo standen etliche Straßen unter Wasser.
Heftige Gewitter verursachen in diesen Tagen im Süden Brasiliens Überflutungen und Sturmschäden. Wie hier in der Millionenmetropole Sao Paulo wurden gestern nach Regengüssen etliche Straßen und Plätze unter Wasser gesetzt. Sturmböen rissen in anderen Orten Bäume um, mancherorts prasselten auch große Hagelkörner vom Himmel.
In der Innenstadt von Sao Paulo standen etliche Straßen unter Wasser. Februar 2017
© dpa
Auch heute toben sich wieder kräftige Gewitter aus. Erneut sind in Brasiliens größter Stadt mit rund 12 Millionen Einwohnern Unwetter zu erwarten. Auf dem WetterRadar sind die Gewitterherde gut zu erkennen, sie bewegen sich kaum vom Fleck, sodass es innerhalb kurzer Zeit wie aus Kübeln schüttet.

Windsock

Sturm Doris in Großbritannien: Eine Tote und Chaos bei Windgeschwindigkeiten bis zu 151 Stundenkilometer

Bei einem schweren Sturm über den britischen Inseln ist am Donnerstag eine Frau ums Leben gekommen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, wurde sie im zentralenglischen Wolverhampton von herumfliegenden Trümmern am Kopf getroffen.

sturm doris Schäden
© West Midlands Ambulance Service/PA Ein Baum fiel auf dieses Auto und verletzte zwei Menschen nördlich von Church Stretton in Shropshire.
«Es war schnell klar, dass nichts mehr für sie getan werden kann und sie wurde noch am Unfallort für tot erklärt», sagte eine Behördensprecherin über das Opfer. Mehrere Menschen wurden zudem durch umstürzende Bäume verletzt.

Der Sturm «Doris» sorgte für Chaos an Flughäfen und Bahnhöfen. Am Londoner Flughafen Heathrow, dem grössten Airport Grossbritanniens, wurden nach Angaben der Flughafenverwaltung rund zehn Prozent der Flüge annulliert. Vor allem im Grossraum London wurden zahlreiche Zugverbindungen gestrichen oder hatten Verspätung.

In Liverpool wurde der Hafen wegen starker Windböen geschlossen, wie Hafenverwalter Peel Ports über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Auch der Unterricht war vom Unwetter betroffen: Schulen in der Küstenregion bei Aberdeen wurden geschlossen.

Heftige Regenfälle und Windböen peitschten Grossbritannien und Irland. Im Norden von Wales erreichte Sturm «Doris» bis zu 151 Stundenkilometer Geschwindigkeit, wie die Polizei mitteilte. In Irland und Nordirland kappte der Sturm zwischenzeitlich die Stromversorgung von fast 80'000 Haushalten.

Kommentar: Video:




Bizarro Earth

Philippinen: Haariges "Seeungeheuer" strandete nach Erdbeben

Am Strand von Cagdainao auf den Philippinen herrscht gerade großes Rätselraten: Eine sonderbare Kreatur wurde angespült. Doch was ist das Wesen, das nach dem Erdbeben auf den Philippinen am Ufer strandete?

 Eine sonderbare Kreatur ist am Strand von Cagdainao auf den Philippinen angespült worden.
© Screenshot twitter.com/shijizawenEine sonderbare Kreatur ist am Strand von Cagdainao auf den Philippinen angespült worden.
Die Meereswelt ist faszinierend und voller Geheimnisse - das zeigt sich aktuell auf den Philippinen. Dort wurde nämlich am Strand von Cagdainao auf den Dinagat Islands eine geheimnisvolle Kreatur mit gigantischen Ausmaßen angespült, die die Ortsansässigen staunen lässt.

Seemonster auf den Philippinen nach Erdbeben angespült

Das vermeintliche Meeresmonster, so schreibt es die britische „Daily Mail“, sei nach einem Erdbeben ans Ufer getrieben worden. In den vergangenen Tagen kam es nach der Naturkatastrophe zu zahlreichen Sichtungen von vermeintlichen Seeungeheuern, die plötzlich an den Stränden der tropischen Inseln angespült wurden. Doch das Aussehen dieses Seeungeheuers gibt Rätsel auf: Die Kreatur ist nicht etwa schleimig und unförmig, sondern scheint von einem weißen Fell überzogen zu sein.

Kommentar:


Fish

"Meeresungeheuer": Riemenfisch nach Erdbeben auf den Philippinen angespült

Dieses Meeresungeheuer erscheint angeblich nur, wenn sich eine Katastrophe anbahnt.

Riemenfisch Erdbeben Philippinen February 2017
© Jude Cyril Roque Viernes / Facebook
Bei diesem monströsen Fang staunten die philippinischen Fischer nicht schlecht. Der mysteriöse Fang ist mit seinen über 9 Metern mehr als 5 Mal so groß als die Fischer selbst. Unter den Einheimischen wird das Wesen "Erdbeben-Fisch" genannt. Angeblich erscheint das Tier immer kurz bevor die Erde zu beben beginnt.

Dieses Mal war es umgekehrt. Es wurde kurz nach einem Erdbeben an einem philippinischen Strand angespült.

Bei dem Monster handelt es sich um einen sogenannten Riemenfisch. Die Tiere können sogar bis zu 11 Meter groß werden. Eigentlich gelten sie in der Folklore als schlechtes Omen.
Mysteriöses Erdbeben-Monster an Strand gespült
© FacebookMysteriöses Erdbeben-Monster an Strand gespült

Cloud Precipitation

Nicht (un)wettertauglich: Sturm knickt Rotorblatt von Windrad ab

Unwetter über Franken: In der Nacht auf Freitag fegte ein Orkan über Unter-, Mittel- und Oberfranken.
windrad
© News5/Fricke
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde Franken von Sturmböen heimgesucht. Für zahlreiche Landkreis in Oberfranken und Unterfranken hatte der Deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen herausgegeben. Der Sturm hat in Nordbayern zahlreiche Schäden angerichtet.

Bei Nürnberg kam es schon am frühen Donnerstagabend zu erstem Ungemach. Auf der B2 stadteinwärts in Richtung Nürnberg auf Höhe der Anschlussstelle Nürnberg Nord brachte der Wind einen Baum zum Umstürzen. Ein Autofahrer sah diesen zu spät und rauschte mitten in die Krone hinein.

Er hatte jedoch Glück im Unglück und sein Fahrzeug trug nur leichte Schäden davon und konnte seine Fahrt fortsetzen. Die Feuerwehr Heroldsberg (Lkr. Erlangen-Höchstadt) wurde alarmiert, um den Baum zu beseitigen.

In Cadolzburg (Landkreis Fürth) stürzte nach Polizeiangaben ein Baum auf eine Stromleitung, so dass in einem Ortsteil für mehrere Stunden der Strom ausfiel. Im oberpfälzischen Schwandorf riss der Sturm das Dach eines Trafohäuschens herunter.

Kommentar:


Airplane

Wegen Sturm: Passagiermaschine wurde bei Landung von Böen erfasst - Fahrgestell ist zusammengebrochen

Amsterdam. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol ist eine Passagiermaschine mit 59 Insassen an Bord nur knapp einem schweren Unfall entgangen, als sie von Böen durchgeschüttelt krachend auf der Piste aufsetzte.
Fybe flugzeug
© ReutersGlimpflicher Ausgang einer harten Landung bei Sturm
Die Maschine der britischen Gesellschaft Flybe aus Edinburgh hatte nach Angaben eines Flughafensprechers wegen des Sturms schon im Anflug Probleme, der harte Aufprall ließ dann das Fahrgestell zusammenbrechen. Bei der Bruchlandung wurde jedoch niemand verletzt.

Wegen starken Sturms mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometern mussten in Schiphol rund einhundert Flüge gestrichen werden, 60 Prozent aller Flüge hatten Verspätungen. In den ganzen Niederlanden war der Verkehr stark beeinträchtigt, Lastwagen kippten um, entwurzelte Bäume blockierten Straßen. Bis Freitagin der Früh galt eine Unwetterwarnung.


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  • Sturmtief "Thomas": Zwei Züge von Bäumen getroffen und hauptsächlich NRW betroffen



Bad Guys

Sturmtief "Thomas": Zwei Züge von Bäumen getroffen und hauptsächlich NRW betroffen

Sturmtief "Thomas" hat am Donnerstagabend in NRW einige Schäden angerichtet. Bäume stürzten um, Zugverbindungen wurden unterbrochen. Bahnreisende müssen auch am Morgen noch mit Verspätungen rechnen. Unsere Übersicht zeigt, welche Linien betroffen sind.
ice baum getroffen
© dpa
Düsseldorf - Vor allem die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstag die heftigen Windböen von Sturmtief "Thomas" zu spüren bekommen. Die Kölner Feuerwehr zählte bereits am Abend mehr als 150 Einsätze. Herabgestürzte Äste und entwurzelte Bäume sorgten auf den Straßen und bei der Deutschen Bahn für Behinderungen. Später entspannte sich die Lage wieder. Der Deutsche Wetterdienst hob in der Nacht zum Freitag alle Unwetterwarnungen für das Flachland wieder auf.

Auf mehreren Strecken in NRW konnten zwischenzeitlich keine Züge mehr fahren. Probleme gab es am Wuppertaler Hauptbahnhof, wie eine Bahnsprecherin sagte. Kurz vor dem Bahnhof stürzte ein Baum auf die Oberleitung und auf einen ICE. Die rund 70 Fahrgäste wurden aus dem Zug gebracht. Der liegengebliebene ICE verursachte weitere Verspätungen anderer Züge. Bei Aachen stürzte ein Baum auf einen Thalys-Zug. Auch am Dortmunder Bahnhof gab es Sperrungen.

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Regenfälle in Kalifornien: "Glory Hole" wird zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder benötigt

Zum ersten Mal seit über zehn Jahren ist der Stausee Berryessa im Norden Kaliforniens so voll, dass sein Ablauf zum Einsatz kommt. Mit rund 21 Metern Breite ist es der größte Überlauftrichter der Welt. Weil es in Kalifornien seit Wochen stark regnet, sind hunderte Menschen in ihren Häusern eingeschlossen. Feuerwehrleute bringen die Bewohner mit Booten in Sicherheit.
glory hole
Zuvor war Südkalifornien von schweren Regenstürmen betroffen - fünf Menschen starben. Die sintflutartigen Niederschläge führten zu zahlreichen Straßensperrungen, verbreiteten Stromausfällen und Schlammlawinen. In einigen Gebieten wurden bis zu 2,5 Zentimeter Regen in einer Stunde gemessen. Während es im Süden des US-Westküstenstaates am Sonntag wieder trocken war und mit dem Aufräumen begonnen wurde, mussten die Menschen im Norden mit heftigem Regen kämpfen.

Schneeschmelze brächte neue Probleme

Schlagzeilen machte auch der Oroville-Stausee in Nordkalifornien, dessen Damm zu brechen drohte. Mehr als 180.000 Menschen am Fuße der höchsten Staumauer in den USA hatten die Gefahrenzone sicherheitshalber räumen müssen. Im Wettlauf mit der Zeit waren Arbeiter rund um die Uhr im Einsatz, um die Stauanlagen zu befestigen. Und dank kontrollierter Abflüsse war es schließlich gelungen, den Wasserspiegel in dem Reservoir um mehrere Meter zu senken.

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Ermittlungen laufen: Mann in Spanien offenbar von fünf Hunden totgebissen

Madrid. Im Südosten von Spanien ist ein 66-jähriger Mann offenbar von den fünf Hunden seines Nachbarn totgebissen worden.

pitbull symbolbild, hund symbolbild
© dpa
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Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, muss sich der Nachbar wegen fahrlässiger Tötung verantworten, sollten die DNA-Proben der Hunde mit den Spuren auf der Leiche übereinstimmen. Der tragische Vorfall ereignete sich am Samstag in Beniarbeig in der südöstlichen Provinz Alicante.

Der 66-Jährige war in seinen Gemüsegarten gegangen, um dort zu arbeiten. Als er lange Zeit nicht zurückkehrte, machte sich sein Sohn auf die Suche nach ihm und fand ihn tot im Garten. Der Polizei zufolge bot sich ihm ein "entsetzliches Bild". Die Leiche war übersät mit Tierbissen, die Verletzungen an Armen und Beinen ließen darauf schließen, dass er sich heftig gegen den Angriff wehrte.